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Di, 6. April 2010, 14:53

Software::Desktop

Erster Metrics Report von Mozilla

Mozilla hat einen ersten Bericht über die Auswertung der mit dem Webbrowser Firefox gewonnenen Daten vorgelegt.

Mozilla Foundation

Schon vor fast zwei Jahren hatte Mozilla angekündigt, mit Hilfe von Firefox Daten sammeln zu wollen. Dabei sollte es nicht darum gehen, die Privatsphäre der Nutzer zu unterminieren, sondern Informationen über die Verbreitung und Nutzung von Firefox zu erhalten. Auch Auswirkungen von Änderungen an der Benutzeroberfläche sollten sich so evaluieren lassen.

Mozilla schätzt die Anzahl der Firefox-Benutzer weltweit auf 350 Millionen, was rund 30% aller Internet-Nutzer ausmacht. Überdurchschnittlich häufig wird Firefox in Europa eingesetzt, wo der Anteil auf über 39% gestiegen ist. Diese Zahlen kombinieren die Angaben von vier - laut Mozilla - zuverlässigen Quellen und eigene Messungen für die Nutzerzahlen. Die größten Zuwächse bei Benutzern und Marktanteil gab es in Russland (20% binnen eines Quartals), Italien, Spanien, Indonesien, Indien, den Philippinen und der Türkei, aber auch in anderen Ländern einschließlich Deutschland ging der Anstieg weiter, nur nicht mehr so stark.

Mozilla versuchte aus dem Zeitpunkt der Update-Anfragen des Browsers auch zu ermitteln, wo die Benutzer zu welcher Uhrzeit anfangen zu arbeiten. Dabei lag zwischen 6 und 9 Uhr Kalifornien klar vor New York. Aber auch in Wyoming scheint man im Durchschnitt früher mit der Arbeit zu beginnen als in New York.

Auch die Benutzung von »Personas«, mit denen man das Aussehen des Browsers anpassen kann, wurde statistisch ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass knapp 20% der Benutzer Personas nutzten, mit einem leichten Vorsprung für Südamerika. Ferner zählte Mozilla die Downloads von Erweiterungen. Hier zeigte sich, dass im Durchschnitt mehr als 1% der Benutzer pro Tag eine Erweiterung herunterluden. In Asien war die Neigung, Erweiterungen zu installieren, am größten.

Eine letzte Messung wurde bezüglich der Anzahl der Tabs durchgeführt. Im Durchschnitt hatte jeder Benutzer zwei bis drei Tabs geöffnet. Die Zahl der Benutzer mit zehn oder mehr Tabs scheint schon recht gering zu sein. Der Rekord lag aber bei über 600 Tabs. Der Bericht ist als 12-seitige PDF-Datei erhältlich.

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