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Thema: Gnome 3.0 ohne Zeitgeist und Activity Journal

127 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von afld; am Di, 8. Juni 2010 um 13:55 #

was bietet denn dann diese vollversion noch, wenn alles entfernt wird?

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Von asdfg am Di, 8. Juni 2010 um 13:55 #

Ebenfalls von der Entfernung bedroht ist die Gnome Shell.

würde mich soweit gar nicht stören, konnte mich bislang gar nicht anfreunden damit, wirkt MOMENTAN wie ein Rückschritt ("Fensterliste" fehlt, Remote Desktop wird kaum funktionieren wegen dem Nachteil, dass jetzt alles 3D HW braucht), aber kann ja noch werden.

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Von TF am Di, 8. Juni 2010 um 13:59 #

... jetzt hab ich mich so gefreut auf das neue gnome ... und jetzt????

als ob es net schon genug composite manager gibt ... im grunde ist dann gnome 3.0 nix anderes wie 2.x nur mit modernen APIs und altbalastfrei ... aber ein neues bedienkonzept lässt wieder auf sich warten ...

wäre echt ne bereicherug gewesen ... naja, dann heißt es wieder weiter warten ...

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Von Klaus am Di, 8. Juni 2010 um 14:09 #

Hi in die Runde,

ich bin auf F13 umgestiegen und habe auch mal die gnome-shell ausprobiert. Also, so toll finde ich die nicht...

Jetzt sind auch noch die verkleinerten Programmfester in der unteren Gnome-Leiste weg. In F12 mit normalen Gnome waren sie noch da.

Kann mir jemand bitte sagen wie ich die Dinger zurückbekomme?


Danke, Klaus

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Von m00nraker am Di, 8. Juni 2010 um 14:16 #

Es war doch gar nicht so schlecht, was die KDE Leute mit KDE4 auf die Beine gestellt haben. Das Projekt geht in die richtige Richtung und die neuen Basisfunktionalitäten bieten für die Zukunft massig Potential. Bei Gnome ist derzeit alles ungewiss. Der Hammer ist ja die Sache mit dem Copyright der Clutter-Lib. Verstehe nicht, warum das nicht frühzeitig geklärt wurde. Tja, über Plasma wurde von Gnome Anhängern immer viel gelästert und gemeckert. Jetzt bekommen sie selbst eine klicki-bunti Oberfläche, der es zudem noch an Integration fehlt.

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Von Jack am Di, 8. Juni 2010 um 14:20 #

Die Aufnahme der GNOME-Shell wird in der genannten Quelle gar nicht in Frage gestellt. Stattdessen steht dort, dass Clutter evtl. nicht offiziell in GNOME aufgenommen werden kann und in dem Fall als externe Abhängigkeit angesehen wird. Von Clutter hängen übrigens auch andere Pakete wie gnome-games oder sogar Mutter ab, wo ebenfalls nicht von einer Entfernung die Rede ist, wie im Artikel auch richtig bemerkt wird.

MfG
Jack

P.S.: Im übrigen kann nichts entfernt werden, was noch gar nicht da ist. Stattdessen wird dort berichtet, welche AUFNAHMEN in GNOME 3.0 stattfinden werden, aber das ist jetzt natürlich nur spitzfindig. ;-)

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Von zxy am Di, 8. Juni 2010 um 14:28 #

Das fällt den Verantwortlichen aber sehr früh ein. :-)

Unabhängig davon sollte man die Gnome3-Shell nicht zum Gnome-Standard erheben, bevor die Nouveau-Treiber einigermaßen zuverlässige "3D"-Funktionalität liefern. Das wird leider noch etwas dauern, auch wenn Fedora13 schon experimentelle Nouveau-"3D"-Mesa-Pakete mitbringt.

Ganz persönlich hätte ich zudem überhaupt nichts dagegen, wenn Gnome 3.0 auf die Gnome3-Shell verzichten würde. Wenn ungeklärte Copyrightfragen dafür der Auslöser sein sollten, vielleicht flankiert von patentrechtlichen Problemen in punkto "3D"-Desktop, dann soll mir das recht sein. Bei dem, was Gnome an technologischem Fortschritt unter der Haube mit sich bringt, braucht sich Gnome keinesfalls vor KDE4 zu verstecken.

Vor allen Dingen begrüße ich es ausdrücklich, dass das Gnome-Projekt seinen Nutzern anscheinend eine "KDE 4.0.x"-ähnliche Erfahrung ersparen möchte.

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Von Andi am Di, 8. Juni 2010 um 14:30 #

Gnome entwickelt sich zunehmend zu einem feuchten Witz. Erst die Simplifizierung aller Funktionen und nun eine angebliche 3er Version, die nicht mal ansatzweise den Namen verdient. Das soll eine Revolution werden? Das ich nicht lache. Revolution war, was E oder KDE gemachte haben, oder eben Gnome2, oder eben Gnome mit Mutter/Zeitgeist/Shell aber nicht das, was uns jetzt vorgesetzt wird. Mir kommt es eher so vor, als wenn Gnome nun aus schieren Marketinggründen unbedingt eine 3er herausbringen will. Ob sie den Namen verdient, oder nicht, juckt es die Leute nicht.

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Von marc am Di, 8. Juni 2010 um 15:46 #

Als KDE-Nutzer finde ich das Vorgehen bei Gnome wirklich gut.

Die haben wenigstens soviel Eier in der Hose zu sagen: "Was nicht richtig funktioniert fliegt für das Release raus!"

Bei KDE werden immer irgendwelche halbfertigen Sachen mit einem Release freigegeben, weshalb der gesamte Desktop unreifer und instabiler wirkt als ein Gnome-Desktop.

Hier könnten sie die KDE-Releasemanager m.E. ein Scheibchen abschneiden.

Bei KDE gibt es wirklich noch einige Dialoge, wo man sich wirkllich fragt, ob denn wohl der Entwickler noch nichtmal die Basics im UI-Design gelernt hat, sprich (z.B.) ein vernünftiges Grid-Layout einzustellen. Allzu oft verändert man Dialoge in der Größe, aber die Widgets bleiben starr oder ändern ihre Größe an stellen, an denen es vällig unnütz ist...

Naja aber hier gehts ja um Gnome ;-)

Deshalb: Ich finde, das hört sich ganz gut an was die da vorhaben!

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Von Sepps Rache am Di, 8. Juni 2010 um 17:29 #

... habe ich den Eindruck, dass die Software mal wieder beim Kunden reifen soll? Anscheinend hat das GNOME-Projekt nichts aus den Fehlern von KDE gelernt.

Vermutlich ist bald für alle KDE4-Flüchtlinge die Zeit der Rückkehr gekommen. KDE4 ist nun reif, Gnome steht vor der großen Ungewissheit und braucht sicherlich eine Weile zum Reifen.

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Von Anonymous am Di, 8. Juni 2010 um 18:48 #

Meine Güte. Als KDE 4 erschien, war das Geschrei kaum auszuhalten. Überall hat man nur kommentare von erzürnten KDE-Usern gelesen, die aber sofort und unverzüglich auf Gnome umsteigen wollten. Das neue Bedienkonzept war das Böse höchstselbst, und selbst Leute, die KDE wegen seiner Verspieltheit mögen, schimpften plötzlich über genau diese Verspieltheit des neuen Release.

Jetzt rückt Gnome 3 in erreichbare Nähe und es ist genau umgekehrt.

Warum können die Leute nicht einfach mal abwarten, was da so kommt, sich ein paar Wochen und Monate damit beschäftigen und dann urteilen? Immer, wenn es irgendwas neues gibt, was mit bisherigen Gewohnheiten bricht, tobt ein Sturm völlig unqualifizierter Kritik los. Das langweilt und nervt.

Und selbst, wenn man die Neuerungen nach einer angemessenen Zeit der Nutzung (nicht eine Stunde, nicht einen Tag, nicht drei Tage, *angemessen*) wirklich nicht gut finden sollte, hat man ja immer noch jederzeit die Möglichkeit, die Entwickler genau das wissen zu lassen (und zwar völlig unaufgeregt und ohne seine gesamte Umwelt daran teilhaben zu lassen) und/oder auf eine andere Desktopumgebung zu wechseln.

Ich wette, die ganze Aufgeregtheit und Hysterie ist in einem halben Jahr sowieso wieder vergessen.

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Von bquest am Di, 8. Juni 2010 um 21:40 #

Was soll das denn jetzt werden? Ein GNOME 2.x mockup mit anderer GTK Version, ohne wirklich neue Features? Naja, release early, release often ...
Winamp 5, so good that we skipped a number ...
GNOME 3, version first, features later.

Wenn man sich das so anschaut, dann ist eine Releasepolitik "veröffentlichen, wenn es FERTIG ist" vielleicht doch gelegentlich einfach besser als einem strikten Schema zu folgen, zumindest immer dann, wenn es um grundlegende Änderungen bei solchen Projekten geht.

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Von entenhauser am Di, 8. Juni 2010 um 22:21 #

Wenn Pro-Linux mal die Quelle gelesen hätte auf die es sich bezieht, dann hätte man festgestellt, dass Gnome Shell in 3.0 drin ist. Ob Clutter dabei als externes Projekt oder als internes Projekt entwickelt wird spielt dafür keine Rolle.

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Von haeger am Mi, 9. Juni 2010 um 17:03 #

Hi,

wenn ich nicht völlig daneben liege setzt Mutter auch auf clutter als Bibliothek auf.
In der Mitteilung von Vicent Untz steht auch nichts davon das die Gnome-Shell "rejected" ist. Sie ist als "approved" deklariert. Daher verstehe ich nicht ganz wie die Meinung aufkommen kann die Einbindung der Gnome-Shell in Gnome 3.0 könnte auf der Kippe stehen.

Gruß

Haeger

Pro-Linux
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