Gentoo ist ein Hardware-Verschleiß- und Zeitfresser-System. Noch nie hat mein Prozessor so gelitten wie in dem halben Jahr, in dem ich Gentoo benutzt habe, und noch nie habe ich so viel Zeit sinnlos beim Updaten des Systems verschwendet.
Okay, das war vielleicht etwas zu emotional formuliert. Mich hat das ewige Kompilieren einfach genervt.
Trotz meines seinerzeit aktuellen Rechners war beim Kompilieren der Sourcen an ein einigermaßen vernünftiges paralleles Arbeiten nicht zu denken. Und bis heute frage ich mich, ob die vermeintlichen Vorteile gegenüber vorkompilierter Pakete so groß sind, dass sich das "lohnt". Vom erhöhten Stromverbrauch - der Rechner braucht durch die intensive CPU-Arbeit mehr Strom und mehr Zeit - mal ganz abgesehen (ökologischer Aspekt!).
>war beim Kompilieren der Sourcen an ein einigermaßen vernünftiges paralleles Arbeiten nicht zu denken. PORTAGE_NICENESS=19 in die make.conf und gut ist.
>vermeintlichen Vorteile gegenüber vorkompilierter Pakete Diese Vorteile stellen sich für mich in den USE Flags dar. Auf Optimierung kann man heutzutage pfeiffen. Aber so Schmarn wie Pulseaudio ist für mich ein No-go und da bietet mir Gentoo die Freiheit, die ich will.
Und ja, Updates sind schmerzhaft und zeitraubend. Nicht wegen dem Kompilieren, sondern weil sich dauernd irgendwelche Abhängigkeiten verhaken und man die Blockierungen lösen muss. Ich betrachte das als Denksportaufgabe. Andere lösen Kreuzworträtsel, ich halt das.
Also ich war lange Debian-User, bevor ich zu Ubuntu gekommen bin (Ubuntu-User seit der ersten Version).
Und warum hast du dich nun bewusst für das schlechtere System entschieden?
Also aus meiner sicht dürfen hier ja nun weder ubuntu noch debian-user mitreden da beide systeme schlechter sind, als z.b. Gentoo.
(ist halt Geschmackssache
)
Gentoo, wie auch Fedora, ist das OS für Wagemutige, man darf hoffen, dass das System nach einem Update noch funktioniert.
Gentoo ist ein Hardware-Verschleiß- und Zeitfresser-System. Noch nie hat mein Prozessor so gelitten wie in dem halben Jahr, in dem ich Gentoo benutzt habe, und noch nie habe ich so viel Zeit sinnlos beim Updaten des Systems verschwendet.
"und noch nie habe ich so viel Zeit sinnlos beim Updaten des Systems verschwendet."
Äh, wieso v erschwendet? Es läuft doch gut im Hintergrund.
Okay, das war vielleicht etwas zu emotional formuliert. Mich hat das ewige Kompilieren einfach genervt.
Trotz meines seinerzeit aktuellen Rechners war beim Kompilieren der Sourcen an ein einigermaßen vernünftiges paralleles Arbeiten nicht zu denken. Und bis heute frage ich mich, ob die vermeintlichen Vorteile gegenüber vorkompilierter Pakete so groß sind, dass sich das "lohnt". Vom erhöhten Stromverbrauch - der Rechner braucht durch die intensive CPU-Arbeit mehr Strom und mehr Zeit - mal ganz abgesehen (ökologischer Aspekt!).
Aber wir sind jetzt total OT ...
>war beim Kompilieren der Sourcen an ein einigermaßen vernünftiges paralleles Arbeiten nicht zu denken.
PORTAGE_NICENESS=19
in die make.conf und gut ist.
>vermeintlichen Vorteile gegenüber vorkompilierter Pakete
Diese Vorteile stellen sich für mich in den USE Flags dar. Auf Optimierung kann man heutzutage pfeiffen. Aber so Schmarn wie Pulseaudio ist für mich ein No-go und da bietet mir Gentoo die Freiheit, die ich will.
Und ja, Updates sind schmerzhaft und zeitraubend. Nicht wegen dem Kompilieren, sondern weil sich dauernd irgendwelche Abhängigkeiten verhaken und man die Blockierungen lösen muss. Ich betrachte das als Denksportaufgabe. Andere lösen Kreuzworträtsel, ich halt das.