Canonical gibt der Open-Source-Community auch zurück. Sie Spenden (u.a. für Veranstaltungen wir GUADEC), finanzieren Hackfests (wie das Gnome 3.0 Usability Hackfest in den Canonical-Offices in London), etc. und geben der OpenSource-Community auch Code, z.B. das Netbook-Interface-Projekt Unity, das mindestens genauso aufwändig wie Gnome Shell ist.
Nur: Wenn Du einen "unbedarften" Ubuntunutzer gefragt hättest, er solle einfach einmal raten, ob Ubuntu massiv zur Gnome-Entwicklung beisteuert oder nicht, wie hätte da wohl die Antwort gelautet?
Weißt Du vielleicht, was von Unity an Ubuntu-Code nach Gnome-Upstream geflossen ist?
Mich hätte schon interessiert, ob Ubuntu überhaupt versucht hat, den Unity-Code nach Gnome-Upstream weiterzugeben und falls ja, ob Gnome den Code angenommen oder abgelehnt hat.
Unity sieht doch aus wie eine ubuntueigene Gnome3-Shell-Entwicklung. Wenn davon nichts bei Upstream angekommen sein sollte, so kann das ja durchaus mehrere Gründe haben.
Ein Gnome-RedHat-Entwickler hatte vor einigen Wochen auf einer Mailingliste Ubuntu vorgeworfen, sich nicht an der Gnome3-Entwicklung zu beteiligen. Diese Argumentation und die Tatsache der Ubuntu-Unity-Gnome3-Entwicklung müssen doch aber irgendwie zusammenpassen.
Anhand dieser Diskussion http://gregdekspeaks.wordpress.com/2010/07/30/its-not-about-tribalism-mark/ kannst Du den momentanen Stand der Canonical-Gnome-Upstream-Beziehungen ganz gut einschätzen. Es ist schon krass, was da alles zu Tage kommt.
Und das, obwohl angeblich so gut wie kein Unity-Code nach Gnome-Upstream geflossen ist.
Da schreibt wohl mittlerweile der eine vom anderen ideenmäßig ab und implementiert das dann mit selbst geschriebenem "neuen" Code aufs Neue.
Fazit: Die Gnome3-Shell wird also anscheinend doppelt entwickelt, einmal im Hause Canonical als "Unity" und zum anderen durch Gnome-Upstream als "Gnome 3". Große freie Softwareprojekte funktionieren eigentlich nicht auf diese Weise.
Parasitismus lässt sich auch mit Nutzerzahlen nicht rechtfertigen o. totschweigen.
Der alte Grundsatz "ich nehme, also gebe ich auch etwas zurück" ist Canonical relativ fremd.
Canonical gibt der Open-Source-Community auch zurück. Sie Spenden (u.a. für Veranstaltungen wir GUADEC), finanzieren Hackfests (wie das Gnome 3.0 Usability Hackfest in den Canonical-Offices in London), etc. und geben der OpenSource-Community auch Code, z.B. das Netbook-Interface-Projekt Unity, das mindestens genauso aufwändig wie Gnome Shell ist.
Nur:
Wenn Du einen "unbedarften" Ubuntunutzer gefragt hättest, er solle einfach einmal raten, ob Ubuntu massiv zur Gnome-Entwicklung beisteuert oder nicht, wie hätte da wohl die Antwort gelautet?
Weißt Du vielleicht, was von Unity an Ubuntu-Code nach Gnome-Upstream geflossen ist?
Wieso muss der Code Gnome-Upstream sein? Es ist ein Beitrag zur Open-Source-Community. Das zählt.
Mich hätte schon interessiert, ob Ubuntu überhaupt versucht hat, den Unity-Code nach Gnome-Upstream weiterzugeben und falls ja, ob Gnome den Code angenommen oder abgelehnt hat.
Unity sieht doch aus wie eine ubuntueigene Gnome3-Shell-Entwicklung. Wenn davon nichts bei Upstream angekommen sein sollte, so kann das ja durchaus mehrere Gründe haben.
Ein Gnome-RedHat-Entwickler hatte vor einigen Wochen auf einer Mailingliste Ubuntu vorgeworfen, sich nicht an der Gnome3-Entwicklung zu beteiligen. Diese Argumentation und die Tatsache der Ubuntu-Unity-Gnome3-Entwicklung müssen doch aber irgendwie zusammenpassen.
Anhand dieser Diskussion
http://gregdekspeaks.wordpress.com/2010/07/30/its-not-about-tribalism-mark/
kannst Du den momentanen Stand der Canonical-Gnome-Upstream-Beziehungen ganz gut einschätzen.
Es ist schon krass, was da alles zu Tage kommt.
Die neuesten Gnome3-Shell-Entwürfe sehen jetzt fast genauso aus wie Ubuntus Unity:
http://techie-buzz.com/foss/new-gnome-shell-mockup-looks-good-but-is-it-better.html
Und das, obwohl angeblich so gut wie kein Unity-Code nach Gnome-Upstream geflossen ist.
Da schreibt wohl mittlerweile der eine vom anderen ideenmäßig ab und implementiert das dann mit selbst geschriebenem "neuen" Code aufs Neue.
Fazit:
Die Gnome3-Shell wird also anscheinend doppelt entwickelt, einmal im Hause Canonical als "Unity" und zum anderen durch Gnome-Upstream als "Gnome 3".
Große freie Softwareprojekte funktionieren eigentlich nicht auf diese Weise.