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Thema: Dell stoppt Online-Verkauf von PCs mit Linux

6 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Jemand am Mi, 28. Juli 2010 um 17:48 #

Da stimme ich nur teilweise zu. Es gibt da definitiv noch Nachholbedarf seitens Canonical.
Jedoch könnte DELL mal anfangen, die LTS Versionen vorzuinstallieren, statt der 6-Monatsveröffentlichungen, und dann Canonical, die ja OEM Partner sind, mal kräftig Beine machen. Ich glaub das würd helfen.
Du lässt aber außer Acht, dass Canonical für die Supportanfragen verantwortlich ist, und DELL lediglich eines dieser Supportpakete von Canonical bei ihren Produkten mitgibt.

  • Score: 3 Von 0815 am Mi, 28. Juli 2010 um 19:48 #

    Mir wäre das als Dell zu heikel darauf zu hoffen, daß der OEM Partner seine Hausaufgaben macht. Deinen Grundgedanken dahinter verstehe ich schon.
    Nur welche LTS denn nehmen? Die jetzige, warten bis zum ersten update oder doch bis zum zweiten?
    Für jemanden der sich mit Linux OS auskennt und weiß worauf er sich einläßt bzw. erwartet, ist das vielleicht ok, für den blutigen Anfänger der suggeriert bekommt wie toll doch immer alles und problemlos ist, dem es juckt nach dem Kauf gleich seinen tollen Multifunktionsdrucker oder UMTS Surfstick noch mit anzuschließen und hinterher merkt geht ja nicht ist das ganze OS doch ein NoGo und für Dell ein Imageschaden. Wer kennt schon Canonicalüber den ich dann meckern kann.

    • Score: 3 Von Tux am Mi, 28. Juli 2010 um 20:52 #

      Und was machst du wenn Microsoft so daherkommt? - Wer meckert bei Microsoft, dass mal was nicht funktioniert?

      Und noch besser, wer zahlt den hohen Microsoft Support, wenn mal weitere Unterstützung bzw. tiefgreifendere Unterstützung benötigt wird und eine Aussage vom DELL Support wie "Starten Sie einmal Windows neu" nicht mehr reicht?

      • Score: 3 Von 0815 am Mi, 28. Juli 2010 um 21:34 #

        Meckern tun doch da auch viele. Aber auf hohem Niveau. Es geht doch einfach darum dem Kunden einen PC mit vorinstalliertem OS anzubieten, welches mit der Hardware zu 100% funktioniert und das auf mehrere Jahre gesehen. Ich kann mir jetzt ein System mit Windows 7 kaufen und weiß, daß dies auch im Jahre 2018 wohl noch unterstützt wird incl. Hardware. Bei Linux weiß ich doch nie woran ich bin. Mal gehts, dann kommt ein nächstes Release und plötzlich ist mein Sound weg. Dann bastelst Du wieder. Oder irgendjemandem fällt plötzlich ein das ein Treiber nicht mir zur Philosophie von freier Software paßt und fliegt raus..........usw., usw.
        Ich hab das mit Linux hinter mir. Ich empfand mich subjektiv in einem ständigen Beta Tester Stadium. Wer ein Desktopsystem zum Arbeiten braucht kommt an Windows und im speziellen Windows 7 nicht vorbei.
        Wer basteln will kommt mit Lego oder einem Revel Modelbaukit günstiger weg.

        • Score: 3 Von Raphaelo am Do, 29. Juli 2010 um 09:44 #

          :?

          Okay das ist Deine Meinung. Viel Spass mit Windows 7. :D

          Score: 3 Von Du verwechselst da etwas am Di, 3. August 2010 um 10:07 #

          Ein neuer Release = eine neue Windows-Version

          Wenn Du nur die Distribution deiner Wahl auf den neuesten Stand bringst und nicht die nächste Version installierst, hast du solche Probleme, wie du sie erwähnst, mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht.

          Im Übrigen gibt es diese Probleme unter Windows in wesentlich grösserem Masse: Viele Anwendungen setzen ein Windows mit Servicepack N voraus, um überhaupt installiert werden zu können. Es gibt keine Software, die unter Linux einen bestimmten Release einer Version voraussetzt. Wenn etwas mit Debian Lenny läuft, dann läuft es mit allen Releases von Lenny, nicht erst ab einem bestimmten.

          Beta-Tester ist man bei Linux, wenn man die "Testing"-Versionen installiert. Die "stable"-Versionen der grossen Distributionen laufen i.a.R. problemlos.

          Auch deine Aussage: "Wer ein Desktopsystem zum Arbeiten braucht kommt an Windows und im speziellen Windows 7 nicht vorbei" ist Unsinn. Du arbeitest nicht mit Windows xy, sondern mit einer Anwendung unter der entsprechenden Windows-Version. Was kann MS Word xy unter Windows 7, was die gleiche MS Word-Version unter Windows XP nicht kann? Nichts.

          Die grafische Benutzeroberfläche hat zwar einen Einfluss auf die Effizienz der Arbeit, indem sie (mit)bestimmt, wie du deine Daten organisierst, nicht aber darauf, wie schnell du einen Text schreibst, eine Präsentation erstellst oder eine Kalkulation machst. Das wird bestimmt durch die Anwendung, welche du verwendest, deine Kenntnisse dieser Anwendung, deine Vorgehensweise, davon, ob du in der Lage bist, strukturiert zu denken und nicht zuletzt von deiner Fingerfertigkeit.

          Für die tägliche Arbeit ist das aber ohne Bedeutung, weil du einen einmal eingeschlagenen Weg bei der Organisation deiner Daten (hoffentlich) beibehalten wirst.

          Freundliche Grüsse

          August Meier

Pro-Linux
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