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Thema: GNOME 2.30.2 freigegeben

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Von Workoft am So, 27. Juni 2010 um 18:36 #

> solche User werden wohl kaum Vor- bzw Nachteile eines Desktops im Anwendungs-Bereich benennen können.
und Leute, die mit Windows laufen gelernt haben können das besser? Das Beispiel sollte nur veranschaulichen, dass die vielfach angepriesene Benutzerfreundlichkeit von Windows zu einem großen Teil auf Gewöhnung zurückzuführen ist. Damit, ob diese Person urteilsfähig ist, hat meine Aussage nichts zu tun.
Wenn man Leute, die sich über Windows aufregen, auf Linux aufmerksam macht, bekommt man oft Antworten wie "ich habe keine Lust, mich jetzt an was neues zu gewöhnen" oder "Das ist mir dann aber mit dem Zocken zu kompliziert". Oder sie probieren es aus und sind nach ein paar Tagen unzufrieden, weil Dinge nicht mehr so funktionieren, wie sie es gewöhnt sind.
Von den Leuten, die ich kenne, die sich ernsthaft mit Linux (Ubuntu in allen Fällen) auseinandergesetzt haben, sind ALLE umgestiegen, weil sie damit zufriedener waren als mit Windows. Einige haben Windows noch zum Zocken drauf.

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    Von Andre am Mo, 28. Juni 2010 um 10:21 #

    >> und Leute, die mit Windows laufen gelernt haben können das besser? Das Beispiel sollte nur veranschaulichen, dass die vielfach angepriesene Benutzerfreundlichkeit von Windows zu einem großen Teil auf Gewöhnung zurückzuführen ist.

    Das sehe ich ein wenig anders - es geht nicht darum das es unter Linux anders funktioniert, sondern das ich unter Linux oftmals erst Handbücher lesen muss, auf der Console eingreifen "muss" und so weiter. Bei Apple beschwert sich ja auch niemand übber die Benutzerfreundlichkeit... .- und da ist auch alles anders als bei Windows.
    Und anstatt "einfache" Konfigurationen zu bauen die sich selbst erklären, bin ich oftmals dazu gezwungen erst nachzuggoglen wie etwas funktioniert (Beispiel Grip -Dateinamen manuell definierren - vs CDex). Unter Win gib es für alle gängigen Konfigrationen out-of-box fertige Dialogfenster. Und ja - Ein gut Designtes Dialogfenster ist meistens intuitiver im Handling als Config-Files....

    >> "ich habe keine Lust, mich jetzt an was neues zu gewöhnen"
    Um solche Leute geht es mir in meienr Kritik gar nicht... es geht mir _nicht_ darum das meine Programme etwas anders Konfiguriert werden, sondern das ich staendig anfangen muss das laufende System auf der Console zu bearbeiten. Oder Ständig bei "Programm-Upgrades" gezwungen bin 30min oder länger zu investieren bis es läuft (Compilieren, backports seiteneffekte usw).

    Beispiele:

    Warum gibt es in Gnome keine Möglichkeit das Mausrad schneller zu stellen? Warum kann ich es in KDE nur auf max 12Zeilen stellen? Ein Kollege meinte es geht auch in Gnome, ich soll doch einfach den TastaturCode in jedem Programm selbst abfangen - das nenn ich ernsthafte Benutzerfreundlichkeit!

    Warum muss sich in Grub2 die Syntax zu Grub1 ändern? Warum wird Grub2 von Ubuntu/Debian automatisch Konfiguriert so das ich in der grub2.Conf nicht schnell mal ebnend die Bootreiehenfolge ändern kann (bzw die beim nächsten Kernel-Update wieder umkonfiguriert wird). Warum muss ein Bootmanager zwingend von einer Partition Daten nachladen - wenn ich diese Partition aus welchen Gründen auch immer lösche kann ich erstmal nichts mehr booten... - da gabs bei lilo nie Probleme...

    Warum funktionieren in Totem aus Gnome2.26 Videos einwandffrei - und mit Totem aus Fnome2.28 lassen sie sich nicht mehr abspielen? (Codecs jeweils eingespielt).

    Das sind Beispiele meienr kritik...

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      Von Flying Circus am Mo, 28. Juni 2010 um 12:26 #

      Warum muss ein Bootmanager zwingend von einer Partition Daten nachladen

      Siehe hier:

      http://lwn.net/Articles/89772/

      wenn man alles im MBR speichert, muß man den jeweils überschreiben, wenn man aktualisiert. Wenn dann was schiefgeht, kannst Du gar nicht mehr booten.

      Grub hat noch andere Vorteile gegenüber Lilo, aber hey, das ist Geschmackssache.

      Oder Ständig bei "Programm-Upgrades" gezwungen bin 30min oder länger zu investieren bis es läuft (Compilieren, backports seiteneffekte usw).

      Passiert mir zwar nicht ständig - vielleicht mache ich ja auch was flasch - aber das liegt nun mal am Prinzip, daß man shared libraries benutzt. Nimm Windows oder such Dir eine Distribution, die alles statisch kompiliert, dann hast Du das Problem mit kaputten/fehlenden Abhängigkeiten nicht (dafür aber andere, in meinen Augen erheblich schlimmere).

      Aber mal was anderes: wenn Du von Windows eh so restlos begeistert bist und es Linux so überlegen ist, nimm doch Windows und gut ist ...

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        Von Andre am Mo, 28. Juni 2010 um 15:16 #

        >> wenn Du von Windows eh so restlos begeistert bist und es Linux so überlegen ist, nimm doch Windows und gut ist ...

        Dolphin / Kate und die grafische KDE-Konsole sind "ohne wenn und aber" superklasse ....
        Weitere vorteile sind dynamisch vergrößerbarer Widgets, eine klassische Taskleiste ein angenehmeres Startmenü (seit KDE4).

        Auch die Vorteile eines freien offenen Systemes sind superklasse

        Drum würde ich gern wieder zurückwechseln nach GNU/Linux...

        Gruß,
        Andre

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