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Di, 13. April 2010, 12:47

Hardware

Linux-basierter Tablet-Computer WePad startet

Die Firmen Neofonie und 4tiitoo haben gemeinsam das WePad vorgestellt, das mit dem Apple iPad konkurrieren soll.

Das WePad

4tiitoo AG

Das WePad

Das WePad mit dem auf einer aktuellen, nicht näher bezeichneten Linux-Distribution beruhenden WePad OS ist ein Tablet-Computer, der zu einem günstigeren Preis als das Apple iPad angeboten werden soll. Erhältlich sein wird es aber offenbar erst nach dem Verkaufsstart des iPad. Vorbestellungen werden ab 27. April angenommen, die Massenverfügbarkeit ist aber erst für den August angekündigt.

Das WePad soll in zwei Varianten erscheinen. Die Basisvariante soll über einen 11,6-Zoll-Touchscreen mit einer Auflösung von 1366 x 768 Pixeln, WLAN, und Bluetooth 2.1 verfügen. In ihm soll ein Intel Atom N450 mit 1,66 GHz laufen. Das WePad bringt zwei USB-Ports, Audioausgang, einen 3-in-1-Kartenleser, integrierte Stereolautsprecher, Mikrofon und eine Webcam mit. Es wird mit 16 GB NAND-Flash-Speicher ausgeliefert. Das Magnesium-Aluminum-Gehäuse misst 288 x 190 x 13 mm und wiegt 800 Gramm. Die Akkulaufzeit soll bei sechs Stunden liegen, das sind vier Stunden weniger als beim iPad.

Diese Variante soll für 449 Euro erhältlich sein. Eine erweiterte Variante, die neben 32 GB Speicher vor allem auch GPS, 3G und die Fähigkeit zum Abspielen von Full-HD-Videos bietet, soll 569 Euro kosten. Bei Vertragsbindungen an Medien- oder Kommunikationspartner kann sich der Preis erheblich reduzieren.

Die Betriebssystemplattform ist nach Angaben der Hersteller Neofonie und 4tiitoo offen. Zwar will Neofonie mit dem Start des WePad auch einen eigenen App-Store öffnen, Anwender können sich aber auch im Android-App-Store mit Software versorgen. Auch Adobe-AIR-Anwendungen sollen nutzbar sein. System-Updates sollen vollautomatisch im Hintergrund ablaufen.

Das Geschäftsmodell des WePad gründet sich zum Teil auch auf den WePad-Kiosk, in dem Magazine und Zeitungen verschiedener Verlage zum kostenpflichtigen Download zur Verfügung stehen sollen. Der WeMagazine Reader soll ein entspanntes und flüssiges Lesen von Inhalten inklusive interaktiven Inhalten und integrierter WeFind-Suchmaschine ermöglichen.

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Kommentare (Insgesamt: 43 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Ente (chrm, Do, 15. April 2010)
Re[2]: IBad seit 2001 (/dev/null, Mi, 14. April 2010)
Re[2]: IBad seit 2001 (Karl Dreier, Mi, 14. April 2010)
Hammerpreis (QuerulantusMaximus, Mi, 14. April 2010)
Re[2]: Warum immer i*-Konkurrenz? (Horst Voll, Di, 13. April 2010)
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