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Mo, 19. Juli 2010, 09:56

Gesellschaft::Politik/Recht

EU führt Open-Source-Projekte fort

Die Europäische Union hat bekanntgegeben, mehrere ihrer Open-Source-Projekte in den nächsten Jahren fortsetzen zu wollen. Für Dienste wie OSOR.eu und SEMIC.eu sollen über 3,3 Millionen Euro bereitgestellt werden.

OSOR.eu berichtet darüber, wie freie Software in den Behörden verschiedener Staaten eingesetzt wird, auf SEMIC.eu geht es um die Interoperabilität innerhalb öffentlicher Verwaltungen. Diese beiden Dienste sind der EU bis 2016 über 3,3 Millionen Euro wert, weitere 8,8 Millionen Euro sollen für Open-Source-Projekte rund um eGovernment vorgesehen sein.

Die Fortführung der beiden Projekte ist Teil des Arbeitsprogramms »Interoperabilitätslösungen für europäische öffentliche Verwaltungen (ISA), das die elektronische Zusammenspiel der Behörden der Mitgliedsstaaten verbessern soll. ISA soll helfen, die digitale Agenda zu verwirklichen. In deren Rahmen sollen die Kommunikationsinfragstruktur ausgebaut, öffentliche Dienste preiswerter, EU-Recht leichter umsetzbar und Binnenmärkte gestärkt werden. Das gesamte Budget für ISA beträgt 164 Millionen Euro für die nächsten fünfeinhalb Jahre.

Mit Hilfe von ISA plant die EU, »E-Barrieren« zwischen Mitgliedstaaten abzubauen und Doppelarbeit zu vermeiden, indem Maßnahmen zur Unterstützung und Erleichterung des Informationsaustausches zwischen Behörden, die Entwicklung technischer Rahmenvorgaben und gemeinsamer IKT-Architekturen sowie die zügigere Entwicklung grenzübergreifender öffentlicher Dienste im Wege der Zusammenarbeit zwischen Behörden umgesetzt werden.

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