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Mi, 30. Juni 2010, 09:50

Software::Distributionen::Fedora

Jared Smith wird neuer Fedora-Projektleiter

Der scheidende Leiter des Fedora-Projektes, Paul W. Frields, hat seinen Nachfolger vorgestellt.

Paul Frields war zweieinhalb Jahre lang Fedora-Projektleiter. Er fühlte sich sehr geehrt, diesen Posten übernehmen zu dürfen, im März allerdings hatte er bekannt gegeben, sich von seiner Position zurückzuziehen und künftig anderen Aufgaben bei Red Hat zu widmen.

Das Amt des Fedora-Projektleiters ist eine von Red Hat bezahlte Vollzeitstelle. Der Projektleiter wird vom Fedora-Vorstand ausgewählt, in dem Red Hat eine Mehrheit hat. Nachdem Frields seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte, gab es zahlreiche Bewerbungen für seine Nachfolge. Nach umfassenden Gesprächen mit den Kandidaten entschied sich der Vorstand jetzt für Jared Smith.

Frields stellte den Werdegang von Smith kurz vor. Als langjähriger Benutzer von Red Hat- und Fedora-Distributionen stieß Smith 2007 zur Fedora-Gemeinschaft, wo er hauptsächlich in den Infrastruktur- und Dokumentationsteams aktiv war. Unter anderem hat er bei der Entwicklung von Fedora Talk mitgeholfen, einem VoIP-System für Fedora-Entwickler und Mitglieder der Gemeinschaft, das für kostenlose Gespräche genutzt werden kann.

Diese Arbeit kam nicht von ungefähr, denn Smith wechselt von Digium zu Red Hat, und Digium ist die Firma hinter dem freien VoIP- und Kommunikationsprogramm Asterisk. Dort war er für Schulungen und auch für die Beziehungen zur Gemeinschaft in leitender Position tätig. Zuvor verwaltete er ein Netz von über 6.500 Linux-Rechnern bei der Firma Omniture, die später von Adobe übernommen wurde.

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