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Thema: GNOME 2.30 freigegeben

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Von Michael am Fr, 2. April 2010 um 20:45 #

Das war schon immer so, hat also nichts zu sagen.

Doch, es zeigt wieviel Interesse Intel daran hat, ein eigenes Toolkit zu entwickeln. Nämlich nicht viel, sonst würden zehn oder zwanzig Leute dran arbeiten. Intel könnte sich das ohne weiteres leisten, wenn sie es für sinnvoll halten würden.

Wie gesagt, das macht überhaupt keinen Sinn. Mag sein, daß sie Clutter auch in Zukunft für die Desktop-Shell benutzen, aber für die Programmentwicklung sicher nicht. Moblin und Maemo zu vereinen macht nur Sinn, wenn die Applikationen dann sowohl auf Netbooks als auch auf Smartphones laufen. Was Meego wirklich braucht ist möglichst viele Applikationen und welchen Sinn soll es da machen, die Netbook Applikationen mit Clutter/MX zu schreiben und die Smartphone-Applikationen mit Qt? Außerdem ist Clutter/MX im Gegensatz zu Qt einfach kein Framework zur Applikationsentwicklung.

QGraphicsView ist Clutter technisch unterlegen, also nicht alles "was sie brauchen".

Und? Mit QGraphicsView/Qt kann man alles machen, was man mit Clutter/MX machen kann. Nur mit Clutter kann man bei weitem nicht alles machen, was man mit Qt machen kann. Und den Rest zu implementieren würde Jahre dauern.

Nokia verwendet ja auch nicht die Qt-Widgets, sondern entwickelt zwei (!) neue, zueinander inkompatible Widget-Toolkits auf Basis von QGraphicsView. Die müssen ja auch erstmal "vollständig" werden.

Behauptet irgendein blog. Ich hab auf einem anderen Blog gelesen, daß es Unsinn ist. So oder so macht es keinen Unterschied. Die UI ist nur ein kleiner Teil eines Programms und Qt ist ein Framework zur Anwendungsentwicklung, Clutter/MX nicht. Clutter/MX kann man ohne größere Probleme durch Qt ersetzen, Qt kann man nicht durch Clutter/MX ersetzen. Deswegen verwendet Meego Qt.

MX ist bereits vollständig genug, um die Netbook-Bedürfnisse abzudecken, da Moblin 2.1 ja bereits produktreif ist.

Wieviele Applikationen sind denn schon damit geschrieben worden? Und wenn Moblin 2.1 so toll ist und es soviele Applikationen dafür gibt (und ich meine jetzt nicht irgendwelche Linux-Applikationen die man drauf laufen lassen kann. Niemand will Desktop-Linux Applikationen auf einem Netbook benutzen), warum dann überhaupt MeeGo? Sorry, aber das macht einfach alles keinen Sinn.

Intel hat z.B. damit begonnen, einen Designer für Clutter namens ClutterSmith zu entwickeln

Und wie lange dauert es, bis man etwas ähnliches wie QtCreator und QtDesigner hat? Wieviele Leute arbeiten da dran? Einer? Und was soll das für einen Sinn machen wenn man einfach kostenlos das nehmen kann, was Nokia mit in MeeGo einbringt? Intel als Firma ist doch Qt/gtk/Clutter/MX völlig wurscht, die wollen einfach Netbooks verkaufen und wenn sie nicht an Qt interessiert wären, dann würden sie bei MeeGo einfach nicht mitmachen, sondern Moblin und Clutter/MX weiterentwickeln, und zwar nicht mit einem Entwickler, sondern mit zwanzig oder fünfzig.

Aber ich denke, es macht keinen Sinn das weiter zu diskutieren. Jeder kann sich die MeeGo Webseite anschauen. Im Developer-Bereich wird die System-Architektur beschrieben, dort gibt es Tutorials wie man eine Applikation schreibt. Da ist nirgends die Rede von Clutter/MX. Wenn du trotzdem glaubst, daß Intel in Zukunft den Entwicklern Clutter/MX für Anwendungen auf Netbooks empfiehlt, dann kannst du das gerne glauben, aber ich denke nicht, daß das viel mit der Realität zu tun hat.

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