ich bezweifle, dass dies von Seiten der Banken erwünscht ist. Diese werden sich auf das Bankgeheimnis und Datenschutz berufen und sich querstellen. Denn mit der freien Einsicht in die laufenden Transaktionen und der Transparenz würden ja Interna bekannt werden und Fragen bezüglich der Überweisungskosten laut werden. Oder auch Fragen, warum der Betrag sofort vom Konto abgebucht wird, aber erst zwei Tage bei der Empfängerbank auf dem Konto landen. Bei Transparenz würde man dann ja sehen, wo das Geld zwei Tage geparkt wird.
Darum geht es doch garnicht. Es geht darum, dass ein Kunde, der seine Daten veröffentlichen will beweisen kann, dass diese Daten korrekt sind. Die Daten werden also nicht von der Bank veröffentlicht, sondern vom Kunden selber. Es soll eine Schnittstelle geben, über die die Bank die Korrektheit der Daten bestätigen kann.
Es gibt auch Banken, die nichts zu verstecken haben, sondern ganz im Gegenteil Transparenz zur Geschäftspratik machen. Z. B. die GLS Bank. Ökologisch und ethisch handeln, geht nur mit einem Höchstmaß an Transparenz. Vielleicht lässt sich die GLS dann zukünftig auch direkt bei ihren Transaktionen zuschauen.
Ich finde es ehrlichgesagt etwas zweifelhaft, in diesem Stadium sich schon auf ein Toolset festzulegen.
Ich begrüße das Bestreben aufs Äußerste - das Handling von Finanzdaten ist (unter jedem OS) bis heute aufgrund der herrschenden Standards und Verfahren eine Qual - aber wichtiger wäre es momentan meiner Meinung nach, eine ausgereifte und gründlich durchdachte Spezifikation zur Handhabung von Finanzdaten zu entwickeln und sich erst hinterher um Implementierungen zu kümmern.
Mir ist klar, dass ein solches Projekt auch irgendetwas vorzeigen muss, um ernstgenommen zu werden, aber ich denke einige Proof-of-Concept Anwendungen für diverse Kernbereiche wären in diesem Stadium sinnvoller, als gleich einen ganzen Stack auf die Beine stellen zu wollen.
Ich wünsche dem Projekt jedenfalls jeden erdenklichen Erfolg.
ich bezweifle, dass dies von Seiten der Banken erwünscht ist. Diese werden sich auf das Bankgeheimnis und Datenschutz berufen und sich querstellen. Denn mit der freien Einsicht in die laufenden Transaktionen und der Transparenz würden ja Interna bekannt werden und Fragen bezüglich der Überweisungskosten laut werden. Oder auch Fragen, warum der Betrag sofort vom Konto abgebucht wird, aber erst zwei Tage bei der Empfängerbank auf dem Konto landen. Bei Transparenz würde man dann ja sehen, wo das Geld zwei Tage geparkt wird.
Darum geht es doch garnicht. Es geht darum, dass ein Kunde, der seine Daten veröffentlichen will beweisen kann, dass diese Daten korrekt sind. Die Daten werden also nicht von der Bank veröffentlicht, sondern vom Kunden selber. Es soll eine Schnittstelle geben, über die die Bank die Korrektheit der Daten bestätigen kann.
Es gibt auch Banken, die nichts zu verstecken haben, sondern ganz im Gegenteil Transparenz zur Geschäftspratik machen. Z. B. die GLS Bank. Ökologisch und ethisch handeln, geht nur mit einem Höchstmaß an Transparenz. Vielleicht lässt sich die GLS dann zukünftig auch direkt bei ihren Transaktionen zuschauen.
Ich finde es ehrlichgesagt etwas zweifelhaft, in diesem Stadium sich schon auf ein Toolset festzulegen.
Ich begrüße das Bestreben aufs Äußerste - das Handling von Finanzdaten ist (unter jedem OS) bis heute aufgrund der herrschenden Standards und Verfahren eine Qual - aber wichtiger wäre es momentan meiner Meinung nach, eine ausgereifte und gründlich durchdachte Spezifikation zur Handhabung von Finanzdaten zu entwickeln und sich erst hinterher um Implementierungen zu kümmern.
Mir ist klar, dass ein solches Projekt auch irgendetwas vorzeigen muss, um ernstgenommen zu werden, aber ich denke einige Proof-of-Concept Anwendungen für diverse Kernbereiche wären in diesem Stadium sinnvoller, als gleich einen ganzen Stack auf die Beine stellen zu wollen.
Ich wünsche dem Projekt jedenfalls jeden erdenklichen Erfolg.