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Thema: DesktopBSD unter einer neuen Führung

29 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von wolf am Mo, 31. Mai 2010 um 23:45 #

BSD ist ohnehin so langsam Geschichte. Ebenso wie der running gag "bsd is dying". Die Community dort hat was von diesem kleinen gallischen Dorf -- unbeugsam und stolz. Letztendlich dennoch auf verlorenem Posten.

  • Score: 3 Von hosi am Di, 1. Juni 2010 um 00:02 #

    Das würde ich nicht so sehen. Denn durch die Lizenzwahl gibt es bei *BSD auch durchaus starkes kommerzielles Interesse, das dafür sorgen wird, dass *BSD weiterhin eine große Rolle spielen wird.

    BSD entwickelt sich bestimmt nicht so rasant wie die Linux, ist dafür aber auch einiges erwachsener und akademischer. Das gilt im übrigen auch für die jeweiligen "Communities"...

    • Score: 3 Von Dörte Schmüddlbrutz am Di, 1. Juni 2010 um 14:21 #

      und "um einiges erwachsener und akademischer" ist genau besser, weil ...?

      • Score: 3 Von hosi am Di, 1. Juni 2010 um 15:30 #


        ... weil das oft mit mehr Professionalität einhergeht und mir als Nutzer mehr Verlässlichkeit und Planungssicherheit gibt.

        • Score: 3 Von Hyäne am Do, 3. Juni 2010 um 15:37 #

          Es wäre wahrscheinlich schön, wenn man häufiger hören (bzw. lesen) würde, wo BSDs konkret eingesetzt werden. Man hört immer von Linux auf Netbooks, Linux auf Smartphones, Linux auf Supercomputern, Linux in Schulen, Linux in Behörden, Linux für Server, Linux oder nicht Linux auf Desktops, Linux, Linux, Linux.

          Wo ist BSD? Ich meine, klar wird es "irgendwo auf Servern" verwendet, aber leider geht BSD in der medialen Überpräsenz von Linux irgendwie unter.

          Wo wird BSD denn eingesetzt? (konkrete Beispiele)

      Score: 3 Von cryptohappen am Di, 1. Juni 2010 um 17:09 #

      Ein altes und überaus abgehangenes Argument. Nicht nur, weil gefühlte 90% der BSD-Nutzer mittlerweile zu Linux gewechselt sind, sondern auch, weil es bei zunehmender Nutzermenge gleichzeitig schwerer wird, krude Quoten zu erfüllen.

      Score: 3 Von smarty am Mi, 2. Juni 2010 um 18:00 #

      Und ein paar Akademiker mit Bachelor, dazu ein paar UNIX-Dinos machen den Braten fett?

      Mal überlegen, zu Linux wechselten früher zahllose UNIX-Entwickler, Akademiker kann man dort stapeln, pubertäre Hacker ebenso usw. Das Spektrum ist gigantisch, die Probleme auch, aber ebenso die passenden Lösungen. BSD bietet Durchhaltevermögen, abstruse Lösungen einzig für Akademiker, verschleppte Probleme, die unter dem Niveau der Akademiker sind und ein Portssystem, dass aus allen Löchern pfeift.

    Score: 3 Von BSTEA am Di, 1. Juni 2010 um 00:04 #

    Solange es noch (aktive) BSD Nutzer gibt, stirbt BSD nicht aus.

    OT: Ich bin grad am suchen, gibt es ein Schätzung , wieviel Millionen $ jedes Jahr in Linux gesteckt werden, indirekt(über bezahlte Arbeitskraft aus der Firma, Hardwarespenden) und direkt bezahlte Entwicklung?
    Ich meine HP, IBM etc. haben bekanntlich nichts zu verschenken.

    Score: 3 Von Linus Michels am Di, 1. Juni 2010 um 07:50 #

    Nein. BSD hat seine Stärken und wer es einsetzt, weiß auch, warum er es einsetzt. Ein DesktopBSD aber hat eine sehr kleine Zielgruppe und dementsprechend Schwierigkeiten. FreeBSD, OpenBSD und NetBSD dagegen stehen voll im Saft.

    • Score: 3 Von MaikB am Di, 1. Juni 2010 um 08:58 #

      Mein Eindruck ist, dass viele *BSD Entwickler und Nutzer OSX als Desktop nutzen, daher wahrscheinlich der geringe Entwickerzulauf für ein Desktop BSD.

      Score: 3 Von Ügoh am Di, 1. Juni 2010 um 09:31 #

      Naja, wenn man mal den Anteil bei den Supercomputern betrachtet scheint es nicht viel Saft zu sein...

      http://www.pro-linux.de/news/1/15736/91-der-top-500-supercomputer-laufen-unter-linux.html

      • Score: 3 Von BSTEA am Di, 1. Juni 2010 um 09:38 #

        Grandiose Schlussverfolgerung.

        :roll:

        • Score: 3 Von LH_ am Di, 1. Juni 2010 um 11:57 #

          "Grandiose Schlussverfolgerung."

          Ja, ist es. BSD hat das Rennen gegen Linux verloren. Das mag hart sein, aber realistisch. In einer Niesche hat es immer Platz, aber im echten Einsatz ist es prozentual unter "Sonstiges" zu finden.

          • Score: 3 Von HansiHinterseher am Di, 1. Juni 2010 um 12:20 #

            Alles eine Sicht der Perspektive. So wie du von Linux auf BSD siehst, sehen das die Windows-user auf Linux. :lol:

            • Score: 3 Von Kinch am Di, 1. Juni 2010 um 12:32 #

              Auf dem Desktop-Markt hat Linux auch nur eine geringe Verbreitung. Es gibt aber noch andere Märkte und da hat Linux sehr gute Positionen. Auf BSD trifft diese Aussage immer seltener zu.

            Score: 3 Von qbrick am Di, 1. Juni 2010 um 12:35 #

            *BSD war immer eher auf kleinen oder mittleren Servern zu finden. Das ganze Porno-Netz Ende der 90er bis Mitte 2000er lief darauf - warum wohl? Geringer Admin-Aufwand bei großer Zuverlässigkeit.
            Übrigens gab es dieses Rennen, von dem du schreibst, nie.
            Dieses dämliche Ausgangsposting könnte man in irgendeinem Archiv eins zu eins aus dem Jahre 1995 finden. Und deshalb bin ich zu faul, hier eine passende Antwort zu verfassen; die findet sich nämlich an gleicher Stelle.

    Score: 3 Von realist am Di, 1. Juni 2010 um 18:06 #

    Stimmt, in *BSD gab es in den letzten Jahren keinerlei Eigeninovationen, alle Neuerungen vielen von Apples Gnaden aus OS X ab, gegenüber Linux hat BSD keine Vorteile außer der Lizenz.

    • Score: 3 Von irrealist am Di, 1. Juni 2010 um 22:38 #

      Weil OSX ist ja auch eindeutig ein reinrassiges BSD. Ausschließlich. Quasi OSX-BSD. Daher sind Neuerung aus dem Appelkernel auch gleich im BSD zu finden. Und die unterstützte Hardware ist gleich. Türlich,türlich...

      • Score: 3 Von smarty am Mi, 2. Juni 2010 um 18:06 #

        Neues aus dem Apple-Kernel? Guter Witz. Apple verschenkt keine Kronjuwelen und profitiert letztendlich mehr von FreeBSD. Darüber hinaus kann Apple kaum etwas direkt in den Kernel impirtieren als auch umgekehrt, beide sind zu verschieden. Und selbst FreeBSD hätte keine Vorteile von dem Zeugs, dass Apple als Kernel bezeichnet.

    Score: 3 Von PC-BSD am Di, 1. Juni 2010 um 19:21 #

    BSD is dying?
    Den Witz hört man ja wirklich immer wieder...

    Komisch nur, dass z. B. gerade FreeBSD 8.1 in die Beta-Phase eingetreten ist.

Score: 3 Von Hansi Hinterseher am Di, 1. Juni 2010 um 10:09 #

DesktopBSD wird es schwer haben. PC-BSD hat sich etabliert, in der BSD-Desktop-Welt. Wenn DesktopBSD was reißen will, müssen sie ein Alleinstellungsmerkmal haben. Meiner Meinung nach sollten sie GNOME als Desktop setzen.
Ich hatte damals PC-BSD und DesktopBSD verglichen. Im Grunde genommen, war es Jacke wie Hose. Heute ist aber PC-BSD viel weiter, da DesktopBSD lange schlief.

Sie könnten aber viele User gewinnen, die nicht auf KDE stehen und lieber GNOME wollen. Denn ein vorkonfiguriertes BSD mit GNOME fehlt.

mehr So!
Score: 3 Von Athra am Di, 1. Juni 2010 um 12:28 #

Man zeige mir eine brauchbare Firewall-/VPN-Plattform auf Basis von Linux. *BSD mag ein Nieschenprodukt sein, aber in eben dieser ist es ungeschlagen. *BSDs verfügen über den Paketfilter von OpenBSD (pf). Somit für mich als Router/Firewall/VPN/Shell/usw. -System unersetzlich. Und wem das ganze trotzdem zu bunt ist, der nimmt sich einfach ein pfSense- oder m0n0wall-Image. :)

  • Score: 3 Von Athra am Di, 1. Juni 2010 um 12:30 #

    Sollte übrigens eine Antwort auf diesen Kommentar werden.

    Score: 3 Von Lee am Do, 3. Juni 2010 um 12:23 #

    siehe IPCOP!
    http://sourceforge.net/apps/trac/ipcop/wiki
    ....mit sehr viele (sichere nützliche) addons!

    ich verstehe ehrlich gesagt nicht was so an BSD besonders oder besser sein soll? auch dann wenn es um Sicherheit geht, kann ich nicht verstehen.

    die Zeiten sind vorbei, die Meinungen sind uralt und nicht vereinbar mit Linux-Aktuell!

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