Du hast zuhause also 5 verschiedene Zahnbürsten, 5 verschieden Zahnpasta-Sorten, 5 verschieden Seifen, 5 verschiedene Rasierapparate bzw. Epilierer und reibst Dir jeden Morgen freudig aufgeregt die Hände, was davon nun Dir den Hochgenuss der Benutzung verschafft? Glückwunsch, dann ist KDE genau das Richtige für Dich...
Ich hab zwei Fahrräder, eins für Touren, eins fürs Gelände. Für meine DSLR hab ich mehrer Objektive, je nachdem ob ich ein Weitwinkel brauche, oder ein Tele-Objektiv. Ich hab hunderte Bücher, verschiedene CDs, mehrere Paar Schule (Bergschuhe, Turnschuhe, Straßenschuhe...), verschiedene Handtücher (große zum Baden, kleine zum Gesicht abtrocknen). In meinem Kühlschrank befinden sich diverse Zutaten zum kochen. Ich mach auch nicht immer im gleichen Land Urlaub. Was genau ist jetzt nochmal der Vorteil, wenn ich nur ein paar Schuhe, ein Fahrrad, ein Objektiv für meine DSLR habe? Und was genau ist das Problem mit drei Testeditoren, einen zum Programmieren, einen zum Text schreiben usw.? Und warum ist es schlecht, daß es mehr als einen Browser gibt?
Du solltest schon den Bezug durch die Threads beibehalten.
"Lexi" hat ja doch behauptet dass man unter KDE von mehreren Bildbetrachtern und Schreibprogrammen erschlagen wird, während man unter Gnome lediglich eine(einige) Anwendung(en) dafür hat. So seine unterschwellige Mitteilung, die sich daraus ergibt.
Dadurch kommt ja doch die Frage zustande warum es denn so schlimm ist wenn man sich die Anwendungen auswählen kann, und zwar nach seinen eigenen Bedürfnissen. Wenn man nach Lexi geht, würde es ein einzelne Anwendung geben, die für jeden Einsatzbereich perfekt geeignet sein müsste. So etwas gibt es eben nicht. Daher ist es eine gute Sache eine Auswahl zu haben.
Primär habe ich Bezug auf diesen eigenartigen Text genommen und das auch kommentiert:
>>>Ein Autohersteller, eine Lebensmittelkette, eine Suchmaschine, eine Nachrichtenseite müssen reichen. Alles andere verwirrt nur und sorgt dafür, daß sich die Menschen nicht zurechtfinden. Weg mit der Vielfalt, Generationen von Menschen haben darunter gelitten und sind nicht damit zurechtgekommen. Nach dem guten alten Motto: Früher, als es noc kein Internet, keine Autos und keinen Lebensmittel-Einzelhandel gab, war alles besser. Back to the Roots!Ich habe ja schon mehrfach geschrieben, dass GNOME-User der DDR hinterhertrauern: wenige Farben, kaum Optionen, keine Wahlmöglichkeiten, zentrale Führung...Wenn man nach Lexi geht, würde es ein einzelne Anwendung geben, die für jeden Einsatzbereich perfekt geeignet sein müsste. So etwas gibt es eben nicht.< < <
ebenfalls etwas weltfremd.
Aber sei´s drum. (Fast) jede Distri hat einen Paketmanager, mit dem man nach Herzenslust auf die Suche nach seinem Favorite gehen kann. Und das geht auch mit GNOME, hier fehlt also wenn dann nur in der Standardinstallation die ein oder andere Alternative. Wer gleich alles drauf haben will, bitte schön. Ich persönlich mag keine überfüllten Menüs, aber das ist wie gesagt jedem sein eigenes Bier.
Primär habe ich Bezug auf diesen eigenartigen Text genommen und das auch kommentiert:
Schonmal dran gedacht, daß das Ironie war? Aber ich bleib dabei: wenn man die Entwicklung in den letzten hundert Jahren anschaut, dann ist die Vielfalt immer größer geworden. Am Anfang gabs nur wenige Autohersteller die wenige Modelle angeboten haben. Heute gibt es unzählige Hersteller und Modelle. Das Angebot in Kaufhäusern ist immer größer geworden. Es gibt heute viel mehr Fernsehsender als vor zwanzig Jahren. Es gibt ein riesiges Angebot an Digitalkameras. Offensichtlich ist das genau das, was die Leute wollen: eine große Auswahl. Und bei Computern ist es schlecht, wenn man die Wahl zwischen zehn verschiedenen Anwendungen hat aus einem Bereich hat? Es ist schlecht, daß ich mein System an meine Bedürfnisse anpassen kann? Das ist doch total weltfremd. Wenn GNOME konsequent ist, müßten sie das Projekt einstampfen. Eine Wahlmöglichkeit weniger bei der Installation einer Linux-Distribution.
"Dadurch kommt ja doch die Frage zustande warum es denn so schlimm ist wenn man sich die Anwendungen auswählen kann, und zwar nach seinen eigenen Bedürfnissen. Wenn man nach Lexi geht, würde es ein einzelne Anwendung geben, die für jeden Einsatzbereich perfekt geeignet sein müsste. So etwas gibt es eben nicht. Daher ist es eine gute Sache eine Auswahl zu haben."
Was ist das nur für ein Quatsch? Ich habe mich doch nie gegen Vielfalt ausgesprochen. Ich fand es unter KDE immer schon recht unheimlich, wenn man da viele Programme um meine Aufmerksamkeit buhlen, die alle das KDE-Label tragen, und doch das Gleiche tun vermögen. Ich steigere doch nicht die Vielfalt, wenn ich neben einem Käsebrot ein weiteres Käsebrot anbiete. Ich erhöhe aber die Verwirrung, wenn ich die beiden Käsebrote verschieden benenne.
Und KDE hatte fast immer schon "gefühlte tausend Bildbetrachter" (Zitat von unbekannt, ist mir in Erinnerung geblieben), Editoren und Audioabspielsoftware.
"Ich hab zwei Fahrräder, eins für Touren, eins fürs Gelände. Für meine DSLR hab ich mehrer Objektive, je nachdem ob ich ein Weitwinkel brauche, oder ein Tele-Objektiv. Ich hab hunderte Bücher, verschiedene CDs, mehrere Paar Schule (Bergschuhe, Turnschuhe, Straßenschuhe...), verschiedene Handtücher (große zum Baden, kleine zum Gesicht abtrocknen). In meinem Kühlschrank befinden sich diverse Zutaten zum kochen. Ich mach auch nicht immer im gleichen Land Urlaub. Was genau ist jetzt nochmal der Vorteil, wenn ich nur ein paar Schuhe, ein Fahrrad, ein Objektiv für meine DSLR habe? Und was genau ist das Problem mit drei Testeditoren, einen zum Programmieren, einen zum Text schreiben usw.? Und warum ist es schlecht, daß es mehr als einen Browser gibt?"
Wo ist das Problem? Dass du nur eine Meinung hast? Der Gegensatz Gnome vs. Vielfalt funktioniert doch gar nicht und nur weil jemand Gnome befürwortet, ist er nicht gegen Vielfalt. Es gab mal in der Architektur eine Richtung, die sich Bauhaus nannte, ein Architekturstil, der sich in Funktionalität und einfachen Formen auszeichnete. Das war sehr modern und ist es auch heute noch. Heute hat man vielleicht nicht mehr den Zierrat von Jugendstilbauten und den Pomp barocker Gebäude, dafür aber andere Formen des Ausdrucks, die antifunktional sind. Ich denke da vor allem an Glasfassaden... Die einen finden sie toll, während die, die täglich hinter der Glasfassade im Büro arbeiten müssen, leiden darunter, wegen der Hitze, der Klimaanlage und wegen des blendenden Lichts.
Ich habe mit KDE 2.2 angefangen, vor acht Jahren. Ich fand KDE richtig gut und konnte damit recht schnell arbeiten. Dann kam KDE 3 und man legte viel Wert auf Klickibunti und Fassade. Ich habe es noch einige Jahre ausgehalten, bin dann aber 2008 zu Gnome gewechselt. Ich habe ja nichts dagegen, wenn etwas gut aussieht, aber dann darf es nicht zulasten der Nutzbarkeit gehen. Wenn ich für eine Aktion plötzlich doppelt so lange nachdenken muss, weil das Design verwirrend ist und ich erst den Knopf suchen muss...
Du hast zuhause also 5 verschiedene Zahnbürsten, 5 verschieden Zahnpasta-Sorten, 5 verschieden Seifen, 5 verschiedene Rasierapparate bzw. Epilierer und reibst Dir jeden Morgen freudig aufgeregt die Hände, was davon nun Dir den Hochgenuss der Benutzung verschafft? Glückwunsch, dann ist KDE genau das Richtige für Dich...
Ich hab zwei Fahrräder, eins für Touren, eins fürs Gelände. Für meine DSLR hab ich mehrer Objektive, je nachdem ob ich ein Weitwinkel brauche, oder ein Tele-Objektiv. Ich hab hunderte Bücher, verschiedene CDs, mehrere Paar Schule (Bergschuhe, Turnschuhe, Straßenschuhe...), verschiedene Handtücher (große zum Baden, kleine zum Gesicht abtrocknen). In meinem Kühlschrank befinden sich diverse Zutaten zum kochen. Ich mach auch nicht immer im gleichen Land Urlaub. Was genau ist jetzt nochmal der Vorteil, wenn ich nur ein paar Schuhe, ein Fahrrad, ein Objektiv für meine DSLR habe? Und was genau ist das Problem mit drei Testeditoren, einen zum Programmieren, einen zum Text schreiben usw.? Und warum ist es schlecht, daß es mehr als einen Browser gibt?
Ach so, man kann mit GNOME keine Software nachinstallieren? Wusste ich gar nicht -.-
Du solltest schon den Bezug durch die Threads beibehalten.
"Lexi" hat ja doch behauptet dass man unter KDE von mehreren Bildbetrachtern und Schreibprogrammen erschlagen wird, während man unter Gnome lediglich eine(einige) Anwendung(en) dafür hat. So seine unterschwellige Mitteilung, die sich daraus ergibt.
Dadurch kommt ja doch die Frage zustande warum es denn so schlimm ist wenn man sich die Anwendungen auswählen kann, und zwar nach seinen eigenen Bedürfnissen. Wenn man nach Lexi geht, würde es ein einzelne Anwendung geben, die für jeden Einsatzbereich perfekt geeignet sein müsste. So etwas gibt es eben nicht. Daher ist es eine gute Sache eine Auswahl zu haben.
Primär habe ich Bezug auf diesen eigenartigen Text genommen und das auch kommentiert:
>>>Ein Autohersteller, eine Lebensmittelkette, eine Suchmaschine, eine Nachrichtenseite müssen reichen. Alles andere verwirrt nur und sorgt dafür, daß sich die Menschen nicht zurechtfinden. Weg mit der Vielfalt, Generationen von Menschen haben darunter gelitten und sind nicht damit zurechtgekommen. Nach dem guten alten Motto: Früher, als es noc kein Internet, keine Autos und keinen Lebensmittel-Einzelhandel gab, war alles besser. Back to the Roots!Ich habe ja schon mehrfach geschrieben, dass GNOME-User der DDR hinterhertrauern: wenige Farben, kaum Optionen, keine Wahlmöglichkeiten, zentrale Führung...Wenn man nach Lexi geht, würde es ein einzelne Anwendung geben, die für jeden Einsatzbereich perfekt geeignet sein müsste. So etwas gibt es eben nicht.< < <
ebenfalls etwas weltfremd.
Aber sei´s drum. (Fast) jede Distri hat einen Paketmanager, mit dem man nach Herzenslust auf die Suche nach seinem Favorite gehen kann. Und das geht auch mit GNOME, hier fehlt also wenn dann nur in der Standardinstallation die ein oder andere Alternative. Wer gleich alles drauf haben will, bitte schön. Ich persönlich mag keine überfüllten Menüs, aber das ist wie gesagt jedem sein eigenes Bier.
Primär habe ich Bezug auf diesen eigenartigen Text genommen und das auch kommentiert:
Schonmal dran gedacht, daß das Ironie war? Aber ich bleib dabei: wenn man die Entwicklung in den letzten hundert Jahren anschaut, dann ist die Vielfalt immer größer geworden. Am Anfang gabs nur wenige Autohersteller die wenige Modelle angeboten haben. Heute gibt es unzählige Hersteller und Modelle. Das Angebot in Kaufhäusern ist immer größer geworden. Es gibt heute viel mehr Fernsehsender als vor zwanzig Jahren. Es gibt ein riesiges Angebot an Digitalkameras. Offensichtlich ist das genau das, was die Leute wollen: eine große Auswahl. Und bei Computern ist es schlecht, wenn man die Wahl zwischen zehn verschiedenen Anwendungen hat aus einem Bereich hat? Es ist schlecht, daß ich mein System an meine Bedürfnisse anpassen kann? Das ist doch total weltfremd. Wenn GNOME konsequent ist, müßten sie das Projekt einstampfen. Eine Wahlmöglichkeit weniger bei der Installation einer Linux-Distribution.
Du wirst aber kein Auto mit mehreren Bremspedalen, mit zwei Autoradios oder doppel vorkommenden Gängen finden.
"Dadurch kommt ja doch die Frage zustande warum es denn so schlimm ist wenn man sich die Anwendungen auswählen kann, und zwar nach seinen eigenen Bedürfnissen. Wenn man nach Lexi geht, würde es ein einzelne Anwendung geben, die für jeden Einsatzbereich perfekt geeignet sein müsste. So etwas gibt es eben nicht. Daher ist es eine gute Sache eine Auswahl zu haben."
Was ist das nur für ein Quatsch? Ich habe mich doch nie gegen Vielfalt ausgesprochen. Ich fand es unter KDE immer schon recht unheimlich, wenn man da viele Programme um meine Aufmerksamkeit buhlen, die alle das KDE-Label tragen, und doch das Gleiche tun vermögen. Ich steigere doch nicht die Vielfalt, wenn ich neben einem Käsebrot ein weiteres Käsebrot anbiete. Ich erhöhe aber die Verwirrung, wenn ich die beiden Käsebrote verschieden benenne.
Und KDE hatte fast immer schon "gefühlte tausend Bildbetrachter" (Zitat von unbekannt, ist mir in Erinnerung geblieben), Editoren und Audioabspielsoftware.
"Ich hab zwei Fahrräder, eins für Touren, eins fürs Gelände. Für meine DSLR hab ich mehrer Objektive, je nachdem ob ich ein Weitwinkel brauche, oder ein Tele-Objektiv. Ich hab hunderte Bücher, verschiedene CDs, mehrere Paar Schule (Bergschuhe, Turnschuhe, Straßenschuhe...), verschiedene Handtücher (große zum Baden, kleine zum Gesicht abtrocknen). In meinem Kühlschrank befinden sich diverse Zutaten zum kochen. Ich mach auch nicht immer im gleichen Land Urlaub. Was genau ist jetzt nochmal der Vorteil, wenn ich nur ein paar Schuhe, ein Fahrrad, ein Objektiv für meine DSLR habe? Und was genau ist das Problem mit drei Testeditoren, einen zum Programmieren, einen zum Text schreiben usw.? Und warum ist es schlecht, daß es mehr als einen Browser gibt?"
Wo ist das Problem? Dass du nur eine Meinung hast? Der Gegensatz Gnome vs. Vielfalt funktioniert doch gar nicht und nur weil jemand Gnome befürwortet, ist er nicht gegen Vielfalt. Es gab mal in der Architektur eine Richtung, die sich Bauhaus nannte, ein Architekturstil, der sich in Funktionalität und einfachen Formen auszeichnete. Das war sehr modern und ist es auch heute noch. Heute hat man vielleicht nicht mehr den Zierrat von Jugendstilbauten und den Pomp barocker Gebäude, dafür aber andere Formen des Ausdrucks, die antifunktional sind. Ich denke da vor allem an Glasfassaden... Die einen finden sie toll, während die, die täglich hinter der Glasfassade im Büro arbeiten müssen, leiden darunter, wegen der Hitze, der Klimaanlage und wegen des blendenden Lichts.
Ich habe mit KDE 2.2 angefangen, vor acht Jahren. Ich fand KDE richtig gut und konnte damit recht schnell arbeiten. Dann kam KDE 3 und man legte viel Wert auf Klickibunti und Fassade. Ich habe es noch einige Jahre ausgehalten, bin dann aber 2008 zu Gnome gewechselt. Ich habe ja nichts dagegen, wenn etwas gut aussieht, aber dann darf es nicht zulasten der Nutzbarkeit gehen. Wenn ich für eine Aktion plötzlich doppelt so lange nachdenken muss, weil das Design verwirrend ist und ich erst den Knopf suchen muss...