Irgendwie ist mir das Theater im letzten Jahr um den LinuxTag wieder eingefallen. Wer seine Community so behandelt, darf sich nicht wundern, wenn sich diese irgendwann eine andere Distri sucht.
Was sich Mandriva mit der deutschen Community erlaubt hat, das ist ethisch und moralisch verwerflich. Die wissen, wie man langjährige Benuter vergrault. Das ist die größte Unverschämtheit, die ich je rund um die freie Software Szenerie gesehen habe. Absolutes Unding.
Ich finde es stark von der Community, dass sie sich entschieden hat, dennoch weiterzumachen, aber ganz klar das Ziel gesetzt zu haben, dass sie vom Hersteller etwas distanzieren. Das war eine sehr mutige Entscheidung. Viele haben das Problem sicherlich dadurch gelöst, einfach auf eine andere Distribution umzusteigen, aber wer wirklich Stärke bewiesen hat, das war die deutsche Community, die Inhaber der deutschen e.V.
ich wollte nicht in Deine Sandkiste pinkeln, ich wollte nur andeuten, daß es wohl nicht die Privatanwender sind, die einen Linux- Distributor profitabel machen, sondern die Firmenkunden - und bei denen hat Mandriva nicht so richtig Fuss fassen können.
ich les dauernd was von nem vorfall beim LinuxTag und von "wer seine community so behandelt" und "besonders die deutsche"... was ist denn da vorgefallen?
Mandriva S.A. hatte angekündigt auf dem Linux einen Stand zu stellen und die Community darum gebeten bei der Betreuung zu helfen. Der Stand war reserviert und wenige Tage vor Beginn des Linux-Tages hat Mandriva abgesagt mit der erstmal merkwürdig klingenden Begründung der CEO habe sich das Bein gebrochen. Die Community hat anschließend den Vorschlag gemacht, den Stand komplett selbst als MandrivaUser.de zu übernehmen damit das Geld (was Mandriva definitiv bezahlen musste) und die Übernachtungskosten der Community Mitglieder die den Stand betreuen wollten nicht umsonst war. Der Vorschlag wurde ignoriert und so wurde der Stand auf Kosten von Mandriva von anderen Projekten übernommen. Die Communtiy hat sich darauf hin entschieden sich nicht mehr auf Mandriva zu verlassen und immer selbst einen Stand zu stellen, anstatt den Stand zugunsten des offiziellen Mandriva Stands aufzugeben (wie eben letztes Jahr).
Alles in allem eine sehr ärgerliche Angelegenheit, die zu Konsequenzen führte. Überbewerten muss man es aber meiner Meinung nach auch nicht.
Gruß, TeaAge
P.S.: Noch was zum Lesen http://www.mandrivauser.de/wordpress/?p=315 http://www.mandrivauser.de/wordpress/?p=389 (spätere Erklärungsversuche von Mandriva S.A.)
Keine Sorge. Zu Mandrake/Mandriva gibt's diese Nachrichten seit Jahren, und irgendwie haben sie sich doch durchgeschlungen. War grad auf Mandriva's IRC channel, die Entwickler scheinen nicht zu besorgt und nehmens mit Humor, die meisten haben das alles auch über ominöse Newsseiten gehört, bis jetzt ist noch nicht wirklich was bestätigt (außer dass Linagora Interesse hat). Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
Danke für diese sachliche Meldung. Mandriva verbessert seine wirtschaftliche Basis, das ist schliesslich entscheidend für den Fortbestand. 2 gute Partner melden sich, nicht schlecht. Linagora hat in versch. Ländern eine gute Position.
Dazu hätte ich gerne mal eine Quelle. Mandriva beschäftigt ja hauptberufliche KDE Entwickler und hat damals einfach zwei Entwickler abgestellt und K3B voran zu bringen. Sebastian Trueg ist doch auch Angestellter von Mandriva oder war er das nur bis letztes Jahr?
wäre schade!!! Ich selbst benutze zwar schon langjährig Fedora, aber Mandriva war mir auch immer sehr sympathisch... Nach dem Vorfall letztes Jahr am Linuxtag wäre es allerdings an der Zeit das bei Mandriva wieder einmal fähige Leute ans Ruder kommen
Sehr bedauerlich. Die läuft besser als die viel gepriesene SuSE. Ich befürchte, egal wer die nun übernimmt, nichts Gutes. Vermutlich wird dann auch PCLinuxOS Probleme bekommen. Sehr Schade, denn Ubuntu ist eigentlich keine Option mehr für mich.
soweit ich weiss hatte jede mandrake, mandriva version irgend welche bugs beim erscheinen der stable version.
arbeiten bei mandriva immer noch die brasilianer mit? erst brasilien(Conectiva) kassiert und dann pleite gehen, so kann man linux auch aus dem weg räumen:)
wieso kann mandriva es nicht so machen wie fedora und debian? nach dem sie pleite gehen?
und ich will nicht als deutsche komunity bezeichnet werden, bin ein individum, kein kollektiv.
Was ich meine ist, dass man keinen Gruppen/Kollektiven begegnen kann, sondern "nur" (mehreren) "Einzelmenschen"/Individuen. Das Kollektiv/Kollektivismen/Kollektivismus/Ismen, sind fiktiv, Kapitalismus/Kommunismus/Katholizismus/Nationalismus usw. sind alles Konstrukte die nicht in der Natur vorkommen. Individual"ismus" ist das Gegenkonzept. Ein wahrer Individualist kommt sogar ohne Individual"ismus" aus.
[quote]Das Kollektiv/Kollektivismen/Kollektivismus/Ismen, sind fiktiv, Kapitalismus/Kommunismus/Katholizismus/Nationalismus usw. sind alles Konstrukte die nicht in der Natur vorkommen.[/quote]
Mit dieser "Argumentation" bewegst Du Dich auf dermaßen dünnem Eis, dass Du akut einbruchgefährdet bist.
Mal wird "die Natur" bemüht, um seine Meinung zu untermauern, mal nicht. Und wenn man sie schon bemüht: Was meinst Du, welche mannigfaltigen Kollektivbildungen es auch in der Natur gibt.
Hältst Du den Begriff von Gesellschaft auch für fiktiv? Übrigens hatte ich schon mehrmals das Vergnügen mit einer "Gruppe" von idiotischen Fußballfans, von der eine dermaßen gruppendynamische Agressivität aus ging, dass ich nicht recht glauben mag, dass mir da eine Fiktion begegnet ist.
Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, dass sich Gesellschaft und Individualismus gegenseitig bedingen? Man sollte schon beides denken und sich nicht nur einseitig auf eine Sache beziehen.
Ich gehöre übrigens auch zu den bösen Verfechtern eines "Mythos von der Horde".
Dünnes Eis oder nicht, halte die Verfechter "der Horde" übrigens nicht für Böse.
Selbstverständlich gibt es "die Gesellschaft" und eine "Kollektivbildung" in der Natur. Was nichts daran ändert, dass die Bausteine letztenendes Individuen sind. In der Natur halten Individuen schließlich nicht aufgrund eines Gewaltmonopols zusammen (aufgezwungene Ideologien). Wenn das Individuum durch eine Ideologie gezwungen wird Denken/Handeln/Fühlen/Leben/Besitz/Usw anderen Individuen unterzuordnen ist das eben das Ende der Freiheit. Beispiel: Du wirst in "die Gesellschaft" X geboren, Gesellschaft X verlangt von dir Wehrpflicht oder Zivildienst. Das Individuum wird nicht durch eigene Motivation (z.B. gutes Tun) dazu gebracht Z Dinge zu tun, sondern kann höchstens rationalisieren(rechtfertigen) wozu es ohnehin gezwungen ist. Eine komplett freie Gesellschaft baut auf dem Prinzip freiwilliger Teilnahme auf, d.h. jedesmal wenn das Individuum sich mit anderen Individuen zusammenschließt um etwas zu bewegen, kommt die Entscheidung durch eigene Motivation, und kann jederzeit zurückgezogen werden. Das einzige was bindend ist (außer dem eigenen Gewissen) sind Verträge. In "Freiheit" leben heißt es auch anzuerkennen, dass niemand mit dem Anrecht eines anderen Arbeit/Besitzes lebt, alles was man von anderen bekommt ist im Grunde freiwillig(und umso mehr zu respektieren). Die Idee dahinter ist selbstverständlich, dass die Motivation der Individuen allgemein steigt etwas für sich und andere zu tun, und alle Erfolge "für sich" und "andere" unmittelbar "behalten" zu können, anstatt von zentralen Gewaltinstanzen die das Kollektivgebilde durch ein Monopol lenken, abhängig und zu einem gewissen grad versklavt zu sein. Beispiel: Weshalb sollten Individuen, die noch ungeboren sind, die Schulden eines Gewaltmonopols tragen müssen? Wäre es nicht besser jede Generation würde die gleiche relative Freiheit von Schulden (oder unnötigen Gesetzen, unnötiger Gewalt) genießen können, wie die vorherige? Ich glaube, eine vollständig voluntaristische Gesellschaft ist ein Langfristziel, das geht nicht von heute auf morgen, da sich Individuum zunächst an Gedanken wie regionale Selbstversorung/verantwortung/Gewaltfreiheit gewöhnen müssten, und ein gutes "Selbstgefühl" müsste erst wachsen(das Gegenteil von Verantwortung bei anderen suchen). Ist meiner Meinung nach die konsequenteste Gegenform zu Faschismus/Kommunismus, welche den ultimativen Kollektivismus darstellen. Im Voluntarismus können sich Individuen nach belieben zusammenschließen Kommunismus/Sozialismus/Faschismus/Kapitalismus zu praktizieren, sie können aber kein einziges Individuum zur Teilnahme zwingen. Die beste mittlere Form sind stark limitierte Gewaltmonopole, z.B. eine Demokratie die sich selbst beschränkt, dass nicht alles was eine Mehrheit findet Individuen aufgezwungen werden darf, beispielsweise privates/intimes Verhalten nicht zu regeln, nicht zu regeln was mit eigenem Geld nicht gemacht werden darf(Drogen,Kasino, usw), nicht zu regeln was nicht öffentlich gesagt/gedacht (Hakenkreuze z.B.) werden darf, usw. Also ein schlanker Staat, der sich weitgehend auf Bekämpfung von Straftaten beschränkt und von äußeren Gefahren.
LINAGORA is a software vendor and professional services provider focused on Open Source Software. With more than 160 employees, offices in France (Paris, Marseille, Lyon and Toulouse), in the US (San Francisco) and in Belgium (Brussels), the company is among major players of Open Source Software. LINAGORA develops its own Open Source softwares (LINAGORA Global Sofware) and provide organizations with reliable and efficient support (LINAGORA Run Services) and professional services (LINAGORA Professional Services). One of the leading pioneers of the Open Source movement in Europe, LINAGORA has strong expertise and offerings in Open Source technologies.
Linagora ist eine der Firmen, die u.a. in Frankreich professionellen Support für Ubuntu anbietet, für das sich u.a. das Französische Parlament entschieden hat, obgleich Mandriva als französische Distribution direkt vor der eigenen Haustür produziert wird. Ich stelle also fest: Ubuntu "schlägt" im Hinblick auf französische Institutionen und Regierungsbehörden Mandriva, Linagora übernimmt teilweise den anfallenden Ubuntu-Support und tritt jetzt an, Mandriva zu kaufen. Das hört sich doch ziemlich "schlecht" an.
nur weil ubuntu gehyped wird und mir persönlich nicht gefällt muss eine protierung der mandriva tools und der genialen kde anpassung auf ubuntu nicht zwangsweise schlecht sein... zumindest hätte man so viele repos und einen unterbau gratis mit dazu... ich hoffe nur die *drakes, plf und das mandriva look and feel bleiben uns auf ewig erhalten
"nur weil ubuntu gehyped wird und mir persönlich nicht gefällt muss eine protierung der mandriva tools und der genialen kde anpassung auf ubuntu nicht zwangsweise schlecht sein..."
Ich glaube kaum, dass einer der in Frage kommenden Mandriva-Käufer dieses Know-How Canonical oder der Ubuntu-Community samt finaler Ausarbeitung kostenlos zur Verfügung stellt.
KDE und Ubuntu passen IMHO ohnehin kaum zusammen (siehe auch Projekt "Timelord"). Konsequent wäre das Verschieben aller KDE-Programme nach Ubuntu Universe und das gleichzeitige Verschieben aller XFce-Programme nach Ubuntu Main.
Project Timelord zeigt lediglich auf wie bereit man für harte Disskusionen bei Kubuntu ist. Dass KDE und Ubuntu sehr wohl zusammen passen sieht man an der möglichst nativen KDE-Umsetzung, zB im Branding.
Das geringste Problem für Kubuntu dürfte wohl das "Branding" sein. Dass Kubuntu so nativ aussieht, hat seinen Grund wohl eher darin, dass sie momentan in diesem Bereich für größere Änderungen keine Zeit bzw. Ressourcen zur Verfügung haben. Nativ zu bleiben ist keine Kunst, siehe Slackware.
Wenn Du KDE4 selbst kompilierst und sonst kaum etwas änderst, dann bleibst Du auch nativ. Wo ist denn da die "Extra-Mühe"?
IMHO weist Kubuntu gar kein spezifisches Canonical-Branding auf. Wenn das Kubuntu-Logo nicht vorhanden wäre, dann würde man Kubuntu auf den ersten Blick noch nicht einmal erkennen und es könnte sich bei diesem KDE4 auch um den KDE4-Desktop einer ganz anderen ubuntufremden KDE4-Distro handeln.
Siehe u.a http://www.kubuntu.org/news/10.04-lts-release: Ich kann hier nichts Außergewöhnliches entdecken, außer vielleicht: "GNOME Application System Tray Integration Work has gone in to integrating GNOME tray icons into the Plasma desktop, so that GNOME apps supporting the integration will share a consistent appearance with the rest of your KDE apps." Es kommt bestimmt sehr selten vor, dass man Gnome-Apps unter KDE4 starten möchte, es sei denn, dass Bugs einen Nutzer dazu zwingen würden.
Vielleicht ist Dir auch einmal aufgefallen, dass Kubuntu in punkto Softwareverwaltung mit KPackagekit herumhantiert und nicht mit Synaptic bzw. dem neuen Ubuntu-Softwarecenter. Ubuntu-KDE4 zeigt somit einmal mehr seine Stellung als Ubuntu-Fremdkörper. Synaptic ist klar besser als KPackagekit, das Softwarecenter ist zudem viel einfacher zu benutzen als KPackagekit. Der Videoeditor Pitivi fehlt zudem komplett. Dabei wäre die Software ein guter Grund für Windows-Nutzer, vielleicht doch den Umstieg zu versuchen. Wenn ich mich recht zurück entsinne, war Firefox noch nicht einmal vorinstalliert. Und: Wo ist denn Ubuntu One in der Kubuntu-Standardinstallation? Habe ich den Client vielleicht übersehen? Wohl eher nicht.
Fazit: Diese KDE4-Implementation erinnert in nichts daran, dass sie eigentlich zur Ubuntu-Familie gehört. Es könnte sich auch um die KDE4-Distro eines anderen x-beliebigen Herstellers handeln.
Das geilste an der Sache ist doch, dass sich Kubuntu dennoch großer Beliebtheit erfreut und bei Umfragen nach der beliebtesten KDE-Distro immer auf Platz 2 oder so landet.
Das ist eigentlich der beste Beweise, dass es für User weder auf Qualität noch auf Optik ankommt ...
Vielleicht sind die meisten Benutzer auch zufrieden, weil es einfach Funktioniert und die Optik in KDE4 einfach nur sehr gut aussieht? Das einzige Problem was ich mit Kubuntu hatte, war der KNetworkManager. Ich konnte mein 3G Modem nicht zum laufen kriegen, mit dem Gnome Networkmanager funktioniert das auf anhieb (vielleicht fehlen einfach nur Entwickler beim KDE Team um die Bugs aus KNetworkManager zu beheben).
Wieso ist das Fehlen von eigenen Erweiterungen und das Fehlen eines Branding schlecht?
Ich schrieb doch von Qualität. Es ist leider nicht so, dass "es einfach funktioniert". Es gibt leider immer wieder Bugs, die keine andere KDE-Distro hat. Natürlich liegt die 3G Unterstützung an KNetworkmanager aber man sollte sich als Distribution in diesem Fall einfach fragen, ob es denn dann sinnvoll ist diesen als Standard Netzwerkmanager zu nutzen.
Im Übrigen funktionieren auch andere Distributionen. Das wäre also kein Unterscheidungsmerkmal. Am Ende bleibt also nichts was für KUbuntu spricht, außer der eigenen Überzeugung, dass es eine ganz tolle KDE Distribution ist.
^^ _meine_ Argumente für Kubuntu: KDE default, Debiandistri, Community, Aktuell, schnell aufgesetzt..
Auch schätzte ich die Zusammenarbeit mit Debian oder Upstream zB bei der ARM-Variante oder bei KNE. Für eine erweiterte Zusammenarbeit sind aber alle Beteiligten gefragt.. zB mit einer Koordination des Releaseschedules oder der Definition eines Basissystems.
Es sind genau solche Bugs, die einen manchmal an Kubuntu verzweifeln lassen. Vor Jahren ist Ähnliches einmal mit Kubuntus Bluetoothunterstützung passiert, weil Ubuntu eine entsprechende "Last-Minute-Änderung" durchführte.
Im Hinblick auf die fehlenden Erweiterungen: Ist es denn "gut", wenn z.B. ein Qt4-Ubuntu-One-Client fehlt (also ein "ubuntuone-client-kde"), wenn Software wie Pitivi und Firefox extra nachinstalliert werden müssen? Sollen Kubuntunutzer Ubuntu One denn nicht benutzen? Das ist IMHO zur Zeit nicht gut gelöst.
Man sollte sich auch fragen, wie so eine Situation überhaupt zustande kommt. Ich höre oft die Ansicht, dass Kubuntu eher eine Communityedition wie Xubuntu sei. Falls das wahr sein sollte, dann frage ich mich allerdings, warum sich KDE4 noch in Ubuntus Main befindet. Ubuntu Main wird schließlich von Canoncal unterstützt.
Eine Art Branding ist ja vorhanden, schließlich steht überall "Kubuntu". Kubuntus Branding ist aber sehr KDE4-nah und bietet IMHO somit keinerlei Alleinstellungsmerkmal (s.o.). Markenbildung sieht anders aus.
Nichtsdestotrotz sollte man diese Thematik in den richtigen Kontext stellen. Ich hatte ja oben schon geschrieben, dass das Branding für Kubuntu wohl das geringste Problem sein dürfte. Erstens ist Bugfixing wichtiger und zum Zweiten zeigt mir u.a. der fehlende KDE-UbuntuOne-Client, dass man als (K)Ubuntu tatsächlich nur die zweite oder dritte Geige als Canonical-Distro spielt. Schließlich ist der Ubuntu One-Dienst für Canonical IMHO doch sehr, sehr wichtig.
Man sollte sich in dieser Hinsicht z.B. an OpenSuse ein Beispiel nehmen. Hier gibt es u.a. Yast mit Qt4-, GTK2- und NCurses-Frontends und Yast funktioniert auch unter jeder Desktopumgebung. Alle Dienste werden unter jeder GUI und natürlich auch ohne GUI distroweit konfigurier- und benutzbar angeboten. Eine OpenSuse hätte einen hypothetischen OpenSuse-One-Client niemals nur für KDE oder nur für Gnome angeboten.
Apropos Bugs: Ich hatte vor ein paar Tagen Xubuntu installiert, das denn auch funktionierte. Aus Interesse kam noch gnome-core samt Abhängigkeiten hinzu, auch dieser Schmalspur-Gnome funktionierte dann. Angeregt durch diese Kubuntu-Diskussion installierte ich zusätzlich noch kde-minimal, weil ich hier keine Fehler zum Besten geben wollte, indem ich meine Argumente nur auf meine (allerdings noch recht frische) Erinnerung aufbaute. So, jetzt habe ich mittlerweile einmal neu gestartet und nun hängt das Ubuntu-System immer an derselben Stelle "Checking Battery State" und fährt nicht hoch. Das ist vor der kde-minimal-Installation definitiv nicht passiert. Was für ein kapitaler System- und damit Ubuntufehler. Cool, wirklich cool. Ich werde Ubuntu in Zukunft wohl nur noch in einer VM betreiben, selbst Haiku-Alpha ist da stabiler.
Mandriva ist die Distri, die funktioniert. Startet auch auf Notebooks mit 512 RAM und 1,7 GhZ Prozessor schnell. Auch in der Live-Version !!! (also von CD/DVD).
Bei gleichem Notebook bekommt man kein aktuelles SUSE oder Fedora gestartet mittels Live-CD.
Ubuntu startet zwar von CD, aber läßt mich nicht ins Netz, da ich wegen meiner Böswilligkeit einen NdisWrapper-Treiber für meine WLan-Karte benötige. Natürlich will Ubuntu mich von meiner Böswilligkeit heilen, indem es darauf hinweist, daß nur freie Treiber zur Verfügung stehen.
Ganz zu schweigen von den ganzen Administrationstools.
Fast jeden Scheißdreck muß man bei *Buntu auf der Konsole erledigen (Man lese nur mal die Ubuntu-Foren).
Also *Buntu ist für einen Mandriva-Verwöhnten sicherlich KEINE Alternative.
Falls der Käufer die Consumer-Distri einstellt, bleibt wohl nur noch entweder PC-LinuxOS, oder die auf der neuen Entwicklerdistri "unity-linux" (http://unity-linux.org/) aufbauenden Distributionen.
Hoffentlich gibts die Mandriva-Distri weiter in der gewohnten Qualität. Alles andere wäre ein großer Rückschritt für Linux allgemein.
Ach ja, nochetwas: *Buntu kann Mandriva nicht im entferntesten das Wasser reichen. *Buntu hat ja nicht einmal ordentliche und funktionierende Administrationstools für alle wichtigen Sachen.
Suse und Fedora sind wiederum zu fett für Live-CD/DVD.
Eine Live-CD/DVD MUSS auch auf einem ARBEITS- (also keinem Spiele) -Notebook funktionieren.
Ich wünsche der Mandriva-Distri (bzw. evtl. Forks) ein langes Leben und weiterhin erstklassige Qualität.
Irgendwie ist mir das Theater im letzten Jahr um den LinuxTag wieder eingefallen. Wer seine Community so behandelt, darf sich nicht wundern, wenn sich diese irgendwann eine andere Distri sucht.
Was sich Mandriva mit der deutschen Community erlaubt hat, das ist ethisch und moralisch verwerflich. Die wissen, wie man langjährige Benuter vergrault. Das ist die größte Unverschämtheit, die ich je rund um die freie Software Szenerie gesehen habe. Absolutes Unding.
Ich finde es stark von der Community, dass sie sich entschieden hat, dennoch weiterzumachen, aber ganz klar das Ziel gesetzt zu haben, dass sie vom Hersteller etwas distanzieren. Das war eine sehr mutige Entscheidung. Viele haben das Problem sicherlich dadurch gelöst, einfach auf eine andere Distribution umzusteigen, aber wer wirklich Stärke bewiesen hat, das war die deutsche Community, die Inhaber der deutschen e.V.
Du klingst wie ein hysterischer Hypochonder.
Echt sowas von verwerflich.. Wie konnten sie nur....... PFUI!!
Ja,
es hat sie schwer getroffen, daß die Leute, die sich Mandriva kostenlos gesaugt haben, jetzt was anderes saugen
Und wieder einer, der keine Ahnung hat. Diese Sorte stirbt nie aus...
Ach, Kleiner,
ich wollte nicht in Deine Sandkiste pinkeln, ich wollte nur andeuten, daß es wohl nicht die Privatanwender sind, die einen Linux- Distributor profitabel machen, sondern die Firmenkunden - und bei denen hat Mandriva nicht so richtig Fuss fassen können.
ich les dauernd was von nem vorfall beim LinuxTag und von "wer seine community so behandelt" und "besonders die deutsche"... was ist denn da vorgefallen?
Mandriva S.A. hatte angekündigt auf dem Linux einen Stand zu stellen und die Community darum gebeten bei der Betreuung zu helfen.
Der Stand war reserviert und wenige Tage vor Beginn des Linux-Tages hat Mandriva abgesagt mit der erstmal merkwürdig klingenden Begründung der CEO habe sich das Bein gebrochen.
Die Community hat anschließend den Vorschlag gemacht, den Stand komplett selbst als MandrivaUser.de zu übernehmen damit das Geld (was Mandriva definitiv bezahlen musste) und die Übernachtungskosten der Community Mitglieder die den Stand betreuen wollten nicht umsonst war.
Der Vorschlag wurde ignoriert und so wurde der Stand auf Kosten von Mandriva von anderen Projekten übernommen. Die Communtiy hat sich darauf hin entschieden sich nicht mehr auf Mandriva zu verlassen und immer selbst einen Stand zu stellen, anstatt den Stand zugunsten des offiziellen Mandriva Stands aufzugeben (wie eben letztes Jahr).
Alles in allem eine sehr ärgerliche Angelegenheit, die zu Konsequenzen führte. Überbewerten muss man es aber meiner Meinung nach auch nicht.
Gruß,
TeaAge
P.S.: Noch was zum Lesen
http://www.mandrivauser.de/wordpress/?p=315
http://www.mandrivauser.de/wordpress/?p=389 (spätere Erklärungsversuche von Mandriva S.A.)
Mal wieder ein Beispiel wie aus ner Mücke ein Elefant werden kann.
NICHT MANDRIVA
Jetzt wo ich vor kurzem endlich von Windows auf (Mandriva) Linux umgestiegen bin
Keine Sorge. Zu Mandrake/Mandriva gibt's diese Nachrichten seit Jahren, und irgendwie haben sie sich doch durchgeschlungen. War grad auf Mandriva's IRC channel, die Entwickler scheinen nicht zu besorgt und nehmens mit Humor, die meisten haben das alles auch über ominöse Newsseiten gehört, bis jetzt ist noch nicht wirklich was bestätigt (außer dass Linagora Interesse hat). Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
Danke für diese sachliche Meldung.
Mandriva verbessert seine wirtschaftliche Basis, das ist schliesslich
entscheidend für den Fortbestand.
2 gute Partner melden sich, nicht schlecht.
Linagora hat in versch. Ländern eine gute Position.
Es gibt genug Linux-Distris für alle.
kein kde linux mehr?
Ich benutze LXDE als Desktopmanager. Trotzdem möchte ich Mandriva nicht missen.
KDE wird doch hauptsächlich von SuSe entwickelt, von Mandrake kam doch insgesamt noch weniger als von Canonical
Dazu hätte ich gerne mal eine Quelle.
Mandriva beschäftigt ja hauptberufliche KDE Entwickler und hat damals einfach zwei Entwickler abgestellt und K3B voran zu bringen.
Sebastian Trueg ist doch auch Angestellter von Mandriva oder war er das nur bis letztes Jahr?
Gruß
Arbeiten bei Novell/SuSE nicht nur Ximian-Leute für Linux?
Mandriva haben (leider) die besten Programmierer.
Was bei Suse der der halbgewalkte Yast ist, ist bei Mandriva ein funktionelles Tool.
wäre schade!!!
Ich selbst benutze zwar schon langjährig Fedora, aber Mandriva war mir auch immer sehr sympathisch...
Nach dem Vorfall letztes Jahr am Linuxtag wäre es allerdings an der Zeit das bei Mandriva wieder einmal fähige Leute ans Ruder kommen
*Einen weiteren Strich auf meiner Liste mach*
und wofür machst du Striche?
Für Meldungen auf ProLinux.de?
Gruß
Sehr bedauerlich. Die läuft besser als die viel gepriesene SuSE. Ich befürchte, egal wer die nun übernimmt, nichts Gutes. Vermutlich wird dann auch PCLinuxOS Probleme bekommen. Sehr Schade, denn Ubuntu ist eigentlich keine Option mehr für mich.
Weil die Fensterknöpfe nicht mehr auf der Windows-Seite sind?
Nein weil es nur wenige wirklich gute Distributionen gibt. Mandriva ist eine davon. Sieht gut aus und funktioniert auch so.
soweit ich weiss hatte jede mandrake, mandriva version irgend welche bugs beim erscheinen der stable version.
arbeiten bei mandriva immer noch die brasilianer mit? erst brasilien(Conectiva) kassiert und dann pleite gehen, so kann man linux auch aus dem weg räumen:)
wieso kann mandriva es nicht so machen wie fedora und debian? nach dem sie pleite gehen?
und ich will nicht als deutsche komunity bezeichnet werden, bin ein individum, kein kollektiv.
> und ich will nicht als deutsche komunity bezeichnet werden, bin ein individum, kein kollektiv.
Lass mich raten. Du bist FDP-Wähler, richtig?
Jedenfalls ist er ein Mensch mit richtigen Ansichten.
und was wählst du?
ich hab nie was von dem begriff deutsche windows komunity gehört.
Jemand der das Kollektiv für ein Scheingebilde hält, gibt seine "Stimme" auch nicht ab, sondern behält sie. Er denkt!
Kolektiv der soz. Arbeit im VEB Völkerfreundschaft?
Du bist witzig.
Was ich meine ist, dass man keinen Gruppen/Kollektiven begegnen kann, sondern "nur" (mehreren) "Einzelmenschen"/Individuen. Das Kollektiv/Kollektivismen/Kollektivismus/Ismen, sind fiktiv, Kapitalismus/Kommunismus/Katholizismus/Nationalismus usw. sind alles Konstrukte die nicht in der Natur vorkommen. Individual"ismus" ist das Gegenkonzept. Ein wahrer Individualist kommt sogar ohne Individual"ismus" aus.
Hallo,
[quote]Das Kollektiv/Kollektivismen/Kollektivismus/Ismen, sind fiktiv, Kapitalismus/Kommunismus/Katholizismus/Nationalismus usw. sind alles Konstrukte die nicht in der Natur vorkommen.[/quote]
Mit dieser "Argumentation" bewegst Du Dich auf dermaßen dünnem Eis, dass Du akut einbruchgefährdet bist.
Mal wird "die Natur" bemüht, um seine Meinung zu untermauern, mal nicht. Und wenn man sie schon bemüht: Was meinst Du, welche mannigfaltigen Kollektivbildungen es auch in der Natur gibt.
Hältst Du den Begriff von Gesellschaft auch für fiktiv? Übrigens hatte ich schon mehrmals das Vergnügen mit einer "Gruppe" von idiotischen Fußballfans, von der eine dermaßen gruppendynamische Agressivität aus ging, dass ich nicht recht glauben mag, dass mir da eine Fiktion begegnet ist.
Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, dass sich Gesellschaft und Individualismus gegenseitig bedingen? Man sollte schon beides denken und sich nicht nur einseitig auf eine Sache beziehen.
Ich gehöre übrigens auch zu den bösen Verfechtern eines "Mythos von der Horde".
Viele Grüße,
Holger
Dünnes Eis oder nicht, halte die Verfechter "der Horde" übrigens nicht für Böse.
Selbstverständlich gibt es "die Gesellschaft" und eine "Kollektivbildung" in der Natur. Was nichts daran ändert, dass die Bausteine letztenendes Individuen sind. In der Natur halten Individuen schließlich nicht aufgrund eines Gewaltmonopols zusammen (aufgezwungene Ideologien). Wenn das Individuum durch eine Ideologie gezwungen wird Denken/Handeln/Fühlen/Leben/Besitz/Usw anderen Individuen unterzuordnen ist das eben das Ende der Freiheit.
Beispiel: Du wirst in "die Gesellschaft" X geboren, Gesellschaft X verlangt von dir Wehrpflicht oder Zivildienst. Das Individuum wird nicht durch eigene Motivation (z.B. gutes Tun) dazu gebracht Z Dinge zu tun, sondern kann höchstens rationalisieren(rechtfertigen) wozu es ohnehin gezwungen ist.
Eine komplett freie Gesellschaft baut auf dem Prinzip freiwilliger Teilnahme auf, d.h. jedesmal wenn das Individuum sich mit anderen Individuen zusammenschließt um etwas zu bewegen, kommt die Entscheidung durch eigene Motivation, und kann jederzeit zurückgezogen werden. Das einzige was bindend ist (außer dem eigenen Gewissen) sind Verträge. In "Freiheit" leben heißt es auch anzuerkennen, dass niemand mit dem Anrecht eines anderen Arbeit/Besitzes lebt, alles was man von anderen bekommt ist im Grunde freiwillig(und umso mehr zu respektieren).
Die Idee dahinter ist selbstverständlich, dass die Motivation der Individuen allgemein steigt etwas für sich und andere zu tun, und alle Erfolge "für sich" und "andere" unmittelbar "behalten" zu können, anstatt von zentralen Gewaltinstanzen die das Kollektivgebilde durch ein Monopol lenken, abhängig und zu einem gewissen grad versklavt zu sein.
Beispiel: Weshalb sollten Individuen, die noch ungeboren sind, die Schulden eines Gewaltmonopols tragen müssen? Wäre es nicht besser jede Generation würde die gleiche relative Freiheit von Schulden (oder unnötigen Gesetzen, unnötiger Gewalt) genießen können, wie die vorherige?
Ich glaube, eine vollständig voluntaristische Gesellschaft ist ein Langfristziel, das geht nicht von heute auf morgen, da sich Individuum zunächst an Gedanken wie regionale Selbstversorung/verantwortung/Gewaltfreiheit gewöhnen müssten, und ein gutes "Selbstgefühl" müsste erst wachsen(das Gegenteil von Verantwortung bei anderen suchen). Ist meiner Meinung nach die konsequenteste Gegenform zu Faschismus/Kommunismus, welche den ultimativen Kollektivismus darstellen. Im Voluntarismus können sich Individuen nach belieben zusammenschließen Kommunismus/Sozialismus/Faschismus/Kapitalismus zu praktizieren, sie können aber kein einziges Individuum zur Teilnahme zwingen. Die beste mittlere Form sind stark limitierte Gewaltmonopole, z.B. eine Demokratie die sich selbst beschränkt, dass nicht alles was eine Mehrheit findet Individuen aufgezwungen werden darf, beispielsweise privates/intimes Verhalten nicht zu regeln, nicht zu regeln was mit eigenem Geld nicht gemacht werden darf(Drogen,Kasino, usw), nicht zu regeln was nicht öffentlich gesagt/gedacht (Hakenkreuze z.B.) werden darf, usw. Also ein schlanker Staat, der sich weitgehend auf Bekämpfung von Straftaten beschränkt und von äußeren Gefahren.
Der Verkauf könnte ja auch eine Chance sein.
LINAGORA is a software vendor and professional services provider focused on Open Source Software. With more than 160 employees, offices in France (Paris, Marseille, Lyon and Toulouse), in the US (San Francisco) and in Belgium (Brussels), the company is among major players of Open Source Software. LINAGORA develops its own Open Source softwares (LINAGORA Global Sofware) and provide organizations with reliable and efficient support (LINAGORA Run Services) and professional services (LINAGORA Professional Services). One of the leading pioneers of the Open Source movement in Europe, LINAGORA has strong expertise and offerings in Open Source technologies.
linagora.com
Das hört sich doch ziemlich gut an.
Linagora ist eine der Firmen, die u.a. in Frankreich professionellen Support für Ubuntu anbietet, für das sich u.a. das Französische Parlament entschieden hat, obgleich Mandriva als französische Distribution direkt vor der eigenen Haustür produziert wird.
Ich stelle also fest: Ubuntu "schlägt" im Hinblick auf französische Institutionen und Regierungsbehörden Mandriva, Linagora übernimmt teilweise den anfallenden Ubuntu-Support und tritt jetzt an, Mandriva zu kaufen.
Das hört sich doch ziemlich "schlecht" an.
nur weil ubuntu gehyped wird und mir persönlich nicht gefällt muss eine protierung der mandriva tools und der genialen kde anpassung auf ubuntu nicht zwangsweise schlecht sein...
zumindest hätte man so viele repos und einen unterbau gratis mit dazu... ich hoffe nur die *drakes, plf und das mandriva look and feel bleiben uns auf ewig erhalten
"nur weil ubuntu gehyped wird und mir persönlich nicht gefällt muss eine protierung der mandriva tools und der genialen kde anpassung auf ubuntu nicht zwangsweise schlecht sein..."
Ich glaube kaum, dass einer der in Frage kommenden Mandriva-Käufer dieses Know-How Canonical oder der Ubuntu-Community samt finaler Ausarbeitung kostenlos zur Verfügung stellt.
KDE und Ubuntu passen IMHO ohnehin kaum zusammen (siehe auch Projekt "Timelord"). Konsequent wäre das Verschieben aller KDE-Programme nach Ubuntu Universe und das gleichzeitige Verschieben aller XFce-Programme nach Ubuntu Main.
Project Timelord zeigt lediglich auf wie bereit man für harte Disskusionen bei Kubuntu ist. Dass KDE und Ubuntu sehr wohl zusammen passen sieht man an der möglichst nativen KDE-Umsetzung, zB im Branding.
Das geringste Problem für Kubuntu dürfte wohl das "Branding" sein.
Dass Kubuntu so nativ aussieht, hat seinen Grund wohl eher darin, dass sie momentan in diesem Bereich für größere Änderungen keine Zeit bzw. Ressourcen zur Verfügung haben.
Nativ zu bleiben ist keine Kunst, siehe Slackware.
das ist eine Mutmassung und nicht wahr
"nicht wahr"
Wenn Du KDE4 selbst kompilierst und sonst kaum etwas änderst, dann bleibst Du auch nativ. Wo ist denn da die "Extra-Mühe"?
IMHO weist Kubuntu gar kein spezifisches Canonical-Branding auf. Wenn das Kubuntu-Logo nicht vorhanden wäre, dann würde man Kubuntu auf den ersten Blick noch nicht einmal erkennen und es könnte sich bei diesem KDE4 auch um den KDE4-Desktop einer ganz anderen ubuntufremden KDE4-Distro handeln.
Siehe u.a http://www.kubuntu.org/news/10.04-lts-release:
Ich kann hier nichts Außergewöhnliches entdecken, außer vielleicht:
"GNOME Application System Tray Integration
Work has gone in to integrating GNOME tray icons into the Plasma desktop, so that GNOME apps supporting the integration will share a consistent appearance with the rest of your KDE apps."
Es kommt bestimmt sehr selten vor, dass man Gnome-Apps unter KDE4 starten möchte, es sei denn, dass Bugs einen Nutzer dazu zwingen würden.
Vielleicht ist Dir auch einmal aufgefallen, dass Kubuntu in punkto Softwareverwaltung mit KPackagekit herumhantiert und nicht mit Synaptic bzw. dem neuen Ubuntu-Softwarecenter. Ubuntu-KDE4 zeigt somit einmal mehr seine Stellung als Ubuntu-Fremdkörper. Synaptic ist klar besser als KPackagekit, das Softwarecenter ist zudem viel einfacher zu benutzen als KPackagekit.
Der Videoeditor Pitivi fehlt zudem komplett. Dabei wäre die Software ein guter Grund für Windows-Nutzer, vielleicht doch den Umstieg zu versuchen.
Wenn ich mich recht zurück entsinne, war Firefox noch nicht einmal vorinstalliert.
Und: Wo ist denn Ubuntu One in der Kubuntu-Standardinstallation? Habe ich den Client vielleicht übersehen? Wohl eher nicht.
Fazit: Diese KDE4-Implementation erinnert in nichts daran, dass sie eigentlich zur Ubuntu-Familie gehört. Es könnte sich auch um die KDE4-Distro eines anderen x-beliebigen Herstellers handeln.
Das geilste an der Sache ist doch, dass sich Kubuntu dennoch großer Beliebtheit erfreut und bei Umfragen nach der beliebtesten KDE-Distro immer auf Platz 2 oder so landet.
Das ist eigentlich der beste Beweise, dass es für User weder auf Qualität noch auf Optik ankommt ...
Naja, so ist es eben.
Gruß
Vielleicht sind die meisten Benutzer auch zufrieden, weil es einfach Funktioniert und die Optik in KDE4 einfach nur sehr gut aussieht? Das einzige Problem was ich mit Kubuntu hatte, war der KNetworkManager. Ich konnte mein 3G Modem nicht zum laufen kriegen, mit dem Gnome Networkmanager funktioniert das auf anhieb (vielleicht fehlen einfach nur Entwickler beim KDE Team um die Bugs aus KNetworkManager zu beheben).
Wieso ist das Fehlen von eigenen Erweiterungen und das Fehlen eines Branding schlecht?
Ich schrieb doch von Qualität.
Es ist leider nicht so, dass "es einfach funktioniert". Es gibt leider immer wieder Bugs, die keine andere KDE-Distro hat. Natürlich liegt die 3G Unterstützung an KNetworkmanager aber man sollte sich als Distribution in diesem Fall einfach fragen, ob es denn dann sinnvoll ist diesen als Standard Netzwerkmanager zu nutzen.
Im Übrigen funktionieren auch andere Distributionen. Das wäre also kein Unterscheidungsmerkmal. Am Ende bleibt also nichts was für KUbuntu spricht, außer der eigenen Überzeugung, dass es eine ganz tolle KDE Distribution ist.
Gruß
^^
_meine_ Argumente für Kubuntu: KDE default, Debiandistri, Community, Aktuell, schnell aufgesetzt..
Auch schätzte ich die Zusammenarbeit mit Debian oder Upstream zB bei der ARM-Variante oder bei KNE. Für eine erweiterte Zusammenarbeit sind aber alle Beteiligten gefragt.. zB mit einer Koordination des Releaseschedules oder der Definition eines Basissystems.
Es sind genau solche Bugs, die einen manchmal an Kubuntu verzweifeln lassen. Vor Jahren ist Ähnliches einmal mit Kubuntus Bluetoothunterstützung passiert, weil Ubuntu eine entsprechende "Last-Minute-Änderung" durchführte.
Im Hinblick auf die fehlenden Erweiterungen:
Ist es denn "gut", wenn z.B. ein Qt4-Ubuntu-One-Client fehlt (also ein "ubuntuone-client-kde"), wenn Software wie Pitivi und Firefox extra nachinstalliert werden müssen?
Sollen Kubuntunutzer Ubuntu One denn nicht benutzen?
Das ist IMHO zur Zeit nicht gut gelöst.
Man sollte sich auch fragen, wie so eine Situation überhaupt zustande kommt. Ich höre oft die Ansicht, dass Kubuntu eher eine Communityedition wie Xubuntu sei. Falls das wahr sein sollte, dann frage ich mich allerdings, warum sich KDE4 noch in Ubuntus Main befindet. Ubuntu Main wird schließlich von Canoncal unterstützt.
Eine Art Branding ist ja vorhanden, schließlich steht überall "Kubuntu". Kubuntus Branding ist aber sehr KDE4-nah und bietet IMHO somit keinerlei Alleinstellungsmerkmal (s.o.). Markenbildung sieht anders aus.
Nichtsdestotrotz sollte man diese Thematik in den richtigen Kontext stellen. Ich hatte ja oben schon geschrieben, dass das Branding für Kubuntu wohl das geringste Problem sein dürfte. Erstens ist Bugfixing wichtiger und zum Zweiten zeigt mir u.a. der fehlende KDE-UbuntuOne-Client, dass man als (K)Ubuntu tatsächlich nur die zweite oder dritte Geige als Canonical-Distro spielt. Schließlich ist der Ubuntu One-Dienst für Canonical IMHO doch sehr, sehr wichtig.
Man sollte sich in dieser Hinsicht z.B. an OpenSuse ein Beispiel nehmen. Hier gibt es u.a. Yast mit Qt4-, GTK2- und NCurses-Frontends und Yast funktioniert auch unter jeder Desktopumgebung. Alle Dienste werden unter jeder GUI und natürlich auch ohne GUI distroweit konfigurier- und benutzbar angeboten. Eine OpenSuse hätte einen hypothetischen OpenSuse-One-Client niemals nur für KDE oder nur für Gnome angeboten.
Apropos Bugs:
Ich hatte vor ein paar Tagen Xubuntu installiert, das denn auch funktionierte. Aus Interesse kam noch gnome-core samt Abhängigkeiten hinzu, auch dieser Schmalspur-Gnome funktionierte dann.
Angeregt durch diese Kubuntu-Diskussion installierte ich zusätzlich noch kde-minimal, weil ich hier keine Fehler zum Besten geben wollte, indem ich meine Argumente nur auf meine (allerdings noch recht frische) Erinnerung aufbaute.
So, jetzt habe ich mittlerweile einmal neu gestartet und nun hängt das Ubuntu-System immer an derselben Stelle "Checking Battery State" und fährt nicht hoch. Das ist vor der kde-minimal-Installation definitiv nicht passiert. Was für ein kapitaler System- und damit Ubuntufehler.
Cool, wirklich cool.
Ich werde Ubuntu in Zukunft wohl nur noch in einer VM betreiben, selbst Haiku-Alpha ist da stabiler.
kubuntu-desktop --no-install-recommends
Mandriva ist die Distri, die funktioniert. Startet auch auf Notebooks mit 512 RAM und 1,7 GhZ Prozessor schnell.
Auch in der Live-Version !!! (also von CD/DVD).
Bei gleichem Notebook bekommt man kein aktuelles SUSE oder Fedora gestartet mittels Live-CD.
Ubuntu startet zwar von CD, aber läßt mich nicht ins Netz, da ich wegen meiner Böswilligkeit einen NdisWrapper-Treiber für meine WLan-Karte benötige.
Natürlich will Ubuntu mich von meiner Böswilligkeit heilen, indem es darauf hinweist, daß nur freie Treiber zur Verfügung stehen.
Ganz zu schweigen von den ganzen Administrationstools.
Fast jeden Scheißdreck muß man bei *Buntu auf der Konsole erledigen (Man lese nur mal die Ubuntu-Foren).
Also *Buntu ist für einen Mandriva-Verwöhnten sicherlich KEINE Alternative.
Falls der Käufer die Consumer-Distri einstellt, bleibt wohl nur noch entweder PC-LinuxOS, oder die auf der neuen Entwicklerdistri "unity-linux" (http://unity-linux.org/) aufbauenden Distributionen.
Hoffentlich gibts die Mandriva-Distri weiter in der gewohnten Qualität. Alles andere wäre ein großer Rückschritt für Linux allgemein.
Ach ja, nochetwas: *Buntu kann Mandriva nicht im entferntesten das Wasser reichen.
*Buntu hat ja nicht einmal ordentliche und funktionierende Administrationstools für alle wichtigen Sachen.
Suse und Fedora sind wiederum zu fett für Live-CD/DVD.
Eine Live-CD/DVD MUSS auch auf einem ARBEITS- (also keinem Spiele) -Notebook funktionieren.
Ich wünsche der Mandriva-Distri (bzw. evtl. Forks) ein langes Leben und weiterhin erstklassige Qualität.