Doch! Maya mehrere Jahre im 3D Feature Film Bereich ...
ich mag Maya, aber es ist nicht zu leugnen das Blender derzeit den hoechsten Entwicklungssprint hinlegt! Sie haben sich das Ziel nach Hollywood zu kommen nicht umsonst gesetzt. Meine persoenliche Meinung: es ist nur eine Frage der Zeit bis Blender zu den absoluten Top 3D Packeten gehoert!
ich mag Maya, aber es ist nicht zu leugnen das Blender derzeit den hoechsten Entwicklungssprint hinlegt!
Um ehrlich zu sein, bezweifle ich die Aussage. Maya verliert aufgrund der limitieren Entwicklerzahl zunehmend an Boden. Nicht nur Softimage oder Maya gegenüber, sondern auch gegenüber anderen Applikationen wir Houdini. Während Blender sich seit Jahren mit recht simplen Funktionen wie der GUI, Meshes, Partikeln usw. herumschlägt, sind andere schon etliche Etappen weiter. Wenn ich nur an Cloth, Fluid oder Hair in Blender und in Maya/Softimage denke... Von den Unterschieden der eingebauten Renderer will ich nicht mal reden.
ich glaub dann bist du nicht so richtig auf dem aktuellen stand die Entwickler werden eher mehr als weniger, es gibt auch von der Blender Foundation bezahlte 24/5 Entwickler. wenn du die regelmaessigen developer meetings verfolgst bekommst du in etwa eine Idee davon wie rasant alles voran geht. Blender waechst unter anderem an konkreten Aufgabenstellungen in Projekten wie jetzt zB Smoke/Particles in Sintel ... oder effektives Raytracing mit mehreren Kernen, Compositing sowie Materialien ueber Nodes ... Der interne Renderer ist wirklich sehr gut und wenns etwas mehr sein soll gibt es genug externe sogar VRay kannst du einbinden. MR wohl in Zukunft ueber die neue Renderplugin Architektur auch...
ich glaub dann bist du nicht so richtig auf dem aktuellen stand
Blender Foundation ist eine kleine Bude, die nach eigenen Angaben neben Roosendaal nur eine Zitat "handvoll" Entwickler bezahlt. Woher die Zahl von 25 kommt, würde ich gerne wissen. Wie dem aber auch sei. Alias hat vor der Übernahme alleine in Europa 100 Entwickler für Maya beschäftigt. Insgesamt waren ca. 400-500 Leute dran. Und nun kommst du mit 25 uns willst sagen, dass die Entwicklung nun rasant an denen vorbei geht?
Blender waechst unter anderem an konkreten Aufgabenstellungen in Projekten wie jetzt zB Smoke/Particles in Sintel ...
Das will ja auch keiner bestreiten, nur hängt Blender den oben genannten Beispielen um Entwicklungsjahre hinterher. Auch wenn die Entwicklung nun endlich an Fahrt gewinnt, sind die auch jetzt eingebauten Funktionen eher Standard in anderen Paketen zu Maya/Softimage. Die anderen Pakete stehen aber nicht, sondern entwickeln sich (mit Hilfe von Milliardengeldern aus Hollywood) weiter.
Wie gesagt. Blender ist definitiv ein gutes Stück Software, aber leider um Jahre den kommerziellen (und definitiv nicht billigen) Produkten hinterher - mit der Tendenz, dass Blender immer mehr am Boden verliert. Das ist zwar nicht sonderlich schlimm, und das Paket ist für Freelancer oder prinate User mehr als gut, nur sollte man auch bei Vergleichen, wie die sie gezogen hast, die Realität nicht außer Acht lassen.
Mit 24/5 meinte ich festangstellte Entwickler, 24/5 ist trotzdem falsch wird wohl eher 8/5 lauten (stunden/tage) Das sind die 'handvoll festen' Entwickler es gibt aber noch genug weitere die ebenfalls Code beisteuern, mit Sicherheit keine 400-500 Leute. Ich sagte auch nicht das die Entwicklung rasant _vorbei_ geht sondern rasant _voran_ wenn du mir das nicht glaubst vergleiche einfach die Release Notes der letzten 3 Jahre ich bleibe deshalb dabei das Blender in den naechsten Jahren mit zu den professionellsten 3D Paketen gehoeren wird. Die Milliardengelder aus Hollywood fuer Maya (wie kommst du darauf? Lizenskosten?) sind sicher schoen, aber noch besser fuer grosse Produktionshaeuser ist es, wenn wenn selbst am Code mitgewerkelt werden darf. Und ich mutmasSe einfach mal das diese Zeit kommen wird wenn Blender entsprechend ausgereift ist, dass ist ein gesetztes Ziel. Ein offenes Entwicklungs Modell ist manchmal einfach attraktiver fuer (grosse) Firmen siehe auch die wachsende Unterstuetzung fuer Linux.
Die Core Funktionalitaet von Blender _ist_ bereits sehr gut bzw wuesste ich jetzt nicht wo Blender was Modelling/Textures/Materials/Unwrap/Standard-Renderings angeht den grossen Paketen hinterherhinken soll und schon garnicht um Jahre (gerne Beispiele?) ich finde sogar das Blender in diesen Bereichen 3D Studio MAX schon ueberlegen ist! (blankes MAX vs. blankes Blender). Wo siehst du das Blender an Boden verliert??
An welchen größeren Kinofilmen hast du denn in der letzten Zeit mitgearbeitet? Dieser Hintergrund wäre nicht uninteressant, um einschätzen zu können, warum du "Blender einem Maya immer vorziehen" würdest.
das ist nichts sagend ich zB habe an 3 Filmen mit gewerkelt die im Kino liefen
das ist auch schon eine Weile her, der einzige Punkt der meiner Meinung "heutzutage" noch hinterherhinken wuerde waere die MR Integration, wobei ich sagen muss das der interne Renderer durchaus die gleiche Ergebnisse liefern wuerde. Soll heissen Blender ist durchaus schon fuer Produktionen geeignet die auf 2K/ 4K Output zielen.
aber das ist relativ egal, da in erster Linie die Pipeline wichtig ist die eine Firma einsetzt und wenn die nunmal zu grosSen Teilen auf Maya setzt, weil die meisten Artists in dem Berufsfeld (Zweig Kino) nunmal die groessten Erfahrungen haben wird das nicht mal eben auf Blender oder sonstwas umgeaendert.
in ein paar Jahren koennte das schon ganz anders aussehen ... )
Wie gesagt. Blender ist definitiv ein gutes Stück Software, aber leider um Jahre den kommerziellen (und definitiv nicht billigen) Produkten hinterher - mit der Tendenz, dass Blender immer mehr am Boden verliert.
Das geht nicht ewig so.
Irgendwann wird die Entwicklung nur noch in kleinen Schritten bei den Großen voranschreiten, trotz Manpower, dann werden diese nur noch evolutionär aber nicht mehr revolutionär besser werden und Blender wird dann nach und nach aufholen und sie irgendwann einholen oder gleich auf liegen.
Als bestes Beispiel schau dir einfach den Linux Kernel an und vergleiche ihn mit anderen professionellen Unix Kerneln.
Da wo Blender heute ist, da war der Linux Kernel vielleicht mit Version 2.0.0 vor zig Jahren, aber heute ist der Linux Kernel den professionellen Unixen in vielen Bereichen ebenbürtig und das auch nur, weil bei den anderen sich halt nicht mehr so viel tut. Und Blender wird genau das gleiche Schicksal erfahren.
Damit das nicht passiert müßte schon schlimmeres passieren, wie z.b. daß Blender an Momentum verliert. Die Blender Foundation in Geldnot gerät, alle Hauptentwickler rausgeschmissen werden und die Amateurprogammierer mit Blender überfordert sind, DANN und nur DANN würde Blender kaum zu den anderen aufholen.
Wieso Mär? Kann mir schon vorstellen das am Linux-Kernel prozentual und absolut mehr bezahlte Entwickler freiwilig dran arbeiten als bei zB dem Windows-Kernel.
> Uh, offensichtlich noch nie Maya oder Softimage benutzt. Ja, die mögen heute irgendwo irgendwie besser sein. Aber es braucht doch keine Kristallkugel, um zu erkennen, dass ein Produkt, welches unbeschränkt nutzbar ist und sich gleichzeitig ohne Restriktionen weiterentwickeln kann eine viel weitere Verbreitung erreichen kann. Ich denke dabei eben auch nicht an heute oder morgen, sondern an einen Zeitraum wie 10 oder 20 Jahre.
Als Vergleich führe ich an, was GNU/Linux den proprietären Unices 'angetan' hat oder die Wikipedia den etablierten Enzyklopädien. Und ja, wem es egal ist, wodurch er/sie 8 Stunden täglich von seiner/ihrer Familie ferngehalten wird, dem/der wird es auch nicht jucken, ob man was programmiert, was irgendwann bedeutungslos ist und das nur, weil man an einer restriktiven Nutzungspolitik festgehalten hat.
Ich btw finde es gut, wenn freie Programme Proprietäre Verdrängen. Am besten finde ich es, wenn die freien Programme ebenfalls (gegen Geld) am Arbeitsplatz entwickelt werden, weil es zeigt, dass freie Software und Erfolg am Markt sich nicht ausschließen und allen die meinen Proprietarität ist eine notwendige Vorbedingung zum Überleben eines Besseren belehrt.
Es gibt Anwender (meinetwegen auch Firmen) die als Anwender Software nutzen und es gibt solche, die sie entwickeln.
Solche Firmen, die nur anwenden wollen, die sind froh, wenn sie alles ganz billig oder besser kostenlos bekommen, aber die Firmen, die entwickeln, die müssen ja dafür Geld verdienen, damit sie ihre Angestellten auch finanzieren können.
Und hier entsteht das Problem. Firmen die entwickeln würden sicher gerne auch freie Software entwickeln, aber wenn das dann dazu führt, daß die anwendende Firma dann dafür nichts mehr bezahlt, dann läuft das einfach schief.
Bei dieser Art von Software ist es das einzigste Finanzierungsmodell um langfristig den Fortbestand der Firma zu einem tragbaren Rahmen zu sichern.
Auftragsentwicklung nach dem Motto bau Feature X in Software X ein sind nicht langfristig, weil die Software dann irgendwann so weit entwickelt ist, daß es immer weniger Auftäge für diese Software gibt und spätestens dann ist die Firma nicht mehr tragfähig und es müssen Mitarbeiter entlassen werden.
Uh, offensichtlich noch nie Maya oder Softimage benutzt.
Doch! Maya mehrere Jahre im 3D Feature Film Bereich ...
ich mag Maya, aber es ist nicht zu leugnen das Blender derzeit den hoechsten Entwicklungssprint hinlegt!
Sie haben sich das Ziel nach Hollywood zu kommen nicht umsonst gesetzt.
Meine persoenliche Meinung: es ist nur eine Frage der Zeit bis Blender zu den absoluten Top 3D Packeten gehoert!
Um ehrlich zu sein, bezweifle ich die Aussage. Maya verliert aufgrund der limitieren Entwicklerzahl zunehmend an Boden. Nicht nur Softimage oder Maya gegenüber, sondern auch gegenüber anderen Applikationen wir Houdini. Während Blender sich seit Jahren mit recht simplen Funktionen wie der GUI, Meshes, Partikeln usw. herumschlägt, sind andere schon etliche Etappen weiter. Wenn ich nur an Cloth, Fluid oder Hair in Blender und in Maya/Softimage denke... Von den Unterschieden der eingebauten Renderer will ich nicht mal reden.
Ahhh, nicht Maya, sondern Blender...
ich glaub dann bist du nicht so richtig auf dem aktuellen stand
die Entwickler werden eher mehr als weniger, es gibt auch von der Blender Foundation bezahlte 24/5 Entwickler. wenn du die regelmaessigen developer meetings verfolgst bekommst du in etwa eine Idee davon wie rasant alles voran geht. Blender waechst unter anderem an konkreten Aufgabenstellungen in Projekten wie jetzt zB Smoke/Particles in Sintel ... oder effektives Raytracing mit mehreren Kernen, Compositing sowie Materialien ueber Nodes ...
Der interne Renderer ist wirklich sehr gut und wenns etwas mehr sein soll gibt es genug externe sogar VRay kannst du einbinden. MR wohl in Zukunft ueber die neue Renderplugin Architektur auch...
Blender Foundation ist eine kleine Bude, die nach eigenen Angaben neben Roosendaal nur eine Zitat "handvoll" Entwickler bezahlt. Woher die Zahl von 25 kommt, würde ich gerne wissen. Wie dem aber auch sei. Alias hat vor der Übernahme alleine in Europa 100 Entwickler für Maya beschäftigt. Insgesamt waren ca. 400-500 Leute dran. Und nun kommst du mit 25 uns willst sagen, dass die Entwicklung nun rasant an denen vorbei geht?
Das will ja auch keiner bestreiten, nur hängt Blender den oben genannten Beispielen um Entwicklungsjahre hinterher. Auch wenn die Entwicklung nun endlich an Fahrt gewinnt, sind die auch jetzt eingebauten Funktionen eher Standard in anderen Paketen zu Maya/Softimage. Die anderen Pakete stehen aber nicht, sondern entwickeln sich (mit Hilfe von Milliardengeldern aus Hollywood) weiter.
Wie gesagt. Blender ist definitiv ein gutes Stück Software, aber leider um Jahre den kommerziellen (und definitiv nicht billigen) Produkten hinterher - mit der Tendenz, dass Blender immer mehr am Boden verliert. Das ist zwar nicht sonderlich schlimm, und das Paket ist für Freelancer oder prinate User mehr als gut, nur sollte man auch bei Vergleichen, wie die sie gezogen hast, die Realität nicht außer Acht lassen.
Mit 24/5 meinte ich festangstellte Entwickler, 24/5 ist trotzdem falsch wird wohl eher 8/5 lauten (stunden/tage)
Das sind die 'handvoll festen' Entwickler es gibt aber noch genug weitere die ebenfalls Code beisteuern, mit Sicherheit keine 400-500 Leute. Ich sagte auch nicht das die Entwicklung rasant _vorbei_ geht sondern rasant _voran_ wenn du mir das nicht glaubst vergleiche einfach die Release Notes der letzten 3 Jahre
ich bleibe deshalb dabei das Blender in den naechsten Jahren mit zu den professionellsten 3D Paketen gehoeren wird. Die Milliardengelder aus Hollywood fuer Maya (wie kommst du darauf? Lizenskosten?) sind sicher schoen, aber noch besser fuer grosse Produktionshaeuser ist es, wenn wenn selbst am Code mitgewerkelt werden darf. Und ich mutmasSe einfach mal das diese Zeit kommen wird wenn Blender entsprechend ausgereift ist, dass ist ein gesetztes Ziel. Ein offenes Entwicklungs Modell ist manchmal einfach attraktiver fuer (grosse) Firmen siehe auch die wachsende Unterstuetzung fuer Linux.
Die Core Funktionalitaet von Blender _ist_ bereits sehr gut bzw wuesste ich jetzt nicht wo Blender was Modelling/Textures/Materials/Unwrap/Standard-Renderings angeht den grossen Paketen hinterherhinken soll und schon garnicht um Jahre (gerne Beispiele?) ich finde sogar das Blender in diesen Bereichen 3D Studio MAX schon ueberlegen ist! (blankes MAX vs. blankes Blender).
Wo siehst du das Blender an Boden verliert??
> Wo siehst du das Blender an Boden verliert??
Als jemand der mittlerweile Blender einem Maya immer vorziehen würde, würde mich die Antwort auf diese Frage auch interessieren.
An welchen größeren Kinofilmen hast du denn in der letzten Zeit mitgearbeitet? Dieser Hintergrund wäre nicht uninteressant, um einschätzen zu können, warum du "Blender einem Maya immer vorziehen" würdest.
das ist nichts sagend
ich zB habe an 3 Filmen mit gewerkelt die im Kino liefen
das ist auch schon eine Weile her, der einzige Punkt der meiner Meinung "heutzutage" noch hinterherhinken wuerde waere die MR Integration, wobei ich sagen muss das der interne Renderer durchaus die gleiche Ergebnisse liefern wuerde. Soll heissen Blender ist durchaus schon fuer Produktionen geeignet die auf 2K/ 4K Output zielen.
aber das ist relativ egal, da in erster Linie die Pipeline wichtig ist die eine Firma einsetzt und wenn die nunmal zu grosSen Teilen auf Maya setzt, weil die meisten Artists in dem Berufsfeld (Zweig Kino) nunmal die groessten Erfahrungen haben wird das nicht mal eben auf Blender oder sonstwas umgeaendert.
in ein paar Jahren koennte das schon ganz anders aussehen ...
)
Das geht nicht ewig so.
Irgendwann wird die Entwicklung nur noch in kleinen Schritten bei den Großen voranschreiten, trotz Manpower, dann werden diese nur noch evolutionär aber nicht mehr revolutionär besser werden und Blender wird dann nach und nach aufholen und sie irgendwann einholen oder gleich auf liegen.
Als bestes Beispiel schau dir einfach den Linux Kernel an und vergleiche ihn mit anderen professionellen Unix Kerneln.
Da wo Blender heute ist, da war der Linux Kernel vielleicht mit Version 2.0.0 vor zig Jahren, aber heute ist der Linux Kernel den professionellen Unixen in vielen Bereichen ebenbürtig und das auch nur, weil bei den anderen sich halt nicht mehr so viel tut. Und Blender wird genau das gleiche Schicksal erfahren.
Damit das nicht passiert müßte schon schlimmeres passieren, wie z.b. daß Blender an Momentum verliert. Die Blender Foundation in Geldnot gerät, alle Hauptentwickler rausgeschmissen werden und die Amateurprogammierer mit Blender überfordert sind, DANN und nur DANN würde Blender kaum zu den anderen aufholen.
In 2.5 wurde auch das Partikel-System erweitert. Limitiert sind die Entwicklerzahl zudem wohl nur bei Closed-source wie Maya.
Ah, die Mär von den fleißig arbeitenden vieeeeeleeeen Freiwilligen, die am Kernel arbeiten, deren Zahl schier unerschöpflich ist...
Wieso Mär? Kann mir schon vorstellen das am Linux-Kernel prozentual und absolut mehr bezahlte Entwickler freiwilig dran arbeiten als bei zB dem Windows-Kernel.
Nun, dann bitte Zahlen. Vorstellen kann man sich viel, harte Fakten sind die Realität.
> Uh, offensichtlich noch nie Maya oder Softimage benutzt.
Ja, die mögen heute irgendwo irgendwie besser sein. Aber es braucht doch keine Kristallkugel, um zu erkennen, dass ein Produkt, welches unbeschränkt nutzbar ist und sich gleichzeitig ohne Restriktionen weiterentwickeln kann eine viel weitere Verbreitung erreichen kann. Ich denke dabei eben auch nicht an heute oder morgen, sondern an einen Zeitraum wie 10 oder 20 Jahre.
Als Vergleich führe ich an, was GNU/Linux den proprietären Unices 'angetan' hat oder die Wikipedia den etablierten Enzyklopädien. Und ja, wem es egal ist, wodurch er/sie 8 Stunden täglich von seiner/ihrer Familie ferngehalten wird, dem/der wird es auch nicht jucken, ob man was programmiert, was irgendwann bedeutungslos ist und das nur, weil man an einer restriktiven Nutzungspolitik festgehalten hat.
Ich btw finde es gut, wenn freie Programme Proprietäre Verdrängen.
Am besten finde ich es, wenn die freien Programme ebenfalls (gegen Geld) am Arbeitsplatz entwickelt werden, weil es zeigt, dass freie Software und Erfolg am Markt sich nicht ausschließen und allen die meinen Proprietarität ist eine notwendige Vorbedingung zum Überleben eines Besseren belehrt.
So, nur meine bescheidene Meinung.
Die Sache ist doch die.
Es gibt Anwender (meinetwegen auch Firmen) die als Anwender Software nutzen und es gibt solche, die sie entwickeln.
Solche Firmen, die nur anwenden wollen, die sind froh, wenn sie alles ganz billig oder besser kostenlos bekommen,
aber die Firmen, die entwickeln, die müssen ja dafür Geld verdienen, damit sie ihre Angestellten auch finanzieren können.
Und hier entsteht das Problem.
Firmen die entwickeln würden sicher gerne auch freie Software entwickeln, aber wenn das dann dazu führt, daß die anwendende Firma dann dafür nichts mehr bezahlt, dann läuft das einfach schief.
> wenn das dann dazu führt, daß die anwendende Firma dann dafür
> nichts mehr bezahlt, dann läuft das einfach schief.
Das Abkassieren beim Endkunden ist nur eines von vielen Finanzierungsmodellen.
Bei dieser Art von Software ist es das einzigste Finanzierungsmodell um langfristig den Fortbestand der Firma zu einem tragbaren Rahmen zu sichern.
Auftragsentwicklung nach dem Motto bau Feature X in Software X ein sind nicht langfristig, weil die Software dann irgendwann so weit entwickelt ist, daß es immer weniger Auftäge für diese Software gibt und spätestens dann ist die Firma nicht mehr tragfähig und es müssen Mitarbeiter entlassen werden.
Aber das Bewährteste. Warum auch nicht? Wer Leistung nutzt, soll auch dafür zahlen.