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Di, 27. Juli 2010, 10:57

Software::Entwicklung

FreeBasic 0.21.0 erschienen

Nach fast zwei Jahren ist eine neue Version der Programmiersprache FreeBasic erschienen.

FreeBasic ist ein unter der GNU General Public License (GPLv2) stehender Compiler, dessen Syntax sehr stark auf Microsoft QuickBasic aufbaut. Die Programmiersprache beherrscht Zeiger auf Variablen und Funktionen und ist in der Lage, externe Bibliotheken wie GTK+, Allegro, Lua oder OpenGL zu nutzen. Darüber hinaus kennt FreeBasic über 400 Schlüsselwörter, die unter allen unterstützten Plattformen genutzt werden können. Die Groß/Kleinschreibung ist dabei bedeutungslos, denn alle Schlüsselwörter werden vom Compiler gleich behandelt. Beim Umgang mit Werten werden Variablen und Konstanten verwendet. Bei Zahlen-Variablen stehen verschiedene mathematische Operatoren zur Verfügung.

Die aktuelle Betaversion 0.21.0 von FreeBasic kommt mit zahlreichen Änderungen und Neuerungen. Sie erweitert die Sprache in mehreren Punkten. Unter anderem gibt es nun #lang-Anweisungen, die Vorrang vor der Option -lang haben. Bei Array-Deklarationen können statt der Obergrenze drei Punkte angegeben werden. »Nackte« Funktionen ohne Prolog- und Epilog-Code sind möglich. Die Anweisung »print using« wurde erweitert. Zahlen können im Oktal-Format angegeben werden, und die Funktion »draw« ist mehr wie in Quickbasic. Die GDI- und OpenGL-Treiber unterstützen jetzt mehrere Monitore.

Der Compiler erhielt die noch experimentelle Möglichkeit, C-Code zu erzeugen. Optimierungen wurden beim Einsatz von SSE-Instruktionen vorgenommen. Unterstützung für FreeBSD, NetBSD und OpenBSD wurde begonnen, ist aber in dieser Version noch nicht aktiviert. Bibliotheken werden unter Linux zuerst in den 32-Bit-Varianten gesucht, was den Einsatz auf 64-Bit-Systemen einfacher machen soll. Die Ankündigung enthält eine ausführliche Liste aller Änderungen.

Die neue Compiler-Version 0.21.0 Beta steht ab sofort im Downloadbereich des Projektes zum Test bereit. Auch die Befehlsreferenz wurde auf den aktuellen Stand gebracht. Eine deutsche Variante findet man auf der Seite freebasic-portal.de.

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