Ja, ich weiß. Es gehört nicht hierher. Ja, ich weiß. Ich soll Bugreports schreiben oder besser, gleich patches reinreichen. Ja, ich weiß, Du willst mein gejammer gar nicht hören - lies halt nicht weiter.
Ich hol ma aus... Als ich vor gefühlten 100 Jahren im WDR-Computerclub den Bericht: "SuSE Linux, jetzt erstmals mit KDE" sah, wurde ich sehr neugierig und konnte bald feststellen, dass Linux - was Installation und Konfiguration anging - schon damals locker mit Win95 mithalten konnte, und mich auch damals schon mehr ansprach. Vor ca 10 Jahren hab ich dann mein letztes Win98 gelöscht, um fortan meine Computer exclusiv mit Linux zu betreiben. Kaum eine Distribution habe ich (damals) nicht ausprobiert. Dann ca 2001 hab ich mich an LFS versucht und das ca ein Jahr lang, komplett ohne Paketmanagement (außer GIT, was damals noch guided installation tool bedeutete), sehr zufrieden durchgezogen. Dann wurde ich auf gentoo aufmerksam, was mich bis anfang des Jahres als einzige Distro auf all meinen Computern begleitete. Mit der Anschaffung eines neuen Laptops zu Weihnachten habe ich dann diese Haltung nochmal überprüft und mich mal an ubuntu versucht. Kubuntu 9.10 macht auf meinen Asus Laptop (wieder - nach einem Upgrade auf 10.4 das ich mir besser gespart hätte) ausgezeichnete Arbeit und so wird es wohl auch noch eine Weile bleiben.
Dann ritt mich wohl der Teufel, als ich dann versucht hab, mit Mythbuntu den HTPC zu installieren, den mein Vater sich extra für eine Mythtv-Installation angeschafft hat. Jetzt hat ubuntu ein Stück weit Kredit, weil einige Fehler tatsächlich aus Mythtv selber kommen, das mit 9.10 erstmals in einer qt4 Portierung daherkam. Nach ca einer Woche Frickelei hatte ich 9.10 abgeschrieben und gegen 9.04 getauscht, um noch eine qt3-Version von Mythtv installieren zu können. Dummerweise wollte auch das nicht das gewünscht Ergebnis bringen, da auch in 9.04 schon der kde3-Support verschwunden war, wovon das mythbrowser-Plugin abhängt, was man deswegen pragmatisch wegließ. Dann zeigte ich mich geduldig und hoffte auf die neue LTS-Version, die ich nun seit ein paar Wochen auf meinem eigenen HTPC versuche zu meiner Zufriedenheit einzurichten, um sie dann irgendwann 1:1 auf Dads Kiste rüberzukopieren. Und man stelle sich vor, das kann auch einen gentoo-geprüften, programmiertechnisch durchaus versierten, kompletten Linux-Idealisten, der für die Linux-Freiheit auch mal fünfe gerade sein lässt und sich im Zweifel selber was funktionierendes hackt, an den Rande des Wahnsinns treiben. Erster Schock: Das Hauptmenü vom Myth-Frontend hat sich scheinbar geändert - macht ja nix, ist ja nur XML - geändert. Beim ersten Update macht man das dann halt nochmal, kenne ich schon von meinen Versuchen mit 9.10. Stellt sich aber raus, nein, Mythtv hat nicht seine Menüstruktur geändert, sondern der Maintainer findet, der Menüpunkt "Watch TV" gehört unter ferner Liefen einsortiert - aha. Huch, die "Back" Taste der Fernbedienung ist scheinbar keiner Funktion zugeordnet - Tastenkonfiguration, sollte ja kein Problem sein. Tja, stellt sich raus, ein echter Fuchs findet die "back" Funktion der mceusb in der .lirc.conf deplatziert und hat das vorsorglich entfernt. Oh, DVDs abspielen geht nicht?! Neinnein, libdvdcss ist installiert - es schmiert nur leider reproduzierbar ab - laut launchpad ein generelles Problem, für das es einen Patch gibt - abwarten, wie..?! Naja, eigentlich hör ich ja eh viel lieber Musik also was solls. Aber häh?! man kann nicht in der Playlist browsen oder in den Liedern spulen? Liegt wohl an unserem Fuxx, der findet die mceusb Tasten FastForward, Down und Next sollten alle zum nächsten Lied springen, für den Fall dass es jemand sonst nicht findet. Beim Fummeln in den Tastenkombinationen hab ich dann noch mehr Originelles entdeckt, scheinbar hat der Maintainer wirklich Sinn für Humor: Manche Funktion ist sogar als Tastenkombination mit CRTL angedacht. Der Maintainer hat wahrscheinlich keine Fernbedienung. Oh wie hübsch, mythtvs Recordings Dialog blendet Fanart jetzt ein, sofern vorhanden - schick! Aber halt, wieso laufen die Vorschauen der Aufnahmen nicht? Man weiß es nicht... Ohje, jetzt kommt noch meine Tochter mit ner neuen Rolf Zukowski CD, mir bleibt auch nichts erspart - und tatsächlich, wirklich nichts bleibt mir erspart: Das Abspielen von Audiocds geschieht immer in 15 Sekunden-Häppchen mit einsekündiger Denkpause - ich glaub es alles nicht mehr! Naja, immerhin gibt es ja noch mythweb, mit dem ich wirklich zu gerne die mp3s vom HTPC zu meinem Latop streame, wenn ich unterwegs bin. Vor mythbuntu jedenfalls. Weder auf audio files, noch auf die gespeicherten Videos kann via mythweb zugegriffen werden und es liegt nicht an den fehlenden Links unter /var/www, das wäre ja zu einfach. Auch Die Vorschaubilder der Aufnahmen sind komischerweise für mythweb unauffindbar, da wundert man sich auch nicht, dass das Streamen von Aufnahmen auch nicht funktioniert. Tja und dann dieses kleine Stabilitätsproblem... Dinge die zum Absturz führen sind zB gerne das Browsen durch Menüs, das Fernsehen, Umschalten, Aufnahmen ansehen, Videos abspielen und Musik hören. Dann kann ich öfter genießen, dass ubuntu gerne mal den Kontakt zu meiner USB-Tastatur mit Touchpad verliert. Ein kleiner Reboot behebt dann das Problem - Juhu!
Kinder, ein Pferd würde man aus Mitleid erschießen! Ich habe in Mythbuntu in den letzten paar Wochen mehr Zeit und Arbeit gesteckt als für ein MYTH-LFS nötig sein dürfte und bin über das Ergebnis dermaßen enttäuscht, dass ich fast reif für Win7 bin. Naja - fast halt, wie in "fast überlebt". Ab morgen wird auf dem HTPC wieder emerged und wie lange kubuntu auf unseren Laptops noch lebt muss sich erst noch erweisen, da die ersten Versuche mit dem neuen LTS wirklich übelstes befürchten lassen. Meine Frau nutzte seit 2004 gentoo und versucht jetzt auch schon ein paar Wochen, sich an kubuntu zu gewöhnen - ihre alte gentoo-Install liegt noch sicher auf einer USB-Platte bereit und wird so schnell vorsichtshalber nicht gelöscht, schließlich lief diese Install auf dem Laptop seit der Anschaffung 2006 ohne Probleme. Da muss ubuntu erst noch hinkommen. Solange fühle ich mich aber berufen, zumindest vor mythbuntu zu warnen - mythtv ist eigentlich cooler als das.
Schreib Deine Kritik einfach noch einmal auf Englisch und stell sie auf Deiner Webseite, Deinem Blog o.ä. online oder versuche, Deinen Review bei Distrowatch einzureichen. Solange Du das hier auf Deutsch zum Besten gibst, bemerkt es so gut wie niemand und es wird sich nichts ändern. Dieses Mythbuntuzeugs befindet sich zudem nicht in Ubuntu Main. Von daher hast Du von Canonical keinerlei Hilfe zu erwarten.
Das ist ein guter und sehr netter Vorschlag. Allerdings würde ich nicht so weit gehen, meine Erfahrungen als Review zu sehen. Für einen Review braucht es sicher eine ausgewogenere Darstellung, in der die durchaus vorhandenen guten Seiten nicht so gnadenlos unterschlagen werden. Es steht nicht umsonst schon Rant drüber, denn das beinhaltet ja schon ein Stück das Eingeständnis, dass man da (eventuell auch unverhältnismäßig) an etwas abgeht, weil man sich ärgert. Reviews sollten besser Leute schreiben, die bei der Distro bleiben wollen.
Probier's mal mit einem Debian Lenny oder Squeeze als Unterbau für MythTV. (Debian Multimedia Repos) Ich habe hier eine Installation (reines Backend mit analoger Hauppauge Karte), die seit ca. 1,5 Jahren erst auf Etch Basis und z.Zt. auf Lenny Basis läuft. Davor war mein Mythsystem auf Mandriva installiert. Insgesamt sind es nun schon 4.5 Jahre.
Für einem Freund habe ich vor 2 Jahren einen kompletten HTPC zusammengebaut, lief erst mit Ubuntu 8.04, jetzt mit Debian Squeeze 64bit (MythTV, XBMC, Soundgraph LCD und Logitech Symphonie FB).
Das Menü kann man sich in verschiedenen Aufbauten anzeigen lassen (Klassisch, Mythcenter usw.). Zum Überschreiben nimmt man aber den lokalen .mythtv Ordner, da sind die Änderungen an der Struktur auch nach einem Update noch da.
Alles in allen aber nur der Beweis, dass ich nichts falsch gemacht habe, auf reines Debian zu setzen
Im Übrigen werden die MythTV Versionen parallel auf dem gleichen Stand für Lenny und Squeeze gehalten. Dank geht dafür an Christian Marillat von debian-multimedia.org, was zur Zeit ein wenig komisch aussieht ...
Ja, das habe ich auch schon überlegt, aber ehrlich gesagt fand ich von jeher das Nachinstallieren von Sachen, die aus politischen Gründen in einer Binärdistribution nicht enthalten sein können, gegenüber den gentoo use-flags und dem lokalen Compilen komplett unterlegen. Für ubuntu sprach zB das Mythbuntu Kontrollzentrum, das (es ging ja ursprünglich um einen HTPC für Daddy, der vor 40 Jahren mit Lochkarten biomechanische Berechnungen programmiert hat und durchaus auch mit Win7 zurecht kommt) wirklich super gemacht ist. Jetzt noch mal mit debian zurück ans Reißbrett zu gehen, ist zZ nicht so attraktiv wie Bewährtes zu emergen. Dann wird Dad halt mit der 1:1 Kopie versorgt, in der er dann nichts ändern kann - aber hoffentlich auch nicht muss...
Einige glückliche Jahre mit Myth und viel wichtiger: Die Kiste darf eigentlich keine Baustelle sein, damit ich mehr Zeit beim Mitsingen mit Rolf Zuckowski verbringen kann.
Keine Ahnung was ich da in den letzten Jahren falsch gemacht habe, aber die Probleme die dort geschildert werden sind teilweise einfach falsch.
Man kann sehr wohl auch direkt die Aufnahmen im Mpeg Format von einer PVR Karte holen. Schneiden, Umwandel geht mit Avidemux auch schon seit Ewigkeiten sehr gut.
Die Geschichte mit den EPG-Daten hat sich immer wieder gelöst und das meist nach 1-2 Wochen. Vergiß bitte nicht das EPG-Daten Eigentum der Sender darstellen!
Die finale Lösung für die EPG Daten ist: http://wiki.xmltv.org/index.php/EU_epgdata und kostet 17€ im Jahr und hat alle Infos zu den Sendungen am Start. Also was soll's
Man kann sehr wohl auch direkt die Aufnahmen im Mpeg Format von einer PVR Karte holen. Schneiden, Umwandel geht mit Avidemux auch schon seit Ewigkeiten sehr gut.
Ist wie gesagt schon 2 Jahre her, ich habe die Details also nicht mehr so präsent, aber damals schrieb ich:
"Mit den Videoformaten hatte ich deutlich mehr Probleme. Aufgenommen wurde zwar in MPEG2 mit geänderter Dateiendung, aber umwandeln (mit Berücksichtigung der cutlist) konnte man nur in xvid in diesem Nuppel-Container. Danach waren Bild und Ton nicht mehr synchron. Abspielen konnte ich die Dateien nur mit MythTV, aber nicht mit xine, mplayer, vlc oder sowas."
"The default file format for software encoding is a RTJPEG or MPEG-4 video stored in a slightly-modified version of Roman Hochleitner's NuppelVideo (.nuv) container. NUV files are also playable in VLC media player and MPlayer, but can occasionally exhibit problems in A/V synchronization due to the MythTV-specific modifications."
Klar ging das mit Avidemux schon immer, aber das Entfernen der Werbung als Hintergrundprozess bereitete eben genau die von mir geschilderten Probleme. Neucodieren eines Films dauerte auf meiner Hardware rund 1 Tag, und Werbung entfernen ohne Neucodierung, was laut MythTV funktionieren sollte, ging eben überhaupt nicht.
Die Geschichte mit den EPG-Daten hat sich immer wieder gelöst und das meist nach 1-2 Wochen. Vergiß bitte nicht das EPG-Daten Eigentum der Sender darstellen!
Und wie gelangt man an die neuste Version? Über das Paketmanagement kam damals jedenfalls nie etwas. Ich musste mir aus einer Forumsdiskussion aus einzelnen Beiträgen die Information holen. Nicht mal auf der offiziellen Webseite wurde der Link aktualisiert, irgendwann hiess es in der laufenden Diskussion einfach "hier ist übrigens der Link zur funktionierenden Version". Eines Tages dann noch "ach ja, ihr braucht eine neue Version von Perl", was eine Neuinstallation bedeutete, da Knoppmyth nicht über die Debian-Quellen aktualisiert werden durfte. Jetzt erklär mir doch mal wie ein durchschnittlich versierter Benutzer mit dieser Situation klarkommen soll...
Die finale Lösung für die EPG Daten ist:
Schön, gab es damals noch nicht. Dann hat sich ja doch etwas zum Guten verändert. Ich hätte damals gerne 17 € bezahlt wenn das Problem damit nachhaltig (auch über Updates hinweg) gelöst worden wäre.
Ja, ich weiß. Es gehört nicht hierher.
Ja, ich weiß. Ich soll Bugreports schreiben oder besser, gleich patches reinreichen.
Ja, ich weiß, Du willst mein gejammer gar nicht hören - lies halt nicht weiter.
Ich hol ma aus... Als ich vor gefühlten 100 Jahren im WDR-Computerclub den Bericht: "SuSE Linux, jetzt erstmals mit KDE" sah, wurde ich sehr neugierig und konnte bald feststellen, dass Linux - was Installation und Konfiguration anging - schon damals locker mit Win95 mithalten konnte, und mich auch damals schon mehr ansprach. Vor ca 10 Jahren hab ich dann mein letztes Win98 gelöscht, um fortan meine Computer exclusiv mit Linux zu betreiben. Kaum eine Distribution habe ich (damals) nicht ausprobiert. Dann ca 2001 hab ich mich an LFS versucht und das ca ein Jahr lang, komplett ohne Paketmanagement (außer GIT, was damals noch guided installation tool bedeutete), sehr zufrieden durchgezogen.
Dann wurde ich auf gentoo aufmerksam, was mich bis anfang des Jahres als einzige Distro auf all meinen Computern begleitete.
Mit der Anschaffung eines neuen Laptops zu Weihnachten habe ich dann diese Haltung nochmal überprüft und mich mal an ubuntu versucht.
Kubuntu 9.10 macht auf meinen Asus Laptop (wieder - nach einem Upgrade auf 10.4 das ich mir besser gespart hätte) ausgezeichnete Arbeit und so wird es wohl auch noch eine Weile bleiben.
Dann ritt mich wohl der Teufel, als ich dann versucht hab, mit Mythbuntu den HTPC zu installieren, den mein Vater sich extra für eine Mythtv-Installation angeschafft hat.
Jetzt hat ubuntu ein Stück weit Kredit, weil einige Fehler tatsächlich aus Mythtv selber kommen, das mit 9.10 erstmals in einer qt4 Portierung daherkam.
Nach ca einer Woche Frickelei hatte ich 9.10 abgeschrieben und gegen 9.04 getauscht, um noch eine qt3-Version von Mythtv installieren zu können. Dummerweise wollte auch das nicht das gewünscht Ergebnis bringen, da auch in 9.04 schon der kde3-Support verschwunden war, wovon das mythbrowser-Plugin abhängt, was man deswegen pragmatisch wegließ.
Dann zeigte ich mich geduldig und hoffte auf die neue LTS-Version, die ich nun seit ein paar Wochen auf meinem eigenen HTPC versuche zu meiner Zufriedenheit einzurichten, um sie dann irgendwann 1:1 auf Dads Kiste rüberzukopieren.
Und man stelle sich vor, das kann auch einen gentoo-geprüften, programmiertechnisch durchaus versierten, kompletten Linux-Idealisten, der für die Linux-Freiheit auch mal fünfe gerade sein lässt und sich im Zweifel selber was funktionierendes hackt, an den Rande des Wahnsinns treiben.
Erster Schock: Das Hauptmenü vom Myth-Frontend hat sich scheinbar geändert - macht ja nix, ist ja nur XML - geändert. Beim ersten Update macht man das dann halt nochmal, kenne ich schon von meinen Versuchen mit 9.10. Stellt sich aber raus, nein, Mythtv hat nicht seine Menüstruktur geändert, sondern der Maintainer findet, der Menüpunkt "Watch TV" gehört unter ferner Liefen einsortiert - aha.
Huch, die "Back" Taste der Fernbedienung ist scheinbar keiner Funktion zugeordnet - Tastenkonfiguration, sollte ja kein Problem sein. Tja, stellt sich raus, ein echter Fuchs findet die "back" Funktion der mceusb in der .lirc.conf deplatziert und hat das vorsorglich entfernt.
Oh, DVDs abspielen geht nicht?! Neinnein, libdvdcss ist installiert - es schmiert nur leider reproduzierbar ab - laut launchpad ein generelles Problem, für das es einen Patch gibt - abwarten, wie..?!
Naja, eigentlich hör ich ja eh viel lieber Musik also was solls. Aber häh?! man kann nicht in der Playlist browsen oder in den Liedern spulen? Liegt wohl an unserem Fuxx, der findet die mceusb Tasten FastForward, Down und Next sollten alle zum nächsten Lied springen, für den Fall dass es jemand sonst nicht findet.
Beim Fummeln in den Tastenkombinationen hab ich dann noch mehr Originelles entdeckt, scheinbar hat der Maintainer wirklich Sinn für Humor: Manche Funktion ist sogar als Tastenkombination mit CRTL angedacht. Der Maintainer hat wahrscheinlich keine Fernbedienung.
Oh wie hübsch, mythtvs Recordings Dialog blendet Fanart jetzt ein, sofern vorhanden - schick! Aber halt, wieso laufen die Vorschauen der Aufnahmen nicht? Man weiß es nicht...
Ohje, jetzt kommt noch meine Tochter mit ner neuen Rolf Zukowski CD, mir bleibt auch nichts erspart - und tatsächlich, wirklich nichts bleibt mir erspart: Das Abspielen von Audiocds geschieht immer in 15 Sekunden-Häppchen mit einsekündiger Denkpause - ich glaub es alles nicht mehr!
Naja, immerhin gibt es ja noch mythweb, mit dem ich wirklich zu gerne die mp3s vom HTPC zu meinem Latop streame, wenn ich unterwegs bin. Vor mythbuntu jedenfalls. Weder auf audio files, noch auf die gespeicherten Videos kann via mythweb zugegriffen werden und es liegt nicht an den fehlenden Links unter /var/www, das wäre ja zu einfach. Auch Die Vorschaubilder der Aufnahmen sind komischerweise für mythweb unauffindbar, da wundert man sich auch nicht, dass das Streamen von Aufnahmen auch nicht funktioniert.
Tja und dann dieses kleine Stabilitätsproblem... Dinge die zum Absturz führen sind zB gerne das Browsen durch Menüs, das Fernsehen, Umschalten, Aufnahmen ansehen, Videos abspielen und Musik hören. Dann kann ich öfter genießen, dass ubuntu gerne mal den Kontakt zu meiner USB-Tastatur mit Touchpad verliert. Ein kleiner Reboot behebt dann das Problem - Juhu!
Kinder, ein Pferd würde man aus Mitleid erschießen!
Ich habe in Mythbuntu in den letzten paar Wochen mehr Zeit und Arbeit gesteckt als für ein MYTH-LFS nötig sein dürfte und bin über das Ergebnis dermaßen enttäuscht, dass ich fast reif für Win7 bin. Naja - fast halt, wie in "fast überlebt".
Ab morgen wird auf dem HTPC wieder emerged und wie lange kubuntu auf unseren Laptops noch lebt muss sich erst noch erweisen, da die ersten Versuche mit dem neuen LTS wirklich übelstes befürchten lassen. Meine Frau nutzte seit 2004 gentoo und versucht jetzt auch schon ein paar Wochen, sich an kubuntu zu gewöhnen - ihre alte gentoo-Install liegt noch sicher auf einer USB-Platte bereit und wird so schnell vorsichtshalber nicht gelöscht, schließlich lief diese Install auf dem Laptop seit der Anschaffung 2006 ohne Probleme. Da muss ubuntu erst noch hinkommen.
Solange fühle ich mich aber berufen, zumindest vor mythbuntu zu warnen - mythtv ist eigentlich cooler als das.
tl;dr
Mag sein. Aber "mythbuntu ist schlecht für MythTV's Ruf" geht auch mit viel Wohlwollen nicht als Rant durch.
lol
Schreib Deine Kritik einfach noch einmal auf Englisch und stell sie auf Deiner Webseite, Deinem Blog o.ä. online oder versuche, Deinen Review bei Distrowatch einzureichen.
Solange Du das hier auf Deutsch zum Besten gibst, bemerkt es so gut wie niemand und es wird sich nichts ändern.
Dieses Mythbuntuzeugs befindet sich zudem nicht in Ubuntu Main. Von daher hast Du von Canonical keinerlei Hilfe zu erwarten.
Das ist ein guter und sehr netter Vorschlag.
Allerdings würde ich nicht so weit gehen, meine Erfahrungen als Review zu sehen. Für einen Review braucht es sicher eine ausgewogenere Darstellung, in der die durchaus vorhandenen guten Seiten nicht so gnadenlos unterschlagen werden.
Es steht nicht umsonst schon Rant drüber, denn das beinhaltet ja schon ein Stück das Eingeständnis, dass man da (eventuell auch unverhältnismäßig) an etwas abgeht, weil man sich ärgert.
Reviews sollten besser Leute schreiben, die bei der Distro bleiben wollen.
Probier's mal mit einem Debian Lenny oder Squeeze als Unterbau für MythTV. (Debian Multimedia Repos) Ich habe hier eine Installation (reines Backend mit analoger Hauppauge Karte), die seit ca. 1,5 Jahren erst auf Etch Basis und z.Zt. auf Lenny Basis läuft. Davor war mein Mythsystem auf Mandriva installiert. Insgesamt sind es nun schon 4.5 Jahre.
Für einem Freund habe ich vor 2 Jahren einen kompletten HTPC zusammengebaut, lief erst mit Ubuntu 8.04, jetzt mit Debian Squeeze 64bit (MythTV, XBMC, Soundgraph LCD und Logitech Symphonie FB).
Das Menü kann man sich in verschiedenen Aufbauten anzeigen lassen (Klassisch, Mythcenter usw.). Zum Überschreiben nimmt man aber den lokalen .mythtv Ordner, da sind die Änderungen an der Struktur auch nach einem Update noch da.
Alles in allen aber nur der Beweis, dass ich nichts falsch gemacht habe, auf reines Debian zu setzen
Im Übrigen werden die MythTV Versionen parallel auf dem gleichen Stand für Lenny und Squeeze gehalten. Dank geht dafür an Christian Marillat von debian-multimedia.org, was zur Zeit ein wenig komisch aussieht ...
Ja, das habe ich auch schon überlegt, aber ehrlich gesagt fand ich von jeher das Nachinstallieren von Sachen, die aus politischen Gründen in einer Binärdistribution nicht enthalten sein können, gegenüber den gentoo use-flags und dem lokalen Compilen komplett unterlegen.
Für ubuntu sprach zB das Mythbuntu Kontrollzentrum, das (es ging ja ursprünglich um einen HTPC für Daddy, der vor 40 Jahren mit Lochkarten biomechanische Berechnungen programmiert hat und durchaus auch mit Win7 zurecht kommt) wirklich super gemacht ist.
Jetzt noch mal mit debian zurück ans Reißbrett zu gehen, ist zZ nicht so attraktiv wie Bewährtes zu emergen. Dann wird Dad halt mit der 1:1 Kopie versorgt, in der er dann nichts ändern kann - aber hoffentlich auch nicht muss...
was hält dich davon ab, mal yavdr (xbmc kombiniert mit vdr) auszuprobieren?
http://www.yavdr.org/
bei freevdr ist auch xbmc dabei...
probiere einfach mal aus....!
hier hast Du auch Freiheit-Support:
vdr-portal.de
LG,
Lee
Einige glückliche Jahre mit Myth und viel wichtiger: Die Kiste darf eigentlich keine Baustelle sein, damit ich mehr Zeit beim Mitsingen mit Rolf Zuckowski verbringen kann.
das passt auch auf Kubuntu zu:
"Solange fühle ich mich aber berufen, zumindest vor Kubuntu zu warnen - KDE ist eigentlich cooler als das."
Schade, dann hat sich in den letzten 2 Jahren wohl nicht viel getan: klick
Och!
Keine Ahnung was ich da in den letzten Jahren falsch gemacht habe, aber die Probleme die dort geschildert werden sind teilweise einfach falsch.
Man kann sehr wohl auch direkt die Aufnahmen im Mpeg Format von einer PVR Karte holen. Schneiden, Umwandel geht mit Avidemux auch schon seit Ewigkeiten sehr gut.
Die Geschichte mit den EPG-Daten hat sich immer wieder gelöst und das meist nach 1-2 Wochen. Vergiß bitte nicht das EPG-Daten Eigentum der Sender darstellen!
Die finale Lösung für die EPG Daten ist: http://wiki.xmltv.org/index.php/EU_epgdata und kostet 17€ im Jahr und hat alle Infos zu den Sendungen am Start. Also was soll's
Man kann sehr wohl auch direkt die Aufnahmen im Mpeg Format von einer PVR Karte holen. Schneiden, Umwandel geht mit Avidemux auch schon seit Ewigkeiten sehr gut.
Ist wie gesagt schon 2 Jahre her, ich habe die Details also nicht mehr so präsent, aber damals schrieb ich:
"Mit den Videoformaten hatte ich deutlich mehr Probleme. Aufgenommen wurde zwar in MPEG2 mit geänderter Dateiendung, aber umwandeln (mit Berücksichtigung der cutlist) konnte man nur in xvid in diesem Nuppel-Container. Danach waren Bild und Ton nicht mehr synchron. Abspielen konnte ich die Dateien nur mit MythTV, aber nicht mit xine, mplayer, vlc oder sowas."
Wikipedia meint dazu übrigens:
"The default file format for software encoding is a RTJPEG or MPEG-4 video stored in a slightly-modified version of Roman Hochleitner's NuppelVideo (.nuv) container. NUV files are also playable in VLC media player and MPlayer, but can occasionally exhibit problems in A/V synchronization due to the MythTV-specific modifications."
Klar ging das mit Avidemux schon immer, aber das Entfernen der Werbung als Hintergrundprozess bereitete eben genau die von mir geschilderten Probleme. Neucodieren eines Films dauerte auf meiner Hardware rund 1 Tag, und Werbung entfernen ohne Neucodierung, was laut MythTV funktionieren sollte, ging eben überhaupt nicht.
Die Geschichte mit den EPG-Daten hat sich immer wieder gelöst und das meist nach 1-2 Wochen. Vergiß bitte nicht das EPG-Daten Eigentum der Sender darstellen!
Und wie gelangt man an die neuste Version? Über das Paketmanagement kam damals jedenfalls nie etwas. Ich musste mir aus einer Forumsdiskussion aus einzelnen Beiträgen die Information holen. Nicht mal auf der offiziellen Webseite wurde der Link aktualisiert, irgendwann hiess es in der laufenden Diskussion einfach "hier ist übrigens der Link zur funktionierenden Version". Eines Tages dann noch "ach ja, ihr braucht eine neue Version von Perl", was eine Neuinstallation bedeutete, da Knoppmyth nicht über die Debian-Quellen aktualisiert werden durfte. Jetzt erklär mir doch mal wie ein durchschnittlich versierter Benutzer mit dieser Situation klarkommen soll...
Die finale Lösung für die EPG Daten ist:
Schön, gab es damals noch nicht. Dann hat sich ja doch etwas zum Guten verändert. Ich hätte damals gerne 17 € bezahlt wenn das Problem damit nachhaltig (auch über Updates hinweg) gelöst worden wäre.