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Do, 22. April 2010, 14:18

Gesellschaft::Bildung

Italien hat Open-Source-Kompetenzzentrum gegründet

Italiens öffentliche Verwaltung liebäugelt mit dem Gedanken, zukünftig verstärkt freie Software einzusetzen und hat zu diesem Zweck ein Kompetenzzentrum gegründet, das heute seine Arbeit aufnehmen soll.

Das Zentrum ist als webbasiertes Angebot geplant und soll dabei helfen, Akzeptanz und Entwicklung freier Software zu fördern. Die anfänglichen Schwerpunkte des Kompetenz-Zentrums liegen auf der Nutzung von Open Source in Schulen und Universitäten. Die Initiatoren hoffen, dass es dem Kompetenzzentrum später gelingt, seine Aktivitäten auf kleine und mittlere Firmen auszuweiten.

»Das italienische Kompetenzzentrum ist ein Konsortium, das weder Gewinn noch Verlust macht und auf nationaler Ebene operiert, abgestimmt auf die Bedürfnisse bezüglich grundlegender Software und Anwendungen für Schulen, Universitäten, kleine Gemeinden, Krankenhäuser, kleine und mittlere Firmen, die freie Software einsetzen wollen«, heißt es in einer bei Spago, einem Projekt, das freie Informationsdienstanwendungen entwickelt, veröffentlichten Ankündigung.

Laut einer Erklärung des Ministerium für öffentliche Verwaltung und Innovation wird das Kompetenzzentrum von der Insubria-Universität, der Universität Sannio, der Universität Bolzano, der Firma Engineering Ingegneria Informatica und einem Spago-Entwickler betreut. Die Universitäten und Engineering Ingegneria Informatica sind auch in Qualipso, einem Forschungsnetzwerk für freie Software, vertreten. Das Kompetenzzentrum wird vom Ministerium als Folgeprojekt Qualipsos betrachtet. Sein Aufbau ähnelt den Open-Source-Ressourcen-Zentren anderer Länder, etwa Spanien, Frankreich, China sowie Brasilien, und soll Fähigkeiten und Ressourcen aus Forschung und Innovation, national bzw. international, bündeln.

Das Ministerium ist davon überzeugt, dass die Nutzung freier Software helfen kann, elektronische Dienste für Bürger und Firmen anzubieten. Sie sorge zudem für mehr Transparenz in der Verwaltung, rationalisiere Geschäftsprozesse und fördere die Zusammenarbeit zwischen Verwaltungen.

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