Nachdem Dell auf der firmeneigenen Seite letzte Woche Systeme mit Ubuntu als »sicherer als Windows« bewarb, änderte das Unternehmen nun seine Meinung. Nun seien Ubuntu-Systeme nur noch »sicher«.
Ein Fauxpas oder eine Intervention? Nachdem Dell noch Anfang der letzten Woche seine Linux-Systeme mit Dell als besonders sicher bewarb und dem System gar attestierte, »sicherer als Windows zu sein«, scheint es nun gegen Ende der Woche zu einer Meinungsänderung beim Hersteller gekommen zu sein. Das System scheint immer noch sicher, wohl aber dem Redmonder Produkt »Windows« nicht mehr überlegen zu sein. Dell änderte prompt die ehemalige Beschreibung der Vorzüge von »Ubuntu ist sicherer als Windows« in »Ubuntu ist sicher«. Als der begleitende Text erfuhr geringfügige Korrekturen und spricht nicht mehr davon, dass »die Mehrzahl von Hackern geschriebener Viren und Spyware sich nicht gegen Linux wenden«, sondern nur noch, dass »laut Industrieangaben Ubuntu von dem Großteil der Viren und Spyware nicht betroffen« sei.
Auf was die plötzliche Meinungsänderung zurückzuführen ist, steht nicht fest. Eine Anfrage an Dell am Freitag blieb immer noch unbeantwortet. Denkbar wäre allerdings, dass explizit gegen die Aussage interveniert wurde und Dell sich gegen einen direkten Vergleich entschied.