Irre ich mich, oder hat damit Mark Shuttleworth doch noch bekommen, was er vorgeschlagen hatte? Zwar sind die Freeze-Termine von Squeeze und Lucid nicht gleich, es ging ja letztlich aber darum, die gleichen Versionen von wichtigen Komponenten zu haben. Das scheint zumindest teilweise der Fall zu sein (Kernel, GNOME).
Wenn beide Distributionen auf ähnlich aktuelle Programmversionen zurückgreifen, ergibt sich naturgemäß eine große Übereinstimmung darin. Oder irre ich mich?
Shuttleworth wollte eine Synchronisation der beiden Distros. Dies wird aber auch in Zukunft nur zufällig bzw. der Aktualität der Programmversionen geschuldet sein.
Künftige Versionen sollen dann eventuell in einem festen Zweijahresrhythmus erscheinen.
Ein fester Rhythmus für das Release stand nie zur Debatte, es ging in der Diskussion nur um einen festen Freeze-Rhythmus. Das ist ein kleiner aber entscheidender Unterschied. Die Veröffentlichung würde sich vermutlich daran orientieren, aber es wäre kein fester Rhythmus.
Tatsache ist aber, dass Debian zur Zeit trotzdem in einen Veröffentlichungszyklus zu fallen scheint, der Veröffentlichungen etwa alle 22 Monate zur Folge hat: Sarge erschien 06/2005, Etch 04/2007, Lenny 02/2009 und Squeeze erscheint vielleicht 12/2010. Besser geht es kaum. Und: Wenn sich Ubuntu mit Debian Stable synchronisieren möchte, dann wäre es besser, wenn sich Ubuntu an Debian anpasst und nicht umgekehrt. Ein "benevolent dicator" bekommt das besser hin als eine urdemokratische Entwicklergemeinschaft wie diejenige Debians.
Kann es sein, dass der Author des Artikels ein wenig in die Kristalkugel geschaut hat? Upstart hat immer noch die Prioritaet extra und ist kein required. Das bedeutet, dass immer noch sysvinit installiert wird anstelle von Upstart. Das wiederum bedeutet, dass Upstart eben noch nicht sysvinit ersetzt hat.
Zwar ist es geplant, aber planen und handeln sind zwei verschiedene Sachen. Dafuer ist in Squeeze nun endlich das abhaengigkeitsbasierende Booten standard geworden.
Also bitte aus dem Artikel entfernen. Zum Nachlesen der letzten Announcement zu dem Thema: http://lists.debian.org/debian-devel-announce/2009/09/msg00003.html http://lists.debian.org/debian-devel-announce/2010/05/msg00009.html
imho ist in Debian Squeeze vor einigen Tagen schon KDE 4.4.4 eingezogen, nicht nur KDE 4.4.3. Wohl der Grund, warum KDE bei mir ein bis zwei Tage total im Eimer war, weil zu Anfangs nur ein Teil der Pakete aktualisiert wurde.
Von Michael Stehmann am Di, 15. Juni 2010 um 16:40 #
Nicht aus "Spaß und Dollerei", sondern weil es nicht anders geht, will man den eigenen Regeln treu bleiben. Das für jeden Einzelfall zu erläutern, würde hier aber wohl zu weit führen.
eglibc ist kein Fork von Debian und Firefox wurde in Iceweasel umbenannt, da die Umbenennung von Mozilla verlangt wurde. Der einzige Fork der hier bleibt ist cdrtools/cdrkit und da waren die Debian-Leute weder die Ersten noch die Einzigen die mit dem Autor Jörg Schilling so seine Probleme haben.
Es steht dir natürlich frei zwischen den Gruppen zu vermitteln, wenn dir das tatsächlich am Herzen liegt.
Irre ich mich, oder hat damit Mark Shuttleworth doch noch bekommen, was er vorgeschlagen hatte? Zwar sind die Freeze-Termine von Squeeze und Lucid nicht gleich, es ging ja letztlich aber darum, die gleichen Versionen von wichtigen Komponenten zu haben. Das scheint zumindest teilweise der Fall zu sein (Kernel, GNOME).
Wenn beide Distributionen auf ähnlich aktuelle Programmversionen zurückgreifen, ergibt sich naturgemäß eine große Übereinstimmung darin. Oder irre ich mich?
Shuttleworth wollte eine Synchronisation der beiden Distros. Dies wird aber auch in Zukunft nur zufällig bzw. der Aktualität der Programmversionen geschuldet sein.
Oh, und was ich noch vergaß: HOSSA! HOSSA! HOSSA!
alles klar bei dir?
Fiesta Debiana! Logisch, oder?
Künftige Versionen sollen dann eventuell in einem festen Zweijahresrhythmus erscheinen.
Ein fester Rhythmus für das Release stand nie zur Debatte, es ging in der Diskussion nur um einen festen Freeze-Rhythmus. Das ist ein kleiner aber entscheidender Unterschied. Die Veröffentlichung würde sich vermutlich daran orientieren, aber es wäre kein fester Rhythmus.
Tatsache ist aber, dass Debian zur Zeit trotzdem in einen Veröffentlichungszyklus zu fallen scheint, der Veröffentlichungen etwa alle 22 Monate zur Folge hat:
Sarge erschien 06/2005,
Etch 04/2007,
Lenny 02/2009
und Squeeze erscheint vielleicht 12/2010.
Besser geht es kaum.
Und: Wenn sich Ubuntu mit Debian Stable synchronisieren möchte, dann wäre es besser, wenn sich Ubuntu an Debian anpasst und nicht umgekehrt. Ein "benevolent dicator" bekommt das besser hin als eine urdemokratische Entwicklergemeinschaft wie diejenige Debians.
Kann es sein, dass der Author des Artikels ein wenig in die Kristalkugel geschaut hat? Upstart hat immer noch die Prioritaet extra und ist kein required. Das bedeutet, dass immer noch sysvinit installiert wird anstelle von Upstart. Das wiederum bedeutet, dass Upstart eben noch nicht sysvinit ersetzt hat.
Zwar ist es geplant, aber planen und handeln sind zwei verschiedene Sachen. Dafuer ist in Squeeze nun endlich das abhaengigkeitsbasierende Booten standard geworden.
Also bitte aus dem Artikel entfernen. Zum Nachlesen der letzten Announcement zu dem Thema: http://lists.debian.org/debian-devel-announce/2009/09/msg00003.html http://lists.debian.org/debian-devel-announce/2010/05/msg00009.html
Danke fürs Klarstellen, ich hatte mich auch schon über diesen Punkt gewundert und konnte keinen Hinweis für diesen Wechsel finden.
hab ich getan wie ich das gelesen habe.
Immer wieder eine tolle Arbeit die dort verrichtet wird und wir, die Community,
nutzen dürfen.
Debian GNU/Linux the best ... imho !
imho ist in Debian Squeeze vor einigen Tagen schon KDE 4.4.4 eingezogen, nicht nur KDE 4.4.3. Wohl der Grund, warum KDE bei mir ein bis zwei Tage total im Eimer war, weil zu Anfangs nur ein Teil der Pakete aktualisiert wurde.
cdrtools - cdrkit, glibc - eglibc, firefox - iceweasel, um nur mal ein paar Beispiele zu nennen.
Nicht aus "Spaß und Dollerei", sondern weil es nicht anders geht, will man den eigenen Regeln treu bleiben. Das für jeden Einzelfall zu erläutern, würde hier aber wohl zu weit führen.
Zum letzten genannten Beispiel, s.
http://de.wikipedia.org/wiki/Namensstreit_zwischen_Debian_und_Mozilla
eglibc ist kein Fork von Debian und Firefox wurde in Iceweasel umbenannt, da die Umbenennung von Mozilla verlangt wurde. Der einzige Fork der hier bleibt ist cdrtools/cdrkit und da waren die Debian-Leute weder die Ersten noch die Einzigen die mit dem Autor Jörg Schilling so seine Probleme haben.
Es steht dir natürlich frei zwischen den Gruppen zu vermitteln, wenn dir das tatsächlich am Herzen liegt.