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Fr, 14. Mai 2010, 16:09

Software::Entwicklung

Eclipse Labs eröffnet

Das Eclipse-Projekt hat in Zusammenarbeit mit Google ein neues Projekthosting für freie Eclipse-Erweiterungen gestartet.

Wie Mike Milinkovich in seiner Ankündigung schreibt, gab es für Entwickler von Eclipse-Plugins bisher zwei Möglichkeiten, ihr Projekt zu publizieren: Das Projekt der Eclipse Foundation vorschlagen, so dass es auf eclipse.org beherbergt wird, oder das Projekt bei einem anderen Projekt-Hoster unterbringen. Der mit der ersten Option verbundene Aufwand ist für kleinere Projekte weder sinnvoll noch notwendig. Wählt man die zweite Option, so ist das Projekt allerdings für die Eclipse-Gemeinschaft kaum sichtbar.

Als Ausweg aus diesem Dilemma stehen nun - zunächst als Betaversion - die Eclipse Labs zur Verfügung. Es handelt sich um einen Projekt-Hosting-Dienst, der als Abteilung von Google Code realisiert wurde und damit dessen gesamte Infrastruktur nutzen kann. Der Dienst steht allen Eclipse-Erweiterungen mit freien Lizenzen zur Verfügung. Eclipse-Erweiterungen, die bereits auf Google Code angesiedelt sind, können leicht zu Eclipse Labs migrieren.

Wie Google erläutert, setzen zahlreiche Softwareentwickler des Unternehmens auf Eclipse - nicht nur für Android, App Engine oder Chrome, sondern auch in zahllosen weiteren Projekten. Somit gibt Google mit Eclipse Labs etwas an die Gemeinschaft zurück, wovon es letztlich wieder selbst profitiert. Ein bei Google entstandenes Plugin, der Workspace Mechanic, wurde als eines der ersten in die Eclipse Labs überführt.

Das Ziel der Eclipse Labs ist es letztlich, die Sichtbarkeit der inoffiziellen Plugins in der Eclipse-Gemeinschaft zu erhöhen. Dazu sollen die Projekte in den Eclipse Labs auch in den Eclipse Marketplace eingebunden werden. Das API hierfür ist noch nicht verfügbar, soll aber in einigen Wochen fertig sein.

Einige Einschränkungen bestehen allerdings für die Projekte in Eclipse Labs. Da sie keine offiziellen Eclipse-Projekte sind, nehmen sie nicht an koordinierten Veröffentlichungen wie dem bald bevorstehenden Eclipse 3.6 »Helios« teil. Sie dürfen auch nicht den Namespace org.eclipse verwenden, nach Möglichkeit sollten sie org.eclipselabs benutzen. Die Option, ein offizielles Eclipse-Projekt zu werden, steht aber allen Projekten in den Eclipse Labs, die die Anforderungen erfüllen wollen, offen.

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