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Thema: GNOME soll mit dem Web zusammenwachsen

14 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von exKDE am Fr, 30. Juli 2010 um 11:14 #

Schuster bleib bei deinen Leisten!
Wozu es führt, wenn man X Features implementieren will und einen möglichst 'sozialen Desktop' haben möchte, der jede Anwendung die man startet twittert und sich dabei nicht auf Funktionalität und Stabilität konzentriert sieht man bei KDE, dass so langsam in Bedeutungslosigkeit versinkt.
Gnome sollte dies als abschreckendes Beispiel ansehen und nicht auhc noch versuchen ihm nachzueifern!

  • Score: 3 Von Ahja am Fr, 30. Juli 2010 um 11:19 #

    Du bist nicht zufällig Ubuntu User? ;)

    Score: 3 Von Edelweiss am Fr, 30. Juli 2010 um 11:31 #

    [...] sieht man bei KDE, dass so langsam in Bedeutungslosigkeit versinkt [...]

    Bitte berichte uns mehr aus deinem Paralleluniversum.

    Score: 3 Von Anonymous am Fr, 30. Juli 2010 um 11:37 #

    Tja, die Zeiten ändern sich. Fragt sich nur, zu wessen Vorteil.

    Vor 10 Jahren hieß es "sozial ist, was Arbeit schafft", und heute haben wie die Niedriglohn- Heere.

    Im Internet heißt es heute "sozial ist, was Profile schafft" - Bewegungs- und Präferenzprofile. Da kann man sich ausmalen, wie es in 10 Jahren aussehen wird und wer davon profitiert.

    Wahrscheinlich wird man dann schon verdächtig sein, weil man zu wenig Spuren in Datennetzen und Datenbanken hinterlassen hat.

    Score: 3 Von r3po4x am Fr, 30. Juli 2010 um 14:14 #

    "Gnome sollte dies als abschreckendes Beispiel ansehen und nicht auch noch versuchen ihm [KDE] nachzueifern!"

    KDE4 kann auch in Form eines "Basis-KDE4" betrieben werden und kommt dann - bis auf wenige überflüssige Funktionen, die sich noch nicht abschalten lassen - als ganz klassischer 2D-Desktop daher.

    KDE hat den Nutzern bisher immer die Wahl gelassen. Ich glaube nicht, dass sich das in Zukunft ändern wird.

    Meiner persönlichen Einschätzung nach wird Gnome mit dieser umfassenden "Web-Desktop-Verschmelzeritis" sein Dauer-Erfolgsmodell, den zur Zeit noch auf Gnome2 basierenden Gnome-Desktop, zerstören und damit einen ganzen Haufen Nutzer an KDE4, Xfce und LXDE verlieren. Immer vorausgesetzt, diese zukünftigen Web-Desktop-Verschmelzungsmerkmale lassen sich nicht zu 100% abschalten. So wie Gnome "gepolt" ist (KISS-Prinzip), sollte man in diesem Zusammenhang aber das Schlimmste befürchten.

    Und: Ein Mozillaangestellter ist in punkto Desktopentwicklung meiner Ansicht nach ein eher ungeeigneter, da befangener Ratgeber.

    • Score: 3 Von Gundel Gaukeley am Fr, 30. Juli 2010 um 15:03 #

      Leihst du mir irgendwann mal deine Kristallkugel. Die scheint besser zu funktionieren als meine.

      Score: 3 Von Windwraith am Fr, 30. Juli 2010 um 15:22 #

      KDE4 kann auch in Form eines "Basis-KDE4" betrieben werden und kommt dann - bis auf wenige überflüssige Funktionen, die sich noch nicht abschalten lassen - als ganz klassischer 2D-Desktop daher.
      Aha, wo sogar die Uhr (!) einen akonadi Server im Hintergrund benötigt, nepumuk nur mit Tricks zu deaktivieren ist und alles KIO Slaves benutzen muss?!

      • Score: 3 Von r3po4x am Fr, 30. Juli 2010 um 16:34 #

        Nepomuk ist ganz einfach zu deaktivieren, Akonadi ist auch bedeutungslos, solange man kein KMail/Kdepim u.ä. benutzt. KIO-Slaves sind per se nichts Schädliches, siehe KDE3.
        Welche Uhr meinst Du denn?

        Unter Slackwares KDE4 (in 13.1) habe ich übrigens Akonadi sogar problemlos deinstallieren können. Ob sich jetzt eine Akonadi-Teil-Lib noch in einem installierten KDE4-Basispaket verbirgt, das habe ich allerdings nicht überprüft.

        Allerdings ist es mitunter recht aufwendig herauszufinden, wie man dieses manchmal überflüssige KDE4-Softwarezeugs auch tatsächlich deaktivieren kann. So gibt es für Akonadi gar keinen Abschalter, da hilt nur deinstallieren. Falls die jeweilige Distro das nicht vorsieht, so bleibt nur die manuelle Löschung, um diesen Akonadi-Zwang zu umgehen. Demgegenüber lässt sich der Abschalter für Nepomuk problemlos finden.

        • Score: 3 Von Neuer_ohne_Login am Fr, 30. Juli 2010 um 22:08 #

          Hallo Du,

          sei einiger Zeit braucht Digikam jetzt Akonadi, warum auch immer, so dass ich jetzt MySQL laufen haben muss, solange ich noch keine wirklich taugliche Alternative habe.

          Das ist so traurig, da ich inzwischen praktisch nur noch diese Programm mit kdelibs im Einsatz habe.

          Gruss,
          Kay

          • Score: 3 Von r3po4x am Fr, 30. Juli 2010 um 22:16 #

            KDE4 ist auf meinem Desktop eher gute, sehr nützliche "Staffage", außer K3b, Kwrite und Konqueror (einschließlich der für die Dateiverwaltung und -bearbeitung nützlichen KDE-Programme wie z.B. Kdirstat und Filelight) benutze ich kaum eine KDE-Anwendung. Gerade Digikam war noch nie mein Fall.

            Ich möchte einfach nur einen möglichst schnellen KDE4, der mir nicht im Weg herumsteht. Das klappt mittlerweile ganz hervorragend. Dass KDE4 so gut an persönliche Bedürfnisse angepasst werden kann, ist genau das, wofür ich den KDE-Entwicklern sehr dankbar bin.
            Man kann es nämlich nicht jedem recht machen. Extreme Konfigurierbarkeit ist deshalb essentiell.

        Score: 3 Von r3po4x am Fr, 30. Juli 2010 um 18:01 #

        Nur, weil ich es gerade ausprobiert habe:
        Unter OpenSuse 11.3 mit KDE 4.4.x klappt das auch, indem man einfach die Akonadi- und Virtuoso-Pakete auf "tabu - niemals installieren" setzt und einige wenige, überflüssige libakonadi...- Abhängigkeiten ignoriert.
        KDE4 startet problemlos und ist richtig schnell. Nepomuk, Akonadi und Virtuoso sind augenscheinlich aus.

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