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Mo, 12. Juli 2010, 13:00

Software::Entwicklung

Google stellt App Inventor für Android vor

Google hat ein Tool entwickelt, mit dem jeder Apps für Android-Handys erstellen kann.

Der »App Inventor for Android« erfordert keinerlei Programmierkenntnisse. Mit dem Werkzeug können Nutzer nach einem Baukastenprinzip mit vorgefertigten Code-Blöcken ihre persönlichen Apps gestalten. Ab heute wird der App Inventor allgemein verfügbar sein, berichtet die NY Times.

Vor rund einem Jahr wurde die Arbeit am App Inventor in Angriff genommen. »Die Vision ist, dass junge Menschen - und überhaupt jeder - sich mit der Welt mobiler Dienste und Apps als Schöpfer und nicht nur als Konsument auseinandersetzen kann«, meint Harold Abelson, Informatiker am Massachusetts Institute of Technology und App-Inventor-Projektleiter. Dazu hat das Team auf eine visuelle Entwicklungsumgebung gesetzt, die keine Programmierkenntnisse erfordert.

Nutzer definieren mit dem Tool einfache Dinge wie Eingabe-Buttons am App-Bildschirm. Weiters gibt es geeignete Blöcke für praktisch jede Funktion, die ein Android-Smartphone bietet. Damit kann eine Selbstmach-App Informationen am Handy speichern, auf die GPS-Standortdaten zugreifen, SMS verschicken oder auch auf das Web und Online-Dienste wie Twitter zugreifen.

Google hat den App Inventor bereits in Zusammenarbeit mit mehreren Bildungseinrichtungen getestet, darunter die University of San Francisco (USF). Dabei ist beispielsweise »ParkIt« entstanden. Das Programm speichert auf Knopfdruck den aktuellen Standort, sobald der Benutzer sein Auto parkt. Damit kann der Nutzer später das Fahrzeug mittels Google Maps leicht wieder finden.

Ein USF-Student hat zudem ein Programm geschrieben, die während der Autofahrt SMS automatisch mit einer entsprechenden Mitteilung beantwortet. Andernorts hat eine Schwesternschülerin eine App zusammengebaut, die mit den Handy-Bewegungssensoren Stürze bemerkt und einen Notruf absetzt, wenn das Gerät zu lange nicht wieder aufgehoben wird. »Das sind Apps, die normale Menschen schreiben können und das teils in wenigen Minuten«, betont Abelson. (pte)

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