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Thema: GNOME-Entwicklung in Zahlen

4 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von gargamehl am Fr, 30. Juli 2010 um 17:16 #

Wieso muss der Code Gnome-Upstream sein? Es ist ein Beitrag zur Open-Source-Community. Das zählt.

  • Score: 3 Von r3po4x am Fr, 30. Juli 2010 um 18:34 #

    Mich hätte schon interessiert, ob Ubuntu überhaupt versucht hat, den Unity-Code nach Gnome-Upstream weiterzugeben und falls ja, ob Gnome den Code angenommen oder abgelehnt hat.

    Unity sieht doch aus wie eine ubuntueigene Gnome3-Shell-Entwicklung. Wenn davon nichts bei Upstream angekommen sein sollte, so kann das ja durchaus mehrere Gründe haben.

    Ein Gnome-RedHat-Entwickler hatte vor einigen Wochen auf einer Mailingliste Ubuntu vorgeworfen, sich nicht an der Gnome3-Entwicklung zu beteiligen. Diese Argumentation und die Tatsache der Ubuntu-Unity-Gnome3-Entwicklung müssen doch aber irgendwie zusammenpassen.

    • Score: 3 Von united am Sa, 31. Juli 2010 um 05:29 #

      Anhand dieser Diskussion
      http://gregdekspeaks.wordpress.com/2010/07/30/its-not-about-tribalism-mark/
      kannst Du den momentanen Stand der Canonical-Gnome-Upstream-Beziehungen ganz gut einschätzen.
      Es ist schon krass, was da alles zu Tage kommt.

      • Score: 3 Von r3po4x am Sa, 31. Juli 2010 um 14:04 #

        Die neuesten Gnome3-Shell-Entwürfe sehen jetzt fast genauso aus wie Ubuntus Unity:

        http://techie-buzz.com/foss/new-gnome-shell-mockup-looks-good-but-is-it-better.html

        Und das, obwohl angeblich so gut wie kein Unity-Code nach Gnome-Upstream geflossen ist.

        Da schreibt wohl mittlerweile der eine vom anderen ideenmäßig ab und implementiert das dann mit selbst geschriebenem "neuen" Code aufs Neue.

        Fazit:
        Die Gnome3-Shell wird also anscheinend doppelt entwickelt, einmal im Hause Canonical als "Unity" und zum anderen durch Gnome-Upstream als "Gnome 3".
        Große freie Softwareprojekte funktionieren eigentlich nicht auf diese Weise.


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