Gallium ist so weit ich es verstehe eine generische Treiber Zwischenschicht, auf der die Treiber dann aufbauen. Das soll einige Dinge die vorher in jedem Treiber gleich waren auslagern in diese Zwischenschicht, um doppelarbeit zu ersparen usw.
Zum Rest kann ich Dir auch nix sagen, da ich NVidianer bin
Radeon/RadeonHD sind beides die Opensource-Treiber für ATI Karten. Geschichtlich: Radeon für die "alten" Karten, RadeonHD für die neueren Karten, die Codebasis der beiden wird aber immer weiter gemergt und beide Treiber können "alle" Karten.
"ati" gibt es als Treiber nicht. Das Paket für den Radeon-Treiber heißt aber witzigerweise xf86-video-ati, das ist aber sonst auch alles.
fglrx, wie du sagtest, der Binärtreiber.
Gallium3D: Ein "Framework" um Grafikkartentreiber zu schreiben. Das ganze ist eine Mittelschicht zwischen Anwendung und Hardware. Die sogenannten State-Tracker setzen auf Gallium auf, um der Anwendung eine API zur Verfügung zu stellen. So gibt es z.B. die OpenGL API als Statetracker auf Gallium basierend. D.h.: Jeder Treiber der Gallium kann, hat damit automatisch beschleunigtes OpenGL. D.h. auch, dass man zum schreiben eines Grafikkartentreibers "nur" noch Gallium implementieren muss weil die Statetracker schon alle vorhanden sind (und das ist auch der große Vorteil bzw die große Hoffnung hinter Gallium3D) Übrigens, die Gallium-Treiber haben hinten immer ein "g" im Namen. Also r600 ist der "normale" Treiber, r600g ist der Gallium-Treiber für ATI r600 Karten.
Radeon/RadeonHD sind beides die Opensource-Treiber für ATI Karten. Geschichtlich: Radeon für die "alten" Karten, RadeonHD für die neueren Karten, die Codebasis der beiden wird aber immer weiter gemergt und beide Treiber können "alle" Karten. Nein, der "Radeon" Treiber ist Bestandteil von xf86-video-ati, RadeonHD ist ein anderer Treiber xf86-video-radeonhd, wird aber kaum noch weiterentwickelt, auch für neue Karten bietet Radeon in xf86-video-ati bessere Unterstützung, vor allem was die Stromspaarfunktionen angeht. (Vgl Radeon Feature Matrix und RadeonHD Feature Matrix) r600g und r300g sind wie bereits geschrieben zwei neue Treiber, einer für die älteren und einer für die neueren Chips, afaik werden diese aber im Gegensatz von xf86-video-ati nicht offiziell von ATI oder Distributionen entwickelt, sondern eher freiwillig - mal sehen, ob sich das in Zukunft ändert.
xf86-video-ati und xf86-video-radeonhd haben aber rein gar nichts mit den r300(g) und r600(g) zu tun, sondern sind die sog. DDX (Device Dependent X) Treiber fuer Modesetting (UMS od. KMS).
r300(g) bzw. r600(g) sind die entsprechenden MESA Implementierung fuer die OpenGL Funktionen, wobei rX00g eben ein Treiber fuer die neue Gallium Infrastruktur ist. Nebenbei erlaubt ein Gallium Treiber auch ueber OpenGL hinaus die Beschleunigung anderer Frameworks.
Irgendwie weiß ich nicht mehr was was ist .... fglrx ist mir noch klar - proprietärer Treiber von AMD.
Radeonhd, radeon, ati, gallium .... irgendwie fehlt mir da langsam der Durchblick und auch die Aufgabe der verschiedenen Module ...
Kann ich nachvollziehen
Gallium ist so weit ich es verstehe eine generische Treiber Zwischenschicht, auf der die Treiber dann aufbauen.
Das soll einige Dinge die vorher in jedem Treiber gleich waren auslagern in diese Zwischenschicht, um doppelarbeit zu ersparen usw.
Zum Rest kann ich Dir auch nix sagen, da ich NVidianer bin
Radeon/RadeonHD sind beides die Opensource-Treiber für ATI Karten. Geschichtlich: Radeon für die "alten" Karten, RadeonHD für die neueren Karten, die Codebasis der beiden wird aber immer weiter gemergt und beide Treiber können "alle" Karten.
"ati" gibt es als Treiber nicht. Das Paket für den Radeon-Treiber heißt aber witzigerweise xf86-video-ati, das ist aber sonst auch alles.
fglrx, wie du sagtest, der Binärtreiber.
Gallium3D: Ein "Framework" um Grafikkartentreiber zu schreiben. Das ganze ist eine Mittelschicht zwischen Anwendung und Hardware. Die sogenannten State-Tracker setzen auf Gallium auf, um der Anwendung eine API zur Verfügung zu stellen. So gibt es z.B. die OpenGL API als Statetracker auf Gallium basierend. D.h.: Jeder Treiber der Gallium kann, hat damit automatisch beschleunigtes OpenGL. D.h. auch, dass man zum schreiben eines Grafikkartentreibers "nur" noch Gallium implementieren muss weil die Statetracker schon alle vorhanden sind (und das ist auch der große Vorteil bzw die große Hoffnung hinter Gallium3D)
Übrigens, die Gallium-Treiber haben hinten immer ein "g" im Namen. Also r600 ist der "normale" Treiber, r600g ist der Gallium-Treiber für ATI r600 Karten.
Radeon/RadeonHD sind beides die Opensource-Treiber für ATI Karten. Geschichtlich: Radeon für die "alten" Karten, RadeonHD für die neueren Karten, die Codebasis der beiden wird aber immer weiter gemergt und beide Treiber können "alle" Karten.
Nein, der "Radeon" Treiber ist Bestandteil von xf86-video-ati, RadeonHD ist ein anderer Treiber xf86-video-radeonhd, wird aber kaum noch weiterentwickelt, auch für neue Karten bietet Radeon in xf86-video-ati bessere Unterstützung, vor allem was die Stromspaarfunktionen angeht. (Vgl Radeon Feature Matrix und RadeonHD Feature Matrix)
r600g und r300g sind wie bereits geschrieben zwei neue Treiber, einer für die älteren und einer für die neueren Chips, afaik werden diese aber im Gegensatz von xf86-video-ati nicht offiziell von ATI oder Distributionen entwickelt, sondern eher freiwillig - mal sehen, ob sich das in Zukunft ändert.
xf86-video-ati und xf86-video-radeonhd haben aber rein gar nichts mit den r300(g) und r600(g) zu tun, sondern sind die sog. DDX (Device Dependent X) Treiber fuer Modesetting (UMS od. KMS).
r300(g) bzw. r600(g) sind die entsprechenden MESA Implementierung fuer die OpenGL Funktionen, wobei rX00g eben ein Treiber fuer die neue Gallium Infrastruktur ist.
Nebenbei erlaubt ein Gallium Treiber auch ueber OpenGL hinaus die Beschleunigung anderer Frameworks.
"ati" gibt es als Treiber nicht. Das Paket für den Radeon-Treiber heißt aber witzigerweise xf86-video-ati, das ist aber sonst auch alles.
Ich kann mich noch gut erinnern, dass meine xorg.conf "ati" als Treiber drinstehen hatte. Ist aber schon ein paar Jährchen her.