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Do, 15. Juli 2010, 11:40

Gesellschaft::Politik/Recht

Portugal setzt auf freie Software in Schulen

Nahezu alle Schüler in Portugal haben die Möglichkeit, sich mit freier Software vertraut zu machen. Das Land setzt auf die portugiesische Linux-Distribution Caixa Magica.

Wie das Open Source Overservatory unter Berufung auf den Gründer von Caixa Mágica Software, Paulo Trezentos, berichtet, soll bis zum Jahresende auf 890.000 Schul-PCs und Schul-Laptops das portugiesische Linux-System Caixa Mágica laufen. Bei einer Bevölkerung von zehn Millionen bedeutet das, dass fast alle Schüler mit freier Software in Kontakt kommen und sich mit ihr vertraut machen können.

In den vergangenen zwei Jahren wurden demnach von der Regierung 60.000 Schul-Laptops mit vorinstalliertem Caixa Mágica zum Einsatz gebracht. Zusätzlich wurden 450.000 Classmate-PCs und 11.000 Desktop-PCs an die Schulen verteilt, die eine Dual-Boot-Option mit Caixa Mágica und Windows enthalten. Weitere 250.000 Classmate-PCs, ebenfalls mit Dual-Boot-Option, sollen in diesem Jahr noch zum Einsatz kommen.

Caixa Mágica ist eine portugiesische Linux-Distribution, die laut Distrowatch auf Mandriva beruht. Die aktuelle Version 14 kann sowohl frei heruntergeladen als auch gekauft werden. Die Besonderheit der Distribution ist wohl die Sicherstellung der Qualität der portugiesischen Übersetzung mit Hilfe von Linguisten und die Verbesserung der Benutzbarkeit mit Hilfe von Spezialisten der Universität von Lissabon.

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