Login
Immer anmelden
SSL Login

 
Newsletter
Werbung
Shopping
International Shopping
 
 


Yatego Shopping bei über 10000 Händlern und über
3 Mio. Artikel.


Linux

:

Linux-Bücher

Handy
Shop

  und Computer.

Viele Services

:

Apple iPad Reader,


Ratgeber,

 

Techniktops,

 

Yatego Clicks

  & über 3000

Gutscheine.

 

Thema: GNOME-Entwicklung in Zahlen

24 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von nobuntu am Do, 29. Juli 2010 um 13:26 #

Habt ihr die Information absichtlich unterschlagen, dass Canonical nur 1,03% beigetragen hat?

http://derstandard.at/1277339166526/GNOME-Wer-schreibt-den-Linux-Desktop-Viel-Red-Hat-wenig-Canonical

  • Score: 3 Von hjb am Do, 29. Juli 2010 um 13:44 #

    Canonical ist kein Software-Entwickler, sondern Distributor und hat keinerlei Verpflichtungen. Je lauter da einzelne deswegen schreien, desto dümmer scheint es mir.

    • Score: 3 Von guenti am Do, 29. Juli 2010 um 14:52 #

      Nichts für ungut, aber was ist dann im Umkehrschluß deiner Meinung nach RedHat? Zitat: "leistet Red Hat mit 16,3% die meisten Beiträge"

      • Score: 3 Von hjb am Do, 29. Juli 2010 um 15:38 #

        Die Zahlen sind, wie schon angedeutet, nur ein grober Anhaltspunkt. Wenn man sich die Grafik ansieht, sieht man auch, dass Red Hat besonders stark in den externen Bibliotheken vertreten ist, die nicht direkt zu GNOME gehören. Auch Red Hat sehe ich als Distributor, nicht primär als Software-Entwickler. Und da Red Hat zehnmal größer ist als Canonical, stimmt die Relation auch (ganz grob).

        Alle an GNOME beteiligten Firmen tun das nicht zum Spass, sondern um ihre Geschäftsinteressen zu unterstützen. Und das ist ja auch in Ordnung. Es entspricht genau den prinzipien freier Software. Ich sehe da für keinen eine Verpflichtung, mehr zu tun, als für das Erreichen der eigenen Ziele nötig ist.

        • Score: 3 Von Christoph am Sa, 31. Juli 2010 um 21:23 #

          Deine Zahlen stimmen auch grob nicht. Red Hat beschäftigt etwa 7,5 mal so viele Leute wie Canonical, nicht 10 mal, sagen wir aber großzügig mal 8. Da die Red Hat Entwickler 16 mal so viel zu GNOME beitragen wie die von Canonical, ist jeder Red Hat Entwickler doppelt so produktiv.

          Dazu kommt, dass Red Hat auch in vielen anderen Bereichen aktiv ist, ich sage nur Kernel, X.org oder Virtualisierung. Das Desktop-Team von Red Hat umfasst ca. 40 Leute, also nur ein kleiner Teil. Bei Canonical ist der Desktop aber die Paradisziplin, und selbst da werden sie von Red Hat haushoch geschlagen.

          • Score: 3 Von cba am So, 1. August 2010 um 00:27 #

            Dafür hatte RedHat sieben Jahre mehr Zeit, um zu Gnome beizutragen als Canonical. Der Gnome-Zensus erstreckt sich auf die gesamte Gnome-Existenz von 13 Jahren, Canonical gibt es allerdings erst seit sechs Jahren. Sonst wäre nämlich nicht eine Firma wie Eazel im Gnome-Zensus berücksichtigt worden, die schon 2001 pleite ging.

            Firmen, die im Gnome-Zensus vor Canonical stehen, wie etwa Litl, vertreiben ubuntubasierte Systeme, die dann zwar nicht unter Canonical-Gnomekontributionen fallen (es sei denn, Litl würde Canonical-Infrastruktur benutzen; ob das der Fall ist, weiß ich aber nicht), aber wohl unter Ubuntu-Gnomekontributionen.

            RedHat besitzt 2800 Mitarbeiter, Canonical 350. Canonical hat zu Gnome selbst 1,03% Kontributionen abgeliefert, RedHat 16,3%. Gemessen an der Mitarbeiterzahl, würde sich Canonical auf demselben Kontributionsniveau wie RedHat befinden, wenn es ca. 2,04% Gnome-Kontributionen abgeliefert hätte.

            Alleine schon wegen des kleineren Canonical-Zeitfensters dürfte das schon jetzt der Fall sein, wenn man nur die Jahre der tatsächlichen Existenz von Canonical für den Gnome-Zensus heranziehen würde.

            • Score: 3 Von Christoph am So, 1. August 2010 um 13:34 #

              1. Die Firma heißt Red Hat, nicht RedHat. 2 Wörter.
              2. Zwar hatte Red Hat mehr Zeit als Canonical, Grundlage des Census ist aber der Code von Gnome 2.30. Das heißt, dass aus den Frühzeiten von GNOME nur sehr sehr wenig Code überig sein dürfte. Von einem Unternehmen, das schon lange mitarbeitet, fließt prozentual weniger Code in die Wertung ein als von einem jungen Unternehmen wie Caonical.
              3. Gleiches gilt für die Zukunft sowie Frameworks. Der Code der gnome-shell, der auch zum größten Teil von Red Hat stammt, wir ebenso wenig gewertet wie dbus, at-spi, vte oder andere.
              4. Litl entwickelt GNOME Komponenten auf Basis eines Ubuntu-Unterbaus und deshalb müssten Deiner Ansicht nach diese Dinge eigentlich Canonical angerechnet werden. Komische These - Erstens hat Litl die Entwickler bezahlt und nicht Canonical und zweitens müssten mit der Logik alle Beiträge von Canonical ja Debian zugerechnet werden. :lol:

              • Score: 3 Von cba am So, 1. August 2010 um 15:19 #

                Dein Punkt 2 stimmt so nicht, sonst wäre der Eazel-Anteil (diese Firma gibt es seit 2001 nicht mehr) nicht immer noch so hoch.
                Demzufolge stimmt Deine Annahme nicht, "dass aus den Frühzeiten von GNOME nur sehr sehr wenig Code übriig sein dürfte."

                Zudem ist das Zeitargument derart gewichtig, dass Canonicals Anteil davon maßgeblich verwässert wird.
                Man bräuchte eben eine Art Unterzensus z.B. für die Zeit von 2005 bis 2010, um hier fair urteilen zu können.

                Das, was Du in Punkt 4 behauptest, habe ich so nicht geschrieben.
                Lies bitte einfach noch einmal.
                Ich habe geschrieben, dass Litls Kontributionen letztlich unter Ubuntu-Kontributionen subsumiert werden können. Mit Canonical hätten diese Kontributionen nur dann etwas zu tun, wenn Litl und Canoncial z.B. auf Launchpad zusammen entwickelt hätten.

                Ich sehe mittlerweile nur abgrundtiefen, völlig irrealen Canonicalhass in manchen Linuxkreisen und das, obwohl im Prinzip nur die GPL entsprechend genutzt wird.

                Dass Ubuntu mittlerweile das Image besitzt, Linux zu sein und dabei alle Meriten auch für Gnomeentwicklungen einheimst, die primär andere Firmen initiiert haben, liegt u.a. auch daran, dass der Gnome-Firmen-Hauptkontributor schon vor langer Zeit in kommerzieller Hinsicht den Desktop aufgegeben hat.

                Nicht zahlende Firmen kreieren das öffentliche Image eines Linuxdistributors, es sind die Millionen Nutzer, die meist keinen Cent bezahlen. Und zumindest hier stehen Ubuntu/Canonical in der Öffentlichkeit besser da als RedHat/Fedora.

                • Score: 3 Von Christoph am Mo, 2. August 2010 um 13:21 #

                  Es ist ein allgemein bekannter Grundsatz der Software-Entwicklung, das Code neugeschrieben wird oder verschwindet, gerade bei GNOME 2.30 ist eine Menge alter Code rausgeflogen. Für Eazel heißt dass, dass ihr Anteil früher noch viel höher war oder aber der Code so unwichtig ist, dass sich keiner drum kümmert. Fest steht aber, dass der Anteil von Eazel seit 2001 nicht gestiegen ist.

                  Warum sollten Litls Kontributionen als Beiträge von Ubuntu gezählt werden? Hat Canonical die Entwickler bezahlt?

                  Und nein, die Ubuntu-Contributionen, die auf Launchpad-Infrastruktur gehostet werden, fließen gar nicht in den Census. Gerade deshalb fühlen sich Mark Shuttleworth oder Jono Bacon ja benachteiligt in der Zählung. Ich finde es aber angemessen, denn es zeigt, wie großen Wert eine Firma darauf legt, mit den Projekten zusammen zu arbeiten und ihren Code zu upstreamen. Bei Canonical misst man diesem offenbar keinen großen Wert zu, sondern hosted die Entwicklungen lieber auf seiner eigenen, lange Zeit proprietären Plattform.

                  Es geht nicht darum, wie man eine Lizenz nutzt, es geht darum, dass alle beteiligten Unternehmen ein funktionierendes Ökosystem für Freie Software schaffen. Wenn dabei alle Firmen so handelten wie Canonical, dann würde dieses System schnell zusammenbrechen. Diese Feststellung ist eine Tatsache, das mit "irrealem Hass" abzutun, ist zu einfach.

                  Wenn Red Hat wie Du sagst den Desktop in kommerzieller Hinsicht aufgegeben hat, warum zahlen sie dann immer noch die meisten Entwickler?

                  Dass Entwicklungen von Red Hat trotzdem Canonical angerechnet werden (Palimpsest war ein gutes Beispiel, es wurde hier im Ubuntu-Test extra erwähnt, obwohl es von Red Hat stammt und schon lange in Fedora war, was aber niemand von Pro Linux erwähnenswert fand), liegt daran, dass die Leute gemeinhin einfach schlecht informiert sind und Red Hat so gut wie kein Marketing für Fedora macht.

                  Apropos uninformiert: In der Öffentlichkeit ist Ubuntu präsenter, keine Frage, aber warum glauben eigentlich alle, dass es so viel mehr Ubuntu-Nutzer gäbe? Canonical behauptet, 12 Millionen Ubuntu-Nutzer zu haben, während Fedora mehr als 14 Millionen Installationen (24 Millionen Unique IPs, die Updates beziehen) belegen. Dazu kommen noch mal 5 Millionen CentOS-/Whitebox-/Scientific Linux-Nutzer und alle RHEL-Subscriptions.

                  Fazit: Eine Distribution hat viele Fanboys, die laut schreien und für Aufmerksamkeit sorgen. Andere Distributionen haben engagierte Nutzer und tragen zur Weiterentwicklung von Linux insgesamt bei.

      Score: 3 Von nobuntu am Do, 29. Juli 2010 um 15:04 #

      > Canonical ist kein Software-Entwickler, sondern Distributor

      Mit der Aussage kann ich leben. Allerdings nicht damit, dass hier Canonical regelmäßig als Heiland der Linux-Welt dargestellt wird.

      • Score: 3 Von hjb am Do, 29. Juli 2010 um 15:45 #

        Dann musst du dir einfach die Verbreitung von Ubuntu ansehen. Das kann nicht mehr mit Zufall erklärt werden, sondern da stimmt die Qualität offenbar auch langfristig, zumindest in den wichtigsten Punkten. Es gibt Sachen, die einem nicht gefallen müssen, aber mir ist kein Fall bekannt, wo man nicht die Konfiguration so ändern könnte, wie man will.

        Übrigens sind 1% Anteil an einem so großen Projekt wie GNOME für eine Firma, die eigentlich zu nichts verpflichtet ist, eine enorme Leistung.

        • Score: 3 Von xk am Do, 29. Juli 2010 um 17:06 #

          Enorme Leistung? 1% würde ca. einem Commit pro Tag entsprechen.

          • Score: 3 Von LH_ am Do, 29. Juli 2010 um 17:26 #

            Ich habe die Messung Commit/Tag nie ganz verstanden. Wenn es wenigstens LOC im Commit/Tag wären. Wobei selbst das keinen Wert hat. Ein gut getesteter Securityfix kann aus zwei geänderten Zeilen bestehen, eine defekte mistige Lib ohne echten Nutzen aus tausenden Zeilen Quellcode. Letztere vielleicht sogar noch in 10 Commits und try&error enstanden.

          Score: 3 Von Christoph am Sa, 31. Juli 2010 um 21:28 #

          Zu gar nichts verpflichtet? Rechtlich sicher nicht, aber moralisch auf jeden Fall. Wer viel nimmt, muss auch viel geben. Da stimmt die Relation bei Ubuntu nicht, sie nehmen viel, besonders von Debian und Red Hat, aber geben wenig.

          Die hohe Verbreitung von Ubuntu hat nichts mit der Qualität zu tun, sondern in erster Linie mit exzessiven Marketing. Würde Canonical mal mehr Geld in den Code statt in die Werbung stecken, würde das gesamte Linux-Ökosystem profitieren und nicht nur eine einzige Firma. Wenn alle Distributoren so handeln würden wie Canonical, gäbe es gar kein Linux-Ökosystem.

      Score: 3 Von zzz am Do, 29. Juli 2010 um 20:36 #

      Dieser geringe Canonical-Anteil wird dann so in etwa auch für die Gnome3-Entwicklung gelten.
      Ein Ruhmesblatt ist das wirklich nicht.

      Wenn Canonical so wenig Entwicklungskompetenz besitzt, so dürfte es auch schwerer fallen, anfallende Bugs selbst schnell zu fixen.
      Und das ist genau das, was man bei Ubuntu flächendeckend beobachten kann, z.B. hinsichtlich schwerer Ubuntu 10.04-LTS-Bugs wie diejenigen rund um Xorg und Ext4.

      So landete etwa der Ubuntu-Ext4-Bug - anscheinend aus nackter Verzweiflung - direkt in der Fedora-Bugzilla:
      Siehe hierzu den Nutzerkommentar von "---", den ich unten (***) noch einmal volständig zitiere:
      http://www.pro-linux.de/news/1/15966/comm/458756/re5-fedora-ist-die-absolute-spitze.html

      Den Xorg-Bug konnte Canoncial selbst nicht fixen und mußte unverrichteter Dinge zur vorherigen Version zurückkehren.

      Das zunehmend sich verbreitende Image, eine sehr geringe eigene Entwicklerkompetenz zu besitzen und selbst nicht in der Lage zu sein, schwere Bugs schnell zu fixen, kann dem Geschäft von Canonical nur abträglich sein.

      (***)
      "Von --- am Di, 27. Juli 2010 um 21:26 #

      Hier sind noch einige Links zum "Ubuntu-Ext4-Bugbeseitigungsversuch" in der Fedora-Bugzilla:

      https://bugzilla.redhat.com/show_bug.cgi?id=588930

      "Since this really seems to be an upstream-relevant bug motivated by an ubuntu bug that ubuntu seemed unable to solve, I'm going to close this as UPSTREAM and worry about it there, rather than working the ubuntu bug through the fedora bugzilla."
      (Kommentar Nr. 2)


      Der entsprechende Ubuntu-Bug findet sich hier:

      https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/543617

      Nachfolgend der ehrliche Kommentar des Ubuntu-Maintainers in Kommentar 21:

      "The sync()-in-kernel work-around only seems to help on an otherwise idle system. I've opened an upstream and Fedora bug now, since I've been able trivially reproduce it both on current Fedora and the latest stable upstream kernel."

      https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/543617/comments/21


      Kommentar 20 des Ext4-Entwicklers Theodore Ts'o spricht dabei Bände:
      https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/543617/comments/20

      "(...) Ubuntu needs to learn that it can't rely on upstream
      developers to jump through flaming hoops on short notice before a LTS
      release deadline as a cost-saving mechanism to avoid hiring their own
      senior kernel engineers. (...)"
      "

      • Score: 3 Von ht am Do, 29. Juli 2010 um 20:57 #

        Sag mal, wird es dir eigentlich nicht langweilig, immer wieder die selben Links zu copypasten?

        Die Pro-Linux-Foren sind echt von einigen Manisch-Monothematisch-Fixierten bevölkert. :(

        • Score: 3 Von r3po4x am Fr, 30. Juli 2010 um 16:51 #

          Manche Leute finden es eben wichtig zu zeigen, zu was Ubuntu/Canonical tatsächlich fähig sind.
          Dieser Ext4-Ubuntu-Bug, der in der Fedora-Bugzilla vom zuständigen Ubuntu-Maintainer eingetragen wurde, hat das Zeug zum Klassiker.
          Wenn es in Zukunft darum geht, ob SLES, RHEL oder Ubuntu "angeschafft" werden sollen, dann ist diese Ext4-Buggeschichte das schlagende Argument gegen Ubuntu-Server.

    Score: 3 Von Edelweiss am Do, 29. Juli 2010 um 16:32 #

    Parasitismus lässt sich auch mit Nutzerzahlen nicht rechtfertigen o. totschweigen.

    Der alte Grundsatz "ich nehme, also gebe ich auch etwas zurück" ist Canonical relativ fremd. :down:

    • Score: 3 Von Marienkäfer am Do, 29. Juli 2010 um 16:43 #

      Canonical gibt der Open-Source-Community auch zurück. Sie Spenden (u.a. für Veranstaltungen wir GUADEC), finanzieren Hackfests (wie das Gnome 3.0 Usability Hackfest in den Canonical-Offices in London), etc. und geben der OpenSource-Community auch Code, z.B. das Netbook-Interface-Projekt Unity, das mindestens genauso aufwändig wie Gnome Shell ist.

      • Score: 3 Von r3po4x am Fr, 30. Juli 2010 um 16:55 #

        Nur:
        Wenn Du einen "unbedarften" Ubuntunutzer gefragt hättest, er solle einfach einmal raten, ob Ubuntu massiv zur Gnome-Entwicklung beisteuert oder nicht, wie hätte da wohl die Antwort gelautet?

        Weißt Du vielleicht, was von Unity an Ubuntu-Code nach Gnome-Upstream geflossen ist?

        • Score: 3 Von gargamehl am Fr, 30. Juli 2010 um 17:16 #

          Wieso muss der Code Gnome-Upstream sein? Es ist ein Beitrag zur Open-Source-Community. Das zählt.

          • Score: 3 Von r3po4x am Fr, 30. Juli 2010 um 18:34 #

            Mich hätte schon interessiert, ob Ubuntu überhaupt versucht hat, den Unity-Code nach Gnome-Upstream weiterzugeben und falls ja, ob Gnome den Code angenommen oder abgelehnt hat.

            Unity sieht doch aus wie eine ubuntueigene Gnome3-Shell-Entwicklung. Wenn davon nichts bei Upstream angekommen sein sollte, so kann das ja durchaus mehrere Gründe haben.

            Ein Gnome-RedHat-Entwickler hatte vor einigen Wochen auf einer Mailingliste Ubuntu vorgeworfen, sich nicht an der Gnome3-Entwicklung zu beteiligen. Diese Argumentation und die Tatsache der Ubuntu-Unity-Gnome3-Entwicklung müssen doch aber irgendwie zusammenpassen.

            • Score: 3 Von united am Sa, 31. Juli 2010 um 05:29 #

              Anhand dieser Diskussion
              http://gregdekspeaks.wordpress.com/2010/07/30/its-not-about-tribalism-mark/
              kannst Du den momentanen Stand der Canonical-Gnome-Upstream-Beziehungen ganz gut einschätzen.
              Es ist schon krass, was da alles zu Tage kommt.

              • Score: 3 Von r3po4x am Sa, 31. Juli 2010 um 14:04 #

                Die neuesten Gnome3-Shell-Entwürfe sehen jetzt fast genauso aus wie Ubuntus Unity:

                http://techie-buzz.com/foss/new-gnome-shell-mockup-looks-good-but-is-it-better.html

                Und das, obwohl angeblich so gut wie kein Unity-Code nach Gnome-Upstream geflossen ist.

                Da schreibt wohl mittlerweile der eine vom anderen ideenmäßig ab und implementiert das dann mit selbst geschriebenem "neuen" Code aufs Neue.

                Fazit:
                Die Gnome3-Shell wird also anscheinend doppelt entwickelt, einmal im Hause Canonical als "Unity" und zum anderen durch Gnome-Upstream als "Gnome 3".
                Große freie Softwareprojekte funktionieren eigentlich nicht auf diese Weise.


Pro-Linux
Newsletter
Neue Nachrichten