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Di, 13. Juli 2010, 12:49

Gesellschaft::Politik/Recht

Britische Verwaltung soll mit Linux sparen

Die Regierung Großbritanniens will Kosten in der Verwaltung sparen. Einige Verwaltungsangestellte wollen dafür auf freie Software setzen, was vom Schatzkanzler unterstützt wird.

Der frisch gewählte britische Premierminister Cameron will, dass die Verwaltung Kosten spart, und forderte zu Vorschlägen auf. Im letzten Monat waren die rund 600.000 Mitarbeiter der britischen Verwaltung aufgefordert, Vorschläge zum Sparen einzureichen. Mehr als 56.000 Vorschläge wurden laut einem Artikel von Businessweek bereits gemacht.

Während die Auswertung der Vorschläge noch längere Zeit dauern dürfte, präsentierte Schatzkanzler George Osborne eine Auswahl aus den Einreichungen. Unter den 31 ausgesuchten Vorschlägen befinden sich zwei, die Microsoft-Produkte in der Verwaltung abschaffen und dafür auf freie Software setzen wollen.

Windows kann durch Linux ersetzt werden, MS Office durch OpenOffice.org, heißt es in den Vorschlägen, die durchaus das Wohlwollen des Schatzkanzlers finden. Osborne hatte sich schon vor der Wahl im Mai für den Einsatz freier Software ausgesprochen. Im Februar 2009 hatte er bereits geschrieben, dass man dem Beispiel der Unternehmen in aller Welt folgen und die Vorteile von Open-Source-Technologien nutzen solle. Ob dies schließlich zu ernsthaften Bemühungen zur Umsetzung führen wird, ist noch offen.

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