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Fr, 16. April 2010, 21:57

Software::Distributionen::Debian

Stefano Zacchiroli zum neuen Debian-Projektleiter gewählt

Die Wahl zum Debian-Projektleiter endete mit dem Sieg für Stefano Zacchiroli, der damit für das nächste Jahr den Kurs des Projektes bestimmen wird.

Software in the Public Interest (SPI)

Nach zwei Jahren Amtszeit war es für Steve McIntyre nach seiner Ansicht Zeit, die Rolle des Debian-Projektleiters abzugeben. So stellte sich der aktuelle Lenker des Projektes nicht mehr zur Wahl. Statt dessen meldeten sich vier andere Entwickler, die gerne die Geschicke des freien Projektes in dem kommenden Jahr mitgestalten wollten. Für das Amt des Leiters bewarben sich neben dem Vorjahreskandidaten Stefano Zacchiroli auch Charles Plessy, Margarita Manterola und Wouter Verhelst.

Das Ergebnis der Wahl liegt nun vor. Demnach konnte sich Stefano Zacchiroli gegen die anderen Kandidaten durchsetzen. Die Zahl der wahlberechtigten Debian-Entwickler fiel um knapp 13 Prozent auf 886, was die niedrigste Zahl seit 2003 darstellt. Jedoch gaben 459 Entwickler ihre Stimme ab, was einer außergewöhnlich hohen Beteiligung von fast 50 Prozent entspricht – einem Wert, der zuletzt 2005 erreicht werden konnte.

Zacchiroli ist bereits seit neun Jahren im Debian-Projekt involviert und kümmert sich unter anderem um die Qualitätsüberwachung, die Pflege und teilweise die Rückportierung von über 90 Paketen, darunter auch Vim, sowie zahlreicher Python-Pakete. Ferner fungiert er als Mitgestalter von weiteren 80 Paketen. Der Entwickler wird nun ein Jahr lang die Richtlinien der Politik des Projektes bestimmen.

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