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Thema: MeeGo setzt auf Btrfs als Dateisystem

38 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von panzi am Mi, 12. Mai 2010 um 14:11 #

Find ich gut, denn dann wird Btrfs ordentlich getestet (von den Usern dann) und ist dann schneller stabil für uns Fedora User.

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Von Dieter am Mi, 12. Mai 2010 um 15:31 #

Was mich an Btrfs noch so richtig stört ist dass es 10% des verfügbaren Speicherplatzes fest für Metadaten reserviert. Das bedeutet man kann seinen Datenträger nur bis zu 90% befüllen. Ich mal hoffe das wird irgendwann noch gefixt.

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    Von volltroll.de am Mi, 12. Mai 2010 um 17:09 #

    Gibte da nen kleinen workaround: 10% groessere festplatte kaufen .

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    Von ano am Mi, 12. Mai 2010 um 17:10 #

    weiß jemand wie der Konkurrenz ist (z.B. ZFS)?

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      Von ano am Mi, 12. Mai 2010 um 17:17 #

      ich meinte:
      weiß jemand wie das bei der Konkurrenz ist(z.B. ZFS)?

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      Von ano am Mi, 12. Mai 2010 um 17:18 #

      ich meinte:
      weiß jemand wie das bei der Konkurrenz ist(z.B. ZFS)?

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        Von sun am Do, 13. Mai 2010 um 13:13 #

        btrfs, ZFS = oracle
        mfg

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          Von ano am Do, 13. Mai 2010 um 14:19 #

          kann ja wohl trotzdem technische Konkurrenz sein.... trotzdem danke

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            Von Hyäne am Do, 13. Mai 2010 um 16:42 #

            AFAIK:

            ZFS gilt als stabil und ist sogar OpenSource, kann aber lizenzbedingt nicht in den Kernel aufgenommen werden. Außerdem soll btrfs als jüngeres FS (laut Entwickler) noch besser werden.

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              Von realBSD am Do, 13. Mai 2010 um 16:50 #

              Wohingegen die Qualität von ZFS immer gleichbleibt.

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                Von Hyäne am Do, 13. Mai 2010 um 19:57 #

                Hmmm, ja, ZFS wird wohl auch weiterentwickelt, aber Oracle wird den Teufel tun und anfangen ihr als verlässlich geltendes FS gravierend umzumodellieren. Im Allgemeinen vertrauen die Leute ihre Daten nicht irgendwelchen Alpha-Versionen von Dateisystemen an, wie es bei btrfs noch der Fall ist.

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                  Von realBSD am Fr, 14. Mai 2010 um 10:44 #

                  Mein Posting kam zwar etwas neg. rüber, war aber nicht so gemeint.
                  Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass die Entwicklung weitergeht, neue Features kommen hinzu, Portierungen folgen.
                  Zum Glück wurde ZFS nicht von irgendeiner Softwarebude entwickelt sondern von SUN. Darüber hinaus wird das auch schon produktiv eingesetzt. Sowas wichtiges wie ein Dateisystem wird nicht stabil nach 1 a oder durch dessen Deklaration.

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                    Von gaga am Sa, 15. Mai 2010 um 19:38 #

                    sorry aber sun ist zwar groß, aber eben auch nur von menschen gemacht.
                    wenn du z.b. eine platte falsch zu einem zpool zuordnest kann die platte nicht wieder entfernt werden - aussage von sun: wird noch nicht unterstützt.
                    folge war komplettbackup, zpool komplett aufbrechen, neu machen und restore - am wochenende. glücklicherweise haben wir keinen 24/7 betrieb :)
                    ich könnte noch weitere geschichten erzählen wie 2 wochen reaktionszeit (silver support), defekt gelieferte ersatzteile und einfach *AUS*gehende server...

                    also sun und jetzt nach der übernahme oracle nicht über den klee loben - oracle ist auch voller spezialexperten ( aka softwarebug gefunden, kommentar von oracle "der bug ist bekannt, case closed" )

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    Von bratze am Mi, 12. Mai 2010 um 17:12 #

    Bei den meisten Dateisystemen ist es sowieso nicht ratsam die Platte/Partition über 90% zu füllen.

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      Von Murmel am Mi, 12. Mai 2010 um 19:17 #

      So ganz unrecht hat er aber nicht.

      Auch wenn man 10% an Platz frei lässt, so kann man die Platte doch immer noch mit mehr Daten befüllen, wenn das Dateisystem z.B. nur 5% des Platzes für Metadaten benötigen würde.

      10% für Metadaten sind schon viel. Gerade bei heutigen Terrabyte-Platten sind das etliche Gigabytes. Ob sich das inzwischen geändert hat, kann ich aber auch nicht sagen.

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        Von Hyäne am Do, 13. Mai 2010 um 16:39 #

        Ich weiß zwar nix / nichts / nada über btrfs, aber ist es nicht doch wahrscheinlich, dass es eine Option beim Formatieren geben wird, mit der der reservierte Speicherplatz bestimmt werden kann? Bei Ext3 werden ja auch standardmäßig 5 % für root reserviert, aber der Wert kann per Parameter geändert werden.

        (Kann aber auch sein, dass die 10 % aus irgendeinem konzeptuellen Grund fest sind.)

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Von BSD am Mi, 12. Mai 2010 um 19:38 #

Ist doch schon deutlich weiter als Btrfs

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    Von fuse am Mi, 12. Mai 2010 um 19:52 #

    Dann müsste man ja mit fuse arbeiten.

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    Von energyman am Mi, 12. Mai 2010 um 23:59 #

    weil HAMMER ungeeigneter Müll ist?

    Aber das einige auf ext4 zeigen, daß einfach so für stabil erklärt wurde und dann erstmal Daten fraß, ist schon dreist.

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      Von Turboworth am Do, 13. Mai 2010 um 15:32 #

      Nur in Ubuntu, weil es da auf maximale Performance getrimmt wurde (und wird), andere Distributionen haben für Desktopuser Optionen gewählt, die auch den Betrieb ohne USV erlauben. :)

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      Von Trollhunter am Do, 13. Mai 2010 um 20:35 #

      Was eigentlich kein Bug ist aber auch egal...

      Delayed Allocation nennt man sowas und dies nutzt jedes moderne Dateisystem.

      z.B. ist XFS dafür bekannt das es die Daten sehr lange im Speicher (RAM) hält bis es auf die Platte geschrieben wird. Was bei einem Stromausfall zu Datenverlusst führen kann.

      Und Canoncial hat wie üblich ohne zu denken 120 Sek Timeout übernommen und schwups sind die Daten weg wenn was passiert.

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        Von energyman am Fr, 14. Mai 2010 um 10:50 #

        nein, nicht jedes. Und nach Jahren, in denen sich Anwender darüber aufregten, daß XFS Daten vernichtet, bei crash, hätte jedem klar sein müssen, daß es eine blöde Idee ist.
        Aber extX war noch nie für Datensicherheit ausgelegt, sondern nur gute benchmark Ergebnisse.

        Ein Dateisystem, daß nicht mit sicheren defaults arbeitet, ist Schrott.

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          Von Flying Circus am Mo, 17. Mai 2010 um 09:47 #

          Aber extX war noch nie für Datensicherheit ausgelegt

          Quelle / Beleg?

          Mir sind unter ext2 und ext3 noch [b]nie[/b] Daten abhanden gekommen. Und ich habe schon diverse Abstürze provoziert. Ok, eine Schwalbe macht noch keinen Sommer und meine Erfahrungen müssen nicht allgemein sein, also bin ich für Begründungen Deiner These natürlich offen ...

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          Von hjb am Mo, 17. Mai 2010 um 11:06 #

          Du hast nicht ganz unrecht mit der Datensicherheit. UNIX-Dateisysteme wie ext4, aber auch xfs sind auf Robustheit und Geschwindigkeit ausgelegt. Es gibt eine Garantie, dass Daten, die auf die Platte geschrieben wurden, dort sicher sind. Vom Schreiben aus Sicht des Programmes bis zum tatsächlichen Schreiben auf die Platte kann allerdings eine gewisse Zeit vergehen, für die gibt es keine Garantie, was teilweise schon wegen der Hardware nicht anders möglich ist. Im schlimmsten Fall gehen bei einem Stromausfall die Änderungen von ein paar Sekunden verloren, meist nur ein paar unwichtige Logeinträge.

          Die Dateisysteme stellen nur die Konsistenz nach einem Neustart sicher, dafür gibt es Tools wie fsck, die halt inkonsistente Daten entfernen. Echte Datensicherheit gibt es nur mit Backups.

          Ich habe es nur selten erlebt, dass ein Linux-Dateisystem Daten vernichtet hätte. In all diesen Fälle war entweder die Hardware kaputt oder der Administrator (also ich selber) überschrieb durch eigene Fehler einen Teil des Dateisystems. Mit anderen Worten, deine Schlussfolgerungen sind absoluter Bullshit.

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    Von realBSD am Do, 13. Mai 2010 um 00:06 #

    Wenn man von den Bugs mal absieht, gibt es immer noch Probleme bei den Portierungen auf den anderen BSDs, von Linux ganz zu schweigen.

    Abgesehen davon, ist nicht Tux3 von den Eigenschaften recht ähnlich und das gibt's doch für Linux.

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    Von Sturmflut am Do, 13. Mai 2010 um 12:24 #

    HAMMER ist nicht unter Linux einsetzbar, hat nur einen Entwickler, wurde hauptsächlich für große Cluster entwickelt und kann einige Features von BTRFS (Writeable Snapshots, Pooling) nicht. Also keine Alternative.

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Von ubuntu enthusiast am Fr, 14. Mai 2010 um 19:16 #
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Von Oh Mann am So, 16. Mai 2010 um 15:52 #

Und dann auch noch Flashbasiert?

IMO ist das so ziemlich quatsch.

JFFS2 würde noch sehr sehr lange für kleine Handhelds und Smartphones genügen.

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