M.e. wäre es sinnvoller, die manpower die jetzt in dieses Projekt gesteckt wird, in Qt4/KDE4 zu stecken. So bremst man *m.e.* nur den fortschritt. Aber wir leben in einer freien Welt, jeder darf (gerne) das machen was er will
Von Erdrandbewohner am Fr, 28. Mai 2010 um 22:10 #
Klasse! Ich konnte mich nie mit KDE 4 anfreunden und bin zum "geringeren Übel", also Gnome, gewechselt. Doch wenn KDE 3.5 nun weiter gepflegt und entwickelt wird, dann gibt es für mich keinen Grund, mit dem nächsten Systemupgrade wieder zu KDE 3 zurückzukehren.
Nachdem KDE4 nun wenigstens stabil ist und die Anwendungen nicht mehr ständig abkacken, wollte ich nun endlich upgraden.
Also ärgere ich mich gerade mit KDE 4.4.3 unter Slackware 13.1 herum und probiere auf einer Test- Installation aus, was alles nicht mehr so funktioniert, wie ich es gewohnt bin.
Eigentlich hatte ich mich schon auf das Upgrade eingelassen, aber nun gibt es die Qual der Wahl ....
KDE3 selber bauen oder sich mit dem KDE4- Bloat rumärgern (mein Highlight heute war, wie man das KDE4- KMail dazu bringt, die Mails nicht mehr stylish zu gruppieren, sondern stumpf und flach nach Eingangsdatum zu sortieren).
Ich habe es zwar irgendwann rausgefunden, aber das hat mich so auf die Palme gebracht, daß ich inzwischen Sylpheed, XFE und Geeqie statt Kmail, Konqueror und Kuickshow ausprobiere (als WM nehme ich eh FVWM, da muß ich nicht ewig warten, bis der WM gestartet ist, und die Menüs kann ich nach meinen Vorstellungen gestalten, ohne daß da irgendwelche Anwendungspakete drin rumfummeln).
Am liebsten wäre es mir inzwischen, daß ich für die wenigen verbleibenden KDE3- Anwendungen auch noch Ersatz finde (auf GTK-, Fox- oder was-weiss-ich- Basis; kein Gnome, da kommt man ja vom Regen in die Traufe, wie man früher sagte).
Für die beiden großen DEs bin ich anscheinend zu alt; die bedienen offenbar eine Zielgruppe, zu der ich nicht gehöre (XFCE kommt noch weniger in Betracht; die gehen den gleichen Weg, aber bieten ausser dem DE keine weiteren nennenswerten Anwendungen).
Dass KDE 4 selbst mit Version 4.4 nicht in der Lage ist, KDE 3.5 vollständig zu ersetzen, sagt eigentlich schon alles. Das ganze ist einfach peinlich, und angesichts der miesen Qualität aller KDE-Releases seit 4.0 (ja, auch 4.4 ist noch Mist) überlege ich mittlerweile ernsthaft, ob ich auf Gnome umsteigen soll. Dort hat man nämlich im Gegensatz zum KDE-Projekt ein ernstzunehmendes Entwicklungsmodell.
(vor KDE 5 jedenfalls ;oP) das ist aber genau eine der Stärken von OpenSource.
Mozilla ist tot - SeaMonkey lebt AmaroK 2 gefällt nicht jedem - Clementine wird ihn auf diesen Rechnern ersetzen KDE 4 gefällt nicht jedem - nimmt er halt in Zukunft Trinity
In der Praxis kommt es durchaus vor, dass noch DOS Programme eingesetzt werden.
Stellt euch mal vor, man hat eine teuere Maschine/Anlage vor 20 Jahren aufgebaut, die mit solchen Programmen gesteuert wird.
Was macht man nun, wenn daran Modernisierungen durchgeführt werden sollen ? Man braucht also auch noch nach 20 Jahren alle notwendigen Entwicklungswerkzeuge. Und es wäre wünschenswert, wenn diese Werkzeuge in der Zwischenzeit auch noch eine gewisse Pflege erfahren hätten.
Was macht man nun, wenn einer dieser alten Computer kaputt geht ? Dann ist man froh, das in einer virtuellen Maschine weiter betreiben zu können. Man muss dann aber unter Umständen verwendetet Interfacekarten (IDE/PCI) ersetzen, da diese nicht von der VM unterstützt werden. Es sind also auch dann Anpassungen in der Alt-Anwendung durchzuführen.
Vor diesem Hintergrund finde ich es SEHR WICHTIG, dass alle Bibliotheken/Werkzeuge auch auf neueren Versionen eines Betriebssystems verfügbar bleiben und noch einer gewissen Pflege unterliegen.
Dies betrifft also auch Qt3/KDE3. Ich verlange daher z.B.: Qt3.x muss in alle Ewigkeiten unter Linux verfügbar bleiben !!!
PS: Das ist übrigens ein echter Grund, warum es Linux im industriellen Bereich mitunter schwer hat.
KDE Bashing ist wohl ein Volkssport geworden - was hier gesudert wird ist unvorstellbar ... "nachdem KDE nun nicht mehr ständig abkackt" ist ein Beispiel. Ehrlich - KDE4 ist nicht nur schön und heil, aber ich arbeite produktiv damit 8-14h am Tag mit nichts anderem und das seit KDE4.1.
Ein wirklich produktives Problem hatte ich noch nie und die Effekte nutze ich nur daheim (und das in Maßen) und nicht im Büro weil sie manchmal nett und auch praktisch sind. "Ständig abkackt", "langsam", "bloated" ... ich kann das seit 4.1 alles nicht verstehen. Es ist schnell, durchdacht und stabil. Auch wenn KDE3 weitergeführt wird - dafür gibt es sicher Gründe - Technologieplatzhirsch und richtungsweisend unter *nixoiden ist KDE4.
Ich habe hierzu Stellung auf meinem Blog genommen, im Groben:
- Support für eine Codebase wie KDE ist nicht ganz einfach - Weiterentwicklung technologisch ist in einigen Fällen notwendig - Warum ist Trinity kein "offizielles KDE3"?
Hoffentlich ist dieses Trinity-Projekt dann auch längerfristig aktiv. Ich nutze KDE seit 1.irgendwas, eigentlich mit wachsender Begeisterung. KDE 4 war dann ein echter Schock, ich habe immer noch nicht verstanden, worin eigentlich der Fortschritt für den User bestehen soll. Ausserdem geht mein Laptop (PIII/833 mit 512 MB RAM) dann endgültig in die Knie. Also habe ich jetzt GNOME ausprobiert, ist ja auch brauchbar.
...auch wenn ich KDE 4 momentan nicht benutzen möchte, so begrüße ich doch die 4er als mutigen Schritt und als unglaubliche Leistung von einer ganzen Menge von Leuten. Die haben gesehen, das es nötig war alles neu zu machen und Sie haben es getan. Vielleicht dauert es noch ein Jahr bis der Gaul richtig rennt und ich kann mir vorstellen, daß das irgendwann richtig abhebt.
...und das tut es, wenn man das als user gleich beim ersten Start so empfindet, weil es in der Standardkonfiguration schon so gut ist, das jede Diskussion überflüssig ist; und ich bin fest davon überzeugt, daß die Leute das hinkriegen. Meine Spende geht auch weiterhin jährlich an's KDE-Projekt.
vom desktop, erscheinung und z.b. auch handling von Speichermedien finde ich KDE4 besser und ausgereifter als KDE3, nur bei den Applikationen hapert es gewaltig. Daher meine Frage: Kann ich KDE4 für desktop & co verwenden und dann KDE3-Programme nutzen ? eigentlich bin ich mir ja sicher, dass es irgendwie geht, ich wäre aber auch dankbar über einen tipp, welche quellen und packete man denn dann auf kubuntu10.4 installieren muss, danke & gruß maria
daß es ein ähnliches Projekt nicht unter SuSE gibt. Bei allen massiven Verbesserungen würde ich nach wie vor KDE 3..5 vorziehen.
Dann müssten sie ja eigentlich Qt3 mitpflegen, oder sie schwenken auch auf Qt4 um.
M.e. wäre es sinnvoller, die manpower die jetzt in dieses Projekt gesteckt wird, in Qt4/KDE4 zu stecken. So bremst man *m.e.* nur den fortschritt. Aber wir leben in einer freien Welt, jeder darf (gerne) das machen was er will
Klasse! Ich konnte mich nie mit KDE 4 anfreunden und bin zum "geringeren Übel", also Gnome, gewechselt. Doch wenn KDE 3.5 nun weiter gepflegt und entwickelt wird, dann gibt es für mich keinen Grund, mit dem nächsten Systemupgrade wieder zu KDE 3 zurückzukehren.
Wow,
das ist die beste KDE- Nachricht seit Monaten !
Oder auch nicht.
Nachdem KDE4 nun wenigstens stabil ist und die Anwendungen nicht mehr ständig abkacken, wollte ich nun endlich upgraden.
Also ärgere ich mich gerade mit KDE 4.4.3 unter Slackware 13.1 herum und probiere auf einer Test- Installation aus, was alles nicht mehr so funktioniert, wie ich es gewohnt bin.
Eigentlich hatte ich mich schon auf das Upgrade eingelassen, aber nun gibt es die Qual der Wahl ....
KDE3 selber bauen oder sich mit dem KDE4- Bloat rumärgern (mein Highlight heute war, wie man das KDE4- KMail dazu bringt, die Mails nicht mehr stylish zu gruppieren, sondern stumpf und flach nach Eingangsdatum zu sortieren).
Ich habe es zwar irgendwann rausgefunden, aber das hat mich so auf die Palme gebracht, daß ich inzwischen Sylpheed, XFE und Geeqie statt Kmail, Konqueror und Kuickshow ausprobiere (als WM nehme ich eh FVWM, da muß ich nicht ewig warten, bis der WM gestartet ist, und die Menüs kann ich nach meinen Vorstellungen gestalten, ohne daß da irgendwelche Anwendungspakete drin rumfummeln).
Am liebsten wäre es mir inzwischen, daß ich für die wenigen verbleibenden KDE3- Anwendungen auch noch Ersatz finde (auf GTK-, Fox- oder was-weiss-ich- Basis; kein Gnome, da kommt man ja vom Regen in die Traufe, wie man früher sagte).
Für die beiden großen DEs bin ich anscheinend zu alt; die bedienen offenbar eine Zielgruppe, zu der ich nicht gehöre (XFCE kommt noch weniger in Betracht; die gehen den gleichen Weg, aber bieten ausser dem DE keine weiteren nennenswerten Anwendungen).
Dass KDE 4 selbst mit Version 4.4 nicht in der Lage ist, KDE 3.5 vollständig zu ersetzen, sagt eigentlich schon alles. Das ganze ist einfach peinlich, und angesichts der miesen Qualität aller KDE-Releases seit 4.0 (ja, auch 4.4 ist noch Mist) überlege ich mittlerweile ernsthaft, ob ich auf Gnome umsteigen soll. Dort hat man nämlich im Gegensatz zum KDE-Projekt ein ernstzunehmendes Entwicklungsmodell.
(vor KDE 5 jedenfalls ;oP) das ist aber genau eine der Stärken von OpenSource.
Mozilla ist tot - SeaMonkey lebt
AmaroK 2 gefällt nicht jedem - Clementine wird ihn auf diesen Rechnern ersetzen
KDE 4 gefällt nicht jedem - nimmt er halt in Zukunft Trinity
In der Praxis kommt es durchaus vor, dass noch DOS Programme eingesetzt werden.
Stellt euch mal vor, man hat eine teuere Maschine/Anlage vor 20 Jahren aufgebaut, die mit solchen Programmen gesteuert wird.
Was macht man nun, wenn daran Modernisierungen durchgeführt werden sollen ? Man braucht also auch noch nach 20 Jahren alle notwendigen Entwicklungswerkzeuge. Und es wäre wünschenswert, wenn diese Werkzeuge in der Zwischenzeit auch noch eine gewisse Pflege erfahren hätten.
Was macht man nun, wenn einer dieser alten Computer kaputt geht ?
Dann ist man froh, das in einer virtuellen Maschine weiter betreiben zu können. Man muss dann aber unter Umständen verwendetet Interfacekarten (IDE/PCI) ersetzen, da diese nicht von der VM unterstützt werden. Es sind also auch dann Anpassungen in der Alt-Anwendung durchzuführen.
Vor diesem Hintergrund finde ich es SEHR WICHTIG, dass alle Bibliotheken/Werkzeuge auch auf neueren Versionen eines Betriebssystems verfügbar bleiben und noch einer gewissen Pflege unterliegen.
Dies betrifft also auch Qt3/KDE3.
Ich verlange daher z.B.:
Qt3.x muss in alle Ewigkeiten unter Linux verfügbar bleiben !!!
PS: Das ist übrigens ein echter Grund, warum es Linux im industriellen Bereich mitunter schwer hat.
KDE Bashing ist wohl ein Volkssport geworden - was hier gesudert wird ist unvorstellbar ... "nachdem KDE nun nicht mehr ständig abkackt" ist ein Beispiel. Ehrlich - KDE4 ist nicht nur schön und heil, aber ich arbeite produktiv damit 8-14h am Tag mit nichts anderem und das seit KDE4.1.
Ein wirklich produktives Problem hatte ich noch nie und die Effekte nutze ich nur daheim (und das in Maßen) und nicht im Büro weil sie manchmal nett und auch praktisch sind. "Ständig abkackt", "langsam", "bloated" ... ich kann das seit 4.1 alles nicht verstehen. Es ist schnell, durchdacht und stabil.
Auch wenn KDE3 weitergeführt wird - dafür gibt es sicher Gründe - Technologieplatzhirsch und richtungsweisend unter *nixoiden ist KDE4.
Ich habe hierzu Stellung auf meinem Blog genommen, im Groben:
- Support für eine Codebase wie KDE ist nicht ganz einfach
- Weiterentwicklung technologisch ist in einigen Fällen notwendig
- Warum ist Trinity kein "offizielles KDE3"?
Mehr hier: Trinity and the Challenges of Continuing KDE 3
Hoffentlich ist dieses Trinity-Projekt dann auch längerfristig aktiv. Ich nutze KDE seit 1.irgendwas, eigentlich mit wachsender Begeisterung. KDE 4 war dann ein echter Schock, ich habe immer noch nicht verstanden, worin eigentlich der Fortschritt für den User bestehen soll. Ausserdem geht mein Laptop (PIII/833 mit 512 MB RAM) dann endgültig in die Knie. Also habe ich jetzt GNOME ausprobiert, ist ja auch brauchbar.
Schade finde ich ürbigens, dass das English Breakfast Network verschwunden ist.
...auch wenn ich KDE 4 momentan nicht benutzen möchte, so begrüße ich doch die 4er als mutigen Schritt und als unglaubliche Leistung von einer ganzen Menge von Leuten. Die haben gesehen, das es nötig war alles neu zu machen und Sie haben es getan.
Vielleicht dauert es noch ein Jahr bis der Gaul richtig rennt und ich kann mir vorstellen, daß das irgendwann richtig abhebt.
...und das tut es, wenn man das als user gleich beim ersten Start so empfindet, weil es in der Standardkonfiguration schon so gut ist, das jede Diskussion überflüssig ist; und ich bin fest davon überzeugt, daß die Leute das hinkriegen. Meine Spende geht auch weiterhin jährlich an's KDE-Projekt.
Bleibt nur eine Frage: Wer setzt GNOME 2.x fort?
vom desktop, erscheinung und z.b. auch handling von Speichermedien finde ich KDE4 besser und ausgereifter als KDE3, nur bei den Applikationen hapert es gewaltig. Daher meine Frage:
Kann ich KDE4 für desktop & co verwenden und dann KDE3-Programme nutzen ?
eigentlich bin ich mir ja sicher, dass es irgendwie geht, ich wäre aber auch dankbar über einen tipp, welche quellen und packete man denn dann auf kubuntu10.4 installieren muss,
danke & gruß
maria
Danke!
Darauf habe ich sehnlichst gewartet.
Würde es nach den Atheisten gehen, dann hätte man KDE 3 aufgegeben.