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Sa, 10. April 2010, 13:10

Software::Virtualisierung

Hypervisor Xen 4.0 erschienen

Die Xen-Gemeinschaft hat die Version 4.0 des freien Hypervisors Xen veröffentlicht. Die Entwickler versprechen, dass Xen 4.0 die schnellste und sicherste Infrastruktur für Virtualisierungen bereitstellt, die mit freier Software möglich ist.

xen.org

Xen 4.0 unterstützt viele Gast-Betriebssysteme, unter anderem Linux, Solaris, verschiedene BSD-Varianten und auch Microsoft Windows. Die neue Version ermöglicht transaktionale Synchronisationen virtueller Maschinen zwischen physischen Servern, was Administratoren in die komfortable Lage bringt, hohe Zuverlässigkeit ohne zusätzliche Softwarelösungen garantieren zu können. Die Xen-Entwickler implementierten mit NetChannel2 spürbare Verbesserungen für Netzwerkhardware wie SMART NICs mit Multi-Queue- und SR-IOV-Funktionalitäten.

Die neue virtuelle Festplattenimplementation Blktap2 gestattet schnellere Schnappschüsse virtueller Maschinen (VM), Vervielfältigungsfeatures und Schnappschüsse virtueller Festplatten, ohne die betreffende VM stoppen zu müssen. Xen 4.0 ist die erste Version des freien Hypervisors, die die Kernel-Option PVOps unterstützt, mit der sich aktuellere Kernelversionen (2.6.31 anstelle von 2.6.18) verwenden lassen. Neue Algorithmen sollen Geschwindigkeit und Fähigkeiten der Hypervisor-Memory-Operationen verbessern. »Transcendent Memory« sammelt beispielsweise ungenutztes RAM paravirtualisierter Gäste, und das Page-Sharing-Feature erlaubt die gemeinsame Nutzung bestimmter Speicherbereiche durch mehrere VMs, was den insgesamten Speicherbedarf senkt.

Xen 4.0 kann mit PV-USB- und VGA-Pass-Through umgehen und unterstützt bis zu 64 virtuelle CPUs pro Gastsystem sowie bis zu 1 TB Hauptspeicher pro Host. Der Open-Source-Hypervisor kann als Tar-Archiv von der Projekt-Webseite heruntergeladen werden.

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