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Thema: GNOME-Entwicklung in Zahlen

11 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Score: 3 Von Der_Andi am Do, 29. Juli 2010 um 13:34 #

Einige der Top-20-Firmen kommen aus dem Maemo-Umfeld, was laut Neary auf eine erfolgreiche Strategie von Nokia mit GNOME hinweist.

Diese Tatsache wird sich ändern, wie Nokia bereits mit der Änderung auf Qt sagte. Damit dürften die Maemo-Umfeld-Firmen schon Bald auch ziemlich schnell weg sein.

  • Score: 3 Von spiffy am Do, 29. Juli 2010 um 13:52 #

    Ich glaube eher Nokia ist bald weg, so wie die sich im Vergleich zu Apple und Google anstellen.

    • Score: 3 Von sturmflut am Do, 29. Juli 2010 um 14:18 #

      Nö. Im Gegensatz zu Apple hängt Nokias Glück nicht nur von einem überteuerten Smartphone ab, und wie Google mit Android Geld verdienen will ist mir immer noch nicht klar - mittlerweile verkaufen die ja nicht mal mehr Hardware.

      Nokia liefert die komplette Ausstattung von Basisstationen über Appliances bis zu den Endgeräten. Die haben sich vom iPhone und Android etwas überrumpeln lassen, aber das wird wieder. Das N8 und das N9 werdens schon richten, und in den unteren Preisklassen haben Apple und Google sowieso nichts zu melden.

      • Score: 3 Von LH_ am Do, 29. Juli 2010 um 16:38 #

        "und wie Google mit Android Geld verdienen will ist mir immer noch nicht klar"

        Sie verdienen nur indirekt Geld. Google lebt von Werbung, bzw. von der Möglichkeit Werbung zu verbreiten, und mit dieser Verbreitung Geld zu verdienen.

        Googles Interesse liegt darin, dies auch mobil tun zu können. Dafür muss die Werbung den User erreichen, was hier vor allem über das Internet geschieht, im Browser oder in Apps.

        Warum nun Android? Weil Google in diesem Bereich keine Abhängigkeit wollte, wie sie lange zum Internet Explorer bestand. Sie wollten keinen dominaten "Gatekeeper", außer eben sich selbst. Die beste Taktik war es also, das Betriebssystem für Handys/Mobiles selbst zu liefern.

        Das dies eine gute Entscheidung war, konnte erst sehr kürzlich gesehen werden: iAd von Apple sollte erst alle Konkurrenten ausschliesen, ein Horrorszenario für Google. Der Erfolg von Apple ist sehr problematisch für Google, den Apple ist inzwischen ein reiner Konkurrent, und ein übler noch dazu.
        Durch Android hält sich Google den Markt offen. Das dürfte sich tatsächlich langfristig für Google rechnen, den der Mobilwerbemarkt gilt als zukunftsträchtig.

        Auf Nokia würde ich eher nicht setzen. Das N8 ist ein grässliches Gerät, bei dem Nokia einfach nicht genau genug hingeschaut hat. Es ist hässlich, die GUI nicht gerade beindruckend, für das gebotene noch zu teuer, und zu nichts kompatibel was der Markt nutzt.
        Und zu allem überfluss kämpft selbst Nokia selbst gegen Symbian, ein Problem das noch groß werden könnte.

        Bezüglich untere Preisklasse und Google: Unterschätze den Vorteil eines kostenlosen OS nicht. Schon jetzt gibt es brauchbare Android Telefone für 130 EUR, bei Verträgen also entsprechend kostenlos dazu. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis die Android Telefone noch billiger werden. Nokia kann ihre alte Hardware nicht ewig verkaufen, und andere produzieren billiger.

        Android ist aktuell das einzige System, das erfolgreich alle Preissegmente angreift. Alleine die dadurch erreichte Verbreitung könnte den Ausschlag geben.

        Und ein wenig ist es doch auch nett, das ein linuxbassiertes System gewinnt, selbst wenn es auch sehr eigen ist ;)

        Score: 3 Von marktanalyse am Do, 29. Juli 2010 um 16:57 #

        Im Gegensatz zu Apple hängt Nokias Glück nicht nur von einem überteuerten Smartphone ab

        Gerade die Verzettelung ist doch Nokias großes Problem. Würden die sich auf ein, zwei Phones konzentrieren hätten sie eher eine Chance gehabt.

        Google ... mittlerweile verkaufen die ja nicht mal mehr Hardware

        Google hatte nie vor Hardware-Verkäufer zu werden. Das Nexus One hatte lediglich den Zweck, die Android-Plattform zu verbreiten, was ja auch gelungen ist.

        Das N8 und das N9 werdens schon richten

        Im Smartphone-Markt ist kein Platz mehr für Zu-Spät-Kommer. Weder für Microsoft noch für Nokia. Das iPhone ist jetzt schon in der 4. Generation und Nokia hat noch immer nix vorzuweisen und Schwierigkeiten überhaupt Entwickler zu finden.

        • Score: 3 Von sturmflut am Do, 29. Juli 2010 um 21:29 #

          Sorry, aber deine Einschätzung ist nicht durch Fakten gedeckt:

          Smartphones machten im ersten Quartal 2010 lediglich etwa 19 Prozent des weltweiten Marktes für Mobilfunkgeräte aus. An diesen 19 Prozent hat Apple einen Anteil von ~16 Prozent - und steht damit hinter Research in Motion und Nokia. Nokia hat bei Smartphones immer noch einen Anteil von ~39 Prozent.

          Gleichzeitig sind ~81 Prozent der Mobilgeräte keine Smartphones. An diesem Markt hat Apple einen Anteil von Null, Nokia von etwa 35%.

          Das bedeutet umgerechnet: Für jedes iPhone das Apple verkauft setzt Nokia mindestens zwei Smartphones und etwa neun weitere Mobiltelefone ab. Und du meinst dass das mit zwei Modellen machbar ist?

          • Score: 3 Von mir fällt nix ein am Fr, 30. Juli 2010 um 11:41 #

            Interessante Fakten, aber ich hätte gerne eine Quelle dazu, sonst sind die nix wert.

            Hab auf die schnelle das hier gefunden:
            http://www.mobile2day.de/news/news_details.html?nd_ref=50621

            Nokias Marktanteil bei Smartphones beträgt nach eigenen Angaben noch 41 Prozent, im gesamten Handymarkt allerdings nur noch 33 Prozent. [...] Allerdings sank der Durchnittspreis je Gerät auf 61 Euro, ein Jahr zuvor waren es noch 64 Euro.

            Allerdings:

            Umsatz Nokia: 10mrd €
            Umsatz Apple: 12mrd €

    Score: 3 Von hhb am Do, 29. Juli 2010 um 14:49 #

    Diese Tatsache wird sich ändern, wie Nokia bereits mit der Änderung auf Qt sagte
    Nokia hat das gesagt? Hast du auch ne Quelle dazu? Würde mich etwas wundern, zumal Nokia erst letztens wieder der GNOME Foundation Geld für die Maemo-Entwicklung gespendet hat.

    • Score: 3 Von Christopher Roy Bratusek am Do, 29. Juli 2010 um 16:16 #

      Ist doch klar, allein mit der Unterstützung von Qt ist GTK+ bei Nokia weg vom Fenster. Das weiß doch jedes Kind, dass die Unterstützung beider Toolkits zu Pickeln führt.

      Score: 3 Von LH_ am Do, 29. Juli 2010 um 16:41 #

      Maemo? Muss schon ne weile her sein, jetzt wäre es ja MeeGo.

      Abgesehen davon wird Nokia vor allem Qt nutzen, den damit wollen sie Plattformunabhänige Anwendungen für MeeGo und Symbian ermöglichen. Ein Kernzel von Nokias Mobilplattformstrategie. Freilich schliest das keine Libs, Apps und co. aus, die noch auf dem System existieren können. Gnome liefert ja viele nützliche Libs, die auch ein Qt Entwickler nutzen kann.

      • Score: 3 Von hhb am Do, 29. Juli 2010 um 16:59 #

        Maemo? Muss schon ne weile her sein, jetzt wäre es ja MeeGo.
        Wenn du es ganz genau wissen willst: Es war um den April diesen Jahres, und ging um ca 50.000 USD Unterstützung, um GNOME Anwendungen auf Maemo 5 und MeeGo zu bringen.

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