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Thema: GNOME 2.30.2 freigegeben

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Von vicbrother am Fr, 25. Juni 2010 um 16:56 #

Man kann das auch anders interpretieren:

Ubuntu nimmt GNOME als Grundlage und entwickelt es weiter. Diese Ideen wirken dann auf GNOME zurück. Die Konkurrenz hat jahrelang den Desktop vernachlässigt, merkt nun aber, dass es auch der Desktop Menschen begeistern kann und damit wiederum Linux in Unternehmen trägt und damit Geld abwerfen kann.

Ich erinnere mich, dass Ubuntu auch CDs auf eigene Kosten versendete. Klar, dahinter steht ein Investor, aber hinter welcher kommerziellen Linux-Distribution steht der nicht? Die waren nur nicht so intelligent, die Schwachstellen einmal auszumerzen und ein "Out-of-the-box"-System zu erstellen. Daher ist nun der Katzenjammer groß.

Novell soll mal nicht so abdrehen. Ebenso RedHat. SuSE liegt schon viel länger im sterben, ebenso Mandriva. RedHat hat seit langem ein Servergeschäft aufgebaut mit JBoss und Virtualisierungen Spezialfelder bedient.

Novell geht immer weiter unter - finde ich nun aber auch nicht bemitleidenswert.

Mandriva ist stark auf den französischsprachigen Raum ausgerichtet. Das dürfte ein sehr kleiner Markt sein.

Um Debian tut es mir mehr leid, aber dort lernt man eben nur durch Konkurrenz. Zuviele "Freaks" basteln an einer perfekte Distribution, die nie erscheint. Wenn es nicht einen Projektleiter gäbe, gäbe es heute noch kein Potatoe.

Und Gentoo - war ein interessanter Ansatz, war dann aber schnell uninteressant geworden, eben weil es auch nur eine Basteldistribution ist. Aber irgendwnan wird man älter und hat keine Zeit mehr für Bastelstunden ;)

GNOME muss ebenfalls nicht rumschreien. Wenn Ubuntu nicht wäre, wer würde dann noch GNOME kennen? Ubuntu war doch wie ein Heilsbringer. Stellt euch mal vor, KDE wäre der Standarddesktop von Ubuntu. Das wäre m.M. nach derAbsturz in die Bedeutungslosigkeit von GNOME gewesen.

Also locker bleiben, Ubuntu hat jedenfalls immer noch Ideen wie man einen Desktop verbessern kann und davon haben alle etwas.

PS: Ich nutze Debian :)

  • 1
    Von sen am Fr, 25. Juni 2010 um 17:02 #

    Ich nutze zwar kein Gnome und kein Ubuntu, kannte Gnome aber schon vor 8 Jahren, ebenso kennen viele Leute aus meinem Bekanntenkreis Gnome obwohl sie noch nie was von Ubuntu gehört haben oder jemals an einem Linux saßen.

    Das ist also totaler Humbug was du dort schreibst.

    • 1
      Von vicbrother am Fr, 25. Juni 2010 um 17:29 #

      Sicherlich interessiert dich Linux dann schon ebensolange oder du und dein Freundeskreis sind ein Extremabweichler, die es in jeder Statistik gibt. Meine Freunde kennen auch nicht alle Linux, aber KDE. Eben weil ich sie schon auf Alternativen auf dem PC hinwies.

      Mit Ubuntu, welches sogar einige untypische Zeitschriften zu Sonderausgaben veranlassten, ist Linux nach m.M. auf jedenfall bekannter geworden.

    1
    Von stef am Fr, 25. Juni 2010 um 17:08 #

    wir sollten ubuntu zum bundespräsidenten wählen, oder shuttleworth oder zumindest einen gnom.

    1
    Von zxy am Fr, 25. Juni 2010 um 17:47 #

    Nur zwei Anmerkungen:
    Die jüngsten Ubuntu-Kontributionen an Gnome (u.a. Application Indicators) wurden im übrigen von Gnome abgelehnt. Da kann man Ubuntu nur viel Spaß beim "Selbermachen" wünschen.
    Novell und OpenSuse können natürlich "reagieren". Mittlerweile gibt es ja auch Vorschläge, OpenSuse als eigentliche "KDE-Distro" wieder zur besten KDE4-Distribution fortzuentwickeln. Da Kubuntu in dieser Hinsicht keinerlei "Gefahr" darstellt, wäre das ein gangbarer Weg.

    • 1
      Von alleseingammel am Sa, 26. Juni 2010 um 07:15 #

      >>Mittlerweile gibt es ja auch Vorschläge, OpenSuse als eigentliche "KDE-Distro" wieder zur besten KDE4-Distribution fortzuentwickeln

      Habe auch davon gelesen und mich darüber gewundert da SuSE doch immer schon eine KDE-Distribution war, während Gnome bei SuSE eher eine untergeordnete Rolle spielte. Das ist meiner Meinung nach auch heute noch so.

      1
      Von Anonymous am Sa, 26. Juni 2010 um 13:52 #

      >> Die jüngsten Ubuntu-Kontributionen an Gnome (u.a. Application Indicators) wurden im übrigen von Gnome abgelehnt.

      Gut, dass der Ubuntu-Dreck abgelehnt wurde. Wer nix leistet, sollte auch keine Forderungen stellen.
      Ganz so konsequent sind die GNOME-Macher allerdings auch nicht. So einen Mist ...

      http://yfrog.com/mtabfallp

      ... möchte man nicht in Vanilla-GNOME sehen!

      Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 26. Jun 2010 um 13:55.
    1
    Von Wut am Sa, 26. Juni 2010 um 01:50 #

    1) "Diese Ideen wirken dann auf Gnome zurück"

    Doof nur das niemand diese Ideen will/braucht.

    Canoncial patcht ein fertiges Produkt "inkompatibel" und will dann dass der Upstream dies übernimmt unter (aufpassen) pflegt!

    Canoncial will somit nicht mal ihr eigenes Zeug pflegen!!!

    Siehe Bericht bei derstandard.at

    2) Gibt es weit bessere OOTB/Ein/Umsteiger Systeme als Ubuntu und das schon seit Jahrzehnten!

    Du nennst selbst welche.

    3) Wo wäre Ubuntu ohne Debian?

    4) Gentoo leistet mit seinem kleinen Team mehr als Canoncial nur mal soviel dazu :-P

    5) Gnome existierte lange vor Ubuntu und war nie auf Ubuntu angewiesen!

    • 0
      Von vicbrother am Sa, 26. Juni 2010 um 15:22 #

      Zu 1)
      Die Ideen wirken nicht unbedingt als code zurück, sondern sind halt Ideen, also geistige Anregungen. Diese wird GNOME sicherlich aufnehmen, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es nicht ein paar GNOME-Entwickler gibt, die Ubuntu einsetzen.

      Zu 2)
      Mag sein, aber erst Ubuntu hat Linux einem breiteren Publikum zugänglich gemacht.

      Zu 3)
      Stimmt, Ubuntu ist aber sicherlich das benutzerfreundlichere Debian, eben weil sie den Desktop und das System dahinter aufeinander abgestimmt haben und nicht einfach nur Abhängigkeiten auflösen. Für viele funktioniert das System so aus Out-of-the-box und ist auch von den installierten Anwendungen abgestimmt (z.B. GNOME und KDE- Anwendungen klar getrennt). Debian holt da aber noch auf.

      Zu 4)
      Gentoo gibt es noch?

      Zu 5)
      Hatte ich das behauptet?

      0
      Von luser am So, 27. Juni 2010 um 12:18 #

      > Doof nur das niemand diese Ideen will/braucht.

      Vielleicht, aber zu von Canonical gesponsorten Hackfests geht man dann doch ganz gerne.

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