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Mo, 21. Juni 2010, 15:57

Software::Distributionen::OpenSuse

openSUSE diskutiert Strategie

Ein Strategie-Team der Linux-Distribution openSUSE hat erste Ergebnisse zur Diskussion gestellt. Die Gemeinschaft der Entwickler soll über die künftige Strategie entscheiden.

Vor einiger Zeit hatte der openSUSE-Vorstand ein Strategie-Team gebildet, das Vorschläge für die künftige Ausrichtung des Projektes machen sollte. Nun liegen, wie Projektleiter Andreas Jäger ankündigte, erste Ergebnisse vor. Das Team hat drei Vorschläge für die künftige Strategie sowie ein »Community Statement« erarbeitet. Beginnend mit dem »Community Statement« sollen die Vorschläge in den kommenden Tagen diskutiert werden. Alle Dokumente sind im openSUSE-Wiki zu finden.

Das »Community Statement« versucht auszudrücken, was die openSUSE-Gemeinschaft ist, und allgemeine Ziele festzulegen. Die Gemeinschaft will lebendig und aktiv sein, das Mitwirken einfach machen und Beitragende unterstützen und auszeichnen. Sie will das Projekt »vermarkten«, was Präsentationen, Teilnahme an Konferenzen und Messen sowie Publikationen einschließt. Bemerkenswert dürfte die unscheinbare Absichtserklärung sein, eine openSUSE Foundation zu gründen.

Die erste der vorgestellten Strategien will openSUSE besonders für Entwickler interessant machen und die bestmögliche Unterstützung für Entwicklungswerkzeuge und -methoden bieten. Die zweite Strategie legt besonderen Wert darauf, eine Basis für abgeleitete, spezialisierte Distributionen zu sein. Dazu soll die Basis besonders hochwertig und langfristig unterstützt sein. Die Anzahl der Pakete im Kern der Distribution sollte dafür reduziert werden. Die dritte Strategie dagegen zielt darauf ab, openSUSE besonders gut an mobile Umgebungen und Cloud Computing anzupassen.

Eine vierte, aus der Gemeinschaft stammende Strategie sieht vor, die beste KDE-Distribution zu werden. Diese würde weder andere Desktops noch andere Aktivitäten völlig verdrängen, aber einen starken Fokus auf KDE legen.

Im Verlauf der Diskussion sollen die Strategien verfeinert und schließlich den openSUSE-Entwicklern zur Abstimmung vorgelegt werden.

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