Ja, es ist wohl auch besser so. Wenn ich mir einen fertigen PC kaufe, dann möchte ich, dass alles auch gut funktioniert. Und das kann Linux bislang nicht bieten.
Es sei denn, die Komponenten sind darauf abgestimmt. Es ist doch ein Mehrwert, wenn man Endkunden davon befreit, selbst Ausschau danach zu halten, welche Hardware linuxkompatibel ist. Eine solche Information würde oft schon reichen. Die Installation von Linux (Ubuntu, Debian, natürlich nicht Slackware ) ist im Vergleich zur Windowsinstallation Kinderkram. Wer will schon mit Ubuntu arbeiten, wenn er Debian kennt und schätzt?
Gentoo ist ein Hardware-Verschleiß- und Zeitfresser-System. Noch nie hat mein Prozessor so gelitten wie in dem halben Jahr, in dem ich Gentoo benutzt habe, und noch nie habe ich so viel Zeit sinnlos beim Updaten des Systems verschwendet.
Okay, das war vielleicht etwas zu emotional formuliert. Mich hat das ewige Kompilieren einfach genervt.
Trotz meines seinerzeit aktuellen Rechners war beim Kompilieren der Sourcen an ein einigermaßen vernünftiges paralleles Arbeiten nicht zu denken. Und bis heute frage ich mich, ob die vermeintlichen Vorteile gegenüber vorkompilierter Pakete so groß sind, dass sich das "lohnt". Vom erhöhten Stromverbrauch - der Rechner braucht durch die intensive CPU-Arbeit mehr Strom und mehr Zeit - mal ganz abgesehen (ökologischer Aspekt!).
>war beim Kompilieren der Sourcen an ein einigermaßen vernünftiges paralleles Arbeiten nicht zu denken. PORTAGE_NICENESS=19 in die make.conf und gut ist.
>vermeintlichen Vorteile gegenüber vorkompilierter Pakete Diese Vorteile stellen sich für mich in den USE Flags dar. Auf Optimierung kann man heutzutage pfeiffen. Aber so Schmarn wie Pulseaudio ist für mich ein No-go und da bietet mir Gentoo die Freiheit, die ich will.
Und ja, Updates sind schmerzhaft und zeitraubend. Nicht wegen dem Kompilieren, sondern weil sich dauernd irgendwelche Abhängigkeiten verhaken und man die Blockierungen lösen muss. Ich betrachte das als Denksportaufgabe. Andere lösen Kreuzworträtsel, ich halt das.
Das kann ich nur bestätigen. Ich hatte mir bei Dell so einen Laptop gekauft. Alle Hardware wurde unterstützt, auch nachher als ich zu Debian gewechselt bin, inklusive WLAN, Bluetooth, Graphicchip, DVD-Brenner, Steuerung der Hintergrundbeleuchtung, Anzeige Batteriestatus, Netzwerk, Sound ohne irgendwas nachzuinstallieren. Nur Standby hat nicht richtig geklappt leider.
Schade, dass die das eingestellt haben. Mit dem Laptop bin ich sehr zufrieden. Sehr gut ist auch der Akku.
Von Ralf-zwei.null am Di, 27. Juli 2010 um 21:28 #
Wenn ich mir einen fertigen PC kaufe, dann weiß ich, dass alles auch gut funktioniert.
Mein letzter neu gekaufter PC war nämlich "nackich" auf der Platte, und so konnte ich erleben, was mir Linux mit wenig Arbeit nach noch weniger Zeit so alles bietet...
>>Ja, es ist wohl auch besser so. Wenn ich mir einen fertigen PC kaufe, dann möchte ich, dass alles auch gut funktioniert. Und das kann Linux bislang nicht bieten.< <
Komisch, ich habe hier zwei PC und ein Notebook. Auf allen ließ sich Linux problemlos installieren und alle Hardware-Komponenten liefen out-of-the-box. Von der Windows 7 Installation kann ich das nicht behaupten.
okay, okay, klar. Das meiste funktioniert wunderbar. Hardware wird unter Linux besser unterstützt, Software ist ausgereift. Die Bedienung ist besser. Unter Windows: Treiber installieren. Treiber aktuallisieren. Hardware anstecken. Software installieren. Alles nervig. Unter Linux: Plopp. Es läuft. Nein, ich meine solche Sachen wie Flash, HD-TV, Silverlight, Windows-Media-Plugin, DRM, Funktionstasten, TV-Out. Eben alles, was man nicht zum Arbeiten braucht. Aber so einen Spiel-Kram muss natürlich auch gut funktionieren. Schon allein, um die Leistung eines Systems zu demonstrieren.
Typischer Windows-DAU, welcher auf Linux Windowsfunktionen sucht... Linux heisst umdenken und auf Linux angepasst Programme nutzen... Ich lamentiere mich auch nicht, dass auf einem Windows PC kein top, ps, rpm usw. funktioniert.
Wenn Du erwartest, dass "Dein" Linux Windows sein soll, dann nimm Windows...
Flash: Läuft perfekt HD-TV: Habe ich keine Erfahrung mit, HD-Inhalte in den entsprechenden Formaten gehen aber. Silverlight: Wer braucht das eigentlich? (Notfalls Moonlight) Windows-Media-Plugin: Sämtliche Windoof-Inhalte lassen sich nach der Installation der unfreien Codecs problemlos abspielen DRM: Hö? Funktionstasten: Kommt auf die Linux-Treiber an. Ich hatte da noch keine Probleme TV-Out: Läuft.
Flash: läuft bis hin zu 4k Auflösungen HD-TV: Du meinst wohl Inhalte mit HD Auflösung - läuft inkl. GPU Unterstützung Silverlight: brauche ich nicht (optional gibt es Moonlight) Windows-Media-Plugin: Du meinst wohl Video/Audio-Codecs - läuft fast alles DRM: Das ist wohl nicht dein Ernst?? Funktionstasten: die meisten laufen out of the box (andere muß man noch konfigurieren) TV-Out: Habe keines, nur einen zweiten DVI Ausgang - läuft (auch mit HDMI Adapter am Fernseher in 1080p)
Was nützt dir wenn du Leistung demonstrieren kannst, diese dir aber im typischen Betrieb (aufgrund Virenscanner, Malware, Architekturprobleme, etc.) nicht zur Verfügung steht?
Jedem Tierchen sein Plaisierchen... Aber mit der Produktivität hat das nichts zu tun, höchstens mit der Befriedigung des Spieltriebes oder mit Masturbation des Egos
Im Übrigen funktionieren "flash", "hd-tv" (hast du keinen Fernseher, du Armer?), "Windows-Media" und "TV-Out" in der Regel problemlos. Silverlight, welches eh' kaum verwendet wird, funktioniert zumindest teilweise und DRM??? - zu dessen Sinn und Unsinn gibt es beliebig viele Diskussionen.
Freundliche Grüsse
August Meier
"Schon allein, um die Leistung eines Systems zu demonstrieren."
Hä? Gerade die Dell-Rechner mit vorinstalliertem Ubuntu-Linux waren ja perfekt vorinstalliert, so dass alles funktionierte?!? Zumindest kann ich das vom Dell Insprion Mini 10 behaupten, den ich seit Sommer 2009 selbst besitze. Was ist das also für dummes FUD-Gesülze? Troll Dich!
"Da sie überwiegend nur für fortgeschrittene Anwender und Enthusiasten interessant sind, sei eine Platzierung im Online-Shop nicht mehr sinnvoll gewesen."
Stattdessen nötigt man die Leute zur Bestellung mit dem Telefon...
Was ist teurer für Dell? Leute, die über Internet bestellen oder Leute, die anrufen? BWL ist wohl eine Religion mit Dogmen. Es mag ja stimmen, dass Unternehmen meistens damit besser fahren, sich auf wenige Geschäftsfelder konzentrieren, statt auf viele, aber halt nur meistens und nicht immer. Und die Regel heißt ja nun nicht, dass man innerhalb eines Geschäftsfeldes (Computer zusammenstellen, verkaufen, Support anbieten) keine Vielfalt haben darf.
Eine sinnvolle Regel wird von den BWLern total pervertiert, zum Dogma erhoben, als ob der zusätzliche Verkauf von Linuxrechnern zu Windowsrechnern so verhält wie der Verkauf von Autos zum Verkauf von Klopapier. Die BWLer haben schon einige Konzerne auf diese Weise total heruntergewirtschaftet und selbst gut laufende Sparten abgeworfen.
Hmm, übers Telefon handelt man aber meist einen besseren Preis raus. Die Gutscheine die im Internet zufinden sind, kann man ja auch am Telefon einlösen.
Schon allein daher ist es sinnvoll die Bestellung über das Telefon zu tätigen.
Weil man über das Telefon dieselben Konditionen wie über das Internet bekommt ist es sinnvoller über das Telefon als über das Internet zu bestellen? Arbeitest du bei der deutschen Bank als Investmentbanker oder wie wird da ein Schuh draus?
Es ist doch nun wirklich nicht so schwer zu verstehen.
Am Telefon kriegst du den besseren Preis! Punkt! ...
Die Gutscheine hab ich nur erwähnt um Leuten den Wind aus den Segeln zu nehmen, die behaupten, dass man doch über Gutscheine den Preis ebenfalls drücken kann. Das stimmt auch aber am Telefon kann man das auch und dazu eben noch handeln, so dass man am Ende den Preis eben weiter gedrückt hat.
Mir wäre sonst kein Händler bekannt der telefonisch bessere Preise gibt als sonst wo. Deren Margen sind meist sowas von knapp das oft sogar Kreditkartenzahlung nicht erlaubt ist, da sie sonst garnichtsmehr verdienen würden.
Offenbar will man die Linux- Kundschaft loswerden, und damit nicht so viel Staub aufgewirbelt wird, macht man das in zwei Stufen und verweist erst mal auf die Telefon- Hotline.
Wahrscheinlich wird man dann in ein paar Monaten unter Verweis auf das äußerst geringe Kundeninteresse das Linux- Angebot ganz beerdigen.
ist doch ganz einfach so, dass Linux umsonst ist, und für Windows 7 gibt es Geld für das erweiterte RAM dazu, und ähnliche Subventionen, damit die Hardware sich an die Bedürfnisse der neuesten Bloatware anpassen wird.
Deshalb sind die preislich attraktiver und nur sehr wenige Linux-Freunde kaufen das gleiche System mit weniger Ausstattung für mehr Geld.
Dazu kommt sicher noch, dass wiederholt belegt Microsoft gerne mal so an der Preisgestaltung schraubt, dass pro System abgerechnet werden muss.
Kann also gut sein, dass jetzt die Subvention zu Ende geht, und Microsoft stattdessen pro verkaufter CPU einen Betrag will, der DELL dann zu weh tut.
Was das ganze beweist? Nun, dass es nicht so einfach wird. Die Microsoft feiert Rekord-Umsätze und Rekord-Gewinne. Ihre Fähigkeit den Markt zu bestimmen, sinkt nicht gerade.
Ich finde, es ist ziemlich egal, ob Dell ihre PCs mit Linux ausliefert oder nicht. Wesentlich ist, dass sie einerseits einen große Auswahl ihrer Rechner auch OHNE Betriebssystem (Windows) anbieten sollten, damit man das nicht mitfördert, wenn man es nicht möchte, und andererseits Komponenten einsetzen sollten, für die es auch einen brauchbaren Treiber-Support unter Linux gibt.
Und hier die passende Meldung dazu: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Dell-zahlt-Millionenstrafe-mit-Intel-Geldern-Bilanzen-schoengerechnet-1044040.html
warum überhaupt mit betriebssystem. der normale linux-anwender sucht sich doch meist seine lieblingsdistribution raus, brennt das iso-image und installiert selbst. kostet etwas zeit, dafür baut man sich sein system, wie man das haben will. also bevor ich ein vorinstalliertes linux will, kann ich mir auch nen rechner mit windows als gamelauncher kaufen und installier mir linux selbst daneben. vorinstalliertes linux ist zwar ne schöne idee, aber doch für nur wenige wirklich interessant.
Wenn ich nur 1 PC zuhause Habe und mir da die HDD abschmiert kann ich mir dann einen neuen kaufen übers internet die neuste Version meiner Lieblingsdistri ziehen und die dann über den PC bügeln.
ohne OS muss ich irgendowher einen zweit Rechner mit einem OS darauf haben.(Oder muss [falls der Pc überhaput ein CD-Laufwerk hat] mir ein Linuxmagazin mit CD kaufen eine Distri drauftun um dann meine lieblingsdistri aus dem Netzt zu saugen.)
Ein X beliebiges FOSS Betriebssystem von anfangan darauf zu haben ist nicht schlecht.
tja, wenn du vergisst, dir das nützlichste IT-Utensil nebst einem Handtuch, ein Knoppix- oder grml-Livesystem, zu erstellen, ist das natürlich ein Problem. Ich persönlich mag ohne mini-cd und Stick mit grml nicht mehr aus dem Haus gehen.
Und ehrlich gesagt, nur wegen einer defekten Platte gleich einen komplett neuen Rechner zu kaufen, erscheint mir arg an den Haaren herbeigezogen...
Vielleicht, kommt aber leider immer häufiger vor. Schliesslich ist das DIE Gelegenheit (resp. Ausrede), ein neues System zu kaufen. Funktioniert aber nur, wenn man sein Leben nicht selber finanzieren muss
Von Mal etwas anderes. am Di, 27. Juli 2010 um 21:22 #
Ich denke nicht, das die Entscheidung von Dell sich negativ auswirkt. Weder für Dell noch für die Linux-Community. Man sollte bedenken, dass trotz der von Dell geschalteten Werbung und dessen Mitteilung, nicht jeder Dell Rechner neu ist. Erst recht nicht die Installierte Betriebssystemversion. Man kann Dell auch nicht zu muten, jeden Rechner auf dem neusten Stand zu halten. Und ganz ehrlich, wenn ich mir einen Rechner kaufe, möchte ich nicht das dieser mit einem Betriebssystem von vor 1-2 Jahren Arbeitet. Updates hin oder her. LTS-Systeme hin oder her. Insbesondere bei Ubuntu o.ä. wenn keine neuen Programmversionen ausgeliefert werden, macht eine Neuinstallation für den Privatanwender viel mehr Sinn. Anders als bei Windows, bei dem die Installation neuer Programmversionen dem Nutzer überlassen ist.
Anm.: Ich rede an dieser Stelle von Otto-Normal-Verbrauchern welche die Linux Paket-Repositories, wie die meisten Distributionen sie verwenden, auch nutzen (bzw. nutzen sollten).
Schade, ich dachte langsam kommt Linux mal voran auch im Online Handel.Aber wahrscheinlich ist dir hier Profitgier wichtiger als Vernunft.Ich arbeite schon jahrelang beruflich und privat mit Linux und hatte noch nie Probleme.keine Vire,Trojaner und Spyware.Es läuft einfach.Aber wer unbedingt Probleme haben will kann gerne weiter mit dem System aus Redmont arbeiten. Man bezahlt halt Geld um mit Problemen zu leben, selber schuld.
ganz ehrlich, ich fand die linux-angebote nie so wirklich toll und überzeugend.
aber beim http://www.linux-onlineshop.de/Hardware da wurde ich fündig. so stelle ich mir das vor. getestete linux hardware mit kostenlosem wunsch OS - so muss das sein.
Könnte man jemand den Artikel korrekturlesen? Allein beim Überfliegen sind mir drei Fehler aufgefallen: "Beide liefern kein einzelnes Produkt ..." - wohl nicht das, was gemeint war. "Ubuntu-Produkte [...] verkleinert" - Netbooks? "Einstellung der Produktpalette als unwahr bezeichnet" - Berichte können unwahr sein; die Einstellung hat entweder stattgefunden oder nicht.
Verübeln kann man das Dell nicht und ich habe sogar Verständnis. Welcher Hersteller will sich das denn antun, den Leuten einen Rechner mit Linux/Ubuntu verkaufen und hinter an den Support Anfragen zusammenbrechen weil nach dem nächsten 6 Monats-Release irgendwas wieder nicht geht was vorher doch ordentlich lief geschweige denn der Updateprozess zuverlässig läuft. Man schaue sich nur mal bei den Ubuntuusern im Forum um. Mir ist das alles zu unzuverlässig, selbst bei einer LTS Version die als Release deklariert wird wird empfohlen auf das erste update zu warten. Was soll das denn sein? Eine Alternative? Ich lach mich kaputt. Wer mit seinem PC arbeiten möchte und das auch langfristig bei den langen Laufzeiten eines Windows System und nicht sinnlos rumbasteln, dem kann, nein, muß man eigentlich ein Windows Betriebssystem empfehlen.
Da stimme ich nur teilweise zu. Es gibt da definitiv noch Nachholbedarf seitens Canonical. Jedoch könnte DELL mal anfangen, die LTS Versionen vorzuinstallieren, statt der 6-Monatsveröffentlichungen, und dann Canonical, die ja OEM Partner sind, mal kräftig Beine machen. Ich glaub das würd helfen. Du lässt aber außer Acht, dass Canonical für die Supportanfragen verantwortlich ist, und DELL lediglich eines dieser Supportpakete von Canonical bei ihren Produkten mitgibt.
Mir wäre das als Dell zu heikel darauf zu hoffen, daß der OEM Partner seine Hausaufgaben macht. Deinen Grundgedanken dahinter verstehe ich schon. Nur welche LTS denn nehmen? Die jetzige, warten bis zum ersten update oder doch bis zum zweiten? Für jemanden der sich mit Linux OS auskennt und weiß worauf er sich einläßt bzw. erwartet, ist das vielleicht ok, für den blutigen Anfänger der suggeriert bekommt wie toll doch immer alles und problemlos ist, dem es juckt nach dem Kauf gleich seinen tollen Multifunktionsdrucker oder UMTS Surfstick noch mit anzuschließen und hinterher merkt geht ja nicht ist das ganze OS doch ein NoGo und für Dell ein Imageschaden. Wer kennt schon Canonicalüber den ich dann meckern kann.
Und was machst du wenn Microsoft so daherkommt? - Wer meckert bei Microsoft, dass mal was nicht funktioniert?
Und noch besser, wer zahlt den hohen Microsoft Support, wenn mal weitere Unterstützung bzw. tiefgreifendere Unterstützung benötigt wird und eine Aussage vom DELL Support wie "Starten Sie einmal Windows neu" nicht mehr reicht?
Meckern tun doch da auch viele. Aber auf hohem Niveau. Es geht doch einfach darum dem Kunden einen PC mit vorinstalliertem OS anzubieten, welches mit der Hardware zu 100% funktioniert und das auf mehrere Jahre gesehen. Ich kann mir jetzt ein System mit Windows 7 kaufen und weiß, daß dies auch im Jahre 2018 wohl noch unterstützt wird incl. Hardware. Bei Linux weiß ich doch nie woran ich bin. Mal gehts, dann kommt ein nächstes Release und plötzlich ist mein Sound weg. Dann bastelst Du wieder. Oder irgendjemandem fällt plötzlich ein das ein Treiber nicht mir zur Philosophie von freier Software paßt und fliegt raus..........usw., usw. Ich hab das mit Linux hinter mir. Ich empfand mich subjektiv in einem ständigen Beta Tester Stadium. Wer ein Desktopsystem zum Arbeiten braucht kommt an Windows und im speziellen Windows 7 nicht vorbei. Wer basteln will kommt mit Lego oder einem Revel Modelbaukit günstiger weg.
Von Du verwechselst da etwas am Di, 3. August 2010 um 10:07 #
Ein neuer Release = eine neue Windows-Version
Wenn Du nur die Distribution deiner Wahl auf den neuesten Stand bringst und nicht die nächste Version installierst, hast du solche Probleme, wie du sie erwähnst, mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht.
Im Übrigen gibt es diese Probleme unter Windows in wesentlich grösserem Masse: Viele Anwendungen setzen ein Windows mit Servicepack N voraus, um überhaupt installiert werden zu können. Es gibt keine Software, die unter Linux einen bestimmten Release einer Version voraussetzt. Wenn etwas mit Debian Lenny läuft, dann läuft es mit allen Releases von Lenny, nicht erst ab einem bestimmten.
Beta-Tester ist man bei Linux, wenn man die "Testing"-Versionen installiert. Die "stable"-Versionen der grossen Distributionen laufen i.a.R. problemlos.
Auch deine Aussage: "Wer ein Desktopsystem zum Arbeiten braucht kommt an Windows und im speziellen Windows 7 nicht vorbei" ist Unsinn. Du arbeitest nicht mit Windows xy, sondern mit einer Anwendung unter der entsprechenden Windows-Version. Was kann MS Word xy unter Windows 7, was die gleiche MS Word-Version unter Windows XP nicht kann? Nichts.
Die grafische Benutzeroberfläche hat zwar einen Einfluss auf die Effizienz der Arbeit, indem sie (mit)bestimmt, wie du deine Daten organisierst, nicht aber darauf, wie schnell du einen Text schreibst, eine Präsentation erstellst oder eine Kalkulation machst. Das wird bestimmt durch die Anwendung, welche du verwendest, deine Kenntnisse dieser Anwendung, deine Vorgehensweise, davon, ob du in der Lage bist, strukturiert zu denken und nicht zuletzt von deiner Fingerfertigkeit.
Für die tägliche Arbeit ist das aber ohne Bedeutung, weil du einen einmal eingeschlagenen Weg bei der Organisation deiner Daten (hoffentlich) beibehalten wirst.
Ja, es ist wohl auch besser so. Wenn ich mir einen fertigen PC kaufe, dann möchte ich, dass alles auch gut funktioniert. Und das kann Linux bislang nicht bieten.
Es sei denn, die Komponenten sind darauf abgestimmt. Es ist doch ein Mehrwert, wenn man Endkunden davon befreit, selbst Ausschau danach zu halten, welche Hardware linuxkompatibel ist. Eine solche Information würde oft schon reichen. Die Installation von Linux (Ubuntu, Debian, natürlich nicht Slackware
) ist im Vergleich zur Windowsinstallation Kinderkram. Wer will schon mit Ubuntu arbeiten, wenn er Debian kennt und schätzt?
Also ich war lange Debian-User, bevor ich zu Ubuntu gekommen bin (Ubuntu-User seit der ersten Version).
Und warum hast du dich nun bewusst für das schlechtere System entschieden?
Also aus meiner sicht dürfen hier ja nun weder ubuntu noch debian-user mitreden da beide systeme schlechter sind, als z.b. Gentoo.
(ist halt Geschmackssache
)
Gentoo, wie auch Fedora, ist das OS für Wagemutige, man darf hoffen, dass das System nach einem Update noch funktioniert.
Gentoo ist ein Hardware-Verschleiß- und Zeitfresser-System. Noch nie hat mein Prozessor so gelitten wie in dem halben Jahr, in dem ich Gentoo benutzt habe, und noch nie habe ich so viel Zeit sinnlos beim Updaten des Systems verschwendet.
"und noch nie habe ich so viel Zeit sinnlos beim Updaten des Systems verschwendet."
Äh, wieso v erschwendet? Es läuft doch gut im Hintergrund.
Okay, das war vielleicht etwas zu emotional formuliert. Mich hat das ewige Kompilieren einfach genervt.
Trotz meines seinerzeit aktuellen Rechners war beim Kompilieren der Sourcen an ein einigermaßen vernünftiges paralleles Arbeiten nicht zu denken. Und bis heute frage ich mich, ob die vermeintlichen Vorteile gegenüber vorkompilierter Pakete so groß sind, dass sich das "lohnt". Vom erhöhten Stromverbrauch - der Rechner braucht durch die intensive CPU-Arbeit mehr Strom und mehr Zeit - mal ganz abgesehen (ökologischer Aspekt!).
Aber wir sind jetzt total OT ...
>war beim Kompilieren der Sourcen an ein einigermaßen vernünftiges paralleles Arbeiten nicht zu denken.
PORTAGE_NICENESS=19
in die make.conf und gut ist.
>vermeintlichen Vorteile gegenüber vorkompilierter Pakete
Diese Vorteile stellen sich für mich in den USE Flags dar. Auf Optimierung kann man heutzutage pfeiffen. Aber so Schmarn wie Pulseaudio ist für mich ein No-go und da bietet mir Gentoo die Freiheit, die ich will.
Und ja, Updates sind schmerzhaft und zeitraubend. Nicht wegen dem Kompilieren, sondern weil sich dauernd irgendwelche Abhängigkeiten verhaken und man die Blockierungen lösen muss. Ich betrachte das als Denksportaufgabe. Andere lösen Kreuzworträtsel, ich halt das.
Das kann ich nur bestätigen. Ich hatte mir bei Dell so einen Laptop gekauft. Alle Hardware wurde unterstützt, auch nachher als ich zu Debian gewechselt bin, inklusive WLAN, Bluetooth, Graphicchip, DVD-Brenner, Steuerung der Hintergrundbeleuchtung, Anzeige Batteriestatus, Netzwerk, Sound ohne irgendwas nachzuinstallieren. Nur Standby hat nicht richtig geklappt leider.
Schade, dass die das eingestellt haben. Mit dem Laptop bin ich sehr zufrieden. Sehr gut ist auch der Akku.
Wenn ich mir einen fertigen PC kaufe, dann weiß ich, dass alles auch gut funktioniert.
Mein letzter neu gekaufter PC war nämlich "nackich" auf der Platte, und so konnte ich erleben, was mir Linux mit wenig Arbeit nach noch weniger Zeit so alles bietet...
>>Ja, es ist wohl auch besser so. Wenn ich mir einen fertigen PC kaufe, dann möchte ich, dass alles auch gut funktioniert. Und das kann Linux bislang nicht bieten.< <
Komisch, ich habe hier zwei PC und ein Notebook. Auf allen ließ sich Linux problemlos installieren und alle Hardware-Komponenten liefen out-of-the-box. Von der Windows 7 Installation kann ich das nicht behaupten.
okay, okay,
klar. Das meiste funktioniert wunderbar. Hardware wird unter Linux besser unterstützt, Software ist ausgereift. Die Bedienung ist besser. Unter Windows: Treiber installieren. Treiber aktuallisieren. Hardware anstecken. Software installieren. Alles nervig. Unter Linux: Plopp. Es läuft.
Nein, ich meine solche Sachen wie Flash, HD-TV, Silverlight, Windows-Media-Plugin, DRM, Funktionstasten, TV-Out. Eben alles, was man nicht zum Arbeiten braucht. Aber so einen Spiel-Kram muss natürlich auch gut funktionieren. Schon allein, um die Leistung eines Systems zu demonstrieren.
Typischer Windows-DAU, welcher auf Linux Windowsfunktionen sucht... Linux heisst umdenken und auf Linux angepasst Programme nutzen... Ich lamentiere mich auch nicht, dass auf einem Windows PC kein top, ps, rpm usw. funktioniert.
Wenn Du erwartest, dass "Dein" Linux Windows sein soll, dann nimm Windows...
Flash: Läuft perfekt
HD-TV: Habe ich keine Erfahrung mit, HD-Inhalte in den entsprechenden Formaten gehen aber.
Silverlight: Wer braucht das eigentlich? (Notfalls Moonlight)
Windows-Media-Plugin: Sämtliche Windoof-Inhalte lassen sich nach der Installation der unfreien Codecs problemlos abspielen
DRM: Hö?
Funktionstasten: Kommt auf die Linux-Treiber an. Ich hatte da noch keine Probleme
TV-Out: Läuft.
Bei den Logitech Tastaturen und Mäuse die ich kenne können die Funktionstasten problemlos belegt werden.
Andere Tastaturen kenne ich nicht.
Dito. Alles geht hier auf anhieb.
1,5 Jahre altes System auf 64-bit:
Flash: läuft bis hin zu 4k Auflösungen
HD-TV: Du meinst wohl Inhalte mit HD Auflösung - läuft inkl. GPU Unterstützung
Silverlight: brauche ich nicht (optional gibt es Moonlight)
Windows-Media-Plugin: Du meinst wohl Video/Audio-Codecs - läuft fast alles
DRM: Das ist wohl nicht dein Ernst??
Funktionstasten: die meisten laufen out of the box (andere muß man noch konfigurieren)
TV-Out: Habe keines, nur einen zweiten DVI Ausgang - läuft (auch mit HDMI Adapter am Fernseher in 1080p)
Was nützt dir wenn du Leistung demonstrieren kannst, diese dir aber im typischen Betrieb (aufgrund Virenscanner, Malware, Architekturprobleme, etc.) nicht zur Verfügung steht?
"Flash: läuft bis hin zu 4k Auflösungen"
Wo gibts Flash mit 4K? Und vor allem Wozu? Selbst Filme die abgetastet werden werden nicht immer mit 4K abgetastet.
Zum probieren hier:
http://www.youtube.com/view_play_list?p=5BF9E09ECEC8F88F
Ob jemand damit etwas anfangen kann und ob der jeweilige Film dann auch entsprechend abgetastet wurde ist eine andere Sache.
hehe
Nun habe ich ihn 2Minuten laden lassen und nicht mehr als ein Standbild bekommen.
Scheint im Moment eher noch Utopie zu sein als wirklich verwendbar.
"Ob jemand damit etwas anfangen kann.."
Jepp, wer hat schon ne Auflösung mit 4096 Horizontal?
Wenn ich alle meine Monitore hochkant übereinanderstelle, dann schon
Aber dann fehlts wieder an Breite. *g*
Jedem Tierchen sein Plaisierchen... Aber mit der Produktivität hat das nichts zu tun, höchstens mit der Befriedigung des Spieltriebes oder mit Masturbation des Egos
Im Übrigen funktionieren "flash", "hd-tv" (hast du keinen Fernseher, du Armer?), "Windows-Media" und "TV-Out" in der Regel problemlos. Silverlight, welches eh' kaum verwendet wird, funktioniert zumindest teilweise und DRM??? - zu dessen Sinn und Unsinn gibt es beliebig viele Diskussionen.
Freundliche Grüsse
August Meier
"Schon allein, um die Leistung eines Systems zu demonstrieren."
Hä?
Gerade die Dell-Rechner mit vorinstalliertem Ubuntu-Linux waren ja perfekt vorinstalliert, so dass alles funktionierte?!? Zumindest kann ich das vom Dell Insprion Mini 10 behaupten, den ich seit Sommer 2009 selbst besitze.
Was ist das also für dummes FUD-Gesülze? Troll Dich!
"Da sie überwiegend nur für fortgeschrittene Anwender und Enthusiasten interessant sind, sei eine Platzierung im Online-Shop nicht mehr sinnvoll gewesen."
Stattdessen nötigt man die Leute zur Bestellung mit dem Telefon...
Was ist teurer für Dell? Leute, die über Internet bestellen oder Leute, die anrufen? BWL ist wohl eine Religion mit Dogmen. Es mag ja stimmen, dass Unternehmen meistens damit besser fahren, sich auf wenige Geschäftsfelder konzentrieren, statt auf viele, aber halt nur meistens und nicht immer. Und die Regel heißt ja nun nicht, dass man innerhalb eines Geschäftsfeldes (Computer zusammenstellen, verkaufen, Support anbieten) keine Vielfalt haben darf.
Eine sinnvolle Regel wird von den BWLern total pervertiert, zum Dogma erhoben, als ob der zusätzliche Verkauf von Linuxrechnern zu Windowsrechnern so verhält wie der Verkauf von Autos zum Verkauf von Klopapier. Die BWLer haben schon einige Konzerne auf diese Weise total heruntergewirtschaftet und selbst gut laufende Sparten abgeworfen.
Das ist mir auch als erstes aufgefallen. Fortgeschrittene Anwender bestellen im Gegensatz zu DAUs und Teleshopping-Senioren nicht übers Telefon.
Hmm, übers Telefon handelt man aber meist einen besseren Preis raus.
Die Gutscheine die im Internet zufinden sind, kann man ja auch am Telefon einlösen.
Schon allein daher ist es sinnvoll die Bestellung über das Telefon zu tätigen.
Gruß
Weil man über das Telefon dieselben Konditionen wie über das Internet bekommt ist es sinnvoller über das Telefon als über das Internet zu bestellen? Arbeitest du bei der deutschen Bank als Investmentbanker oder wie wird da ein Schuh draus?
Es ist doch nun wirklich nicht so schwer zu verstehen.
Am Telefon kriegst du den besseren Preis! Punkt! ...
Die Gutscheine hab ich nur erwähnt um Leuten den Wind aus den Segeln zu nehmen, die behaupten, dass man doch über Gutscheine den Preis ebenfalls drücken kann. Das stimmt auch aber am Telefon kann man das auch und dazu eben noch handeln, so dass man am Ende den Preis eben weiter gedrückt hat.
Gruß
Bei Dell oder wie?
Mir wäre sonst kein Händler bekannt der telefonisch bessere Preise gibt als sonst wo.
Deren Margen sind meist sowas von knapp das oft sogar Kreditkartenzahlung nicht erlaubt ist, da sie sonst garnichtsmehr verdienen würden.
Jupp, es geht nur um Dell.
Gruß
Werde ich mir merken falls mal ne Bestellung fällig ist.
Offenbar will man die Linux- Kundschaft loswerden, und damit nicht so viel Staub aufgewirbelt wird, macht man das in zwei Stufen und verweist erst mal auf die Telefon- Hotline.
Wahrscheinlich wird man dann in ein paar Monaten unter Verweis auf das äußerst geringe Kundeninteresse das Linux- Angebot ganz beerdigen.
Hallo Du,
ist doch ganz einfach so, dass Linux umsonst ist, und für Windows 7 gibt es Geld für das erweiterte RAM dazu, und ähnliche Subventionen, damit die Hardware sich an die Bedürfnisse der neuesten Bloatware anpassen wird.
Deshalb sind die preislich attraktiver und nur sehr wenige Linux-Freunde kaufen das gleiche System mit weniger Ausstattung für mehr Geld.
Dazu kommt sicher noch, dass wiederholt belegt Microsoft gerne mal so an der Preisgestaltung schraubt, dass pro System abgerechnet werden muss.
Kann also gut sein, dass jetzt die Subvention zu Ende geht, und Microsoft stattdessen pro verkaufter CPU einen Betrag will, der DELL dann zu weh tut.
Was das ganze beweist? Nun, dass es nicht so einfach wird. Die Microsoft feiert Rekord-Umsätze und Rekord-Gewinne. Ihre Fähigkeit den Markt zu bestimmen, sinkt nicht gerade.
Gruss,
Kay
Ich finde, es ist ziemlich egal, ob Dell ihre PCs mit Linux ausliefert oder nicht. Wesentlich ist, dass sie einerseits einen große Auswahl ihrer Rechner auch OHNE Betriebssystem (Windows) anbieten sollten, damit man das nicht mitfördert, wenn man es nicht möchte, und andererseits Komponenten einsetzen sollten, für die es auch einen brauchbaren Treiber-Support unter Linux gibt.
kommt vielleicht ein Angebot von Microsoft.
Und hier die passende Meldung dazu:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Dell-zahlt-Millionenstrafe-mit-Intel-Geldern-Bilanzen-schoengerechnet-1044040.html
Jop - da hat's wohl mal wieder eine Überweisung gegeben
warum überhaupt mit betriebssystem.
der normale linux-anwender sucht sich doch meist seine lieblingsdistribution raus, brennt das iso-image und installiert selbst.
kostet etwas zeit, dafür baut man sich sein system, wie man das haben will.
also bevor ich ein vorinstalliertes linux will, kann ich mir auch nen rechner mit windows als gamelauncher kaufen und installier mir linux selbst daneben.
vorinstalliertes linux ist zwar ne schöne idee, aber doch für nur wenige wirklich interessant.
Wenn ich nur 1 PC zuhause Habe und mir da die HDD abschmiert kann ich mir dann einen neuen kaufen übers internet die neuste Version meiner Lieblingsdistri ziehen und die dann über den PC bügeln.
ohne OS muss ich irgendowher einen zweit Rechner mit einem OS darauf haben.(Oder muss [falls der Pc überhaput ein CD-Laufwerk hat] mir ein Linuxmagazin mit CD kaufen eine Distri drauftun um dann meine lieblingsdistri aus dem Netzt zu saugen.)
Ein X beliebiges FOSS Betriebssystem von anfangan darauf zu haben ist nicht schlecht.
tja, wenn du vergisst, dir das nützlichste IT-Utensil nebst einem Handtuch, ein Knoppix- oder grml-Livesystem, zu erstellen, ist das natürlich ein Problem. Ich persönlich mag ohne mini-cd und Stick mit grml nicht mehr aus dem Haus gehen.
Und ehrlich gesagt, nur wegen einer defekten Platte gleich einen komplett neuen Rechner zu kaufen, erscheint mir arg an den Haaren herbeigezogen...
Vielleicht, kommt aber leider immer häufiger vor. Schliesslich ist das DIE Gelegenheit (resp. Ausrede), ein neues System zu kaufen. Funktioniert aber nur, wenn man sein Leben nicht selber finanzieren muss
Grüsse
August Meier
http://www.itworld.com/open-source/115316/calm-down-dell-not-throwing-ubuntu-linux-out
Ich denke nicht, das die Entscheidung von Dell sich negativ auswirkt. Weder für Dell noch für die Linux-Community. Man sollte bedenken, dass trotz der von Dell geschalteten Werbung und dessen Mitteilung, nicht jeder Dell Rechner neu ist. Erst recht nicht die Installierte Betriebssystemversion. Man kann Dell auch nicht zu muten, jeden Rechner auf dem neusten Stand zu halten. Und ganz ehrlich, wenn ich mir einen Rechner kaufe, möchte ich nicht das dieser mit einem Betriebssystem von vor 1-2 Jahren Arbeitet. Updates hin oder her. LTS-Systeme hin oder her. Insbesondere bei Ubuntu o.ä. wenn keine neuen Programmversionen ausgeliefert werden, macht eine Neuinstallation für den Privatanwender viel mehr Sinn. Anders als bei Windows, bei dem die Installation neuer Programmversionen dem Nutzer überlassen ist.
Anm.: Ich rede an dieser Stelle von Otto-Normal-Verbrauchern welche die Linux Paket-Repositories, wie die meisten Distributionen sie verwenden, auch nutzen (bzw. nutzen sollten).
mit dem System aus Redmont arbeiten. Man bezahlt halt Geld um mit Problemen zu leben, selber schuld.
*gähhhhn*
Und was ist das hier?
http://www.dell.com/content/topics/segtopic.aspx/linux_3x?c=us&l=en&cs=19
Versuch mal, Ubuntu als OS auszuwählen bei einer Bestellung
Wenn ich auf Personalize bzw. Customize gehe und mich da durch klicke, habe ich immer Ubuntu im Angebot. Und jetzt?
Wähl mal einen aus, gibt deine Daten an und klicke auf bestellen. Was passiert dann?
Dann bekommt er n neuen PC. *g*
ganz ehrlich, ich fand die linux-angebote nie so wirklich toll und überzeugend.
aber beim http://www.linux-onlineshop.de/Hardware da wurde ich fündig. so stelle ich mir das vor. getestete linux hardware mit kostenlosem wunsch OS - so muss das sein.
Eben.
Außerdem, wer tut sich *buntu an, wenn es doch openSUSE gibt.
Könnte man jemand den Artikel korrekturlesen? Allein beim Überfliegen sind mir drei Fehler aufgefallen:
"Beide liefern kein einzelnes Produkt ..." - wohl nicht das, was gemeint war.
"Ubuntu-Produkte [...] verkleinert" - Netbooks?
"Einstellung der Produktpalette als unwahr bezeichnet" - Berichte können unwahr sein; die Einstellung hat entweder stattgefunden oder nicht.
Du bist hier bei Pro-Linux. Nicht sonstwo
Meiner Meinung nach gibt es hier die besten Artikel überhaupt. Gut recherchiert, gut ausgedrückt und auf den Punkt gebracht.
Also bitte nicht über so Kleinigkeiten aufregen.
Ändert aber trotzdem nichts an der Tatsache, dass man sich hier fremdschämen muss.
Ja, 100% korrekt ist der Text nicht.
Nichtsdestotrotz ist die Qualität hier höher als bei vielen anderen Nachrichtenmagazinen.
Wenn du dich hier schämen musst, naja dann bitte.
Verübeln kann man das Dell nicht und ich habe sogar Verständnis.
Welcher Hersteller will sich das denn antun, den Leuten einen Rechner mit Linux/Ubuntu verkaufen und hinter an den Support Anfragen zusammenbrechen weil nach dem nächsten 6 Monats-Release irgendwas wieder nicht geht was vorher doch ordentlich lief geschweige denn der Updateprozess zuverlässig läuft. Man schaue sich nur mal bei den Ubuntuusern im Forum um. Mir ist das alles zu unzuverlässig, selbst bei einer LTS Version die als Release deklariert wird wird empfohlen auf das erste update zu warten. Was soll das denn sein? Eine Alternative? Ich lach mich kaputt. Wer mit seinem PC arbeiten möchte und das auch langfristig bei den langen Laufzeiten eines Windows System und nicht sinnlos rumbasteln, dem kann, nein, muß man eigentlich ein Windows Betriebssystem empfehlen.
Da stimme ich nur teilweise zu. Es gibt da definitiv noch Nachholbedarf seitens Canonical.
Jedoch könnte DELL mal anfangen, die LTS Versionen vorzuinstallieren, statt der 6-Monatsveröffentlichungen, und dann Canonical, die ja OEM Partner sind, mal kräftig Beine machen. Ich glaub das würd helfen.
Du lässt aber außer Acht, dass Canonical für die Supportanfragen verantwortlich ist, und DELL lediglich eines dieser Supportpakete von Canonical bei ihren Produkten mitgibt.
Mir wäre das als Dell zu heikel darauf zu hoffen, daß der OEM Partner seine Hausaufgaben macht. Deinen Grundgedanken dahinter verstehe ich schon.
Nur welche LTS denn nehmen? Die jetzige, warten bis zum ersten update oder doch bis zum zweiten?
Für jemanden der sich mit Linux OS auskennt und weiß worauf er sich einläßt bzw. erwartet, ist das vielleicht ok, für den blutigen Anfänger der suggeriert bekommt wie toll doch immer alles und problemlos ist, dem es juckt nach dem Kauf gleich seinen tollen Multifunktionsdrucker oder UMTS Surfstick noch mit anzuschließen und hinterher merkt geht ja nicht ist das ganze OS doch ein NoGo und für Dell ein Imageschaden. Wer kennt schon Canonicalüber den ich dann meckern kann.
Und was machst du wenn Microsoft so daherkommt? - Wer meckert bei Microsoft, dass mal was nicht funktioniert?
Und noch besser, wer zahlt den hohen Microsoft Support, wenn mal weitere Unterstützung bzw. tiefgreifendere Unterstützung benötigt wird und eine Aussage vom DELL Support wie "Starten Sie einmal Windows neu" nicht mehr reicht?
Meckern tun doch da auch viele. Aber auf hohem Niveau. Es geht doch einfach darum dem Kunden einen PC mit vorinstalliertem OS anzubieten, welches mit der Hardware zu 100% funktioniert und das auf mehrere Jahre gesehen. Ich kann mir jetzt ein System mit Windows 7 kaufen und weiß, daß dies auch im Jahre 2018 wohl noch unterstützt wird incl. Hardware. Bei Linux weiß ich doch nie woran ich bin. Mal gehts, dann kommt ein nächstes Release und plötzlich ist mein Sound weg. Dann bastelst Du wieder. Oder irgendjemandem fällt plötzlich ein das ein Treiber nicht mir zur Philosophie von freier Software paßt und fliegt raus..........usw., usw.
Ich hab das mit Linux hinter mir. Ich empfand mich subjektiv in einem ständigen Beta Tester Stadium. Wer ein Desktopsystem zum Arbeiten braucht kommt an Windows und im speziellen Windows 7 nicht vorbei.
Wer basteln will kommt mit Lego oder einem Revel Modelbaukit günstiger weg.
Okay das ist Deine Meinung. Viel Spass mit Windows 7.
Ein neuer Release = eine neue Windows-Version
Wenn Du nur die Distribution deiner Wahl auf den neuesten Stand bringst und nicht die nächste Version installierst, hast du solche Probleme, wie du sie erwähnst, mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht.
Im Übrigen gibt es diese Probleme unter Windows in wesentlich grösserem Masse: Viele Anwendungen setzen ein Windows mit Servicepack N voraus, um überhaupt installiert werden zu können. Es gibt keine Software, die unter Linux einen bestimmten Release einer Version voraussetzt. Wenn etwas mit Debian Lenny läuft, dann läuft es mit allen Releases von Lenny, nicht erst ab einem bestimmten.
Beta-Tester ist man bei Linux, wenn man die "Testing"-Versionen installiert. Die "stable"-Versionen der grossen Distributionen laufen i.a.R. problemlos.
Auch deine Aussage: "Wer ein Desktopsystem zum Arbeiten braucht kommt an Windows und im speziellen Windows 7 nicht vorbei" ist Unsinn. Du arbeitest nicht mit Windows xy, sondern mit einer Anwendung unter der entsprechenden Windows-Version. Was kann MS Word xy unter Windows 7, was die gleiche MS Word-Version unter Windows XP nicht kann? Nichts.
Die grafische Benutzeroberfläche hat zwar einen Einfluss auf die Effizienz der Arbeit, indem sie (mit)bestimmt, wie du deine Daten organisierst, nicht aber darauf, wie schnell du einen Text schreibst, eine Präsentation erstellst oder eine Kalkulation machst. Das wird bestimmt durch die Anwendung, welche du verwendest, deine Kenntnisse dieser Anwendung, deine Vorgehensweise, davon, ob du in der Lage bist, strukturiert zu denken und nicht zuletzt von deiner Fingerfertigkeit.
Für die tägliche Arbeit ist das aber ohne Bedeutung, weil du einen einmal eingeschlagenen Weg bei der Organisation deiner Daten (hoffentlich) beibehalten wirst.
Freundliche Grüsse
August Meier