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Sa, 3. April 2010, 10:27

Software::Distributionen::Ubuntu

Ubuntu 10.10 soll Maverick Meerkat heißen

Mark Shuttleworth kündigt für Ubuntu 10.10, das im Oktober 2010 erscheinen soll, eine Fortsetzung der bisherigen Strategie mit der Betonung von »Leichtigkeit« an.

Noch ist Ubuntu 10.04 LTS »Lucid Lynx« nicht aus der Tür, doch Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth hat sich bereits Gedanken über die Nachfolgeversion gemacht. So kündigt er nun Ubuntu 10.10 an und gibt einen Überblick über die Richtung, die die Distribution nehmen soll.

Ubuntu 10.10 soll im Oktober erscheinen und den Namen »Maverick Meerkat« tragen. Wegen des Termins strebt Shuttleworth eine »perfekte Zehn« an, zugleich soll es aber, da ein neuer LTS-Entwicklungszyklus beginnt, tiefgreifende Änderungen geben. Der Zeitpunkt könnte kaum günstiger sein, denn wichtige Initiativen von mächtigen Gruppierungen bringen laut Shuttleworth zahlreiche neue Ideen, neue Energie und neuen Code in die freie Softwarewelt und beschleunigen die Entwicklung.

Ubuntu 10.10 soll in vieler Hinsicht »leicht« werden. Das beginnt mit dem in Ubuntu 10.04 eingeführten Theme und soll sich mit einer runderneuerten Oberfläche für Netbooks fortsetzen. Rechner werden immer leichter und damit mobiler, dennoch sollen sie jederzeit mit dem Internet verbunden sein. Ubuntu 10.10 soll sich dementsprechend auch noch mehr am Web orientieren und das Browsen leicht und schnell machen. Beim Hochfahren, beim Herstellen der Netzwerkverbindung und beim Browsen soll Ubuntu das schnellste System werden. Eine neue Version der Compiler-Tools soll fast alle Anwendungen beschleunigen.

Am anderen Ende des Rechnerspektrums soll es leichter werden, Ubuntu im Unternehmen einzusetzen. Die hybride Cloud-Computing-Strategie, mit der Ubuntu sowohl in Clouds von externen Anbietern (»öffentliche Clouds«) als als in privaten Clouds im eigenen Rechenzentrum eingesetzt werden kann, soll fortgesetzt werden. Die Verwaltung von zehntausenden von Ubuntu-Rechnern soll einfacher werden.

Die soziale Vernetzung wird schon seit Jahren weiter vorangetrieben und hat laut Shuttleworth dazu geführt, dass die Benutzer immer mehr Daten ins Web verlagern. Nun sei es an der Zeit, die sozialen Netze in den alltäglichen Gebrauch einzubauen. Dazu müssen die Daten so synchronisiert werden, dass überall die aktuelle Version zur Verfügung steht, wo man sie gerade braucht. »Social from the Start« nennt Shuttleworth diese Initiative. Ziel von Shuttleworth ist es, Ubuntu und freie Software auf jedem PC vorinstalliert auszuliefern, der von einem der großen Hersteller kommt. Konkrete Pläne für Ubuntu 10.10 sollen wie jedes Mal auf dem Entwicklertreffen (Ubuntu Developer Summit) in Brüssel von 10. bis 14. Mai ausgearbeitet werden.

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