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Thema: GNOME-Entwicklung in Zahlen

5 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von nobuntu am Do, 29. Juli 2010 um 15:04 #

> Canonical ist kein Software-Entwickler, sondern Distributor

Mit der Aussage kann ich leben. Allerdings nicht damit, dass hier Canonical regelmäßig als Heiland der Linux-Welt dargestellt wird.

  • Score: 3 Von hjb am Do, 29. Juli 2010 um 15:45 #

    Dann musst du dir einfach die Verbreitung von Ubuntu ansehen. Das kann nicht mehr mit Zufall erklärt werden, sondern da stimmt die Qualität offenbar auch langfristig, zumindest in den wichtigsten Punkten. Es gibt Sachen, die einem nicht gefallen müssen, aber mir ist kein Fall bekannt, wo man nicht die Konfiguration so ändern könnte, wie man will.

    Übrigens sind 1% Anteil an einem so großen Projekt wie GNOME für eine Firma, die eigentlich zu nichts verpflichtet ist, eine enorme Leistung.

    • Score: 3 Von xk am Do, 29. Juli 2010 um 17:06 #

      Enorme Leistung? 1% würde ca. einem Commit pro Tag entsprechen.

      • Score: 3 Von LH_ am Do, 29. Juli 2010 um 17:26 #

        Ich habe die Messung Commit/Tag nie ganz verstanden. Wenn es wenigstens LOC im Commit/Tag wären. Wobei selbst das keinen Wert hat. Ein gut getesteter Securityfix kann aus zwei geänderten Zeilen bestehen, eine defekte mistige Lib ohne echten Nutzen aus tausenden Zeilen Quellcode. Letztere vielleicht sogar noch in 10 Commits und try&error enstanden.

      Score: 3 Von Christoph am Sa, 31. Juli 2010 um 21:28 #

      Zu gar nichts verpflichtet? Rechtlich sicher nicht, aber moralisch auf jeden Fall. Wer viel nimmt, muss auch viel geben. Da stimmt die Relation bei Ubuntu nicht, sie nehmen viel, besonders von Debian und Red Hat, aber geben wenig.

      Die hohe Verbreitung von Ubuntu hat nichts mit der Qualität zu tun, sondern in erster Linie mit exzessiven Marketing. Würde Canonical mal mehr Geld in den Code statt in die Werbung stecken, würde das gesamte Linux-Ökosystem profitieren und nicht nur eine einzige Firma. Wenn alle Distributoren so handeln würden wie Canonical, gäbe es gar kein Linux-Ökosystem.

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