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Thema: GNOME 3.0 verschoben

20 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von r2d2x am Mi, 28. Juli 2010 um 18:49 #

Wir werden es sehen.
Gnome 3 ist in einem Punkt aber viel radikaler als KDE4:
Ohne 3D, d.h. also ohne einen 3D-fähigen Linux-Grafikkartentreiber läuft unter Gnome3 im Gegensatz zu KDE4 überhaupt nichts, auch wenn die verwendete Grafikkarte normalerweise (z.B. unter Windows) über 3D-Fähigkeiten verfügt.
In diese Sinne bin ich sehr darauf gespannt, wie die einzelnen Linuxdistributionen mit Gnome3 umgehen werden, wenn es denn erst einmal als finale Version veröffentlicht worden ist.

  • Score: 3 Von Nanobot am Mi, 28. Juli 2010 um 19:08 #

    Also ich freu mich schon auf Gnome 3.0. vor allem wird Zeitgeist mireiniges an Arbeit abnehmen. Vor allem für so unsortierte menschen wie mich ist Zeitgeist ganz praktisch. KDE gefällt mir nicht. Ich finde die von KDE 4 standardmäßig veerwendeten Schriftwaren hässlich und iwie schwammig.
    Das Gnome 3.0 viel mit 3D macht find ich gut und ich versteh net warum immer alle rum jammern. 3D effekte können nützlich sin und die Arbeit erleichtern. Wer das nicht so sieht kann ja Fluxbox oder so nehmen, oder zur Konsole gehen. Das einzige was Gnome 3.0 in meinen Augen fehlt ist die Möglickeit Widgets aufdem Desktop ab zu legen, oder wie bei MacOS mit ner Tastenkombination einzublenden.
    Xfce ist in meinen Augen auch keine gute Alternative, da die software nur mäßig gut in den Desktop integriert ist.
    Das gehört auch zu den Dingen die KDE sehr gut macht, die Umgebung sieht einfacht Top aus. Bei Gnome sehen manche Anwendungen auch immernoch etwas künstlichaufgesetzt aus.
    KDE ist ok und man kann damit leben, aber die Fonts sind schlecht! Und Accessibility ist in KDE für den Hintern.

    Gruß
    nanobot

    • Score: 3 Von vicbrother am Mi, 28. Juli 2010 um 19:15 #

      Ich will dich nicht bekehren oder von der KDE überzeugen, aber Fonts kann man unter der KDE sehr leicht ändern, ebenso ist KDE nicht nur nah am Zeitgeist, er lässt sich damit auch die Funktionalität nachbilden. Ausserdem nutzt die KDE 3D-Effekte wenn du magst, probiere es dochmal aus.

      Score: 3 Von Blubb am Mi, 28. Juli 2010 um 19:32 #

      Die Standardschriftart ist natürlich ein wichtiges Kriterium!
      Ich verwende Gnome nicht, weil mir der voreingestellte Desktophintergrund nicht gefällt. :x

      Bitte nicht auf den Kommentar antworten. Jedem sollte der Trollcharakter dieses Eintrags eigentlich sofort ins Auge springen! ;)

      • Score: 3 Von Erblindet am Mi, 28. Juli 2010 um 21:46 #

        Danke, wegen dir bin ich jetzt erblindet!

        Du hättest mich vorher warnen sollen, daß mir gleich ein Troll ins Gesicht springt, so daß ich wenigstens ne Schutzbrille aufsetzen kann.

        Score: 3 Von Lexi am Do, 29. Juli 2010 um 01:58 #

        Klar, immer alles auf den Nutzer abwälzen!

        Eine Software muss von Hause aus so konfiguriert sein, dass sie möglichst viele Nutzer anspricht und entgegenkommt. Eigenwillige Schriftarten haben in einer Standardkonfiguration deshalb nichts zu suchen, denn: Es ist mit Arbeit verbunden, irgendwelche Schriftarten des Desktops anzupassen. Nicht jeder ist Schriftartenexperte und nicht möchte sich die Mühe machen, die Schriftgrößen in Menüzeile und Co einzustellen.

        Schriftarten zu ändern verlangt vom Nutzer, dass er herumprobieren muss, was geht, was nicht geht... Da geht schon mal schnell eine Stunde ins Land. Ein Hintergrundbild einzurichten, dauert weniger als eine Minute.

        • Score: 3 Von Squirrel am Do, 29. Juli 2010 um 07:47 #

          Ist dir noch nie in den Sinn gekommen dass die aktuelle Schriftarten in KDE eventuell den meisten Usern "gefallen" könnte, und sie anspricht? Schließt du jetzt etwa von dir auf alle anderen, weil dir die in KDE verwendete Schriftart nicht gefällt? Eventuell ist nicht KDE verkehrt eingestellt, sondern vielleicht trifft dein Geschmack nur nicht den der Mehrheit?

          Ich habe bei mir in KDE die Schriftgröße für alle Elemente (Menüzeile, etc..) in weniger als einer Minute eingestellt. Mit der Schriftart bin ich zufrieden.

          • Score: 3 Von Lexi am Do, 29. Juli 2010 um 12:25 #

            Ich habe zu den Schriftarten von KDE gar nichts gesagt. Ich das aktuelle KDE nocht nicht einmal. Ich lehne es nur ab, wenn immer wieder mantraartig gesagt wird: "Der Nutzer könne sich das doch einstellen." - Der Nutzer hat aber was besseres zu tun. Die Mietwagenfirma sagt mir doch auch nicht: Sie können sich das selbst einrichten... Oder: Wenn Sie den Kofferraum benötigen, entfernen Sie doch den Dreck im Kofferraum selber.

            Der Weg von Gnome, eher lieber eine Einstellmöglichkeit weniger anzubieten als eine zu viel, ist der richtige Weg. Die zweite Dimension ist, weniger Einstellungen notwendig zu machen.

            • Score: 3 Von Squirrel am Do, 29. Juli 2010 um 13:13 #

              >> Ich habe zu den Schriftarten von KDE gar nichts gesagt. Ich das aktuelle KDE nocht nicht einmal. Ich lehne es nur ab, wenn immer wieder mantraartig gesagt wird: "Der Nutzer könne sich das doch einstellen." - Der Nutzer hat aber was besseres zu tun. Die Mietwagenfirma sagt mir doch auch nicht: Sie können sich das selbst einrichten... Oder: Wenn Sie den Kofferraum benötigen, entfernen Sie doch den Dreck im Kofferraum selber. Der Weg von Gnome, eher lieber eine Einstellmöglichkeit weniger anzubieten als eine zu viel, ist der richtige Weg. Die zweite Dimension ist, weniger Einstellungen notwendig zu machen.< <

              Darüber streiten sich schon Generationen von KDE/Gnome - User. Ich Bezweifel dass der Gnome-Weg der richtige ist. Denn dazu müsste Gnome bzw. die verwendete Distribution nahezu perfekt auf den Geschmack und die Bedürfnisse des Benutzers zugeschnitten sein. So eine Distribution gibt es nicht und wird es auch nie geben. Und was macht man dann wenn man doch etwas ändern will, jedoch aber keine Möglichkeit dazu hat? ...dumm aus der Wäsche schauen. Ich behaupte nicht das Gnome schlecht wäre, aber es könnte definitiv mehr Einstellungsmöglichkeiten vertragen.

              Es ist immer gut wenn man viele Dinge Einstellen/Konfigurieren, und sich das System somit an seine Bedürfnisse anpassen kann. Jedoch sollten die Einstellungen gut Struktuiert und möglichst selbsterklärend sein, so dass der Benutzer auch schnell das richtige findet. Ich will auch nicht behaupten dass KDE bei den Einstellungen unbedingt diese Eigenschaften besitzt. Aber so schlimm ist KDE bei den Einstellungen auch nicht. Der Vorteil ist aber dass sich eben vieles mehr Einstellen lässt als unter Gnome. Was du als Vorteil bei Gnome empfindest, empfinde ich als Nachteil.

              Und ich stimme "Blubb" auch zu. Es ist kein Grund KDE nur wegen der voreingestellten Standardschriftart zu meiden. Denn wenn einem die Standardschriftart nicht gefällt, so kann er sie ja anpassen, und dennoch die Vorteile des KDE-Desktops nutzen.

              • Score: 3 Von Squirrel am Do, 29. Juli 2010 um 13:15 #

                Hmm, irgendwie hat das Forum den Text anders zusammen gewürfelt. Daher nochmal... (zum Glück vorher kopiert)

                >> Ich habe zu den Schriftarten von KDE gar nichts gesagt. Ich das aktuelle KDE nocht nicht einmal. Ich lehne es nur ab,
                >> wenn immer wieder mantraartig gesagt wird: "Der Nutzer könne sich das doch einstellen." -
                >> Der Nutzer hat aber was besseres zu tun.

                Ja, bei der alltäglichen Arbeit hat der Benutzer etwas besseres zu tun, da gebe ich dir recht. Aber wenn man sich ein System an seine Bedürfnisse einrichtet, dann hat der Benutzer immerhin die Möglichkeit die Einstellungen auch vorzunehmen. Das macht man am Anfang, und auch nur dann, wenn einem die Standardeinstellung nicht gefällt.

                >> Die Mietwagenfirma sagt mir doch auch nicht: Sie können sich das selbst einrichten...
                >> Oder: Wenn Sie den Kofferraum benötigen, entfernen Sie doch den Dreck im Kofferraum selber.

                Das ist kein besonders guter Vergleich. Denn eine Mietwagenfirma hat persönlichen Kontakt zu jedem einzelnen Kunden. Der Kunde hat hier die Möglichkeit seine speziellen Wünsche zu äußern, welche die Mietwagenfirma dann auch umsetzt. Und wie sieht es bei einer Desktop-Oberfläche/Distribution aus? Wenn ein User z.B. die Standardschriftart nicht gefällt, so sollen die Entwickler/Maintainer ihm etwa eine spezielle Version mit entsprechender Schriftart als Standard zur Verfügung stellen? Nein das tun die natürlich nicht. Die Entwickler legen sich auf einen Standard fest, von dem sie der Meinung sind, dass er der Mehrheit gefallen wird, und bieten das dann auch genau so an. Wenn ein User einen speziellen Wunsch hat, dann kann er es Einrichten. Und dafür bieten die Entwickler auch Einstellungsmöglichkeiten an.

                >> Der Weg von Gnome, eher lieber eine Einstellmöglichkeit weniger anzubieten als eine zu viel, ist der richtige Weg.
                >> Die zweite Dimension ist, weniger Einstellungen notwendig zu machen.

                Darüber streiten sich schon Generationen von KDE/Gnome - User. Ich Bezweifel dass der Gnome-Weg der richtige ist. Denn dazu müsste Gnome bzw. die verwendete Distribution nahezu perfekt auf den Geschmack und die Bedürfnisse des Benutzers zugeschnitten sein. So eine Distribution gibt es nicht und wird es auch nie geben. Und was macht man dann wenn man doch etwas ändern will, jedoch aber keine Möglichkeit dazu hat? ...dumm aus der Wäsche schauen. Ich behaupte nicht das Gnome schlecht wäre, aber es könnte definitiv mehr Einstellungsmöglichkeiten vertragen.

                Es ist immer gut wenn man viele Dinge Einstellen/Konfigurieren, und sich das System somit an seine Bedürfnisse anpassen kann. Jedoch sollten die Einstellungen gut Struktuiert und möglichst selbsterklärend sein, so dass der Benutzer auch schnell das richtige findet. Ich will auch nicht behaupten dass KDE bei den Einstellungen unbedingt diese Eigenschaften besitzt. Aber so schlimm ist KDE bei den Einstellungen auch nicht. Der Vorteil ist aber dass sich eben vieles mehr Einstellen lässt als unter Gnome. Was du als Vorteil bei Gnome empfindest, empfinde ich als Nachteil.

                Und ich stimme "Blubb" auch zu. Es ist kein Grund KDE nur wegen der voreingestellten Standardschriftart zu meiden. Denn wenn einem die Standardschriftart nicht gefällt, so kann er sie ja anpassen, und dennoch die Vorteile des KDE-Desktops nutzen.

              Score: 3 Von Michi am Do, 29. Juli 2010 um 17:13 #

              Die Mietwagenfirma sagt mir doch auch nicht: Sie können sich das selbst einrichten... Oder: Wenn Sie den Kofferraum benötigen, entfernen Sie doch den Dreck im Kofferraum selber.

              Die Mietwagen-Firma kann aber nicht die Sitzhöhe einstellen, weil Leute unterschiedlich groß sind. Wenn man den Sitz für jemanden mit 1.70 m einstellt, wirds für viele Leute halbwegs passen aber nicht für alle.

              Andere Desktops wie Windows oder KDE bieten auch sinnvolle Vorteinstellungen. Ich hab weder bei KDE noch Windows jemals groß was umkonfiguriert. Die Sitzhöhe im Auto ist nicht ohne Grund einstellbar. Der Radiosender ist auch einstellbar. Und es macht auch Sinn, daß man eine Desktop-Umgebung seinen Wünschen entsprechend anpassen kann. Man muß ja nicht und die allermeisten Leute tuns auch nicht.

              Warum sollte ausgerechnet bei Computern sich der Mensch an den Computer anpassen? Niemand würde auf die Idee kommen, Schuhe in einer Einheitsgröße zu produzieren, weil man ja auch einen größeren oder kleineren Fuß reinzwängen kann. Es gibt unzählige verschiedene Küchenmesser, Linsen für Kameras, Werkzeuge, Fahrräder, Autos. Spiegelreflex-Kameras lassen sich tot-konfigurieren und offensichtlich wollen die Leute das auch. Niemand der eine DSLR verwendet, käme auf die Idee, daß drei Blendenstufen genug sind, weils leichter zum Einstellen ist und weniger Einstellmöglichkeiten besser sind. Niemand will Fahrräder mit drei Gängen, weils einfacher zu schalten ist. Niemand will Fernseher die nur drei Programme anzeigen, weil viel Auswahl doof ist. Aber bei Computern soll das alles anders sein?

              Letztendlich wundert es mich nicht, daß sich Desktop-Linux nie durchgesetzt hat. Gnome ist doch eine Lösung auf der Suche nach einem Problem. Niemand ist zu doof, Windows zu benutzen und kaum jemand scheint die Usability von Gnome für so wichtig zu halten, von Windows auf Gnome umzusteigen. Und die Leute, die es möglichst einfach wollen, sind mit einem Tablet mit Android eh besser dran.

              • Score: 3 Von Lexi am Sa, 31. Juli 2010 um 01:01 #

                Du hast doch innerhalb von Gnome eine Auswahl und du hast auch Wahl, dich gegen Gnome zu entscheiden. Wo ist das Problem?

                Bei KDE hatte man lange Zeit kdvi, kghostview und kpdf. Okular habe ich jetzt leider noch nicht benutzt, aber in der Ankündigung fand ich das Ding nicht schlecht. Und natürlich integriert er Postscript, DVI und PDF. Unter Gnome benutze ich evince und der konnte doch schon immer alle drei Formate. Im Vergleich zum Acrobat Reader hat der evince keine große Auswahl, was unsere "Vielfalt-Fetischisten" nicht gut finden kannen. Aber was nutzen mir die gefühlten tauend Menüs eines Acrobat Readers?

          Score: 3 Von norbo am Do, 29. Juli 2010 um 10:33 #

          Klar, immer alles auf den Nutzer abwälzen!

          Nicht auf den Nutzer, auf den Distributor. Wenn die Standard-Schriften von KDE wirklich so schlecht wären, könnte der Distributor sie ändern. So wie die meisten Distributoren das Hintergrundbild, Fensterdekoration, Farbschema etc. anpassen. Tut er dies nicht, empfindet er die Schriftart offensichtlich als geeignet.

          Bei Gnome wird diese Art der Bevormundung komischerweise immer als Vorteil empfunden, da sie dem Benutzer Entscheidungen abnimmt...

      Score: 3 Von xk am Mi, 28. Juli 2010 um 19:44 #

      Wie zuvor berichtet ist Zeitgeist nicht in GNOME 3.0
      http://www.pro-linux.de/news/1/15762/gnome-30-ohne-zeitgeist-und-activity-journal.html

    Score: 3 Von Frodo am Do, 29. Juli 2010 um 00:32 #

    > Ohne 3D läuft unter Gnome3 überhaupt nichts

    Bei den Hardwareanforderungen von GNOME3 muss sowieso ein Highend-Rechner her und die haben alle Nvidia oder ATI. Sollte also kein Problem sein.

    • Score: 3 Von r2d2x am Do, 29. Juli 2010 um 03:24 #

      Die Highendrechner laufen mit freien Xorg-Treibern in punkto 3D nicht, gerade dann, wenn die ATI- und NVidia-Grafikkarten nagelneu sind. Also sind hier die proprietären ATI- und NVidia-Treiber für den reibungslosen Gnome3-Shell-Betrieb Pflicht.

      Distros, welche sich selbst auferlegt haben, nur freie Software auszuliefern (Debian, Fedora, Gnewsense usw.) stehen dann vor einem Problem: Sollen sie Gnome3 tatsächlich zum Standarddesktop machen? Das würde de facto bei einem nicht unerheblichen Teil der eingesetzten Grafikkarten zu einer Zwangsabhängigkeit von proprietären Treibern führen.

      Und kommt mir nicht mit dem derzeitigen Nouveau-3D-Treiber. Er ist leider noch nicht fertig. Sehr oft gibt es noch Freezes.
      3D klappt zwar schon bei manchen Grafikkarten, doch sieht die Bilanz z.B. für meine Geforce4MX etwas durchwachsen aus:
      Armagetron, Chromium-BSU und Celestia funktionieren, Torcs aber sieht leider aus wie ein filmisch inszenierter LSD-Trip: Alle Formen und Farben verlaufen ständig ineinander, von den Autos sind nur die Achsen zu sehen und wenn man Torcs nicht kennen würde, so könnte man meinen, man nähme an einem Weltraumflugrennen teil.
      Google Earth ist kaum benutzbar, da der dargestellte Globus nur aus rechteckigen Artefakten zu bestehen scheint, die auch beim Hineinzoomen in den Globus nur zum Teil verschwinden.

      Bitte nicht falsch verstehen: Nouveau ist in diesem konkreten Fall tausendmal besser als nv oder vesa.

      Nur: Ob Nouveau-3D in diesem Zustand mit der Gnome-Shell läuft? Hier (unter OpenSuse 11.3) startet sie jedenfalls nicht.

      Damit sind wir bei einer einleuchtenden Frage:
      Welche Grafikkarten laufen eigentlich mit welchen Treibern unter der Gnome-Shell?
      Läuft z.B. eine alte ATI Radeon 7500, 8500 oder 9200 damit (freie Xorg-Treiber plus proprietäre ATI-Kernel-Firmware)?
      Reicht eine Geforce4MX-Karte mit dem momentanen Nouveau-3D-Treiber dafür aus?
      Genügt in diesem Fall wenigstens der proprietäre NVidia-Treiber?
      Wo liegt die Grenze nach "unten"?
      Auf live.gnome.org findet sich dazu nichts Konkretes.

      Gut finde ich, dass das Gnome-Projekt ein solches Qualitätsbewusstsein an den Tag legt und lieber einen geplanten Release verschiebt. Das ist anscheinend schon einmal besser als bei KDE 4.0.0.

      • Score: 3 Von August Meier am Do, 29. Juli 2010 um 09:38 #

        Distros, welche sich selbst auferlegt haben, nur freie Software auszuliefern (Debian, Fedora, Gnewsense usw.) stehen dann vor einem Problem: Sollen sie Gnome3 tatsächlich zum Standarddesktop machen? Das würde de facto bei einem nicht unerheblichen Teil der eingesetzten Grafikkarten zu einer Zwangsabhängigkeit von proprietären Treibern führen.
        ---

        Das stimmt so nicht: Debian besteht nicht nur aus "main", sondern kennt auch "contribute", "non-free" und "restricted". die proprietären Treiber werden, wie bis anhin, weiterhin "mitgeliefert", in squeeze sogar als dkms-Module, was komplizierte Installationsvorgänge vermeiden hilft.

        Freundliche Grüsse


        August Meier

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