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Thema: Ubuntu ändert Firefox-Unterstützung

59 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von nobuntu am Mi, 2. Juni 2010 um 14:23 #

Na dann viel Erfolg. Ich verstehe nur nicht, warum man sich bei Ubuntu so vehement dagegen sträubt, zusammen mit Debian an Iceweasel zu arbeiten und stattdessen nach Mozillas Pfeife tanzt.

Score: 3 Von Torsten Giebl am Mi, 2. Juni 2010 um 14:51 #

Ich verstehe das man Dinge wie Kernel, Apache, Email Daemons usw. auf der selben Version läßt und immer nur nachpatcht,
aber bei Dingen wie Firefox, Thunderbird usw. habe ich es noch nie verstanden.

Außerdem wird mit länger werdender Patchliste
und immer größer werdendem Abstand zwischen benutzter und letzter Version,
die Fehlerwahrscheinlichkeit immer größer.

Es macht ja auch von den Bugs her keinen Sinn, viele Leute tragen brav die gefundenen Bugs
in den Bugtracker der Distri ein und wundern sich, das damit meist nichts passiert. Das diese vielleicht in der
letzten aktuellen Version schon gefixed sind, bekommen sie nicht mit.

Ich hätte gerne eine Distri. die bei Dingen wie Kernel, Apache usw. auf etwas ältere Versionen setzt
und bei den anderen Userprogrammen wie Firefox, Thunderbird, OpenOffice auf vielleicht die vorletzte stabile aktuelle Version.

  • Score: 3 Von Krapfen am Mi, 2. Juni 2010 um 15:09 #

    Du weißt aber schon womit das hier jetzt eingekauft wird? Wie in dem Artikel zu lesen ist, wird Firefox jetzt größtenteils statisch gelinkt. Da kannst du dann auch einfach das Archiv von der Website nach /weiweiichwohinn entpacken kannst, das kommt auf selbe raus.

    Wenn dann Libary XY ein Bug enthält, musst du gleich für Firefox, Thunderbird und hastenicht pachten bzw patchen lassen. Für eine Anwendung ist das durchaus noch akzeptabel, großflächig allerdings ein Albtraum!

    Score: 3 Von Schmutzi am Mi, 2. Juni 2010 um 15:10 #

    Dann bist du bei Arch oder Gentoo gut aufgehoben.

    Score: 3 Von zxy am Mi, 2. Juni 2010 um 16:32 #

    Das zeigt doch nur, dass Mozilla von Distributoren nicht mehr verantwortlich und mit vertretbarem Aufwand gepflegt werden kann, wenn man Firefox so "umbaut", dass er ausschließlich Systembibliotheken benutzt.

    Letztendlich übernimmt Ubuntu nur noch den Download der neuesten Versionen von mozilla.com, macht deb-Pakete daraus und bietet sie in seinen Repos an. Canonical hat - ganz zurecht, wie ich finde - keine Lust mehr, in Firefox teure Entwicklerarbeitszeit völlig sinnlos zu "versenken".

    Wo das langfristig enden wird, muß aber klar sein:
    Eines Tages wird man von Linuxdistributorenseite her auf Firefox und Co. verzichten. Es entwickelt sich ja gerade eine "mächtige" Alternative.

    Viele Entwickler von linuxnativen Browsern machen das inzwischen sowieso: Sie verzichten mehr und mehr auf die Gecko-Engine und setzen auf Webkit, siehe z.B. Epiphany.

    Und wer trägt hierfür die "Verantwortung"?
    Mozilla selbst mit seiner Markenrechtspolitik und seinen Alleingängen im Hinblick auf die von Firefox mitgebrachten Bibliotheken. So bringt Firefox z.B. eine nicht standardkonforme libpng-Bibliothek mit, die u.a. von Konqueror nicht benutzt werden kann. Damit arbeitet ein Linuxsystem mit mindestens zwei libpng-Bibliotheken zur gleichen Zeit, die eine wird vom Linuxdistributor gepflegt und gepatcht, die andere - die von Firefox nämlich - nicht.

    Niemand möchte solche Zustände auf seinem Linuxsystem sehen. So führt man die Vorteile eines einheitlichen Paketmanagements ad absurdum und verletzt auch noch die eigenen Paketierungsvorgaben (u.a. Fedora). Firefox stört hier vehement und wird wohl in nicht allzu ferner Zukunft - rein aus Vernunftgründen - weichen müssen.

    • Score: 3 Von Andre am Mi, 2. Juni 2010 um 19:11 #

      >> Letztendlich übernimmt Ubuntu nur noch den Download der neuesten Versionen von mozilla.com, macht deb-Pakete daraus und bietet sie in seinen Repos an. Canonical hat - ganz zurecht, wie ich finde - keine Lust mehr, in Firefox teure Entwicklerarbeitszeit völlig sinnlos zu "versenken".

      Warum eigebntlich nicht unabhängigen Binary-Programmen wie Firefox/OpenOffice.org/Thunderbird/VLC/Flash auch bei Major-Versionen updaten? GGF sollte man eine einfache Möglichkeit schaffen via Mausklick/Commandline Updates der entsprechenden Programme zu deaktivieren. Wie ich schonmal geschrieben habe, würde ich das sogar bei Endanwender-Programmen wie Pidgin/Gimp/xChat/Amarok/Kaffeine/KDevelop und Co ermöglichen - jedenfalls solang Backports bei bestehender Gnome/KDE-Version möglich sind.

      Das führt letztendlich zu längerlebigen Distros - auch wenn der Test-Aufwand für den Distributor dadurch sicherlich höher wird.

      Gruß,
      Andre

      • Score: 3 Von zxy am Mi, 2. Juni 2010 um 21:46 #

        Der Flash-Player ist im übrigen kein Problem:
        Zumindest auf allen Ubuntus seit Hardy läuft immer die aktuellste FlashPlayer-Version:
        http://archive.canonical.com/
        Das Repo ist in Synaptic schon eingetragen und muß nur noch "angehakt" werden.

        Firefox hingegen liegt in Linuxdistros nicht "am Stück" vor. Er ist abhängig von einer ganz bestimmten Xulrunnerversion, die auch von vielen anderen Linuxanwendungen mitbenutzt wird. Das Problem ist hierbei also nicht, dass eine neue Xulrunnerversion hinzukommt, sondern dass die alte nicht mehr gewartet werden soll, obwohl noch zahlreiche andere Programme von ihr abhängig sind. Darüber hinaus weiß man anscheinend noch nicht ganz genau, ob die betroffenen Programme mit der neuen Xulrunnerversion klaglos weiterlaufen. Alternativ möchte man deshalb Linuxanwendungen, die mit der neuen Xulrunnerversion nicht funktionieren, auf eine selbst wartbare neue Webkitversion umstellen (u.a. Epiphany).

        Problemlos wären solche "Update-Kapriolen" mit einem nagelneuen Firefox nur, wenn keine Anwendungen die mit der Distribution ursprünglich ausgelieferte Xulrunnerversion als Abhängigkeit benötigen würden. IMHO sollte man das in Zukunft auch anstreben, damit nur noch Mozillaprodukte von Xulrunner abhängig sind.

        Thunderbird ist in diesem Zusammenhang ohnehin irrelevant, da er immer seine eigene Gecko-Engine mitbringt und damit das distributionseigene Xulrunner gar nicht benötigt. Wer also Firefox und Thunderbird z.B. unter Ubuntu benutzt, startet so immer zwei - mitunter genau gleiche - Gecko-Engines gleichzeitig.

        OpenOffice aktuell auszuliefern, wäre IMHO kein Problem, wie das Beispiel RHEL5 zeigt. Meines Wissens hat keine OpenOffice-fremde Linuxanwendung irgendwelche OpenOffice-Abhängigkeiten.

      Score: 3 Von Lausi am Mi, 2. Juni 2010 um 22:18 #

      >Eines Tages wird man von Linuxdistributorenseite her auf Firefox und Co. verzichten. Es entwickelt sich ja gerade eine "mächtige" Alternative.

      Ich denke nicht. Obwohl Deine Gründe vernunftmässig dafür sprechen, werden desktoporientierte Distris weiterhin auf Firefox setzen, weil FF ein Verkaufsargument für Linuxunkundige ist.

      Ich erinnere mich an meine ersten Gehversuche mit Susi9.0 oder so: Das erste, was ich tat, um die Paketverwaltung zu testen (notabene ohne zu wissen, was das ist :P ), war Mozilla installieren, weil ich schon mal davon gehört habe. Seither rennt/läuft/schleicht/schläft (in chronologischer Reihenfolge :x ) FF bei mir, bzw. meiner Familie dauernd irgendwo...

      Gruss
      Lausi

    Score: 3 Von Lurchi am Mi, 2. Juni 2010 um 16:42 #

    "Ich hätte gerne eine Distri. die bei Dingen wie Kernel, Apache usw. auf etwas ältere Versionen setzt
    und bei den anderen Userprogrammen wie Firefox, Thunderbird, OpenOffice auf vielleicht die vorletzte stabile aktuelle Version."

    äh, Debian mit Backports?

    Score: 3 Von Nathan am Mi, 2. Juni 2010 um 16:52 #

    +1
    ich auch

    Score: 3 Von LH am Mi, 2. Juni 2010 um 17:12 #

    "aber bei Dingen wie Firefox, Thunderbird usw. habe ich es noch nie verstanden."

    Weil nicht jeder problemlos auf eine neue Version setzen kann.

    Canonical will auch Firmen erreichen, und dort gilt Investitionsschutz als wichtiges Element bei der Wahl der Systeme. Das geht eben leider nur wenn die Umgebung definiert ist, und sich nicht unvorhergesehen ändert, trotzdem aber Sicherheitspatches verfügbar sind.

    Eine neue Majorversion eines Browser, aber auch eine Minorversion, kann bei Webseiten eben leider zu Problemen führen. Das muss nicht so sein, aber in der Realität passiert es.

    Das darunter nun ALLE leiden mussten ist nicht sinnvoll gewesen, weswegen es auch geändert wird. Wobei beides Parallel sicher besser wäre, die Wahl zu haben ist ja ein Vorteil ;)

    • Score: 3 Von Andre am Mi, 2. Juni 2010 um 19:41 #

      Hallo,
      das Argument halt ich für vorgschoben - das sollte via CommandLine und für den einfachen User "Häkchen" in der Paketsoftware seiner Wahl definierbar sein.

      Firmen die GNU/Linux einsetzen werden in den allermeisten Fällen Admins im Hause haben, die solche Regeln definieren können.

      Gruß,
      Andre

      • Score: 3 Von chrm am Mi, 2. Juni 2010 um 20:11 #

        Du verstehst das Problem nicht. Es geht nicht um "Häckchen" oder Admins, sondern die Wahl zwischen:
        1.) Neuen FF nehmen, der womöglich die Kompatibilität bricht
        2.) Alten FF behalten, der Sicherheitslücken enthält.

        Man will aber:
        3.) Alten FF auf dem aktuellen Stand der Sicherheit (-> Iceweasel).

        Für Deine Häckchen-Variante müsste Ubuntu also sowohl einen gepatchten Iceweasel als auch einen Firefox im Repo haben.

        • Score: 3 Von Andre am Mi, 2. Juni 2010 um 22:05 #

          >> Für Deine Häckchen-Variante müsste Ubuntu also sowohl einen gepatchten Iceweasel als auch einen Firefox im Repo haben.

          Und wo wäre das Problem?

          Ich erinner mich an Debian 3.1, da war (wenn ich mich recht erinner) KDE3.4 out-of-box mitgeliefert. Dann wurde irgentwann ein KDE3.5.0 Backport angeboten... Ein späteres Fehlerbereinigtes KDE3.5.5 wurde nie angeboten - warum?!? Wo ist das Problem KDE3.5.5 zu compilieren, wenn KDE3.5.0 geht?

          Bei einem Projekt wie KDE/Gnome kann ich noch verstehen das Backports schwierig/komplex sind - aber ich fänds schon Klasse wenn das Paketsystem oder ein externes System es erlauben würde zu einer $heute aktuellen Distro auch noch aktuelle Desktop-Programme schnell und unkompliziert in 1-2Jahren installieren zu können - im prinzip ein wenig wie unter Windows...

          Gruß,
          Andre

    Score: 3 Von zxy am Mi, 2. Juni 2010 um 18:24 #

    Es gibt noch ein Problem, das einem erst so richtig klar wird, wenn man das hier gelesen hat:

    https://wiki.ubuntu.com/DesktopTeam/Specs/Lucid/FirefoxNewSupportModel/xulrunner-list

    Zuviele Programme benutz(t)en immer noch Xulrunner.

    Nach den Updates auf die neue Xulrunner-Engine, teils gepaart mit versuchten Migrationen inkompatibler Programme auf Webkit, könnte durchaus einiges nicht mehr so laufen wie vorher.

    Bis diese Updateorgie vorbei und klar ersichtlich geworden ist, was an betroffenen Programmen noch funktioniert und was nicht, sollte man unter Ubuntu Hardy LTS Xulrunner vielleicht erst einmal sperren, insofern man Hardy produktiv nutzt.

    Score: 3 Von gnufoo am Mi, 2. Juni 2010 um 20:07 #

    Ich hätte gerne eine Distri. die bei Dingen wie Kernel, Apache usw. auf etwas ältere Versionen setzt
    und bei den anderen Userprogrammen wie Firefox, Thunderbird, OpenOffice auf vielleicht die vorletzte stabile aktuelle Version.

    Nennt sich OSX oder FreeBSD :P

Score: 3 Von Anonymous Penguin am Mi, 2. Juni 2010 um 15:09 #

Wieso wechseln die nicht zu Epiphany als Standardwebbrowser? Schließlich ist der Standard-Mailclient auch Evolution und nicht Thunderbird …

  • Score: 3 Von zxy am Mi, 2. Juni 2010 um 17:08 #

    Epiphany als Name ist zu unbekannt.
    Wenn man Windowsnutzer zu Ubuntu herüberziehen möchte, dann hilft der Markenname "Firefox" dabei sehr, da Windowsnutzer Firefox meist schon kennen.
    Unter Ubuntu lässt sich Firefox deshalb sehr wahrscheinlich nur von Chromium ablösen. Der Name "Chromium" befindet sich sehr nah am Markennamen "Chrome" und ist Windowsnutzern deshalb ein Begriff.
    Da Chromium im Gegensatz zu Chrome freie Software ist, besteht somit glücklicherweise die Möglichkeit, die in Chromes Programmcode gegossenen Datensammlungsallüren Googles zu entfernen und aus Chromiums Code herauszuhalten.

    • Score: 3 Von Ravenbird am Do, 3. Juni 2010 um 03:52 #

      Nun Chromium ist ja ein sehr schöner Browser und ich setze ihn hier auf dem Netbook auch ein. Aber da muss noch viel Arbeit rein gesteckt werden das er sich richtig in Ubuntu einpasst. Z. B. sind in der Netbook Edition immer noch die Fensterbefehle zu sehen die an sich nicht mehr zu sehen sein sollen. Dazu kommt das wichtige Erweiterungen wie z. B. Adblock bei weiten nicht auf dem technischen Stand wie bei Firefox sind. Da braucht es noch viel Zeit und Energie das so weit voran zu treiben. Evtl. währe es gut wenn einige große Distributoren zusammen eine eigene Version von Chromium entwickeln würden um sie den Bedürfnissen der User anzupassen und der Kontrolle Googles zu entreißen. Aktuelle Neuerungen, Verbesserungen und Bugfixes aus Chromium könnte man einfließen lassen. Problem dürfte einzig und allein der Name sein, den ich nehme mal stark an das sich Google den Markennamen Chromium bereits gesichert hat.

Score: 3 Von siyman am Mi, 2. Juni 2010 um 16:59 #

Hihi, der Herr Baader sieht aber eher wie ein Firefox aus denn wie ein lebendiges Wesen. Ich hab's ja schon immer gewusst, nur Nerds auf diesem Portal :P

  • Score: 3 Von Ignatz am Do, 3. Juni 2010 um 00:18 #

    Wo siehst Du denn das? Hab gerade sogar auf seiner Seite gesucht, aber da sehe ich nur Bilder eines sympathischen Herrn so um die Vierzig.

    Auf der Seite war ich übrigens Besucher Nummer 3 :shock:

    Grueße
    Ignatz

Score: 3 Von Ravenbird am Do, 3. Juni 2010 um 03:16 #

An sich hatte man bei Ubuntu mit den Backports schon das richtige Ziel vor Augen. Nur müssten die Backports richtig unterstützt und nur noch für die LTS-Schiene angeboten werden. Denn dann könnten jene die eine stabile Umgebung bevorzugen diese verwenden und jene normalen Anwender die nicht dauernd neu installieren wollen könnten die Backports verwenden. Die Versionen ohne LTS könnten hingegen viel intensiver für die Einführung und den Test neuer Software und Technologien genutzt werden. Schade das man diesen Weg der für alle Vorteile bringen würde nicht geht.

Score: 3 Von FixFoxFux am Do, 3. Juni 2010 um 07:42 #

Genauso muss es sein, endlich mal 'ne neue Version von FF in eine gewohnten Installation. Wenn die Macher dann auch noch Thunderbird und vor allem Open-Office.org aktuell halten würden (kein Go-oo.org!), wäre es eine Meisterleistung.

Dass Unternehmen lieber konstante Versionen haben ist übrigens fachlicher Blödsinn. Eine Firma die über eine neue FF-Version stolpert hat ihre eigenen Software offensichtlich nicht durch Fachleute entwickeln lassen.

  • Score: 3 Von Verwirrt am Do, 3. Juni 2010 um 08:21 #

    > Dass Unternehmen lieber konstante
    > Versionen haben ist übrigens fachlicher
    > Blödsinn.

    Korrekt

    > Eine Firma die über eine neue FF-Version
    > stolpert hat ihre eigenen Software
    > offensichtlich nicht durch Fachleute
    > entwickeln lassen.

    Das Problem ist nur dass da draussen soviele ahnungslose Arschlöcher die dich Entwickler oder Administrator rumrennen und je grösser die Firma umso dümmer scheint Tatsache zu sein

    • Score: 3 Von chrm am Do, 3. Juni 2010 um 10:05 #

      > Dass Unternehmen lieber konstante
      > Versionen haben ist übrigens fachlicher
      > Blödsinn.
      >> Korrekt

      Genau deswegen will niemand ein über 8 Jahre gepflegtes RHEL haben, gell.

      Wie alt seid Ihr denn? Natürlich will JEDES Unternehmen eine stabile Plattform für eigene Entwicklungen haben. Es bringt keinen Mehrwert die Software alle 2 Jahre anpassen zu müssen, nur weil die glibc nicht mehr passt.

      Wie stellt Ihr Euch eigentlich die Pflege von Kundensystemen vor? Alle zwei Jahre das OS austauschen? Mehrere Brunches der eigenen Software pflegen, damit sie auf x OS-Versionen läuft?

      Es hat nichts mit "Arschlöchern" oder Ähnlichem zu tun - es ist einfach ineffizient. Das werdet Ihr aber später schon merken...

      • Score: 3 Von Verwirrt am Do, 3. Juni 2010 um 20:19 #

        > Genau deswegen will niemand ein über 8 Jahre
        > gepflegtes RHEL haben, gell.

        Als VMware-Host ja
        Als Zielsystem DANKE NEIN

        Ich kann es mir nicht leisten auf PHP 5.3 Jahre zu warten
        Warum? Weil wir verdammt nochmal volles Service anbieten

        * Design
        * CMS-Entwicklung
        * Hosting (Mail, Web, DNS...)

        Steinalte Backports die nur Security-Bugs korrigieren sind
        nett wenn man Standard-Software laufen lässt und sich um
        nichts kümmern will, ansonsten Spielzeug

        Für die Fedora-Distupgrades auf den 20 virtuellen Servern
        brauche ich einen Tag samt Vorbereitung und nach 4 Jahren
        ohne Probleme behaupte ich ganz frech dass das funktioniert

        > Wie alt seid Ihr denn?

        33 und jahrelang im Bereich Sofwtareentwicklung/Hosting selbständig
        Reicht das?

        > Natürlich will JEDES Unternehmen eine stabile Plattform für
        > eigene Entwicklungen haben.

        Sprich für DICH und nicht für JEDEN Kindchen
        Wer Software so beschissen entwickelt dass sie mit jedem
        Update zusammenbricht hat ganz andere probleme

        > Es bringt keinen Mehrwert die Software alle 2 Jahre anpassen
        > zu müssen, nur weil die glibc nicht mehr passt.

        Es bringt auch keinen Mehrwert in der IT-Brachne 10 Jahre auf
        einer Technik sitzen zu bleiben die längst veraltet ist

        > Wie stellt Ihr Euch eigentlich die Pflege von Kundensystemen vor?

        So wie ich sie seit 10 jahren problemlos und fehlerfrei betreibe?

        > Alle zwei Jahre das OS austauschen?

        Nö, alle 6 onate ein Dist-Upgrade
        Derzeit Umstellung auf Fedora 12, also aktuell-1

        > Mehrere Brunches der eigenen Software pflegen, damit sie auf x OS-Versionen läuft?

        Nö, auf einem aktuelle Stand bleiben und Support für veraltete Technik einstellen
        Unsere Software läuft auf der Serverumgebung die WIR definieren und aufeinander abstimmen

        Im übrigen geht es um FIREFOX-VERSION falls du das nicht gerafft hast
        Wenn eine Webanwendung nach einem Browser-Update nicht mehr funktioniert
        gehört der Entwickler mit Benzin übergossen und verbrannt

        > Es hat nichts mit "Arschlöchern" oder Ähnlichem zu tun

        Natürlich hat es das
        Was ich schon an veralteter Software gesehen habe wo man ein ganzes Buch
        mit der Liste sicherheitskritischen und nicht gefixten Bugs schreiben kann
        und die Ausrede ist immer "Never touch a running system"

        Wenn dann mal so eine Scheisskiste auseinandergenommnen wird weil
        doch jemand die Lücken ausnützt ist das Geschrei jedes mal gross,
        dann wird ein irrer Aufwand getrieben das Zeug von jetzt auf gleich auf einen
        aktuelle Stand zu heiven und sich wieder jahre lang zurück gelehnt bis
        es das nächste mal brennt

        Wenn nicht nur hochgradige Idioten am Werk sind lässt sich das Ganze
        auch permanent aktuell halten mit minimalen Anpassungen und man hat
        halt immer was zu tun, dafür fallen aber die Stresspeaks und Schäden weg

        Ist mir aber Scheissegal, wenn es in solchen Umgebungen brennt klingelt
        nicht selten bei mir das Telefon und dann darf der Consultant den Dreck
        wegräumen den andere mit ihrer Inkompetenz zu verantworten haben

        Schön für mein Konto!

        > es ist einfach ineffizient.

        Nö ist es nicht!
        Es erfordert nur jahrelange Routine und ordentliches Hintergrundwissen
        Wenn man zu dumm/faul ist sich beides anzueigenen fällt man auf die Schnauze
        Wenn nicht lässt sich das völlig entspannt über lange jahre praktizieren

        Im Gegensatz zu den "never touch a running system"-Penner traue ich
        mich aber meine Hand für die Sicherheit unserer Systeme ins Feuer zu
        legen, es sind zwar auch immer wieder neue sicherheitskritische Bugs
        die es mit Updates zu fixen gilt, aber alles in allem sind wir ein
        perfekt gepflegtes moving target - Viel Spass mit einem Standard-Exploit

        > Das werdet Ihr aber später schon merken...

        Hör auf zu träumen, ich bin jetzt lange genug in der Branche um zu wissen
        was geht und was nicht - Es geth verdammt nochmal problemlos Systeme
        aktuell zu halten, man muss sich aber ordentlich organisieren und für
        stadardiserite Test- und Rollout-Szeanrieren sorgen.

        Dazu sollte man halt die Systeminterna kennen und wirklich verstehen was passiert
        Wenn man nur ein wenig Grundwissen hat und bei jeder Aktion die darüber hinausgeht
        zu schwitzen beginnt kann man das halt nicht machen - Nur sollte man sich
        dann fragen ob man nicht den falschen Job hat

        • Score: 3 Von unreal am Fr, 4. Juni 2010 um 07:50 #

          Diese Kategorien erklären einiges:

          * Design
          * CMS-Entwicklung
          * Hosting (Mail, Web, DNS...)

          Solange man mit keinerlei Fremdsoftware zu tun hat, oder nur im sehr geringen Maße ist das ja alles schön einfach. Außerdem ist gerade Standardhosting nicht gerade schwer upzugraden.

          Wenn du selbiges bei Datenbanken, heterogenen Systemen bzw. im Sektor der Fachbereichsanwendungen, Steuerungen etc. schaffst ziehe ich meinen Hut vor dir.

          Hier sind teilweise 1-2 Jahre Arbeit notwendig um auf ein neues System zu wechseln.

          • Score: 3 Von Verwirrt am Fr, 4. Juni 2010 um 11:55 #

            > Solange man mit keinerlei Fremdsoftware
            > zu tun hat, oder nur im sehr geringen Maße
            > ist das ja alles schön einfach.

            So wie man sich bettet schläft man und vuiele die vom IE6 nicht weg kommen sind da wegen interner Sofwtare die irgendeine Deppenabteilung mit der heissen Nadel mal gestrivkt hat

            > Außerdem ist gerade Standardhosting nicht > gerade schwer upzugraden.

            Wer spricht von Standard-Hosting?
            Wir machen alles selbst weil eben Standard-Hosting für unsere Projekte unbrauchbar ist

            Abgesehen davon laufen die kompletten Admin-backends auch aus eigener Hand

            > Wenn du selbiges bei Datenbanken

            MySQL -> Kein problem

            PostgreSQL -> Beschissen, liegt aber an PQ dss eine neue Version mit dem alten Format nichts mehr anfangen kann

            > heterogenen Systemen

            Vorher war der ganze Krempel auf MacOSX, innerhalb von 2 Monaten wurde alles in virtuelle Fedora-Maschinen migriert inkl. aller Veraltungstools und dazugehörigen Cronjobs

            Nochmal: Wenn man was kann ist sowas machbar

            > Hier sind teilweise 1-2 Jahre Arbeit
            > notwendig um auf ein neues System zu
            > wechseln.

            Dann müssen hochgradige Volldeppen eure Systeme konzipiert haben und dabei an Migrationen nicht gedacht weil "jetzt spielt es ekien rolle"

            • Score: 3 Von unreal am Sa, 5. Juni 2010 um 10:29 #

              Ich glaube verkennst sehr stark die Dimension und die Art der Problematik.

              Ein kleines Beispiel:
              Ich habe ungefähr 15 STRs bei CUPS zwischen den Versionen 1.2.0 und 1.3.11 aufgemacht. Die meisten davon gleich mit einem dazugehörigen Patch versehen.

              Die Umstellung der HA Systeme betrug allein in meinem Bereich 2 Jahre.

              Gründe:
              Fehlende Netzwerkschnittstellen
              Fehlende Treiber bzw. Convertierunsscripts
              Fehlerhafte Druckerfirmware
              Diverse Fehler in CUPS (verursachten Abstürze, 100% CPU, etc.)
              Konsolidierung von 4 verschiedenen Schedulersystemen
              4 verschiedene Architekturen und Betriebssysteme

              Und nein, es ware vorher keine Volldeppen am Werk. Es war einfach nur der (übrigens teilweise auch heute noch) übliche Stand der Technik.

              Bei über hundert teils individuellen Systemen und mehreren hundert Druckern, welche über Ländergrenzen hinweg verstreut sind, hast du einfach einiges zu tun.

          Score: 3 Von chrm am Fr, 4. Juni 2010 um 08:31 #

          * Design
          * CMS-Entwicklung
          * Hosting (Mail, Web, DNS...)

          Das ist nicht Softwareentwicklung - das macht jeder 16-jährige mit seinem V-Server.
          Für einen Web-Frickler hast Du eine ganz schön große Klappe ;-)

          Schreibe erstmal einen Treiber für die eigene HW und wir können uns nochmals über Deine Fedora-Abenteuer unterhalten.

          Nur mal so für Dich, wie es in der professionellen Welt abläuft:
          - Kunde kauft System inkl HW und SW
          - SW und HW müssen (laut Ausschreibung) gegeneinander Zertifiziert sein

          Merkst Du nun, dass hier kein Platz für Fedora und Co. ist? Ich kann die Rechtsabteilung lange davon überzeugen, dass ich das schon so seit 10 Jahren bei mir Zuhause mache, und es "läuft gut".

          Haftest Du voll für die Ausfallzeiten Deiner Kunden, wenn mal doch ein Update das System zum Stillstand bringt, weil im neuen Kernel der RAID-Treiber nicht mehr zur Kunden-HW passt?

          > meine Hand für die Sicherheit unserer Systeme ins Feuer zu
          legen

          Was ist in Deiner Welt eigentlich ein "System"? Eine VM?

          Natürlich verdienen nicht wenige - wie Du - Ihr Geld mit ein wenig Web-Apps, aber bitte tue nicht so, als wäre das das höchste der Gefühle in der IT, ok?

          • Score: 3 Von Verwirrt am Fr, 4. Juni 2010 um 12:13 #

            > Das ist nicht Softwareentwicklung
            > das macht jeder 16-jährige mit seinem V-Server.
            > Für einen Web-Frickler hast Du eine ganz schön große Klappe

            Du Schwachkopf es geht dabei um Business-Kunden die
            ihr Zeug per Webinterface bedienen wollen

            CMS darfst du dabei gerne als Basis-Framework sehen
            Alles weitere ist kunden/projektspezifische Entwicklung

            > das macht jeder 16-jährige mit seinem V-Server.
            > Für einen Web-Frickler hast Du eine ganz schön große Klappe;-)

            Du Depp bist doch gar nicht in der Lage einzuschätzen was wir alles machen
            Zeig mir doch einen 16jährigen der die komplette Administration für alle
            Dienste, Softwareverteilung, Autotests inkl. EPP-Schnittstellen für
            Domain-Registry in ein intern entwickeltes Backend packt.

            Und weil es so nett ist ist der ganze Krempel auch gleich an die Verrechnung
            angebunden, sprich die Kundenrechnungen kommen per Knopfdruck als PDF
            in einem ZIP-Archiv - Ebenfalls Eigenentwicklungen

            Also halt die Schnauze wenn du nicht weisst wovon gesprochen wird

            Wir reden hier von ein paar hundert Domains verteilt auf ein paar
            dutzdend virtuelle Maschinen in einem ESX-Cluster

            > Schreibe erstmal einen Treiber für die eigene HW und wir können uns nochmals
            > über Deine Fedora-Abenteuer unterhalten.

            Selber Schuld!

            > Nur mal so für Dich, wie es in der professionellen Welt abläuft:
            > - Kunde kauft System inkl HW und SW
            > - SW und HW müssen (laut Ausschreibung) gegeneinander Zertifiziert sein

            In den 90er Jahren hat man das so gemacht, ja
            Die Hardware interessiert heute keine Sau mehr
            "Software as service" sagt dir was?

            Selbst von Barracuda Networks die pirämer Hartdware-Appliances entwickeln
            bekommst du die grösste Version der NG-Firewall als VMware-Appliance

            > Merkst Du nun, dass hier kein Platz für Fedora und Co. ist?

            Nochmal: Hardware interessiert keine Sau, die ist heute virtuell

            > Haftest Du voll für die Ausfallzeiten Deiner Kunden,
            > wenn mal doch ein Update das System zum Stillstand bringt,
            > weil im neuen Kernel der RAID-Treiber nicht mehr zur Kunden-HW passt?

            Was interessiert mich die Kunden-Hardware?
            Die ist für den ESX zertifiziert und das Level drüber zertifizieren
            wir selbst wenn du so willst

            > Was ist in Deiner Welt eigentlich ein "System"? Eine VM?

            Natürlich!

            Nur Idioten setzen heute noch Server physisch auf und basteln überall
            Hochverfügbarkeit/Redundanz rein anstatt ein paar ESX-Hosts hinzustellen
            womit die HA auf eine ganz andere Ebene kommt

            http://www.vmware.com/products/vsphere/mid-size-and-enterprise-business/

            > Natürlich verdienen nicht wenige - wie Du - Ihr Geld mit ein wenig Web-Apps

            Kind die Webapps sind die Schnittstelle nach aussen

            > aber bitte tue nicht so, als wäre das das höchste der Gefühle in der IT, ok?

            Junge die Dokus unserer Systeme haben derzeit einen Umfang von 800 Seiten
            Dir auch nur ansatzweise zu erklären was da alles läuft sprengt den Rahmen

            • Score: 3 Von chrm am Fr, 4. Juni 2010 um 15:54 #

              > Du Schwachkopf...
              > Du Depp...
              > Kind...
              > Junge...

              Mensch, jetzt läufst Du zur Höchstform auf!

              Auf so ein Niveau möchte ich mich nicht herablassen, nur zwei Sachen:

              > sprich die Kundenrechnungen kommen per Knopfdruck als PDF
              in einem ZIP-Archiv - Ebenfalls Eigenentwicklungen

              Ok, jetzt kann ich das Know-How in Deinem Unternehmen viel besser einschätzen ;-)

              > Die Hardware interessiert heute keine Sau mehr

              Oh, kann ESX mittlerweile PCI-HW ansprechen? Oder zumindest USB voll transparent - ohne irgendeinen "USB over IP"-Kramm?

              Nein? Aber nicht so schlimm, Hardware braucht ja keine Sau mehr...

              Ich kann mich nur wiederholen:

              > Natürlich verdienen nicht wenige - wie Du - Ihr Geld mit ein wenig [User-Space]-Apps
              > aber bitte tue nicht so, als wäre das das höchste der Gefühle in der IT, ok?

              • Score: 3 Von Verwirrt am Sa, 5. Juni 2010 um 01:38 #

                >> Die Hardware interessiert heute keine Sau mehr
                > Oh, kann ESX mittlerweile PCI-HW ansprechen?

                Was genau verstehst du an "interessiert keine Sau mehr" nicht?""

                > Oder zumindest USB voll transparent - ohne irgendeinen "USB over IP"-Kramm?

                In Server-Umgebungen USB?
                Mit Verlaub Desktops interessieren mich einen Scheißdreck

                > Nein? Aber nicht so schlimm, Hardware braucht ja keine Sau mehr...

                Doch, 2 ordentliche SAN und ein paar ProLiants mit einem ESX drauf
                Die tatsähclich laufende Software liegt aber ein paar Ebenen darüber

                > Natürlich verdienen nicht wenige - wie Du - Ihr Geld mit ein wenig [User-Space]-Apps
                > aber bitte tue nicht so, als wäre das das höchste der Gefühle in der IT, ok?

                Nur weil du arme Sau noch in den 90ern steckst müssen das nicht alle

                • Score: 3 Von chrm am So, 6. Juni 2010 um 21:00 #

                  Nur damit Du nicht dumm sterben musst:

                  > Was genau verstehst du an "interessiert keine Sau mehr" nicht?""

                  Im Industriellen Umfeld (das ist dort, wo man als Entwickler richtig Geld verdient, weil anspruchsvoller Job - Du verstehen?) spielen Echtzeit-Anwendungen eine entscheidende Rolle.
                  Jede Anlage verfügt zB. über Telemetrie-Systeme, die über entsprechende HW (oft PCI oder USB) zentral gesammelt werden, und in einer verteilten Umgebung bereitgestellt werden (Deine Definition von Server?).

                  Nun Problem verstanden?
                  Wenn nicht: hier ist Echtzeitfähigkeit und HW-Anbindung am Server gefragt - also alles was VMWare nicht kann.
                  Und "Industrielles Umfeld" ist das wo Dein Handy, Dein TV, Dein Pkw und Dein ... herkommen.

                  Du musst ja nicht gleich traurig werden, wenn Deine Kenntnisse nur an den oberen OSI-Schichten kratzen - sehe es einfach ein, dass es anspruchsvolleres in der Branche gibt.

                  Deine Argumente klingen so nach: "Fasadenmaler Hans W. sagt - alle Künstler, die noch mit Pinsel und Ölfarbe malen sind doof - ich schaffe meine Arbeit alleine mit der Farbrolle!"

                  > Nur weil du arme Sau noch in den 90ern steckst müssen das nicht alle

                  Es geht hier nicht um mich, sondern um Dein fehlendes Vorstellungsvermögen.

                  Und so nebenbei: bei Deiner Ausdrucksweise - bist Du eigentlich in der "Wir machen alles Virtuell"-Firma fest eingestellt, oder nur ein überzeugter Praktikant? Ich dachte das Thema "Kommunikation und persönliches Auftreten" wären bei den PA's schwer angesagt?

                  • Score: 3 Von Verwirrt am Mo, 7. Juni 2010 um 12:23 #

                    Nur damit Du nicht dumm sterben musst:

                    >> Was genau verstehst du an "interessiert keine Sau mehr" nicht?""

                    > Im Industriellen Umfeld

                    Junge das ist aber nicht der Bereich wo ein Firefox-Update
                    eine Rolle spielt

                    > Nun Problem verstanden?

                    Du verstehst offenbar nicht dass hier kein Mensch von Industrie spricht

                    > Wenn nicht: hier ist Echtzeitfähigkeit und HW-Anbindung am Server gefragt

                    Nischenbereich

                    > Und "Industrielles Umfeld" ist das wo Dein Handy, Dein TV,
                    > Dein Pkw und Dein ... herkommen.

                    Aber nicht dort wo die normalen User sitzen

                    > Du musst ja nicht gleich traurig werden, wenn Deine Kenntnisse nur
                    > an den oberen OSI-Schichten kratzen - sehe es einfach ein,
                    > dass es anspruchsvolleres in der Branche gibt.

                    Ja, es mag Nischen geben aber ich rede verdammt nochmal
                    von Standard-Arbeitsumgebungen wo es keinen Grund gibt
                    irgendwas so aufzusetzen dass ein Browser-Update kritisch ist

                    > Deine Argumente klingen so nach: "Fasadenmaler Hans W. sagt - alle Künstler,
                    > die noch mit Pinsel und Ölfarbe malen sind doof - ich schaffe meine Arbeit
                    > alleine mit der Farbrolle!"

                    Deine Argumente klingen nach "Thema verfehlt"
                    Scroll nochmal rauf worum es hier geht
                    Standard-Arbeitsplätze und WEBANWENDUNGEN

                    >> Nur weil du arme Sau noch in den 90ern steckst müssen das nicht alle
                    > Es geht hier nicht um mich, sondern um Dein fehlendes Vorstellungsvermögen.

                    Es geht darum dass du das Maul aufmachst ohne dabei Ansatzweise
                    beim Thema zu bleiben

                    > Und so nebenbei: bei Deiner Ausdrucksweise - bist Du eigentlich in der
                    > "Wir machen alles Virtuell"-Firma fest eingestellt

                    Das bringt der Job als CTO so mit sich

                    > oder nur ein überzeugter Praktikant?

                    Bei uns gibt es keine Praktikanten

                    > Ich dachte das Thema "Kommunikation und persönliches Auftreten"
                    > wären bei den PA's schwer angesagt?

                    Mein persönliches Auftreten intern ist kein Problem weil hier
                    keine Idioten arbeiten und Kundenmeetings interessieren mich
                    nicht

    Score: 3 Von unreal am Do, 3. Juni 2010 um 11:25 #

    Von wegen fachlicher Blödsinn.

    Du scheinst schlichtweg keine Erfahrung zu haben. Thunderbird kann in der Version 3.0.4 keine Unterordner von Ordnern in IMAP abonnieren. Noch dazu gibt es seit der 3.x Version unter Windows massiv Probleme mit diverser Anti-Viren-Software. Von hängenden Prozessen, welche eine neu gestartete Instanz blockieren mag ich noch gar nicht reden.

    Das sind meine Erfahrungen nach ein paar Stunden bei einem Kunden. Vorher lief Thunderbird 2, welcher zu keinem oder oben genannten Fehler neigte.

    Dieser Kunde ist ein Kleinbetrieb. Wie so etwas bei einer größeren Firma aussieht, kannst du dir dann denken. --> Dem Admin fallen ganz schnell die Haare aus!

    lg unreal

Score: 3 Von Ab und Zu Mitlesender am Do, 3. Juni 2010 um 12:16 #

Was die FF-Entwickler treiben, grenzt inzwischen an Diktatur. Wahllos wird die Unterstützung für altere Systeme eingestellt, die bescheuerte Lizenzpolitik, der immer größer werdende Speicherbedarf.. Die ruhen sich nur noch darauf aus, dass FF unter Linux inzwischen sowas wie der IE bei Windows geworden ist : ein quasi Standard.

Ich ersetze den FF inzwischen rigoros durch Opera, deren Unterstützung insbesondere für alte Systeme und weniger bekannte glänzt. Da die Opera-Leute es schaffen, immer neuere Funktionen ( ob nun sinnvoll oder nicht sei mal dahingestellt ) in das Produkt einzubauen ohne neue Abhängigkeiten zu erzeugen, ist doch der beste Beweis, dass die Mozilla-Leute irgendetwas entweder bewusst oder absichtlich falsch machen.

Wie der Artikel schön hervorhebt, ist insbesondere für Firmen die neue Update-Politik untragbar, somit scheidet der Einsatz eines Ubuntu LTS ( mit FF ) von vornherein aus.

Gerade heute bietet Novell den Public-Download/60tage Eval von SLED11SP1 an. Dort ist Firefox 3.59 mit backport-fixes enthalten.

Sicherlich wird der im Lauf der Zeit auf den FF 3.6.x umgestellt, so wie der FF1 in SLED10 im Laufe der Jahre auch inzwischen bei 3.59 angekommen ist. Aber Novell kann und wird mit Sicherheit nicht den Irrsinn seinen Kunden zumuten, irgendwann einen FF4,5,6 aufzudrängen. Eher schon bauen die Epiphany aus und machen den zum OS-Standard.

Das ist eben in LTS/Enterprise-Produkten die Krux. Microsoft liefert noch heute Fixes für den IE5 in Windows 2000. Erscheinungsjahr : 1999.

Mozilla ist also nur noch für Privatleute interessant.

  • Score: 3 Von zxy am Do, 3. Juni 2010 um 14:39 #

    Windows 2000?
    Der Extended Support für Windows 2000 Professional läuft doch am 13.07.2010 aus:
    http://support.microsoft.com/gp/lifean35
    Das war's.

    • Score: 3 Von Kleinkarierte Anmerkung am Do, 3. Juni 2010 um 15:14 #

      Natürlich läuft bei MS der Win2k support diesen Sommer aus.

      Das ändert aber nichts an der aufgezeigten Problematik.

      Für IE6 wird es Fixes bis 2014 geben, da Bestandteil von XPSP3.

      Ob nun der 5er in 2k oder der 6er in Xp - beides Relikte. Auf die aber im Wesentlichen ganze Firmennetzwerke und Intranets abgestellt sind. Die können ebensowenig auf IE7 wechseln, wie manche Linux basierten Netze kurzerhand auf ungetestete neuere FFs..

      Ich hoffe, nun läutets.

      • Score: 3 Von zxy am Do, 3. Juni 2010 um 15:34 #

        IE6 wird aber so langsam von mehr und mehr Websites boykottiert:
        http://www.theregister.co.uk/2010/05/06/death_of_ie6_plan/
        http://www.golem.de/1001/72765.html

        Auch Microsoft möchte IE6 so schnell wie möglich selbst los werden:
        http://www.golem.de/1005/75423.html

        Ich verstehe natürlich Deinen Standpunkt, aber in punkto IE6 wird es für XP bald ein Riesenproblem geben: IE6 wird fürs Internetsurfen unbenutzbar werden und bis 2014 wird das ganz bestimmt nicht mehr dauern. Fürs Firmen-Intranet reicht es aber wohl noch. :-)

        Score: 3 Von Verwirrt am Do, 3. Juni 2010 um 20:23 #

        > Die können ebensowenig auf IE7 wechseln,
        > wie manche Linux basierten Netze
        > kurzerhand auf ungetestete neuere FFs..

        Hirnverbrannter Schwachsinn
        Warum sollte eine SAUBER entwicklete Webanwendung auf einem aktuellen Firefox nicht laufen?

        Kind du vergleichst Äpfel mit Birnen
        Der IE6-Only-Kram verlässt sich auf ein nicht stanardkonformes Verhalten vom iE6

        Schön dass die hirnverbrannten Vollidioten die sowas verzapft haben endlich auf die Schnauze fallen und enteder die Branche wechseln oder ganz schnell lernen sauber zu arbeiten

        Jeder Admin und Entwickler der Vendor-Lockins produziert wo sie nicht notwnedig sind ist ein hochgradiger Depp

Score: 3 Von "s Peterle am Sa, 5. Juni 2010 um 08:07 #

Ich gebe zu, dass ich nicht die Muße hatte, alle Kommentare ( > 50) zu lesen; also ist meine Anmerkung möglicherweise redundant.

"Anstatt korrigierte Fehler in ältere Versionen zu integrieren, soll jeweils auf die neueste Version aktualisiert werden."

klingt schon seltsam. Wäre "Anstatt Korrekturen von Fehlern in ältere..." nicht eindeutiger?

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