Login
Immer anmelden
SSL Login

 
Newsletter
Werbung
Shopping
International Shopping
 
 


Yatego Shopping bei über 10000 Händlern und über
3 Mio. Artikel.


Linux

:

Linux-Bücher

Handy
Shop

  und Computer.

Viele Services

:

Apple iPad Reader,


Ratgeber,

 

Techniktops,

 

Yatego Clicks

  & über 3000

Gutscheine.

 

Thema: GNOME-Entwicklung in Zahlen

1 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Christoph am Mo, 2. August 2010 um 13:21 #

Es ist ein allgemein bekannter Grundsatz der Software-Entwicklung, das Code neugeschrieben wird oder verschwindet, gerade bei GNOME 2.30 ist eine Menge alter Code rausgeflogen. Für Eazel heißt dass, dass ihr Anteil früher noch viel höher war oder aber der Code so unwichtig ist, dass sich keiner drum kümmert. Fest steht aber, dass der Anteil von Eazel seit 2001 nicht gestiegen ist.

Warum sollten Litls Kontributionen als Beiträge von Ubuntu gezählt werden? Hat Canonical die Entwickler bezahlt?

Und nein, die Ubuntu-Contributionen, die auf Launchpad-Infrastruktur gehostet werden, fließen gar nicht in den Census. Gerade deshalb fühlen sich Mark Shuttleworth oder Jono Bacon ja benachteiligt in der Zählung. Ich finde es aber angemessen, denn es zeigt, wie großen Wert eine Firma darauf legt, mit den Projekten zusammen zu arbeiten und ihren Code zu upstreamen. Bei Canonical misst man diesem offenbar keinen großen Wert zu, sondern hosted die Entwicklungen lieber auf seiner eigenen, lange Zeit proprietären Plattform.

Es geht nicht darum, wie man eine Lizenz nutzt, es geht darum, dass alle beteiligten Unternehmen ein funktionierendes Ökosystem für Freie Software schaffen. Wenn dabei alle Firmen so handelten wie Canonical, dann würde dieses System schnell zusammenbrechen. Diese Feststellung ist eine Tatsache, das mit "irrealem Hass" abzutun, ist zu einfach.

Wenn Red Hat wie Du sagst den Desktop in kommerzieller Hinsicht aufgegeben hat, warum zahlen sie dann immer noch die meisten Entwickler?

Dass Entwicklungen von Red Hat trotzdem Canonical angerechnet werden (Palimpsest war ein gutes Beispiel, es wurde hier im Ubuntu-Test extra erwähnt, obwohl es von Red Hat stammt und schon lange in Fedora war, was aber niemand von Pro Linux erwähnenswert fand), liegt daran, dass die Leute gemeinhin einfach schlecht informiert sind und Red Hat so gut wie kein Marketing für Fedora macht.

Apropos uninformiert: In der Öffentlichkeit ist Ubuntu präsenter, keine Frage, aber warum glauben eigentlich alle, dass es so viel mehr Ubuntu-Nutzer gäbe? Canonical behauptet, 12 Millionen Ubuntu-Nutzer zu haben, während Fedora mehr als 14 Millionen Installationen (24 Millionen Unique IPs, die Updates beziehen) belegen. Dazu kommen noch mal 5 Millionen CentOS-/Whitebox-/Scientific Linux-Nutzer und alle RHEL-Subscriptions.

Fazit: Eine Distribution hat viele Fanboys, die laut schreien und für Aufmerksamkeit sorgen. Andere Distributionen haben engagierte Nutzer und tragen zur Weiterentwicklung von Linux insgesamt bei.

Pro-Linux
Forum
Neue Nachrichten