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Mi, 5. Mai 2010, 10:20

Hardware

Joojoo demnächst in Deutschland erhältlich

Das Linux-basierte Internet-Tablet Joojoo soll demnächst in Läden in Deutschland, England und Frankreich erhältlich sein. In zahlreichen anderen europäischen Ländern kann es voraussichtlich online bestellt werden.

joojoo

thejoojoo.com

joojoo

Joojoo wurde in den USA erstmals Ende März an Vorbesteller ausgeliefert. Erste Reviews sprachen von einer unausgereiften und schwer benutzbaren Software. Nach einigen Updates soll sich das nun geändert haben und die Journalisten in Europa, die neue Versionen zu sehen bekamen, sollen begeistert gewesen sein. Damit hat der Hersteller Fusion Garage gute Voraussetzungen geschaffen, um dem iPad von Apple ernsthaft Konkurrenz zu machen, zumal das Linux-basierte System offen und deutlich billiger als das iPad sein soll.

Das Joojoo besitzt einen 12-Zoll-Multitouch-Bildschirm, der 1366 × 768 Pixel und damit ein Seitenverhältnis von 16:9 aufweist. Das Abspielen von HD-Videos im Vollbildmodus soll möglich sein. Anders als bei manchen anderen Geräten soll auch Multitasking kein Problem sein.

Das Gerät ist um einen Atom-Prozessor mit 1,6 GHz und den Grafikchip Nvidia Ion herum aufgebaut. 1 GB RAM und 4 GB Flash sind eingebaut. Desweiteren sind Kamera, Mikrofon und Lautsprecher vorhanden. Bei einer Größe von 324,5 x 199 mm ist es maximal 19 mm hoch und wiegt 1,1 kg. WLAN und Bluetooth sind eingebaut, über eine Mobiltelefonie-Option wird offenbar nachgedacht. Die Laufzeit des Akkus soll 5 Stunden betragen. Anschlüsse besitzt das Joojoo wenige: Einen USB-Port und einen Kopfhörer-Ausgang. Das System soll 9 Sekunden nach dem Einschalten einsatzbereit sein.

Anders als bei anderen Mobilgeräten ist es beim Joojoo nicht unbedingt gewollt, zusätzliche Anwendungen zu installieren. Für alle Anwendungen soll man den Browser nutzen, denn das Internet ist laut Fusion Garage der größte App-Store der Welt. Es ist anzunehmen, dass sich zusätzliche Anwendungen installieren lassen, allerdings setzt der kleine interne Speicher gewisse Grenzen. Das Joojoo soll knapp unter 400 Euro kosten und ab 12. Mai erhältlich sein.

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