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Di, 25. Mai 2010, 08:50

Software::Distributionen

Slackware 13.1 freigegeben

Patrick Volkerding hat die Linux-Distribution Slackware 13.1 mit Kernel 2.6.33.4 und den neuesten Versionen der wichtigsten freien Software freigegeben.

slackware.com

Neun Monate nach Slackware 13.0 ist Slackware 13.1 ein umfassendes Update. Es bringt nach Angaben des Hauptverantwortlichen für Slackware, Patrick Volkerding, die neueste Technologie, legt aber weiterhin großen Wert auf Stabilität und Einfachheit.

Die neue Version der Distribution enthält Linux 2.6.33.4, KDE SC 4.4.3, Xfce 4.6.1, X-Server 1.7.7, K3b 1.91, glibc 2.11.1, Bash 4.1.007, GCC 4.4.4, Firefox 3.6.3, Thunderbird 3.0.4, SeaMonkey 2.0.4 und JDK 6 Update 20n. Daneben wurden ConsoleKit und PolicyKit in speziellen Slackware-Versionen integriert. Die Änderungen von Slackware sorgen dafür, dass beide Pakete Shadow-Passwörter für die Authentifikation verwenden.

in Slackware 13.1 wurden die letzten Reste der Unterstützung für das alte IDE-System entfernt. Dadurch werden alle Festplatten mit dem Gerätenamen /dev/sd* angesprochen, was bei einem Update von früheren Versionen zu berücksichtigen ist. Beibehalten wurden HAL und udev.

Slackware, die wohl älteste noch aktive Linux-Distribution, ist eine recht minimalistische Distribution, die knapp 1000 Pakete mitliefert. OpenOffice.org sucht man im Basissystem vergeblich. Auch GNOME-Benutzer müssen in der Originaldistribution auf ihre gewohnte Umgebung verzichten. Für eine aktuelle an Slackware angepasste Version von GNOME sorgt das GNOME-Slackbuild-Projekt. Dank der Beliebtheit von Slackware bei Administratoren gibt es zahlreiche weitere Pakete beispielsweise auf slackbuilds.org.

Die Installation von Slackware 13.1 kann entweder durch ein Update mit Hilfe eines Tools wie slapt-get oder mit den offiziellen ISO-Images erfolgen. Die Distribution umfasst sechs CDs, die nur die 32-Bit-Version enthalten, oder eine doppelseitige DVD mit der 32- und der 64-Bit-Version. Die Images stehen zum Download bereit. Das CD-Set und die DVD sind in Kürze auch im Slackware Store und bei anderen Anbietern für 50 US-Dollar oder 40 Euro erhältlich.

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