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Thema: Nvidia stellt Unterstützung für alte Grafikchips ein

38 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von blubb am Mo, 19. Juli 2010 um 16:25 #

"Er [der Nouveau-Treiber] unterstützt nahezu alle Nvidia-Chips mit 3D-Beschleunigung"

Dass Nouveau das tatsächlich schon fertigbringen soll, ist ja ganz hervorragend, nur ist davon z.B. unter OpenSuse 11.3 momentan überhaupt nichts zu sehen.
Es sollte auch beachtet werden, dass die Nouveau3D-Entwicklung in dieser Hinsicht anscheinend "gesplittet" wurde: Gallium3D für NV30- und jüngere Chips, eine Art klassischer Mesa-Treiber für alle Chips älter als NV30.
Ich nutze gerade testweise eine NVidia RivaTNT2M64-Karte unter OpenSuse 11.3 (Nouveau2D funktioniert!). Wie trotze ich diesem Grafikkartenfossil 3D-Beschleunigung mit Nouveau ab?

  • Score: 3 Von blubb am Mo, 19. Juli 2010 um 18:33 #

    Das mit Nouveau und 3D-Unterstützung sieht anscheinend zur Zeit noch nicht so gut aus.
    Unter http://nouveau.freedesktop.org/wiki/ findet man folgenden deutlichen Hinweis:
    "Any 3-D functionality that might exist is still unsupported. Do not ask for instructions to try it. But you can read GalliumHowto in case you are brave enough."
    Die einen schlagen sich heldenhaft mit bösen Drachen herum und die anderen probieren Nouveau mit 3D. :-)

    Score: 3 Von blubb am Mo, 19. Juli 2010 um 22:52 #

    So, ich habe das Mesa-Nouveau3D-Paket gefunden und getestet.
    Mit der oben erwähnten NVidia Riva TNT2M64-Karte läuft Glxgears etwa fünf Sekunden, danach friert OpenSuse 11.3 komplett ein. Nur der Resetknopf hilft.
    Ich habe allerdings noch eine etwas jüngere Geforce4MX 420-Karte ausprobiert:
    Glxgears funktioniert, Armagetron läuft mit herrlicher Grafik sehr gut und Google Earth lässt sich tatsächlich benutzen, es ist zwar etwas langsam mit einigen kleinen Darstellungsfehlern, aber es läuft.
    Fazit: Das war's, NVidia. :-)
    Was man auf die Dauer bräuchte, wäre eine Hardwareliste, um schnell sehen zu können, welche NVidia-Karten mit 2D- und 3D-Nouveau schon einigermaßen zuverlässig funktionieren.

Score: 3 Von Crass Spektakel am Mo, 19. Juli 2010 um 16:44 #

Wow, für Geforce256 & Co wurde der Treibersupport für Windows schon vor sechs Jahren eingestellt. Bei XP kommt man mit den alten 70er-Treibern noch halbwegs über die Runden aber versuche mal jemand ne eigentlich recht performante Geforce4000 (schlägt immerhin noch jede Onboardgrafik, inkl AMD890+Sidebandmemory) unter WinXP/Vista/7-64 zu betreiben: Null Treiber, Nada.

Dagegen sind die Linuxtreiber ja geradezu langzeitgepflegt.

  • Score: 3 Von Neuer am Mo, 19. Juli 2010 um 16:57 #

    Hollywood sei dank.

    Gruss,
    Kay

    Score: 3 Von ... am Mo, 19. Juli 2010 um 17:01 #

    die wollen ihre karten auch loswerden. aber bevor die den ganzen mist einfach vergammeln lassen, hätten die für die alten karten den treiber source auch frei geben können. dann könnte wenigstens nouveau noch ein wenig davon profitieren.

    • Score: 3 Von _Michael_ am Mo, 19. Juli 2010 um 17:11 #

      Das wird wohl schon aufgrund etlicher Patente rechtlich schwierig und wenn würde es zusätzlichen Aufwand bedeuten, den man, durch die Einstellung des Supports, ja gerade sparen will.

      Also es wäre schon ein schöner Zug aber wohl viel zu unrealistisch.

    Score: 3 Von blubb am Mo, 19. Juli 2010 um 18:04 #

    "Dagegen sind die Linuxtreiber ja geradezu langzeitgepflegt."

    Man kann über Linux sagen, was man will, aber selbst uralte Grafikkartenchips wie Permedia 2 oder ATI Mach 64 werden immer noch mit funktionierendem 2D und "anständigen" Auflösungen unterstützt. Windows kann hier nicht mithalten.
    Das gilt zudem nicht nur für Grafikkarten. Hier läuft ein uraltes GA5AA-Mainboard (älter als zehn Jahre) als kleiner Server klaglos unter Debian Lenny. Das ist eigentlich "Wahnsinn". Selbst die noch ältere SB Awe 64-ISA-Soundkarte, die ich nur spaßeshalber eingebaut habe, läuft problemlos. Einfach unglaublich.
    Angesichts der häufigen Veröffentlichungen der meisten Linuxdistributionen (u.a. Kernel, Xorg) mit ihren meist kurzen Supportzeiträumen wird gerne vergessen, dass Linux an sich für die meisten Hardwarekomponenten einen Langzeitsupport bietet, der selbst unter Windows seinesgleichen sucht und zur Zeit (also 2010) deutlich länger als zehn Jahre ist.

    • Score: 3 Von blubb am Mo, 19. Juli 2010 um 18:12 #

      Ich meinte natürlich, dass gerade der Linuxkernel und Xorg diesen sehr langen Hardwaresupport bieten.

      Score: 3 Von da-real-lala am Mo, 19. Juli 2010 um 20:56 #

      Ich haette manchmal viel lieber Dinge wie TV Ausgang ohne stundenlang HOWTOs lesen und xorg.conf bearbeiten zu muessen, oder dass mplayer eben nicht alle 2 Versionen des nvidia Treibers kein vsync mehr beherrscht, als Jahrzehnte langen Halbwegs-Support.

      • Score: 3 Von Flitzer am Mo, 19. Juli 2010 um 21:53 #

        Ich haette manchmal viel lieber Dinge wie TV Ausgang ohne stundenlang HOWTOs lesen und xorg.conf bearbeiten

        Sind wir hier bei Wünsch-dir-was?

        als Jahrzehnte langen Halbwegs-Support.

        Halbwegs im Sinne von Vollständig?

        • Score: 3 Von Erik_ am Mo, 19. Juli 2010 um 22:15 #

          Sind wir hier bei Wünsch-dir-was?
          Sich den Support eines TV-Ausgangs zu wünschen ist nichts unanständiges. Ich habe das lange Jahre genutzt, und damals ging es eben nur mit den proprietären Treibern. Und auch dann nur mit viel Experimentierfreude.

          Halbwegs im Sinne von Vollständig?
          Von "vollständig" kann keine Rede sein. Das mag den meisten langen, aber nicht allen.

          lg
          Erik

    Score: 3 Von blubb am Mo, 19. Juli 2010 um 21:28 #

    "Bei XP kommt man mit den alten 70er-Treibern noch halbwegs über die Runden"

    Eine wichtige Nachfrage:
    Heißt das jetzt eigentlich, dass diese alten NVidia-Grafikkarten trotzdem unter WinXP SP3 mit 3D-Unterstützung laufen?

    Falls ja, dann bräuchte man als Nutzer nur das "2D-Linux" zu löschen und WinXP SP3 weiter zu benutzen, da es Support bis 2014 hat.

    Das wäre ganz pragmatisch gedacht.

    • Score: 3 Von Verwirrt am Mo, 19. Juli 2010 um 23:52 #

      Und was soll man mit dem Scheiss-Windows machen?
      Kann doch nichts richtig das System

      * Suversion-Integration
      * sftp/ftp-Integration
      * ssh, rsync
      * Passwortverwaltung
      * Office
      * Kein ordentlicher Browser
      * Keine Entwickler-Tools
      * Keine Standardanwendungen

      Und NEIN, ich rede nicht davon sich irgendwas kreuz und quer zusammenzuinstallieren und sich um jedes beschissene Update händisch zu kümmern sondern von einem homogenen und sauberen System dass sich zentral u mUpdates kümmert und Abhängigkeiten sauber auflöst.

      Ein Linux-System ziehe ich auf einem neuen Rechner innerhalb einer Stunde mit allen Einstellungen und Programmen auf und kann exakt so weiterarbeiten wie auf der aktullen Maschine.

      Bei deinem Kinderspielzeug-OS dauert das locker mal 2 Tage und noch einen um testumgenungen für http/php/mysql/postgresql/IDE/FTP/smtp/imap wieder laufen zu haben wie vorher

      • Score: 3 Von Keks am Di, 20. Juli 2010 um 09:01 #

        LOL Was manche Kunden fürn Haß schieben...unglaublich.

        • Score: 3 Von Verwirrt am Di, 20. Juli 2010 um 11:40 #

          Kunden von was du Dummtroll?

          Ich war nie, bin nicht und werde niemals Kunde von MS sein.

          Nur weil irgendein Notebookhersteller meint mir ein Windows beizulegen bin ich noch lange kein MS-Kunde und selbst das ist bei HP zumindest kein Thema mehr

          • Score: 3 Von Keks am Di, 20. Juli 2010 um 12:47 #

            Na die Konstruktivität quillt dir ja nur so aus den Poren junger Mann.
            Machst du Anti-Werbung für Linux oder ist ein Fläschlein Testosteron von nem Lkw gefallen? :)

            • Score: 3 Von Verwirrt am Di, 20. Juli 2010 um 12:54 #

              > Na die Konstruktivität quillt dir ja nur so aus
              > den Poren junger Mann.

              Als wenn du die verdient hättest..
              Womit denn?

              > Machst du Anti-Werbung für Linux

              Werbung ist für Linux nicht relevant weil es von Menschen entwickelt und benutzt wird die wissen was sie erreichen wollen und brauchen, der Rest kann es benutzen, wenn nicht juckt das aber auch niemanden

              > oder ist ein Fläschlein Testosteron von
              > nem Lkw gefallen?

              Nicht nötig
              Wenn der Dummheits-Sensor anspringt produziert das mein Körper ganz von alleine

              • Score: 3 Von _Michael_ am Di, 20. Juli 2010 um 13:44 #

                > Nicht nötig
                > Wenn der Dummheits-Sensor anspringt produziert das mein Körper ganz von alleine

                Nichts für ungut aber anscheinend scheints dieser Sensor durch deine eigene, na sagen wir Engstirnigkeit, anzuspringen.

                Es gibt mit Sicherheits Szenarios in denen Linux wesentlich besser als Windows geeignet ist aber es gibt genausogut gegenteilige Situationen also zwing bitte nicht allen Usern deinen Standpunkt auf nur weil es bei dir gerade passt.
                Ich halte TortoiseSVN für wesentlich besser in das System integriert als irgendein separater SVN-Client da unter Linux schafft (was eigentlich schade ist, da ich Linux eigentlich für die bessere Entwicklungsplattform halte). Und die meisten Anwendungen unter Windows kümmern sich schon lange selbst um ihre Updates.
                Mein Visual Studio wird jedenfalls von Windows Update versorgt, OpenOffice hat einen eigenen Updater, MS Office würde dagegen auch wieder durch Windows Update aktualisiert werden und IE (wenn man ihn dann haben will auch). Opera wird dagegen auch unter Linux, je nach Distri, nur halbherzig mit Updates versorgt und Firefox machst wieder automatisch ohne extra User-Eingriff. Einen gemeinsamen Update, an dem sich Windows-Progs anmelden können, würde ich mir allerdings auch wünschen, weil so je nach Programmkonfigurationen mehrere Update-Monitoring-Dienste im Hintergrund laufen - da ist tatsächlich etwas nervig.
                Mit Schrecken musste ich übrigens auch feststellen, dass OpenGL im Vergleich zu Direct3D klar verliert. Letzteres ermöglicht eine wesentlich höhere Produktivität (kein Shaderdebugging z.B. für GLSL).
                So damit sind schonmal mehr als die Hälfte deiner Kritikpunkte entkräftet. Wäre schön, wenn man sich erst informiert und nicht gleich losmeckert.


                !!!
                Aber lassen wir das jetzt nicht in ein Bashing Pro/Kontra Windows/Linux ausarten - das gibt es gewiss 24534513 pro Tag im Netz und ist auch nicht Thema dieser News. Beide Systeme haben durchaus ihre Vor-/Nachteile - auch ich nutze seit Jahren beide parallel und weiß sie zu schätzen.
                !!! ;)

                • Score: 3 Von Verwirrt am Di, 20. Juli 2010 um 14:03 #

                  > Und die meisten Anwendungen unter
                  > Windows kümmern sich schon lange selbst
                  > um ihre Updates.

                  Und das ist jetzt ein Pro-Windows-Argument?
                  *lol* YMMD

                  yum update -> j -> ENTER -> fertig
                  yum -y update -> fertig

                  • Score: 3 Von _Michael_ am Mi, 21. Juli 2010 um 08:36 #

                    Mach dir doch nochmal die Mühe und lies dir den gesamten Kommentar durch. Ich habe doch geschrieben, dass ich mir duchaus eine zentralisierte Update-Verwaltung für Windows wünsche. Die programmeigene Überwachung ist eine Erleichterung, da man nicht mehr manuell die Webseiten checken muss aber das Ende der Entwicklung darf das nicht sein. Paket-Manager sind durchaus ein Vorteil unter Linux aber bedenke auch, dass Windows-Aps meist Payware sind und sich dann sowas durchaus schwieriger gestaltet. Payware für Linux ist wohl auch in keinem PaketManager zu finden.

                    Und interessant zu sehen, dass man sich dann ein Manko raussucht und alle andere Vorteile stillschweigend ignoriert.

                    [ ] Du bist an einer konstruktiven Diskussion interessiert.
                    [x] Du trollst lieber rum und stiehlst anderen Leuten mit unsachlicher Dikussion die Zeit.

                    Guten Tag ...

                    • Score: 3 Von Verwirrt am Mi, 21. Juli 2010 um 08:57 #

                      Wo soll das Probem bei Bezhal-Software sein UPDATES zur Verfügung zu stellen? Verdammt noch mal ein Paketmanager kennt mehr als eine Quelle

                      > Und interessant zu sehen, dass man
                      > sich dann ein Manko raussucht und alle
                      > andere Vorteile stillschweigend ignoriert.

                      Steck es dir sonst wo hin
                      Ich habe lange genug mit Windows gearbeitet um zu wissen dass es KEINE Vorteile hat

                      > Du bist an einer konstruktiven
                      > Diskussion interessiert.

                      Was gibrs da zu diskutieren? Windows ist ein Spielzeug

                      > Du trollst lieber rum und stiehlst
                      > anderen Leuten mit unsachlicher
                      > Dikussion die Zeit.

                      Hat DICH jemand darum gebeten deine Zeit zu investieren? Nein? Ja dann küss mich dort wo keine Sonne scheint und gut ist!

        Score: 3 Von Crass Spektakel am Di, 20. Juli 2010 um 09:34 #

        Ich sehe das Problem nicht, man installiert sich unter Windows einfach Cygwin oder Debian-Interix (praktisch ein Debian das auf der serienmässig in Win7-Pro enthaltenen Posix-Schicht aufsetzt). Da merkt nur noch ein Kernelprogrammierer den Unterschied zu einem normalen Unix.

        Den meisten ist das vieleicht nicht klar aber unter Win7 kann man die meisten Unix-Sourcen einfach kompilieren und laufen lassen. X11-Firefox oder Gnome-Terminal unter Win7? Einfach die Binaries starten, fertig.

        • Score: 3 Von Verwirrt am Di, 20. Juli 2010 um 10:44 #

          > Ich sehe das Problem nicht, man
          > installiert sich unter Windows einfach
          > Cygwin

          Junge ich spreche von Intergation in den Desktop - Wo bringt mir Cygwin kdesvn-Optionen im Kontextmenü nur als Beispiel von tausenden?

          Wo bringt mir Cygwin ktorrent, kdesvn, kwallet, bindet nativen sftp-Support in den Windows-Explorer ein, krename, kfilereplace, kompare, konversation, wireshark

          Wo bringt cygwin das alles?
          Wo aktualisiert Cygwin mein Mailprogramm, mein office-Paket, meine Grafiktools, meine Multiemdiaprogramme, meine Web- und DB-Server etc.

          > oder Debian-Interix (praktisch ein Debian
          > das auf der serienmässig in Win7-Pro
          > enthaltenen Posix-Schicht aufsetzt).

          Verdammt nochmal es geht nicht um ein paar emulierte Unix-Kommandos sondern um eine vollständige Unix-Shell mit fuse und nativen Mounts und einer ordentlichen Desktop-Intergation diverser Tools mit EINEM zentralen Update-Mechanismus

          > Da merkt nur noch ein Kernelprogrammierer
          > den Unterschied zu einem normalen Unix.

          Nö, jeder der nicht blind ist

          > Den meisten ist das vieleicht nicht klar aber > unter Win7 kann man die meisten
          > Unix-Sourcen einfach kompilieren

          Kind ich habe lange genug Windows benutzt und keine Lust mir mein Arbeitssystem selbst zu kompilieren wenn ich in der Firma einen Buildserver stehen habe der ein paar Desktop-Teile mit baut neben den Serveranwendungen und ich die Updates 1:1 auf meinen Maschinen verwenden kann und den Rest sauber aus der Distribution bekomme

          > X11-Firefox oder Gnome-Terminal unter
          > Win7? Einfach die Binaries starten, fertig.

          Wenn sie denn mal da sind
          Warum sollte man sich einen Windows-Unterbau mit einem beschissen langsamen Filesystem antun um darauf Unix-Tools laufen zu lassen ausser man ist bescheuert oder Masochist?

          Score: 3 Von Erik_ am Di, 20. Juli 2010 um 11:17 #

          Ich sehe das Problem nicht, man installiert sich unter Windows einfach Cygwin oder Debian-Interix (praktisch ein Debian das auf der serienmässig in Win7-Pro enthaltenen Posix-Schicht aufsetzt).

          Nicht in Pro sondern in Enterprise und Ultimate.


          lg
          Erik

        Score: 3 Von blubb am Di, 20. Juli 2010 um 20:03 #

        Nur soviel: Das letzte von mir privat benutzte Windows-OS war Win98. Heute nutze ich mittlerweile fast nur noch Linux.

        Allerdings ist das, was Du an Anwendungen aufgeschrieben hast, für die meisten "Otto Normalverbraucher"-Windowsnutzer wohl nicht ganz zutreffend.
        OpenOffice gibt es schließlich auch für WinXP, genauso wie Firefox und Thunderbird.
        "Office" und ein "ordentlicher Browser" stehen somit zur Verfügung.
        Dazu gibt es noch reichlich andere freie Software, siehe die OpenSource-DVD. Selbst KDE4 läuft unter WinXP, genauso wie Cygwin.

        Reinen Nutzern (der überwiegenden Windows-Klientel) fehlt es also zur Zeit an nichts, außer an Freiheit. Manchen wird es allerdings unwohl, wenn sie u.a. an Aktivierung und WGA denken und schauen sich dann ein Linux zumindest einmal an.

        • Score: 3 Von Verwirrt am Di, 20. Juli 2010 um 21:05 #

          Es ist ein gewaltiger Unterschie dob irgendwas irgendwie auch zur Verfügung steht oder direkt von der Distribution kommt, aufeinander abgestimmt ist, einen zentralen Bugtracker hat und Updates zentral kommen.

          Klar kannst du dir unter Windows jeen Scheiss zusammenkonfigurieren, nur mit welchem Aufwand ist eine ganz andere Frage.

          Geschweige denn das alles auf eine neue Maschine migrieren oder gar 2 Maschinen synchron halten (Softwarestand, Settings und Daten)

          Ich fahre meine Konfigurationen seit 2006 nahezu unverändert auf 2 Maschinen.

          Schon mal mit einem Windows auf einen neuen Rechner umgezogen? Ein Linux schieb ich dir auf nahezu jede beliebige Kiste mit minimalen Anpassungen und arbeite danach dort weiter wo ich auf der anderen aufgehört habe.

          So ein beschissenes Windows kannst du ja nichtmal zwischen VMware/VirtualBox/KVM ohne Probleme transferieren...

          • Score: 3 Von blubb am Di, 20. Juli 2010 um 21:28 #

            Früher bin ich mit Win98 tatsächlich auf neue Festplatten umgezogen, das funktionierte damals noch einigermaßen gut und vor allem einfach.

            Siehe u.a.:
            http://www.pcwelt.de/start/software_os/windows/praxis/103809/best_of_praxis_windows_individuell/index8.html

            Nur so wurde man damals zum "Win98-Profi". :-)

            • Score: 3 Von Verwirrt am Di, 20. Juli 2010 um 22:42 #

              > Früher bin ich mit Win98 tatsächlich auf
              > neue Festplatten umgezogen, das funktionierte > damals noch einigermaßen gut und vor allem
              > einfach.

              Ja früher
              ja Windows 98

              Bei XP reicht es wenn du es in eine ältere VBox-Version installiert hast und den IDE-Controller auf eine aktuellere änderst damit das Drecksteil bis zum Logo bootet, danach kurz einen Bluescreen anzeigt und neu startet in einer Endlosschleife

              Das ist kein OS sondern ein Dreckszeug dass seinesgleichen sucht.

              Einem Linux ist das völlig wurscht oder du bootest von der CD im Rescure-Mode und lässt ihn eine neue initrd schreiben. Bei Windows bleibt dir mit viel Glück eine komplette Repair-Installation mit allen Konsequenzen.

              Genauso kannst du mit einer Linux-Installation problemlos von einm phyischen Rechner in eine beliebige Virtualisierungslösung umziehen und das so entstandene Image mit nahezu keinem Aufwand zwischen verschiedensten Virtualisierern konvertieren und es wird dir schlicht und ergreifend starten als wenn gar nicht sgewesen wäre. Das schlimmste was dir dabei passieren kann ist dass wegen der geänderten MAC-Adresse aus eth0 plötzlich eth1 wird und man eine udev-Rule umschreiben oder der VM die richtige MAC-Adresse geben muss.

              Windows in einer VM erfordert ein Neukonfigurieren des Netzwerks wenn du von vmxnet auf vmxnet3 wechselst obwohl sich die MAC nicht ändert. Dann darfst du noch bestätigen dass es dich nicht interessiert dass eine andere angeblich nicht angesteckte Netzwerkkarte bereits mit dieser IP versehen wurde. Warum? Weil diese Saufköpfe auf die Bezeichnung der Karte gehen anstat auf die eigentlich 100% eindeutige MAC-Adresse

              Und sowas willst du mir als OS verkaufen?
              Schenk es bitte irgend jemand anderen den du nicht leiden kannst

              • Score: 3 Von blubb am Mi, 21. Juli 2010 um 06:43 #

                Wie schon angedeutet, zu XP kann ich nichts sagen, ich kenne es praktisch gar nicht. Aktivierung und später WGA haben mich stets davon abgehalten, ein WindowsXP/Vista/7 nach Win98 privat auch nur anzufassen.
                Das wird sich auch nicht mehr ändern, da die Linuxe im Großen und Ganzen hervorragend funktionieren.
                Win98 werde ich trotzdem nicht herschenken. Vielleicht möchte ich eines schönen Tages ja noch einmal eine uralte Nostalgiekiste zusammenbauen, um z.B. meine alte Terratec EWS64S wieder vollständig in Betrieb zu nehmen, zu Vergleichszwecken mit dem, was einem heute so als Soundhardware verkauft wird.

      Score: 3 Von glasen am Di, 20. Juli 2010 um 00:02 #

      > Heißt das jetzt eigentlich, dass diese alten NVidia-Grafikkarten trotzdem unter WinXP SP3 mit 3D-Unterstützung laufen?

      Ja, das heißt es. Aber wer will bis 2014 noch mit einer so alten Gurke arbeiten. Nur mal so zur Info :

      Nvidia hat die Weiterentwicklung des Treibers für folgende Chipsätze eingestellt (In Klammern das Jahr, in welchem der Chipsatz erstmals auf den Markt kam)

      - Riva 128 (1997)
      - Vanta (1999)
      - TNT / TNT2 (1998 und 1999)
      - GeForce 256 (Ende 1999/Anfang 2000)
      - Geforce 2 (Mitte 2000)
      - GeForce 3 (Anfang 2001)
      - Quadro 2 Pro (identisch zu Geforce 2 GTS, also Mitte bis Ende 2000)

      Soll heißen, die jüngste Karte, welche noch vom dem Treiber unterstützt wurde, wird bald 10 Jahre alt! Nostalgie in allen Ehren, aber irgendwann kann dann auch mal mit der Produktunterstützung einer Consumer-Hardware seitens des Herstellers Schluss sein.

      P.S. :

      Diejenigen, welche noch so einen alten Rechner einsetzen wollen, sei gesagt, dass Ubuntu 10.04, RedHat Enterprise und andere Langzeitunterstütze Distributionen alle noch den Xserver in der Version 1.7 einsetzen. Man kann also noch bis mindestens 2013 problemlos mit so einer alten Mühle arbeiten.

      Score: 3 Von Crass Spektakel am Di, 20. Juli 2010 um 10:04 #

      > Heißt das jetzt eigentlich, dass diese alten NVidia-Grafikkarten trotzdem
      > unter WinXP SP3 mit 3D-Unterstützung laufen?

      Ein 70er Treiber macht bei halbwegs aktuellen Anwendungen/Spielen eine Menge Probleme. Ich glaube schon grafisch langweilige Software wie WoW oder BF2 läuft damit nicht mehr sauber. Wem aber GTA3, Pirates & Co genügt, dem reicht XP3+Nvidia70.

      2D werden übrigens auch unter Win7-64 extrem alte Karten unterstützt. Aber eben GROTTENLAHM VESA eben. Da nehmen sich Windows und Unix nichts.

      Wenns "nur" alt aber nicht extrem alt ist, dann gibts unter Windows meistens generische 2D-VGA-Treiber die recht flott laufen und immer automatisch und zuverlässig erkannt werden. Das wäre etwa Nouvou-Niveau.

      Unter Linux hat man mit alten Treibern eher selten Probleme, gibt ja nicht besonders viel Software die exakt auf das brandneue Feature XYZ angewiesen ist. Für Quakewars sollte es dann aber doch wenigstens eine Geforce6800 mit einem 90er Treiber sein, sonst wirds da auch nichts.

      • Score: 3 Von _Michael_ am Di, 20. Juli 2010 um 13:49 #

        > Ein 70er Treiber macht bei halbwegs aktuellen Anwendungen/Spielen eine
        > Menge Probleme. Ich glaube schon grafisch langweilige Software wie WoW
        > oder BF2 läuft damit nicht mehr sauber. Wem aber GTA3, Pirates & Co
        > genügt, dem reicht XP3+Nvidia70.

        Und du glaubst wirklich, dass WoW oder BF2 durch eine Geforce3 angemessen beschleunigt werden kann? BF3 kam mehr als 4 Jahre nach erscheinen diser Karte auf den MArkt und ich bezweifle, dass die Leistung dieser Karten dafür reicht.
        Alte H/W kann man halt immer auch nur mit alter (bzw. auf der damals aktuellen Technik aufsetzende) Software nutzen - daran ändert auch ein längerer Treibersupport nichts.

        • Score: 3 Von Flying Circus am Di, 20. Juli 2010 um 16:41 #

          Alte H/W kann man halt immer auch nur mit alter (bzw. auf der damals aktuellen Technik aufsetzende) Software nutzen - daran ändert auch ein längerer Treibersupport nichts.

          Solange Du nur von Grafikkarten sprichst, d'accord, aber nur, wenn wir von Spielen sprechen.

          Mein Notebook mit Pentium 3 läuft auch noch mit topaktueller Software. Langsam, natürlich, aber da es keine Spiele sind, ist das völlig egal.

          • Score: 3 Von _Michael_ am Mi, 21. Juli 2010 um 08:41 #

            Naja man hat teilweise noch nichtmal OpenGL 2.0 von 3.3 ganz zu schweigen und bspw. für Blender wären diese Karten auch nicht geeignet.
            Wenn man Programme nutzt, die wenig interaktiv arbeiten, dann ist die Leistung allerdings eher zweitrangig, wenn man Geduld hat - soll er doch rechnen. ^^
            Aber als Surfmaschine würde ich nen P3 niemandem mehr anbieten wollen.

Score: 3 Von energyman am Mo, 19. Juli 2010 um 21:03 #

sondern kauf Grakas von einem Hersteller, der die offene Treiberentwicklung aktiv unterstützt. Denn dann kann es einem völlig egal sein, wenn es vom Hersteller keine Treiberupdates mehr gibt.
Und während die armen Nouveau Jungs gegen Windmühlen kämpfen, gibts es sogar aktuelle Treiber für 3dfx-Karten.

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