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Do, 17. Juni 2010, 09:35

Software::Branchenlösungen

OpenGeo Suite Enterprise Edition 2.0

Nach fast 18 Monaten Entwicklungszeit hat die in New York ansässige Organisation OpenGeo die Version 2.0 ihrer Geospatial-Software OpenGeo Suite Enterprise Edition fertiggestellt.

GeoExplorer in Opengeo Suite 2.0

OpenGeo

GeoExplorer in Opengeo Suite 2.0

Open Suite enthält viele Werkzeuge (PostGIS, Geoserver, GeoExt, GeoWebCache) zur Auswertung raumbezogener Daten. Zur Datenhaltung verwendet OpenGeo das Datenbanksystem PostgreSQL. Der GeoServer wurde in Java implementiert, GeoEXT ist ein Javascript-Framework, das auf OpenLayers und Ext.js basiert.

OpenGeo Suite Enterprise Edition v2.0 enthält erstmals OpenGIS, eine Datenbank raumbezogener Informationen und mehrere neue Anwendungen. Zu letzteren zählen pgShapeLoader, eine Anwendung zum Konvertieren von Shapedateien in PostGIS-Tabellen, und pgAdmin, ein Programm zum Verwalten der PostGIS-Datenbanken. Mit dem GeoEditor können Anwender im Webbrowser Geospatial-Merkmale erstellen und bearbeiten. Das neu gestaltete Dashboard ermöglicht schnellen Zugriff auf alle Komponenten der OpenGeo Suite.

Der GeoExplorer kann jetzt auf OpenStreetmap und Google Maps als Basis-Ebene zurückreifen. Die einzelnen Bestandteile der OpenGeo Suite wurden in einzelne Web Application Archive (WAR) aufgeteilt und das OpenGeo-Rezeptbuch um eine Styling-Sektion erweitert, in der Anwender sehen können, wie sie Landkarten an ihre Bedürfnisse anpassen.

OpenGeoSuite setzt einen Applikationsserver, mindestens 512 MB RAM, 600 MB freien Festplattenspeicher und einen modernen Browser voraus. Die Software läuft unter Linux, Mac OS X und Windows. OpenGeo begann 2001 unter OpenPlans als Ein-Mann-Projekt OpenServer und wuchs danach kontinuierlich. Neben der Enterprise Edition veröffentlicht OpenGeo auch eine Community Edition, die kostenlos heruntergeladen werden kann. Die Community-Varianten sind eine Vorschau auf die Enterprise Editionen, so dass Anwender teilweise noch ein wenig basteln müssen. Die Enterprise Edition kostet zwischen 8.000 und 98.000 US-Dollar, eine 30tägige Testversion soll zeigen, ob sich die Investition lohnt.

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