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Do, 8. April 2010, 14:17

Software::Distributionen::Ubuntu

Ubuntu ändert Standard-Suchmaschine doch nicht

Die Ende Januar angekündigte und zwischenzeitlich auch erprobte Änderung der Standard-Suchmaschine in Ubuntu 10.04 LTS wird wieder rückgängig gemacht.

Ende Januar hatte Rick Spencer von Canonical zwei Änderungen angekündigt, die die Suchmaschinen-Einstellungen im mitgelieferten Webbrowser Firefox betreffen. Zum einen sollte die Startseite des Browsers abhängig von der gewählten Suchmaschine des Benutzers werden, zum anderen sollte die Voreinstellung der Suchmaschine für Neuinstallationen bzw. neue Benutzer von Google zu Yahoo geändert werden. In den darauf folgenden Alpha- und Betaversionen wurden diese Änderungen implementiert.

Wie Spencer nun ankündigt, wird die Änderung für die offizielle Version von Ubuntu 10.04 LTS wieder vollständig rückgängig gemacht. Laut Spencer haben sich die der Entscheidung zugrunde liegenden Umstände geändert. Noch im Januar bestand ein Abkommen zwischen Canonical, der Firma hinter der Entwicklung von Ubuntu, und Yahoo. Durch dieses Abkommen sollte Canonical »eine Menge Geld« von Yahoo erhalten. Mit diesem Geld sollten weitere Entwickler und Ressourcen für die offene Entwicklung von Ubuntu und der Ubuntu-Plattform bereitgestellt werden.

Ob nun Yahoo die Vereinbarung aufkündigte oder sie änderte, oder ob andere Gründe vorlagen, ist unbekannt. Denkbar wäre auch, dass Mozilla seine Markenrechte an Firefox geltend machte und die Zustimmung zu der Änderung verweigerte oder zurückzog. Denn Mozilla besitzt ein Abkommen mit Google, durch das die Stiftung über Firefox einen Großteil ihrer Einnahmen erzielt.

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