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Thema: Arch Linux 2010.05

53 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
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Von saar am Di, 18. Mai 2010 um 16:26 #

Woran merkt man, dass einer von wikipedia abgeschrieben hat?

Blödsinn wird kritiklos übernommen.

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    Von T-Virus am Di, 18. Mai 2010 um 16:44 #

    Könnte man auch erfahren wo genau in dem Artikel Blödsinn steht der einen solchen Ton rechtfertigen soll?

    • 0
      Von saar am Di, 18. Mai 2010 um 16:47 #


      Arch Linux wurde 2001 ins Leben gerufen und verbindet den Aufbau eines Slackware Linux mit einer Debian-ähnlichen Paketverwaltung und dem Build-System von Gentoo. Arch Linux hat den Anspruch, alles so einfach wie möglich zu halten. Dabei richtet es sich allerdings an fortgeschrittene Anwender und alle, die ein tieferes Verständnis ihres Betriebssystems erwerben möchten, da es, ähnlich wie Slackware, vor allem über Textdateien konfiguriert wird. Insbesondere ist dies beim Ableger "Chakra" der Fall.

      • 0
        Von Perry3D am Di, 18. Mai 2010 um 16:51 #

        Und was ist daran falsch?

        • 0
          Von afreakm am Di, 18. Mai 2010 um 17:04 #

          Das "Chakra Project" ist gerade nicht nur über Text Dateien konfigurierbar...

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          Von realsaar am Di, 18. Mai 2010 um 17:31 #

          Wieso ist das System dem Slackware ähnlich?
          ... Paketverwaltung Debian ähnlich?
          ... Buildsystem von Gentoo ähnlich?

          Der Text ist schlecht zusammenkopiert wurden aus den dt. Arch Linux Seiten[1].
          Dort werden die Begriffe nur zum Vergleich benutzt.

          Hier werden einzelne Funktionalitäten herausgepickt und miteinander verglichen. Nur weil es einen Paketmanager gibt, ist der noch nicht apt-get ähnlich.
          Nur weil man Pakete aus dem Quellcode bauen kann, es das System nicht Gentoo-like. Nur weil es ein an BSD angelehntes Init. nutzt, ist das nicht BSD/Slackware ähnlich.

          Zum Vergleich: http://en.wikipedia.org/wiki/Arch_Linux


          [1] https://wiki.archlinux.de/title/Arch_vs._Distribution_X

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            Von Jörg am Di, 18. Mai 2010 um 18:50 #

            Ist doch wurscht......ich nutze Archlinux seit 1 Jahr und bin begeistert.

            Welchem Linux es ähnlich ist..............egal.

            • 0
              Von ... am Di, 18. Mai 2010 um 19:08 #

              Du bist ja leicht zu befriedigen.

              Was soll Wikipedia deiner Meinung nach schreiben? "Nutzer von Arch Linux sind zufrieden." Lachhaft.

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                Von Jörg am Di, 18. Mai 2010 um 19:23 #

                Was soll Wikipedia deiner Meinung nach schreiben? "Nutzer von Arch Linux sind zufrieden."

                Klar, sonst wären es ja keine Arch Linux Nutzer!

                Der Text von Pro-Linux ist doch ok.

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                  Von volltroll.de am Di, 18. Mai 2010 um 20:16 #

                  "Was soll Wikipedia deiner Meinung nach schreiben? "Nutzer von Arch Linux sind zufrieden."
                  Klar, sonst wären es ja keine Arch Linux Nutzer!"

                  Naja, vielleicht gibts keine Alternative (aka TINA ;)).
                  Windows? MUAHUA
                  Gentoo? ewiges kompilieren
                  Debian? zu alt
                  Ubuntu? MUAHUA
                  .
                  .
                  .

                  Also was bleibt? ARCH :D

                  • 0
                    Von anit am Di, 18. Mai 2010 um 21:54 #
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                    Von Trollhunter am Mi, 19. Mai 2010 um 01:02 #

                    Wie wärs mit Slackware? Sidux? Fedora?


                    Btw. Ich bin von Gentoo zu Arch und von Arch wieder zu Gentoo. ;)

                    • 0
                      Von Unerkannt am Mi, 19. Mai 2010 um 09:26 #

                      > Btw. Ich bin von Gentoo zu Arch und von Arch wieder zu Gentoo.

                      Ich auch. Arch ist echt eine nette Distribution, aber bei mir ging durch den "blutende Kante" Ansatz leider ständig irgendetwas kaput. Gefühlt ist Gentoo ~amd64 deutlich stabiler (bezogen auf den Aktuallisierungsprozess) als Arch. Und dabei verlangt ~amd64 schon eine gewisse Leidensfähigkeit, wenn ich zuletzt an die libpng-1.4 Aktuallisierung denke.

                      0
                      Von Marcus Schätzle am Do, 20. Mai 2010 um 12:14 #

                      Same here. Das "ewige Kompilieren" wird mit jedem Kern mehr, der in neue Prozessoren wandert, immer "unewiger". Mag sein, dass OpenOffice mit einem Octa-core dann immer noch eine halbe Stunde dauern wird, aber das ist ja wohl das Extrembeispiel schlechthin.
                      Zudem ist mir die Trennung zwischen stable- und unstable-Paketen doch recht lieb, jedem das seine, aber ein Kernel-Update von 2.6.32.6 nach 2.6.32.7 brauchen wahrscheinlich nur wenige, zudem kommen meist keine .0-Versionen auf das System, wenn nicht ausdrücklich gewünscht oder wenn man grundsätzlich mit ~ fährt (OO ist momentan eine Ausnahme).

            0
            Von Trollhunter am Mi, 19. Mai 2010 um 01:01 #

            Ähm meine Slackware Tage (Slackware 6) sind bisschen her aber sowohl Slackware als auch Arch regeln doch die meisten Einstellung über /etc/rc.conf.


            Damit ist gemeint

            Hostname, Daemons, Layout, Uhr, etc.

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        Von Baldrian am Fr, 21. Mai 2010 um 19:57 #

        Soweit ich weiß wurde Arch Linux aber an CRUX angelehnt bzw. weiterentwickelt.
        Das merkt man sowohl an den Konfigurationsdatein als auch am PKGBUILD System.
        Nu ist CRUX nur längst nicht so bekannt wie Arch geschweige denn Debian oder Gentoo, also umschreibt jemand der es nicht kennt / für jemand der es nicht kennt, dem entsprechend.

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Von ich am Di, 18. Mai 2010 um 21:43 #

Arch ist bei mir die Linux-Installation, die länger hällt, als die Hardware, auf die es installiert wurde.

Nutze es schon seit über Zwei Jahren, und bin sehr sehr zufrieden damit, genauso wie die Leute, denen ich bisher Arch empfohlen habe ;)

Wenn ich mal ein wenig Werbung machen darf:

Es hat eine sehr sehr große Auswahl an Paketen, vor allem wenn man die inoffiziellen Pakete aus dem AUR (Arch Linux User Repository) mit berücksichtigt. Zum anderen ist das selberbauen von Paketen sehr sehr einfach (im Vergleich zu RPM, deb-Paketbau kenne ich nicht), was man aber nur selten benötigen wird, weil es für quasi alles Pakete gibt.

Es hat kaum Distributionsspezifische "fuckups", verzichtet auf jeglichen überflüssigen Schnörkel, der Problematisch sein könnte, wie Graphische Konfigurationswerkzeuge, etc., und lässt sich genau so bedienen, wie ein Linux zu bedienen sein sollte, nämlich einfach schnell und unkompliziert über die config-Dateien in /etc/

Durch das rolling-Release hat man immer ein aktuelles System, ohne Mühe bei der Systemaktualisierung zu haben.

Arch Linux wird oft als bleeding edge bezeichnet, weil es von allen Paketen i.d.R. die aktuellste als stabil freigegebene Version dabei hat, aber trotzdem (oder eher gerade deshalb) ist es die stabilste und zuverlässigste Distri, die ich bisher ausprobiert habe.

Ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall, wenn man nicht unter einer Konsolen-Phobie leidet (und im Falle einer Konsolen-Phobie erst recht, um seine Ängste zu überwinden ;) )

  • 0
    Von Soware am Di, 18. Mai 2010 um 21:57 #

    Konsole ist voll toll und einfach, da darum das ist und so, nicht wahr? HALLO?! Windows msus auch nicht mit Konsoel bedient werden. Warum sollen wir uns wieder in die DOS zeit setzen??? wie leben in 2010!

    • 0
      Von dfa am Di, 18. Mai 2010 um 22:10 #

      wenn du linuxuser bist, dann wette ich, dass ubuntu deine distribution ist.

      0
      Von ich am Di, 18. Mai 2010 um 22:15 #

      Die Sache ist ganz einfach:

      Die nahezu vollständige Bedienung eines Computers über die Konsole ist sehr einfach, und effektiv.

      Ich sage nicht, dass es einfach zu lernen ist, aber wenn man sich die Mühe, es zu lernen, einmal auf sich genommen hat, zahlt sich das im nachhinein inkl. Zinsen und Zinseszinsen wieder aus ;)

      Arch Linux steht meiner Ansicht nach auch nicht wirklich in Konkurrenz zu z. B. Ubuntu, SUSE, Fedora, usw. sondern eher in Konkurrenz zu Gentoo, Slackware, etc. (Auch wenn ich das Wort "Konkurrenz" im Open-Source-Bereich nur ungern verwende, schließlich sollten alle an einem Strang ziehen).

      Ein Vergleich von Arch Linux mit Windows halte ich allerdings völlig fehl am Platze, genau wie ich auch einen Apfel nicht mit einer Waschmaschine vergleichen würde (sind zwar beides Betriebssysteme, aber das war es auch mit den Gemeinsamkeiten), desweiteren kann man auch die Linux(Unix)-Konsolen auch definitiv nicht mit DOS vergleichen, weil da einfach Welten dazwischen liegen.

      PS: bevor du wieder einen Beitrag schreibst, lerne doch bitte erstmal deutsch, schreiben, und vermutlich auch sprechen. Du hast mehr Fehler in deinen zwei Sätzen, als Buchstaben ...

      PPS: Das Jahr 2010 hin oder her, etwas, was sich schon seit Jahrzehnten bewährt hat, muss nicht prinzipiell schlecht sein, nur weil es neuere Konzepte gibt, mit denen alles was davor so schön einfach zu machen war, jetzt total verkompliziert wird.
      (JA, ich finde das Arbeiten mit GUIs unnatürlich kompliziert und umständlich!)

      Letztenendes schrieb ich schon im ersten Beitrag, dass Arch Linux eine sehr gute Entscheidung für Leute ohne Konsolenphobie ist, mehr hätte ich eigentlich garnicht schreiben müssen ...

      0
      Von boernie am Mi, 19. Mai 2010 um 01:16 #

      Und was möchtest du uns damit sagen?
      Nur weil du die Konsole nicht benutz, heißt das nicht das sie nicht mehr zeitgemäß ist.

      Außerdem solltest du dir deine Kommentare ab und an lieber noch ein Mal durchlesen, bevor du sie veröffentlichst. Das ist ja eine Zumutung :?

      0
      Von Thomas Schütz am Mi, 19. Mai 2010 um 06:58 #

      Du sagst, Windows muss auch nicht mit der Konsole bedient werden. Ich würde es anders formulieren: Windows kann nicht mit der Konsole bedient werden!

      Ich selber bin sicher kein Konsolenfetischist, der alles, was nur irgendwie möglich ist, an der Konsole macht. Aber es gibt einfach Dinge, die gehen an der Konsole leichter oder schneller oder überhaupt erst gescheit an der Konsole.

      Beispiel 1:
      Meine Datensicherung läuft mit 2-3 Konsolenbefehlen in der Crontab automatisch jede Woche. Natürlich gibt es dafür grafische Programme, die sind aber deutlich fetter - wofür? Geht mit Konsolenbefehlen deutlich schlanker!

      Beispiel 2:
      Ein Koollege ist Programmierer und brauchte aus tausenden Dateien bestimmte Zeilen. Wenn er die manuell durchgeführt hätte, hätte er wahrscheinlich Tage gebraucht, mit grep war es eine Sache von Minuten, also an der Kommandozeile deutlich schlanker.

      Beispiel 3:
      Noch primitiver, ich musste mal in einer großen Textdatei etwas mahr suchen und ersetzen. Ein grafischer Editor verbraucht etwas mehr Resourcen alleine zum Darstellen der grafischen Oberfläche. Das Suchen und Ersetzen dauerte dort minutenlang und es war kein Ende abzusehen. Da habe ich es auf einer Kommandozeile innerhalb von 2 Sekunden mit meinem freund Joe (einem Editor) gemacht.

      Beispiel 4:
      Einige Kommandozeilenprogramme sind einfach besser als ihre grafischen Pendants. mc arbeitet beim FTP rasend schnel, abcde ist zum massenhaften CDs rippen einfach genial und ich habe noch keinen grafischen Player gefunden, der so schnell und unkompliziert zu bedienen ist wie cplay. Merke: Ob ein Programm an der Kommandozeile oder an einer GUI bedient wird, sagt nichts über dessen Qualität aus.

      Andere Dinge würde ich nie an der Kommandozeile machen wollen, z.B. Grafikbearbeitung oder normal im Web surfen. Aber für jede Aufgabe gibt es verschiedene Tools, manche Aufgaben lassen sich besser an einer GUI lösen, mache besser an einer Konsole und bei manchen hängt es einfach von dem Programm ab. Wenn man sich allerdings komplett gegen Konsolen verwehrt, entgehen einen allerlei nützliche Programme, die das leben um so viel leichter machen können...

      Es gibt zwar Freaks, die sich emacs antun, obwohl sie nur alle 4 Wochen mal etwas in einer Konfigurationsdatei machen, aber ich glaube, die meisten nutzen Konsolenanwendungen, weil sie das Leben vereinfachen und nicht, weil es cooler ist. Es kommt zwar oft vor, dass Leute Sachen benutzen, weil es cool ist, das hält aber für gewöhnlich nicht so lange an ;-)

      Gruß,

      Thomas

      • 0
        Von LH am Mi, 19. Mai 2010 um 12:08 #

        "Windows kann nicht mit der Konsole bedient werden!"

        Natürlich geht das. Es gibt sogar eine GUI-lose Version der aktuellen Server.
        Es machen nur wenige, aber möglich ist es. Ingesamt sind viele Tools weniger Leistungsfähig, viele aber auch einfach ungewohnt. Wer Unixtools nutzen will kann das auch, gibt ja Lösungen dafür (z.B. cygwin, aber auch andere).

        Wobei ich wenig nutzen darin sehe GUI-lose Windowsserver zu nutzen. Wenn man die GUI nicht will, warum dann überhaupt Windows?

      0
      Von Vater Rhein am Mi, 19. Mai 2010 um 09:52 #

      Die Tastatur ist die unintuitivste, aber mit abstand flexibleste Form der "Befehlseingabe" im weitesten Sinne, daher hat ein Telefon z.B. auch Tasten und man schüttelt es nicht 5x, um eine "5" zu wählen. Grafische Oberflächen sind teilweise intuitiver (Metaphern wie "Knopf drücken", Karteikartenreiter, ziehen und fallenlassen) aber bei weitem nicht so flexibel. Außerdem kann man eine Konfig-Datei versionieren, was bei GUIs nur über Screenshots geht ;)

      0
      Von Flying Circus am Mi, 19. Mai 2010 um 10:13 #

      Die Konfiguration über Textdateien hat einen klaren Vorteil:

      man kann sich problemlos eine funktionierende Konfiguration "abhängen" und, wenn das System neu aufgesetzt werden muß und kein Backup vorhanden ist, diese Konfigurationsdateien wieder reinklopfen. Fertig. Spart Arbeit und rumgeklicke. Ebenso kann man eine funktionierende Konfiguration einfach auf andere Rechner übertragen, z.B. von meinem Desktop auf meinen Laptop und umgekehrt.

      0
      Von Markus am Mi, 19. Mai 2010 um 23:06 #

      "HALLO?! Windows muss auch nicht mit Konsole bedient werden."

      Du hast offensichtlich NULL, NADA Ahnung von Systemadministration unter Windows, also was reisst du in einem Linuxforum die Klappe so auf?

      Ach richtig...Windows-Experten wie du setzen ja beim kleinsten Problem, das sie mit ihrer Mausschubserei nicht hinkriegen, das System neu auf...ja, nee, ist klar.

      0
      Von Anonymous am So, 23. Mai 2010 um 15:57 #

      >> HALLO?! Windows msus auch nicht mit Konsoel bedient werden. Warum sollen wir uns wieder in die DOS zeit setzen??? wie leben in 2010!

      Husch, husch unter deinen Ubuntu-Stein.

      0
      Von komsomolze am Sa, 29. Mai 2010 um 15:15 #

      "HALLO?! Windows msus auch nicht mit Konsoel bedient werden"

      Wie weit dürftest Du kommen ohne die
      Manage-Ment-Console?
      (Kleiner Scherz ;) )

    0
    Von tsu am Di, 18. Mai 2010 um 21:58 #

    Als stabil würde ich die Programmversionen nicht bezeichnen. Das was die Paketersteller für stabil halten, trifft es wohl eher.
    Und das man bei Problemen, nach einzelnen Programmupdate, stets Systemupgrade zu hören bekommt, hat mich aus der Community vertrieben. Probleme löst man eben nicht mit pacman -Syu. Ohne schnelle Leitung und Risikofreude ist das System nicht zu ertragen.

    Aber ich bin schon eine Weile raus, damals zu 0.6, 0.7 Zeiten, vielleicht hat sich da was an der Einstellung einiger geändert.

    • 0
      Von ich am Di, 18. Mai 2010 um 22:24 #

      >Als stabil würde ich die Programmversionen nicht
      >bezeichnen. Das was die Paketersteller für stabil
      >halten, trifft es wohl eher.

      Ich denke, das hat weniger mit den Paketerstellern zu tun, die nehmen in der Regel nur die Pakete von den jeweiligen Entwicklern, und bauen daraus ein Paket.
      Die Aufgabe der Paketbauer ist es nicht, dafür zu sorgen, dass das Programm vernünftig läuft, sondern nur, dass es mit der Distribution nicht in Konflikte gerät.

      Für die Funktionstüchtigkeit eines Programmes sind eben die Entwickler zuständig, nicht die Paketierer.

      >Und das man bei Problemen, nach einzelnen
      >Programmupdate, stets Systemupgrade zu hören
      >bekommt, hat mich aus der Community vertrieben.
      >Probleme löst man eben nicht mit pacman -Syu. Ohne
      >schnelle Leitung und Risikofreude ist das System
      >nicht zu ertragen.

      Natürlich löst man nicht alle Probleme mit einem pacman -Syu, aber es ist oft eine solide Grundlage für die weitere Fehlersuche. Desweiteren hatte ich nicht das Gefühl, dass im deutschen Forum immer pacman -Syu als Allheilmittel gehandelt wird.

      • 0
        Von Anonymous am Di, 18. Mai 2010 um 22:53 #

        Die Aufgabe der Paketbauer ist es nicht, dafür zu sorgen, dass das Programm vernünftig läuft, sondern nur, dass es mit der Distribution nicht in Konflikte gerät.

        Glücklicherweise gibt es Paketbauer, die das anders sehen. Pat Volkerding zum Beispiel.

        Darum bin ich nach ein paar Wochen Arch wieder zu Slackware zurückgekehrt. Ist einfach angenehmer, wenn nicht alle paar Tage irgendwas nicht funktioniert.

        0
        Von glasen am Di, 18. Mai 2010 um 23:06 #

        > Die Aufgabe der Paketbauer ist es nicht, dafür zu sorgen, dass das Programm vernünftig läuft, sondern nur, dass es mit der Distribution nicht in Konflikte gerät.

        Da hast du aber eine ganz komische Vorstellung über die Arbeit eines Paketmaintainers. Dessen Aufgabe ist es nämlich sehr wohl dafür zu sorgen das ein von im paketiertes Programm auch sauber funktioniert. Was meinst warum sich z.B. die Debian-Entwickler die Mühe machen Patches aus neueren Programmversionen auf eine ältere Version zurückzuportieren? Wohl kaum aus Spaß an der Freude.

        Was nützt es, wenn der Maintainer kurz mal ein Paket zusammenbastelt, das zwar sauber kompiliert, sich fehlerfrei installieren lässt und auch die Distribution nicht beschädigt, dafür aber wegen eines Bugs nicht richtig funktioniert? Dann kann man das Paketieren auch gleich bleiben lassen.

        Ein guter Maintainer steht in ständigem Kontakt mit dem/den Entwickler(n) seinen betreuten Pakets und/oder verfolgt ständig die Weiterentwicklung des Programm. Nur so können Bugs entdeckt und beseitigt werden, die im Zusammenspiel mit den verschiedenen Komponenten einer Distribution auftauchen (können).

        > Für die Funktionstüchtigkeit eines Programmes sind eben die Entwickler zuständig, nicht die Paketierer.

        Eben nicht nur. Oft ist es z.B. so das eine Version (sagen wir mal 2.11) einen Bug enthält und dieser erst offiziell mit der Version 2.12 gefixt wird. Nun kann sich eine Veröffentlichung solch einer Bugfix-Version schon mal ein Wochen hinziehen (Je nach Produktivität und Priorität des Entwicklers). Einen funktionierenden Patch für den Bug kann man als Paketmaintainer aber in der Regel problemlos per CVS/SVN/Git auf die ältere Version zurückportieren und so wenigstens für ein funktionierendes Paket sorgen, bevor die neue Version offiziell erscheint.

        Die Versionsnummer habe ich nicht zufällig gewählt :

        Der Intel-Grafiktreiber enthält in der Version 2.11 einen Bug, welcher auf allen 8xx-basierten Rechnern die Darstellung vieler Icons unter GNOME zerstört. Diese sind dann einfach nur weiß. Der Bug lässt sich relativ einfach beheben, indem man einen einzelnen Git-Commit aus der Version 2.11 wieder rauspatcht. Offiziell wird der Bug erst in der Version 2.12 beseitigt und diese erscheint frühesten Ende Juni.

        0
        Von tsu am Di, 18. Mai 2010 um 23:11 #

        Ich kann mich noch gut dran erinnern, als Bugs gefunden wurden, manchmal sicherheitsbetreffend, da landet schnell eine Beta-Version ins Repos. mit allen seinen Folgen. Generell waren die ersten Einspieler, die die von Problemen berichteten und die anderen konnten diese dann, so weit möglich, umschiffen.


        Noch besser waren scheinbar kleine Updates, die dein System zerschossen haben.
        Auch nette Inkosistenzen bei den Paketnamen und deren Abhängigkeiten und tolle Sync Probleme auf unterschiedlichen Servern. Sehr beliebt waren/sind natürlich auch die Nvidia Treiber Updates.

        So viel zu den Vorteilen von Bleeding Edge. Vielleicht merkt man mir an, ich bin kein Fan von B. E., mehr.

        • 0
          Von ich am Di, 18. Mai 2010 um 23:23 #

          Ok, ich denke ich muss euren Ausführungen durchaus Recht geben: Ein Paketbauer sollte schon ein wenig mehr machen, und im Idealfall auch den Kontakt zu den Entwicklern Pflegen.

          Sync-Probleme kamen bei mir selten vor, und waren nur dann nervtötend, wenn man genau in der Zeit hätte neue Programme installieren wollen (dessen Abhängigkeiten noch nicht alle verfügbar waren). Kam aber bisher selten genug vor, als dass ich damit leben kann.

          Manchmal muss man bei updates einige config-Dateien anpassen, und dergleichen, aber updates, die mein System zerschießen, habe ich wie gesagt noch nie erlebt, und ich nutze Arch jetzt seit immerhin gut zwei Jahren auf verschiedenen Systemen.

          Ich will nicht deine negativen Erfahrungen gegenüber Bleeding Edge in Frage stellen, ich habe lediglich noch keine ernsthaften Probleme damit erlebt.

          • 0
            Von strike123 am Mi, 19. Mai 2010 um 00:07 #

            Wie sieht das denn genau aus, wenn eine aktuellere Programmversion Dateien in /etc überschreiben möchte?

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              Von atest am Mi, 19. Mai 2010 um 00:31 #

              Dann wird die neuere Version der config als $dateiname.pacnew erstellt.

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                Von arch user am Mi, 19. Mai 2010 um 02:37 #

                Deren Existenz man dann schnell wieder vergisst und sich einige Wochen später über diese seltsame Datei wundert..
                (Warum merkt es sich nicht einfach den md5 hash der Datei und überschreibt sie einfach, wenn dieser sich nicht von der default Version unterschiedet?)

                • 0
                  Von Benno am Mi, 19. Mai 2010 um 03:07 #

                  Das Überschreiben von geänderten Konfigurationsdateien ist eine Katastrophe, von ungeänderten eine Glaubensfrage.
                  Mit find(1) und diff(1) läßt sich das recht fix bewerkstelligen.

                  0
                  Von Thomas Schütz am Mi, 19. Mai 2010 um 06:38 #

                  Nicht geänderte Konfigurationsdateien werden auch durch neue überschrieben. Einige Pakete haben einen kleinen Hinweistext, der nach der Installation ausgegeben wird. Außerdem gibt es pacdiffviewer, der einem die neuen Konfigurationsdateien raussucht und dann z.B. mit vimdiff vergleichen und zusammenführen lässt. Habe früher auch Gentoo benutzt, das war dagegen eine Katastrophe, Updates bei Arch funktionieren ziemlich geschmeidig. Und das ist ein wichtiger Punkt, dass man Updates gescheit durchführen kann. Ob ein System dabei nun ein Rolling Release oder ein halbjährliches hat, ist ziemlich Wurscht, Update bleibt Update. Und ich würde immer ein System vorziehen, welches sich gut aktualisieren lässt, dafür war früher Debian bekannt, Ubuntu geht sicher auch, aber mit Arch habe ich das gleiche mit einem System, welches aktuell ist und denoch ein "echtes" unixoides System ist.

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