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Mo, 21. Juni 2010, 23:46

Software::Kommunikation

Interoperabilität zwischen Novell und Microsoft günstig bewertet

Zwei unabhängige Studien zeigen laut Novell, dass die Interoperabilitätsbemühungen zwischen Novell und Microsoft sich für die Kunden schnell auszahlen.

Im November 2006 hatte Novell ein stark kritisiertes Kooperationssabkommen mit Microsoft geschlossen. Darin wurde eine technische Zusammenarbeit für mehr Interoperabilität festgelegt, und Microsoft kaufte Abonnements des SUSE Linux Enterprise Server, um sie bei den eigenen Kunden zu vermarkten. Heftig kritisiert wurde aber vor allem die sehr eingeschränkte Patentgarantie, die Microsoft gab. Laut Novell haben bisher über 500 Kunden von den Angeboten Gebrauch gemacht.

Nun zeigt Novell zwei wirtschaftliche Studien auf, eine von Forrester Research und eine von der Oliver Wyman Group. Beide sind im Original von der Webseite moreinterop.com zu beziehen.

Die Forrester-Studie will die gesamte wirtschaftliche Auswirkung der Interoperabilität zwischen Novell und Microsoft ermitteln. Sie kommt zu dem Schluss, dass heterogene Rechenzentren mit Linux und Windows Kostenersparnisse und Produktivitätssteigerungen erzielen können. 82 Prozent der Kunden hatten binnen eines Jahres ihre Investitionen amortisiert.

Die Studie von Oliver Wyman befasst sich mit der »Evolution von Linux-Supportmodellen«. Spezifisch wurden auf Wunsch von Novell das »Expanded Support«-Angebot (ESS) untersucht, bei dem Novell Benutzern anderer Linux-Unternehmensdistributionen Support zusichert, während sie allmählich zu SUSE Linux Enterprise migrieren. Der Grund für die Migration könnte beispielsweise der Wunsch nach mehr Interoperabilität mit Microsoft-Produkten sein. Dabei soll ESS zu spürbaren Kostenersparnissen führen.

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