>Verglichen mit sauberen Skriptsprachen wie Python, Ruby und Groovy kann man über PHP nur den Kopf schütteln. Begruendung bitte! Meiner Meinung nach ist diese Ansicht schon lange ueberholt - spaetestens seit PHP 5.3 und mit dem Einsatz prominenter Frameworks (Zend, flow3, ...), kann man meiner Meinung nach mit PHP sehrwohl saubere und architektonisch gute Webapplikationen bauen.
Natürlich kann man versuchen das beste noch aus PHP herauszuholen. Verwendung eines MVC-Frameworks sollte der Mindeststandard bei der Webentwicklung sein. Aber auch die Frameworks können die verkackte Sprache PHP nicht retten, die so richtig kaputt ist. PHP ist inkonsistent, inkonsequent, undurchdacht, schlecht designed. Jedem Programmierer, der bessere Sprachen kennt, dreht sich der Magen um, wenn er die PHP-Semantik studiert.
Dann wünsch ich ein frohes Übergeben. Verdient haste es. Deine Meinung ist beleidigend und absolut unfachlich. Also komplett für die Tonne und keinen Pfifferling wert.
Kannst Du bitte die Argumente nochmal kurz auflisten die du irgendwo zwischen den Zeilen gelesen haben musst? Ich finde die folgenden sind keine Argumente sondern einfach nur Meinungen eines Trolls: "nur den Kopf schütteln", "verkackte Sprache PHP", "inkonsistent, inkonsequent, undurchdacht, schlecht designed"
Wenn ich sage (ist jetzt nur ein Beispiel): Deine Kommentare sind inkonsistent, inkonsequent, undurchdacht, schlecht designed. Dann sind das keine Argumente, sondern nur meine subjektive Meinung. Wenn ich sage: Deine Kommentare sind inkonsistent, inkonsequent, undurchdacht, schlecht designed, weil Du eine Meinung für ein Argument hältst.
Dann ist das Argument "weil Du eine Meinung für ein Argument hältst"
Vielleicht noch einmal schlau machen was "Argument" bedeutet.
Wie gesagt, es fehlem ihm nur die Beispiele, seine Aussage ist jedoch akzeptabel, da im allgemeinen die Schwächen von PHP schon hinreichend bekannt sind. Wer sie noch nicht kennt: Use google.
Seine Worte sind relativ hohl, wenn man nicht weiss was er meint (was er nicht weiter ausführt), kennt man jedoch die Schwächen ist es absolut passend.
Beispiele von meiner Seite: PHPs unsinnige Parameterreihenfolgen (Needle/Haystack vs. Haystack Needle), da viele Funktionen aus externen Libs übernommen sind. [inkonsistent]
Gleichzeitig haben sie Versucht einige Systembereiche aufzuräumen, wie den Datenbankbereich. Leider jedoch wurde nur das nötigste getan, am Ende reicht es noch immer nicht, und viele Bereiche sind noch wie am ersten Tag. [inkonsequent]
Viele Neuerungen waren schon vor 10 Jahren in anderen Sprachen verfügbar, statt die guten Lösungen dort zu übernehmen wurden neue geschaffen, die später wieder ausgetauscht werden mussten, weil sie wie erwartet nicht funktionierten [undurchdacht, schlecht designed]
Was er sagt ist keine Meinung, selbst die PHP Entwickler stimmen zu. Ihm fehlten nur die Beispiele. Und von denen gibts sehr viele. SEHR viele
Wenn ich mir deinen Beitrag ansehe, kann ich den ohne Probleme akzeptieren. Aber der Beitrag, auf den ich mich bezogen habe, fehlt jegliche Grundlage, da ihm jedliche Aussagekraft fehlt und stattdessen nur rumpöpelt. Korrektes Argumentieren scheint hier hierbei ja keine Rolle zuspielen. Und nein, der Kollege hat kein einziges Argument vorgebracht, sondern nur seinen persönlichen Frust losgelassen. Darum dürft ihr euch ncit über solche Posts wundern.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 08. Jun 2010 um 12:01.
Genau so sehe ich das auch. So wie der Beitrag jetzt aussieht kann man argumentieren. Und ja, PHP ist nicht perfekt, und hat einige Schwächen (das muss ich eingestehen obwohl ich PHP mag), aber mich nervt dieses einfache rumgehacke auf PHP ohne Argumente vorzubringen. Wäre Dein Beitrag der erste gewesen, dann hätte ich das auch als Argumentation akzeptiert.
Beispielsweise, dass nicht alles Objekt ist. So haben etwa auch Arrays keine Collection-Methoden, stattdessen lieber statischer und inkonsequent benannter Funktionen. Die lose dynamische Typisierung statt starker dynamischer Typisierung. Es gibt Namespaces, aber die Standardlibrary polluted den global Namespace. Es gibt Exceptions, aber die Standardlibrary macht keinen Gebrauch davon, sondern signalisiert Fehler mit Rückgabewerten wie -1. Die Funktionen der Standardlibrary haben kein einheitliches Namensschema. Es gibt neuerdings Closures, aber die Standardlibrary-Funktionen machen keinen Gebrauch davon. Stattdessen gibt es unzählige verschiedene Sort-Funktionen, statt eine, in die das Strategy-Pattern mit einer Closure umsetzt. PHP's Type-Hinting unterstützt 'object' und 'array', aber nicht 'int' und 'string'. Die Filehandling-Funktionen sind den C-Funktionen nachgebildet (fopen, fclose, fread, fscanf, ...), und arbeiten mit Handlern statt mit einem File-Objekt.
Und das sind nur die größten Abgründe, wenn man in die Details geht kann man noch lange weitermachen.
Ruby ist aber auch nicht performanter und verschwendet somit mehr CO2 (Umweltverschmutzung ) und z.B. Twitter verwendet mittlerweile Scala, PHP-basierende Webapplikation gibt es einige ernstzunehmende, nenneswerte Beipsiele. In C++ gibt es leider wenige Webapplikations Frameworks.
Auf StackOverflow gibts einen meines Errachtens lesenswerten Beitrag, der beide Seiten von PHP beleuchtet. Was wirklich hässlich an der Sprache ist, und wie man damit trotzdem produktiv arbeiten kann: Defend PHP; convince me it isn’t horrible
PHP macht es einem einfach leicht schlechten Code zu schreiben, und es gehört sehr viel Disziplin dazu trotzdem vernünftige Software mit PHP zu schreiben. Und es macht einfach keinen Spaß, andere Programmiersprachen haben zusätzlich auch noch tolle Features. Aber auch mit tollen Features bleibt PHP inkonsistent (isset oder is_number um mal ein Beispiel zu nennen) etc. was du alles nennst.
Dem kann ich leider nur zustimmen. Für mich ist es schon ein wunder, das eine Sprache ohne Unicode Unterstützung 15 Jahre im Internet überlebt hat. Da gehört wirklich einiges an Beharrlichkeit dazu.
Es gibt durchaus Möglichkeiten in PHP mit Unicode Strings zu arbeiten. Diese sind auch bereits recht alt, daher war der Druck am Ende wohl nicht sonderlich groß.
Zudem haben auch andere Sprachen das Problem: Nimm Python, mit Django hat sie gerade eine Hochphase in Sachen Webentwicklung, allerdings in der Version 2.x, die einen mehr als mässigen Unicode Support hat, der nicht besser als der von PHP ist. Die Version 3.x scheuen alle, obwohl sie Unicode beherscht, und auch ansonsten sehr gut ist.
Auch PHP6 wird es sehr schwer haben, der Wechsel auf PHP5 ist ja für einige bis heute nicht abgeschlossen...
Man kann in jeder Sprache mit Unicode arbeiten, sogar in Assembler oder mit Lochkarten. Das bedeutet aber nicht, dass diese Sprache Unicode unterstützt oder gar versteht.
Natürlich nicht, dein Beitrag macht ja auch überhaupt keinen Sinn. Du hättest genau so gut schreiben können du kennst einen Weg, über den man aus Scheiße Gold machen kann. Das mag sogar stimmen, wenn du sie lange genug und tief genug eingräbst, das bedeutet aber noch lange nicht, dass Scheiße Gold ist.
An dem Vergleich wird dir vielleicht deutlich, wie sinnfremd dein Beitrag im Bezug auf dem deines Vorredners ist.
Die Sprache hat zwar ihre Macken, aber den Erfolg kann man PHP nicht absprechen.
"treibt heute Millionen Webseiten an und dient als Grundlage vieler CMS-, Blog-, CRM- und Wiki-Objekte"
Nun, nennen wir die Kinder beim Namen Einige der größten Webseiten bauen auf PHP, besonders in Kombination mit MySQL, auf. Genannt sein hier mal Facebook und Wikipedia, aber auch viele Seiten bei Yahoo.
Weder Facebook noch Wikipedia können bei Flexibilität und Geschwindigkeit punkten. Wobei selbst Facebook noch massiv Non-php-Kram nutzt, damit es ordentlich läuft. Und wikipedia besitzt mit großen Abstand, die schlimmste Nutzerführung, schon mal kommentiert auf den Diskussionsseiten.
"Weder Facebook noch Wikipedia können bei Flexibilität und Geschwindigkeit punkten"
Wie definierst du Flexibilität hier? Ich sehe das diese beiden Webseiten untypisch stark gewachsen sind, in kurzer Zeit, und dennoch mit den Anforderungen mithalten konnten. Speziell bei Facebook ist das beachtenswert.
"Wobei selbst Facebook noch massiv Non-php-Kram nutzt, damit es ordentlich läuft."
Absolut niemand könnte nur mit einer Sprache so eine Seite nutzen. Ruby on Rails läuft bei Twitter (und das lange extrem schlecht), und auch dort sind viele andere Systeme nötig. Das ist normal, und hat rein garnichts mit der Sprache zu tun.
"Und wikipedia besitzt mit großen Abstand, die schlimmste Nutzerführung, schon mal kommentiert auf den Diskussionsseiten."
Von heutekeinwetter am Di, 8. Juni 2010 um 20:10 #
Fangen wir von unten an:
Das Design wird maßgeblich bestimmt von dem, was die Programmiersprache einem bietet. Wenn ich mich mit trivialen Kram rumärgern muss, gehen Sachen wie Usability nicht vollständig mit ein, da meine Zeitplan schon mit anderen Problemen verstopft ist. Das Framework soll einen dabei unterstützen, keine Frickellösungen anbieten.
Klar, Sprache ist nicht alles, das Framework muss einen schon unter die Arme greifen. Aber die Verfügbarkeit eines Servers hängt nicht nur von der benutzten Programmiersprache zur Webseitengenerierung ab. Auch das Management und die Infrastruktur/Design waren bei Twitter in der Vergangenheit suboptimal.
Facebook waren die, die extra einen PHP-Compiler geschrieben haben, damit der Kram performanter wird. Keiner wollte den PHP-Code anrühren, traurig aber wahr. Rechenkapazität bei Facebook ist auch immens.
PHP wurde nie für ein breites Aufgabenspektrum entwickelt. Immer auf Bedarf wurden zus. Funktionalitäten integriert. Rauskommen ist ein Flickenteppich an Webfunktionen.
"Das Design wird maßgeblich bestimmt von dem, was die Programmiersprache einem bietet."
Design, im Sinne des Frontends, hat gar nichts mit der Programmiersprache zu tun.
In größeren Projekten sind Usabilityexperten, Designer und Entwickler sowieso nicht die selbe Person. Wenn das bei dir so ist, ok, aber wir reden hier von großen Webseiten mit (relativ) großen Teams, keinen One-man Shows.
Warum das auch gut so ist, siehe z.B. "The intimates are running the asylum" von Alan Cooper. Wenn scheinbar eine Programmiersprache bei einem Projekt eine benutzerfreundliche, nett anzusehende GUI verhindert, liegt das Problem in Wirklichkeit meist in der Planung des Projektes. Korrekterweise ist die GUI bereits fertig geplant, bevor versucht wird sie umzusetzen. Die technischen Möglichkeiten sind zudem ebenfalls bereits ausgelotet. Wird das nicht gemacht, ist das Projekt falsch angegangen worden.
Die Begründung "mir fehlte die Zeit, weil ... [Technikbegründung hier] .... um die GUI gut umzusetzen" ist immer ein ganz schlechtes Zeichen. Aber ganz sicher nicht für die Programmiersprache
"Aber die Verfügbarkeit eines Servers hängt nicht nur von der benutzten Programmiersprache zur Webseitengenerierung ab"
Das stimmt, allerdings war Ruby tatsächlich zu stark genutzt worden, auch dort wo es ungeeignet war, weil einfach zu langsam. Entsprechend wurden neue Lösungen mit geeigneten Sprachen umgesetzt. Soweit mir bekannt nutzen sie immernoch Rails, nur eben gezielter.
"Facebook waren die, die extra einen PHP-Compiler geschrieben haben, damit der Kram performanter wird. Keiner wollte den PHP-Code anrühren, traurig aber wahr. Rechenkapazität bei Facebook ist auch immens."
Facebook hätte den Weg des Compilers auch für Ruby und Python gehen müssen, keine der Sprachen wäre schnell genug gewesen. Abgesehen davon ist ein Compiler eine gute Wahl in einer Umgebung wie der von Facebook. Der Compiler hat ingesamt aber garnicht sonderlich viel gebracht, der Großteil der Zeit geht eben nicht bei PHP verloren, sondern in den Datenbanken und Diensten.
Gerade im Bereich Webentwicklung sollte man sich mal Catalyst angeguckt haben. Auf Catalyst setzt zum Beispiel Amazon auf, AFAIR. Perl ist so gar nicht tot, vor allem in den letztem Monaten nicht. Und das Catalyst-Konzept des agnostischen Frameworks wird gerade in der Ruby-Szene mit Sinatra/Padrino gefeiert, als wäre es die neueste Offenbarung Gottes an die Ruby-Welt.
Von DOITSCHFUERKEWLE am Di, 8. Juni 2010 um 12:35 #
Einfach nur herrlich: "G2P ist ein Programm, das hilft, die Musik zu bekommen, die man will. Es führt eine Google-Suche durch, um einen Link zu erzeugen, mit dem man das gewünschte Album von einer großen Hosting-Webseite wie Megaupload.com oder Rapidshare.com herunterladen kann."
Verglichen mit sauberen Skriptsprachen wie Python, Ruby und Groovy kann man über PHP nur den Kopf schütteln.
>Verglichen mit sauberen Skriptsprachen wie Python, Ruby und Groovy kann man über PHP nur den Kopf schütteln.
Begruendung bitte! Meiner Meinung nach ist diese Ansicht schon lange ueberholt - spaetestens seit PHP 5.3 und mit dem Einsatz prominenter Frameworks (Zend, flow3, ...), kann man meiner Meinung nach mit PHP sehrwohl saubere und architektonisch gute Webapplikationen bauen.
Natürlich kann man versuchen das beste noch aus PHP herauszuholen. Verwendung eines MVC-Frameworks sollte der Mindeststandard bei der Webentwicklung sein. Aber auch die Frameworks können die verkackte Sprache PHP nicht retten, die so richtig kaputt ist. PHP ist inkonsistent, inkonsequent, undurchdacht, schlecht designed. Jedem Programmierer, der bessere Sprachen kennt, dreht sich der Magen um, wenn er die PHP-Semantik studiert.
Dann wünsch ich ein frohes Übergeben. Verdient haste es. Deine Meinung ist beleidigend und absolut unfachlich. Also komplett für die Tonne und keinen Pfifferling wert.
Im Gegensatz zu deiner Nachricht hat er Argumente gebracht.
Kannst Du bitte die Argumente nochmal kurz auflisten die du irgendwo zwischen den Zeilen gelesen haben musst?
Ich finde die folgenden sind keine Argumente sondern einfach nur Meinungen eines Trolls:
"nur den Kopf schütteln", "verkackte Sprache PHP", "inkonsistent, inkonsequent, undurchdacht, schlecht designed"
Ich seh nicht ein einziges Argument.
"inkonsistent, inkonsequent, undurchdacht, schlecht designed"
Das sind Argumente, allerdings ohne konkrete Beispiele. Die wären noch notwendig, obwohl sie eigentlich schon hinreichend bekannt sind.
Wenn ich sage (ist jetzt nur ein Beispiel): Deine Kommentare sind inkonsistent, inkonsequent, undurchdacht, schlecht designed.
Dann sind das keine Argumente, sondern nur meine subjektive Meinung.
Wenn ich sage: Deine Kommentare sind inkonsistent, inkonsequent, undurchdacht, schlecht designed, weil Du eine Meinung für ein Argument hältst.
Dann ist das Argument "weil Du eine Meinung für ein Argument hältst"
Vielleicht noch einmal schlau machen was "Argument" bedeutet.
Wie gesagt, es fehlem ihm nur die Beispiele, seine Aussage ist jedoch akzeptabel, da im allgemeinen die Schwächen von PHP schon hinreichend bekannt sind.
Wer sie noch nicht kennt: Use google.
Seine Worte sind relativ hohl, wenn man nicht weiss was er meint (was er nicht weiter ausführt), kennt man jedoch die Schwächen ist es absolut passend.
Beispiele von meiner Seite:
PHPs unsinnige Parameterreihenfolgen (Needle/Haystack vs. Haystack Needle), da viele Funktionen aus externen Libs übernommen sind. [inkonsistent]
Gleichzeitig haben sie Versucht einige Systembereiche aufzuräumen, wie den Datenbankbereich. Leider jedoch wurde nur das nötigste getan, am Ende reicht es noch immer nicht, und viele Bereiche sind noch wie am ersten Tag. [inkonsequent]
Viele Neuerungen waren schon vor 10 Jahren in anderen Sprachen verfügbar, statt die guten Lösungen dort zu übernehmen wurden neue geschaffen, die später wieder ausgetauscht werden mussten, weil sie wie erwartet nicht funktionierten [undurchdacht, schlecht designed]
Was er sagt ist keine Meinung, selbst die PHP Entwickler stimmen zu. Ihm fehlten nur die Beispiele. Und von denen gibts sehr viele. SEHR viele
Wenn ich mir deinen Beitrag ansehe, kann ich den ohne Probleme akzeptieren. Aber der Beitrag, auf den ich mich bezogen habe, fehlt jegliche Grundlage, da ihm jedliche Aussagekraft fehlt und stattdessen nur rumpöpelt.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 08. Jun 2010 um 12:01.Korrektes Argumentieren scheint hier hierbei ja keine Rolle zuspielen. Und nein, der Kollege hat kein einziges Argument vorgebracht, sondern nur seinen persönlichen Frust losgelassen. Darum dürft ihr euch ncit über solche Posts wundern.
Genau so sehe ich das auch. So wie der Beitrag jetzt aussieht kann man argumentieren. Und ja, PHP ist nicht perfekt, und hat einige Schwächen (das muss ich eingestehen obwohl ich PHP mag), aber mich nervt dieses einfache rumgehacke auf PHP ohne Argumente vorzubringen.
Wäre Dein Beitrag der erste gewesen, dann hätte ich das auch als Argumentation akzeptiert.
Beispielsweise, dass nicht alles Objekt ist. So haben etwa auch Arrays keine Collection-Methoden, stattdessen lieber statischer und inkonsequent benannter Funktionen. Die lose dynamische Typisierung statt starker dynamischer Typisierung. Es gibt Namespaces, aber die Standardlibrary polluted den global Namespace. Es gibt Exceptions, aber die Standardlibrary macht keinen Gebrauch davon, sondern signalisiert Fehler mit Rückgabewerten wie -1. Die Funktionen der Standardlibrary haben kein einheitliches Namensschema. Es gibt neuerdings Closures, aber die Standardlibrary-Funktionen machen keinen Gebrauch davon. Stattdessen gibt es unzählige verschiedene Sort-Funktionen, statt eine, in die das Strategy-Pattern mit einer Closure umsetzt. PHP's Type-Hinting unterstützt 'object' und 'array', aber nicht 'int' und 'string'. Die Filehandling-Funktionen sind den C-Funktionen nachgebildet (fopen, fclose, fread, fscanf, ...), und arbeiten mit Handlern statt mit einem File-Objekt.
Und das sind nur die größten Abgründe, wenn man in die Details geht kann man noch lange weitermachen.
Ach ja:
PHP:
$foo = array("zulu" => "1", "alpha" => "4", "golf" => "8", "bravo" => "3");
$keys = array_keys($foo);
sort($keys);
$bar = array_slice($keys, 0, 3);
Ruby:
foo = {"zulu" => "1", "alpha" => "4", "golf" => "8", "bravo" => "3"}
bar = foo.keys.sort.slice(0, 3)
Ruby ist aber auch nicht performanter und verschwendet somit mehr CO2 (Umweltverschmutzung )
und z.B. Twitter verwendet mittlerweile Scala,
PHP-basierende Webapplikation gibt es einige ernstzunehmende, nenneswerte Beipsiele.
In C++ gibt es leider wenige Webapplikations Frameworks.
PHProst !
In den meisten Bereichen ist Ruby tatsächlich performanter.
"z.B. Twitter verwendet mittlerweile Scala, "
Wohl nur im Backend, im Frontend ist es wohl auch weiterhin Rails.
Auf StackOverflow gibts einen meines Errachtens lesenswerten Beitrag, der beide Seiten von PHP beleuchtet. Was wirklich hässlich an der Sprache ist, und wie man damit trotzdem produktiv arbeiten kann:
Defend PHP; convince me it isn’t horrible
Jupp.
PHP macht es einem einfach leicht schlechten Code zu schreiben, und es gehört sehr viel Disziplin dazu trotzdem vernünftige Software mit PHP zu schreiben.
Und es macht einfach keinen Spaß, andere Programmiersprachen haben zusätzlich auch noch tolle Features.
Aber auch mit tollen Features bleibt PHP inkonsistent (isset oder is_number um mal ein Beispiel zu nennen) etc. was du alles nennst.
Dem kann ich leider nur zustimmen.
Für mich ist es schon ein wunder, das eine Sprache ohne Unicode Unterstützung 15 Jahre im Internet überlebt hat.
Da gehört wirklich einiges an Beharrlichkeit dazu.
Es gibt durchaus Möglichkeiten in PHP mit Unicode Strings zu arbeiten. Diese sind auch bereits recht alt, daher war der Druck am Ende wohl nicht sonderlich groß.
Zudem haben auch andere Sprachen das Problem: Nimm Python, mit Django hat sie gerade eine Hochphase in Sachen Webentwicklung, allerdings in der Version 2.x, die einen mehr als mässigen Unicode Support hat, der nicht besser als der von PHP ist.
Die Version 3.x scheuen alle, obwohl sie Unicode beherscht, und auch ansonsten sehr gut ist.
Auch PHP6 wird es sehr schwer haben, der Wechsel auf PHP5 ist ja für einige bis heute nicht abgeschlossen...
Man kann in jeder Sprache mit Unicode arbeiten, sogar in Assembler oder mit Lochkarten. Das bedeutet aber nicht, dass diese Sprache Unicode unterstützt oder gar versteht.
Worauf willst du hinaus? Dein Beitrag fügt meinen nichts hinzu.
Natürlich nicht, dein Beitrag macht ja auch überhaupt keinen Sinn.
Du hättest genau so gut schreiben können du kennst einen Weg, über den man aus Scheiße Gold machen kann. Das mag sogar stimmen, wenn du sie lange genug und tief genug eingräbst, das bedeutet aber noch lange nicht, dass Scheiße Gold ist.
An dem Vergleich wird dir vielleicht deutlich, wie sinnfremd dein Beitrag im Bezug auf dem deines Vorredners ist.
Mein Beitrag war mit nichten sinn frei, und dein vergleich disqualifiziert dich direkt. Bisher hast du nichts nützliches zu dem Thema beigetragen.
Grundsätzlich kann zwar (fast) jede Sprache auch mit jedem Zeichensatz umgehen, in der Realität aber ist das mit großen Schwierigkeiten verbunden.
PHP, wie auch Python 3.x. Dennoch ist Python sehr beliebt, auch für Webprojekte.
Daher für dich in Kurzform: Nur weil du einen Beitrag nicht verstehst, heißt es nicht das er falsch ist.
AUch wenn ich nicht mehr aktiv PHP nutze und beruflich auf ASP .NET mit C# setze, freue ich mich trotzdem für PHP.
Viel Glück und auf weitere 15 Jahre
T-Virus
Gratulation PHP!
Die Sprache hat zwar ihre Macken, aber den Erfolg kann man PHP nicht absprechen.
"treibt heute Millionen Webseiten an und dient als Grundlage vieler CMS-, Blog-, CRM- und Wiki-Objekte"
Nun, nennen wir die Kinder beim Namen
Einige der größten Webseiten bauen auf PHP, besonders in Kombination mit MySQL, auf. Genannt sein hier mal Facebook und Wikipedia, aber auch viele Seiten bei Yahoo.
Weder Facebook noch Wikipedia können bei Flexibilität und Geschwindigkeit punkten. Wobei selbst Facebook noch massiv Non-php-Kram nutzt, damit es ordentlich läuft. Und wikipedia besitzt mit großen Abstand, die schlimmste Nutzerführung, schon mal kommentiert auf den Diskussionsseiten.
"Weder Facebook noch Wikipedia können bei Flexibilität und Geschwindigkeit punkten"
Wie definierst du Flexibilität hier? Ich sehe das diese beiden Webseiten untypisch stark gewachsen sind, in kurzer Zeit, und dennoch mit den Anforderungen mithalten konnten.
Speziell bei Facebook ist das beachtenswert.
"Wobei selbst Facebook noch massiv Non-php-Kram nutzt, damit es ordentlich läuft."
Absolut niemand könnte nur mit einer Sprache so eine Seite nutzen. Ruby on Rails läuft bei Twitter (und das lange extrem schlecht), und auch dort sind viele andere Systeme nötig. Das ist normal, und hat rein garnichts mit der Sprache zu tun.
"Und wikipedia besitzt mit großen Abstand, die schlimmste Nutzerführung, schon mal kommentiert auf den Diskussionsseiten."
Das hat komplett gar nichts mit PHP zu tun.
Fangen wir von unten an:
Das Design wird maßgeblich bestimmt von dem, was die Programmiersprache einem bietet. Wenn ich mich mit trivialen Kram rumärgern muss, gehen Sachen wie Usability nicht vollständig mit ein, da meine Zeitplan schon mit anderen Problemen verstopft ist. Das Framework soll einen dabei unterstützen, keine Frickellösungen anbieten.
Klar, Sprache ist nicht alles, das Framework muss einen schon unter die Arme greifen. Aber die Verfügbarkeit eines Servers hängt nicht nur von der benutzten Programmiersprache zur Webseitengenerierung ab. Auch das Management und die Infrastruktur/Design waren bei Twitter in der Vergangenheit suboptimal.
Facebook waren die, die extra einen PHP-Compiler geschrieben haben, damit der Kram performanter wird. Keiner wollte den PHP-Code anrühren, traurig aber wahr. Rechenkapazität bei Facebook ist auch immens.
PHP wurde nie für ein breites Aufgabenspektrum entwickelt. Immer auf Bedarf wurden zus. Funktionalitäten integriert. Rauskommen ist ein Flickenteppich an Webfunktionen.
"Das Design wird maßgeblich bestimmt von dem, was die Programmiersprache einem bietet."
Design, im Sinne des Frontends, hat gar nichts mit der Programmiersprache zu tun.
In größeren Projekten sind Usabilityexperten, Designer und Entwickler sowieso nicht die selbe Person.
Wenn das bei dir so ist, ok, aber wir reden hier von großen Webseiten mit (relativ) großen Teams, keinen One-man Shows.
Warum das auch gut so ist, siehe z.B. "The intimates are running the asylum" von Alan Cooper. Wenn scheinbar eine Programmiersprache bei einem Projekt eine benutzerfreundliche, nett anzusehende GUI verhindert, liegt das Problem in Wirklichkeit meist in der Planung des Projektes.
Korrekterweise ist die GUI bereits fertig geplant, bevor versucht wird sie umzusetzen. Die technischen Möglichkeiten sind zudem ebenfalls bereits ausgelotet.
Wird das nicht gemacht, ist das Projekt falsch angegangen worden.
Die Begründung "mir fehlte die Zeit, weil ... [Technikbegründung hier] .... um die GUI gut umzusetzen" ist immer ein ganz schlechtes Zeichen. Aber ganz sicher nicht für die Programmiersprache
"Aber die Verfügbarkeit eines Servers hängt nicht nur von der benutzten Programmiersprache zur Webseitengenerierung ab"
Das stimmt, allerdings war Ruby tatsächlich zu stark genutzt worden, auch dort wo es ungeeignet war, weil einfach zu langsam. Entsprechend wurden neue Lösungen mit geeigneten Sprachen umgesetzt. Soweit mir bekannt nutzen sie immernoch Rails, nur eben gezielter.
"Facebook waren die, die extra einen PHP-Compiler geschrieben haben, damit der Kram performanter wird. Keiner wollte den PHP-Code anrühren, traurig aber wahr. Rechenkapazität bei Facebook ist auch immens."
Facebook hätte den Weg des Compilers auch für Ruby und Python gehen müssen, keine der Sprachen wäre schnell genug gewesen.
Abgesehen davon ist ein Compiler eine gute Wahl in einer Umgebung wie der von Facebook. Der Compiler hat ingesamt aber garnicht sonderlich viel gebracht, der Großteil der Zeit geht eben nicht bei PHP verloren, sondern in den Datenbanken und Diensten.
Von mir kein Glückwunsch. Hoffentlich stirbst du einen elendigen Tod, PHP.
Damit Perl reanimiert werden kann... *evilgrins*
Ruby?
Damit man Perl reanimieren könnte, müsste es erst einmal tot sein. Und nach der Aktivität im CPAN zu urteilen ist davon nichts in Sicht.
Richtig! Denn richtige Männer nutzen Perl, parken in der Sonne und grillen ohne Folie...
Richtige Männer sind am aussterben.
Mir geht es blendend!
Ich grille auch ohne Folie oder noch schlimmer Aluschale.
Umso besser, weniger Konkurrenz.
Oh bloß nicht. Möchtest du das sich das PHP Programmier Pack in Perl, Pyhton oder der Ruby Community herum tummelt? Diese nix checker?
Nene also PHP sollte schon weiter leben. Irgendeine Sprache muss ja den große Scheiße auffangen.
Gerade im Bereich Webentwicklung sollte man sich mal Catalyst angeguckt haben. Auf Catalyst setzt zum Beispiel Amazon auf, AFAIR. Perl ist so gar nicht tot, vor allem in den letztem Monaten nicht. Und das Catalyst-Konzept des agnostischen Frameworks wird gerade in der Ruby-Szene mit Sinatra/Padrino gefeiert, als wäre es die neueste Offenbarung Gottes an die Ruby-Welt.
Python ist besser und man muß weniger Typen und sich die Hand verschränken.
Einfach nur herrlich:
"G2P ist ein Programm, das hilft, die Musik zu bekommen, die man will. Es führt eine Google-Suche durch, um einen Link zu erzeugen, mit dem man das gewünschte Album von einer großen Hosting-Webseite wie Megaupload.com oder Rapidshare.com herunterladen kann."
Ignatz
Kann die Version 5.3.2 mit 64bit betrieben werden?
Großen Dank an PHP auch für die vielen Bugs, die mir jahrelang ermöglicht haben diverse Server zu kontrollieren
h4x0r