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Di, 18. Mai 2010, 09:23

Software::Distributionen::Ubuntu

Softwareauswahl für Ubuntu 10.10 beginnt sich abzuzeichnen

Auf dem Ubuntu Developer Summit in Brüssel, der gerade zu Ende ging, wurden die Weichen für die kommende Version 10.10 von Ubuntu gestellt.

Auf der zweimal im Jahr staffindenden Ubuntu-Entwicklerkonferenz werden die Ideen für die nächste Version der Distribution gesammelt und diskutiert. Die Resultate und ihre weitere Entwicklung können auf Launchpad verfolgt werden. Ubuntu 10.10 »Maverick Meerkat« soll am 10. Oktober 2010 erscheinen, was ungewöhnlicherweise ein Sonntag wäre. Es sind sogar schon vorläufige Veröffentlichungstermine für Ubuntu 11.04, 11.10 und 12.04 LTS vorhanden.

Die Ubuntu Netbook Edition soll mit Chromium als Standard-Browser ausgeliefert werden. In der Desktop-Ausgabe soll Firefox beibehalten werden, Chromium soll aber als gleichberechtigter Browser behandelt werden, wenn er von den Benutzern installiert wird.

Das Global Menu von GNOME soll auf KDE-Anwendungen ausgeweitet werden. Damit soll das Auslagern des Anwendungsmenüs ins Panel nicht nur mit GNOME-, sondern auch mit KDE-Anwendungen möglich sein. Auch diese Funktion ist in erster Linie für die Netbook-Edition gedacht, wo Platz in der Bildschirmhöhe gespart werden muss. Weiter ist im GNOME-Panel ein einheitliches Sound-Menü geplant, in dem Lautstärkeneinstellungen und die Steuerung von Audio-Anwendungen zusammengeführt werden sollen. Auch am MeMenu sollen Verbesserungen vorgenommen werden. Die Bildverwaltung F-Spot soll durch die Shotwell ersetzt werden.

Die Gnome Shell soll in Ubuntu 10.10, das mit GNOME 3.0 als Desktop-Oberfläche ausgeliefert wird, noch nicht zum Lieferumfang gehören. Zwar zeigte sich Mark Shuttleworth interessiert an dem neuen Programm, es sei aber noch nicht reif und daher werde es nur in den Repositorien den interessierten Benutzern angeboten.

Beim Kernel ist die »neueste mögliche Version« das Ziel, also Linux 2.6.35, das voraussichtlich Mitte August erscheinen wird. Dabei könnte möglicherweise Btrfs das Standard-Dateisystem werden, so Scott James Remnant in seinem Blog. Zumindest will Ubuntu dafür sorgen, dass Btrfs als Option zur Verfügung steht und auch von Btrfs gebootet werden kann. In Linux 2.6.35 wird Btrfs voraussichtlich nicht mehr als experimentell gekennzeichnet sein, als vollständig ausgereift kann es aber noch nicht gelten, selbst wenn es sich in vielen Tests schon bewährt hat.

Bezüglich Kubuntu ist noch wenig bekannt. Die Webseite omgubuntu meldet, dass der auf Webkit beruhende Browser ReKonq standardmäßig anstelle von Konqueror installiert werden könnte.

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